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Die Erfindung betrifft einen Bauteil für Elektroinstallationen zur Verbindung von und/oder zum Anschluss an Signal- bzw. Steuerleitungen und/oder Strom- (Versorgungs-) Leitungen (R, S, T, N, E) von Elektroinstalla- tions-Systemen, welcher Bauteil Leitungen, Verbrauchereinheiten, Stromentnahmestellen, Anschluss- bzw.
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Wandler, Schaltorgane und dgl., gegebenenfalls variierbar, miteinander verbindet und welcher entsprechende, gegebenenfalls aktivierbare bzw. aktive, (Hilfs-) Funktions- und/oder Anschlusselemente aufweist, wobei der Bauteil raumsparend in Elektroinstallations-Dosen (200), insbesondere Norm-Wanddosen, gegen Verdrehung und Kippen gesichert, einsetz-und einbaufähig ist.
Aus der US 4 215 276 A ist eine Anordnung zur Stromversorgung von Gebäuden, Wohnhäusern, Büros, Wohnungen, Geschäftslokalen od. dgl. bekannt, wobei die Stromversorgungsleitungen von einer Schutzschalter zur Absicherung aufweisenden Anschlussstelle bzw. Zentrale zu einzelnen Stromversorgungs- und - entnahmestellen, z. B. Steckdosen, Licht- bzw. Wandauslässen, Verbrauchern od. dgl., geführt sind, die zumindest zum Teil von Stromschaltstellen, z. B. Licht- bzw.
Beleuchtungskörperschaltern regel- bzw. schaltbar sind, wobei in den Stromschaltstellen jeweils eine Signalgeberschaltung vorgesehen ist und die Stromentnahmestellen jeweils eine Signalempfangsschaltung besitzen, wobei zumindest eine, die Stromschaltstellen zumindest mit den regel- bzw. schaltbaren Stromentnahmestellen verbindende Steuerleitung für Schwachstromsignale vorgesehen ist, über die codierte Schaltsignale von den Stromschaltstellen zu den Stromentnahmestellen zur Betätigung von Stromschalteinrichtungen, z. B. von Relais, Thyristoren, Triacs od. dgl., in den Stromentnahmestellen übertragbar sind.
Eine bezüglich Verlegung, Sicherheit und Flexibilität besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines derartigen Installationssystemes durch Einsatz von Flachleiter für eine gemeinsame Führung von Stromversorgungsleitungen sowie Steuer-, Signal- und/oder Datenleitungen ist aus der AT 386 704 B bekannt geworden und dort im Detail beschrieben.
Derartige Anordnungen lassen einen wesentlich vereinfachten Erst-Installationsvorgang, aber auch einen wesentlich einfacheren Ausbau und Umbau schon bestehender Elektroinstallationen mit hohen Flexibilitäts-, Kombinations- und Integrationsgraden zu. So kann z. B. ein Ausbau eines bestehenden derartigen Systems erfolgen, indem man an eine vorteilhafterweise etwa als Ringversorgungsleitung in Deckennähe und/oder eine jeweilige Stichleitung weitere Stromschaltstellen anschliesst, zu denen dann nur entsprechende Steuerleitungen zu verlegen sind. Infolge der elektronischen Schaltsignalübertragung können Zuordnungen und Verknüpfungen von Schaltern und Schaltstellen problemlos vorgenommen, ergänzt und/oder abgeändert werden.
Die Ausgestaltung gemäss der oben angeführten AT-B bringt neben vereinfachter Verlegung ohne aufwendige Maueröffnung durch Stemmarbeiten und bei wesentlicher Verminderung des Arbeitsaufwandes beim Kontaktieren der Schalter, Steckdosen Anschlussstellen usw. eine wesentliche Erhöhung der Sicherheit durch problemlose Vermeidung einer Verwechslung von Anschlüssen von Strom- und Steuerleitungen, wobei an allen Stellen des Systems, an denen Strom zur Verfügung gestellt wird, auch die Steuerleitungen zur Kommunikation bzw. zur Eingabe und/oder zum Empfang von Signalen, Steuerbefehlen u. dgl. zur
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Zum Stand der Technik ist weiters die DE 16 90 086 B2 zu nennen, welche ein elektrisches Installationsgerät mit topfförmigem Gehäuse betrifft, an dessen Boden ein jeweiliger Geräteeinsatz selbsttätig verrastet ist, und bei welchem vorgesehen ist, dass bei Verwendung von Thermoplast für das Gehäuse der Geräteeinsatz durch hakenförmige, elastische, am Boden des Gehäuses angeformte Zungen unter Führung an Vorsprüngen des Gehäuses in seiner Bedienungslage gesichert ist.
Aus der DE 30 08 197 A1 ist ein Einsatzstück für Unterputz-Verteilerdosen in Leerrohrsystemen von elektrischen Anlagen bekannt geworden, welches Einsatzstück einen hohlen, kegelstumpfförmigen Körper aufweist, von dessen Unterteil vier im Winkel von jeweils 90. gegeneinander versetzte zungenartige Elemente radial nach aussen gerichtet sind, deren Enden der Form der inneren Verstärkungen der Dose angepasst sind, wobei an der Aussenseite des Kegelstumpf-Körpers und an der Oberseite der zungenartigen Elemente vier radiale Flügel angeordnet sind, die etwa bis zur oberen Stirnfläche des Kegelstumpf-Körpers so aufragen, dass das genannte Einsatzstück mit den entlang den Diagonalen der Dose ausgerichteten zungenartigen Elementen und Flügeln in der Dose herausnehmbar festklemmbar ist.
Die GB 1, 193, 000 A betrifft Methoden und Zubehör für ein zeitbegrenztes Verschliessen von Wanddosen für Elektro-Installationen, z. B. für den Fall, dass die Wanddose - in einer bestimmten Position angeordnetletztlich von einem Baustoff, z. B. Beton, umgossen wird. Im wesentlichen ist dabei vorgesehen, in den meist flachzylindrischen oder flachprismatischen Hohlraum der Dose eine Art Stöpsel einzusetzen. Dieser Stöpsel weist einen etwa kegel- bzw. pyramidenstumpf-förmigenKörper und einen an dessen Basis anschliessenden, die Grundfläche des Stöpsels überragenden Deckel auf, wobei dessen überragender Rand in seinem Verlauf der Form des Verlaufes des offenen Randes der Wanddose entspricht. Den Vorsprüngen in der
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Dose, z.
B. für-die Verankerung von Montageschrauben entsprechend, weist der Stöpselkörper des Sch) iessdecke) s Nuten auf. Um nun die Dose vor dem Eindringen fliessfähigen Baumaterial zu schützen, wird der Verschluss-Deckel in die Dose eingebracht und schliesst dieselbe dichtend ab. Dann erfolgt das Umgiessen mit Baustoff, wonach der Schutz-Stöpsel wieder entfernt wird und das Einziehen der Leitungsdrähte bzw. das Einbringen der Elektroinstallationen in die Dose erfolgen kann.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die Neuverlegung derartiger Elektroversorgungs- und Versorgungssteuerungs-Systeme bzw. -Installationen ebenso wie System-Ergänzungen und-Abänderungen weiter wesentlich zu vereinfachen und dabei sowohl deren infrastrukturelie und funktionelle Flexibilität zu erhöhen, als auch hohe Verlegungs- und Montagefreundlichkeit sowie -sicherheit und damit auch erhöhte Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Bauteil für Elektroinstallationen der eingangs genannten Art, dessen wesentliche Merkmale darin bestehen, dass der Baute als Funktions-, Steuer- und/oder Anschluss- Modul in Flachbauweise ausgeführt und in der Dose unterhalb eines, bevorzugt handelsüblichen, standardisierten, zumindest teilweise über Putz od. dgl. angeordneten Schalt-, Eingabe-oder Anschluss-bzw. Kontaktorganes anordenbar ausgebildet ist, dass der Modul in räumlicher Nähe seiner Unterseite bzw. seines Bodens eine Platine bzw.
Trägeplatte und auf ihr angeordnete und von ihr wegragende Schaltmanipulations- , Anschluss- und/oder Funktionselemente aufweist, wobei die Trägeplatte zur Gänze und die Elemente zumindest zu einem Teil ihrer jeweiligen Bauhöhe von einer elektrisch isolierenden Kunstharzmasse umgossen sind und dass in einem Bereich des Moduls (Versorgungs-) Stromschaltorgane, insbesondere Mikroschalter, und/oder Stromanschlussorgane und in einem insbesondere diametral gegenüberliegenden
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für Steuer-, insbesondere Bus-Leitungen bzw. deren Anschlussorgane, insbesondere Stecker bzw. Stifte, angeordnet sind.
Das wesentliche Merkmal der Sicherung gegen Verdrehung verhindert einerseits mit hoher Sicherheit eine Verwechslung von Anschlüssen und erleichtert darüber hinaus auch die Montagetätigkeit selbst, da ein Ausweichen des Modus durch Verdrehung in einer im wesentlichen kreisrunde Innenwandung aufweisenden Einzeldose, weiters in den beiden halbrunden Wandungsbereichen einer Doppeldose oder aber in den Eckrundungen einer Grossdose ausgeschlossen ist. Darüber hinaus kann eine sichere Schnellmontage erreicht werden.
Das Wesen der Erfindung liegt also im kompakten und manipulationssicheren Aufbau des Bauteils, der gegen Verdrehen und Kippen gesichert ist. Der Aufbau ist darüber hinaus für in der Starkstromtechnik eingesetzte Bauteile neu. Durch das Einbetten der einzelnen Funktionselemente in die Kunstharzmasse wird ein starrer Bauteil erhalten, der gegen Beschädigungen weitgehend stabil ist. Des weiteren lassen sich die Bauelemente in jeweils sachgerechter Position lagefest in den Wanddosen anordnen, was auch die Zugänglichkeit erleichtert. Dazu trägt vorteilhafterweise auch eine räumliche Trennung der Schalt- und AnschluBorgane für Starkstrom von den Anschlussorganen für nur Niederspannung führende Busleitungen od. dgl. bei.
Der neue Bauteil lässt sich des weiteren raumsparend in handelsübliche Elektroinstallations-Dosen einbauen, ohne dass dieselben einer gesonderten Adaption oder Änderung bedürfen und er ist ohne zusätzliche Befestigungsmittel lagestabilisiert einbaufähig. Im allgemeinen ist er etwa scheibenartig ausgebildet und weist an seinen Seiten und/oder seinem Boden, zumindest ein mit mindestens einem an der Seitenwandung und/oder am Boden der Dose angeordneten und/oder ins Innere derselben ragenden Innenwand-Strukturelement, zumindest locker formschlüssig kooperierendes Seitverdreh-Sicherungselement auf und ist nach dem Einschieben in die Dose in derselben, meist vorzugsweise an deren Boden anliegend, gegen seitliche Verdrehung und auch gegen Kippen gesichert.
Die in den Installationsdosen in deren Innenraum vorragenden Strukturelemente, also Verstärkungen, Versteifungen, Führungen, Rippen, Vorsprünge u. dgl., haben an sich dort die Funktion, dass sie Befestigungselemente, insbesondere Schrauben mit Klemmen bzw. Halterungen, für eine andere Art der Montage als Einmauern bzw. Unterputzlegung beherbergen und/oder zur Verankerung von Deckplatten für die Dose mittels Befestigungselementen, insbesondere Schrauben, dienen. Erst durch Einschieben bzw. Einsetzen der neuen Bauteile, welche an der Dosen-Innenwandgestaltung mit Vorsprüngen entsprechenden Stellen Ausnehmungen aufweisen, kommt den Innenwand-Strukturelementen ohne irgendeine weitere Veränderung und Ergänzung ihre Funktion als eine Verdrehung der Bauteile verhindernde Partnerelemente für die Formschlusselemente der neuen Bauteile zu.
Die oben erwähnte lockere Formschtusskooperation ist günstig, weil dadurch Schwierigkeiten beim Einschub bzw. bei der Verdrahtung der - wie erwähnt - üblicherweise flach bzw. scheibenartig gebauten Module, z. B. durch Verqueren od. dgl., vermieden werden können, und auf diese Weise eine zielsichere, rasche und effektive Montage gewährleistet ist.
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Ein weiterer Vorteil der neuen Bauteile besteht darin, dass sie gute Übersichtlichkeit und daher hohe Effektivität bei der Montage und Einfachheit bei oft rasch durchzuführenden Systemänderungen gemäss den Anforderungen des Benutzers der neuen Installationen gewährleisten können.
Als wesentliches funktionelles und mechanisches "Rückgrat" des neuen Bauteiles dient gleich die die Schalt-, Steuer-, Funktions-und Anschlusselemente und-organe tragende Trägerplatte selbst.
Aufgrund eigener Serienversuche auf einem Prüf- und Montagestand und in der Praxis haben sich die neuen Bauteile der beschriebenen Art als besonders manipulabonsfreundlich, einbausicher, robust und kompakt in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform erwiesen, wie sie der Anspruch 2 beschreibt.
Diese Ausführungsform ist besonders flexibel und mit herkömmlichem, handelsüblichem Elektroinstalla-
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Schalters od. dgl. in einer Zweifachwanddose, in deren einer Hälfte dann der Modul und in deren anderer Hälfte der Schalter u. dgl. untergebracht sind, wobei im fertigmontierten Zustand der Schalter den Dosendeckel überragt, unter welchem sich einerseits dessen "Innenleben" und anderseits daneben in der Dose der genannte Installationsmodul befindet und welcher Deckel einfach überputzt oder tapeziert werden kann.
In ähnlicher Weise kann es günstig und notwendig sein, in einer Dose beispielsweise zwei Module einzubringen, z. B. wenn einer davon einen Leistungsbauteil trägt und der andere nur Schalt- und Steuerorgane, die von den Leistungsorganen räumlich zu trennen sind. Für diesen Fall ist eine Ausbildungvariante günstig, bei welcher die schildförmigen Module mit ihren flachen Zonen aneinanderliegen.
Insbesondere zum Schutz der Lötungen und Leiterbahnen vor Beschädigung ist es von Vorteil, eine Bodenplatte od. dgl., z. B. aus steiferem Kunststoff oder in Form einer zähen Folie, wie im Anspruch 3 vorgestellt, vorzusehen.
In diesem Sinn noch höhere Sicherheit gewährleistend und eine wesentliche Stabilisierung und Versteifung sowie besonderen seitlichen Schutz für die Bauelemente gewährend, gleichzeitig auch den Einschub bei Montage fördernd und Sicherheit gegen"Auskippen"gebend ist eine schalenförmige Ausbildung des Modus gemäss Anspruch 4.
Eine besonders bevorzugte Bauweise, welche höchste Robustheit, mechanische Stabilisierung der Bauteile auf bzw. im Modul, ebenso wie Schutz der Lötungen und nicht zuletzt höchste Überschlagssicherung zu gewährleisten imstande ist, hat der Anspruch 5 zum Gegenstand. Dabei kommen alle für elektrotechnische Zwecke üblicherweise eingesetzten Giessharze u. dgl. in Frage. Besondere Vorteile kann im Rahmen dieses Anspruches der Einsatz vorgegebener Farben der Kunstharzmassen in Übereinstimmung zu ganz bestimmten Gesamtfunktionen des Moduls nach Art eines Farbleitsystems bringen.
Eine andere Form des Schutzes der Bauteile, welche z. B. eine Art Kühlung ermöglicht oder auch einen Blick auf das Innenleben des Moduls zulässt, ist vom Anspruch 6 umschrieben.
Eine derartige, noch weiter verbesserte Ausgestaltung bildet den Gegenstand des Anspruches 7.
In diesem Sinne ist schliesslich auch die Ausführungsform gemäss Anspruch 8, insbesondere was die Bedienungsfreundlichkeit betrifft, von besonderem Vorteil.
Anhand der Zeichnung wird die Neuerung näher erläutert :
Es zeigen Fig. 1 einen neuerungsgemässen Elektroinstallations-Bauteil, eingebaut in eine Elektroinstalla- tions-Einbau-Doppeldose. in Schrägansicht, die Fig. 2 einen Schnitt durch einen derartigen Bauteil bzw.
Modul gemäss der Erfindung und die Fig. 3 bis 6 schematische Skizzen vorteilhafter Konturformen der neuen Bauteile bzw. Module.
Die Fig. 1 zeigt eine Elektroinstallations-Zweifach-Einbaudose 200 für eine Unterputzlegung, welche z. B. aus Kunststoff gefertigt ist. Die Innenseite 210 von deren Begrenzungswand 205 ist am Übergang zum Bogen bzw. zum gekrümmten Wandteil 211 hin und an dessen Scheitel von ingesamt sechs bzw. zehn Schraubführungs- und Schraubverankerungselementen 212,212', 213 überragt welche nach Art von Rippen gebildet sind.
An ihrem Fuss sind jeweils konsolenartige Vorsprünge 214 des Bodens 215 an dessen umlaufender Rand-Abschrägung 216 angeordnet.
Der neue, eventuell zusammen mit einem zweiten, praktisch gleiche Aussenkontur aufweisenden, durch unterbrochene Linie angedeuteten Modul 100', in die Wanddose 200 einschiebbare Modul 100 weist etwa wappenförmige Gestalt mit einem der gekrümmten Innenkontur 211 der Dose 200 entsprechenden, insgesamt etwa halbkreisartig gekrümmten Wandteil 111 und einem gegenüberliegenden, flachen bzw. ebenen Wandteil 119 auf, welch zuletzt genannter Wandteil bei Doppeleinbau mit einem ebenen Wandteil 119'des zweiten Moduls 100'etwa anliegend kooperiert.
In die Seitenwandung 110 sind an den Übergängen von deren "geraden" Teilen in die gekrümmten Teile 111 zwei einander gegenüberliegende Einbuchtungen 112 angeordnet und zwei weitere solche Ausnehmungen 113 am Scheitel der Krümmung 111 und 118 im abgeflachten Wandteil 119.
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Die Ausnehmungen 112,113 korrespondieren mit den Rippen 212,212a und 213 der Dose 200 und bilden, mit ihnen kooperierend, nach Einschieben des Moduls 100 in die Dose 200 eine Seitverdrehung desselben verhindernde Kooperativ-Elemente, die im übrigen bei senkrecht verlegten Dosen auch ein Vorwärtsumkippen des Moduls 100 in der Dose 200 verhindern. Der Boden des Moduls ist mit 215 bezeichnet, dessen Oberseite 120 der gegebenenfalls auch als Deckel ausgebildet sein kann, ist von einem Busleitungs-Stecker 140 zum Anschluss von Signal-, Code und Steuerleitungen, von einem Stromversorgungsstecker 150 zum Anschluss von stromversorgungsseitigen Leitungen, von einem Mehrfach-Mikroschal- ter (microswitch) 130 mit kleinen Schattmanipulatoren 131 bzw.
Tips zum Eingeben von Codes für die Ansteuerung gewünschter funktioneller Organe an gewünschten Positionen der Elektroinstallation, einem Kondensator 160, einem Transistor oder Resistor 165 und einem Steuer-Chip 170 überragt.
Alle oben genannten elektrischen und elektronischen Schaltmanipulations-, Anschluss- und/oder Funktionselemente sind auf einer in Nähe des Bodens 115 des Moduls 100 etwa parallel zu diesem positionierten, von einer Kunstharzmasse 1200 vollkommen umgossenen Platine bzw. Trägerplatte 180 angeordnet und befestigt. Alle diese in der Fig. 1 gezeigten elektrischen bzw. elektronischen Bauelemente sind zumindest in ihrem der Trägerplatte 180 nahen Bereich von der genannten Kunstharzmasse 1200 umgossen und entragen, wie schon oben kurz ausgeführt, der Oberfläche 120 der genannten Masse.
Der Mikroschalter 130 und die Strom-Versorgungs-Buchse 150 sind im gezeigten Fall in der vorderen Hälfte des Moduls 100 angeordnet und der Mikroschalter selbst ist ganz nahe an die flache Seite 119 des Modus 100 gerückt, während die Buchse 140 für den Anschluss einer Steuer- bzw. Busleitung davon beabstandet etwa auf der hinteren Hälfte des Moduls 100 angeordnet ist.
In der gezeigten Anordnung sind Boden 115 und Seitenwand 110 einstückig von einer Art Kunststoffschale 1115 gebildet, welche die die genannten Funktions-, Steuer- und Anschlusselemente sowie deren elektrische Verbindungen tragende Trägerplatte, z. B. Platine 180 (nur strichpunktiert an einer Stelle knapp über dem Boden 115 liegend angedeutet) umgibt, welche, wie schon oben erwähnt, in der flachen Schale 1115, zusammen mit den genannten Elementen mit Kunstharz 1200 umgossen bzw. teilumgossen sind.
Die Fig. 2 zeigt schematisch eine Schnitt-Ansicht eines etwa wappenförmigen Modus 100 der neuen Art.
Hier bilden Boden 115 und Seitenwandung 110 eine einstückige Schale 1115, z. B. aus Kunststoff, innerhalb welcher im Abstand eine Trägerplatte, insbesondere eine Platine 180, mit den auf ihr montierten Anschluss-, Steuer- und Funktionselementen 130,140, 160 u. dgl. und deren nicht genau gezeigten elektrischen Verbindungen, Lötungen usw. angeordnet ist. Die Schale 1115 ist mit Kunststoffmaterial 1200 ausgegossen, wobei die Platte 180 mit ihren Schalt- und Funktionselementen 130, 140, 160 von demselben umgossen bzw. teil-umgossen, mechanisch und elektrisch stabilisiert sind und die genannten Elemente die Oberfläche 120 der Kunststoffmasse 1200 überragen.
Die Fig. 3 zeigt schematisch den Sitz eines runde Form, Aussenkontur bzw. Wandung aufweisenden neuartigen Moduls 100 mit Verdrehsicherungsausnehmungen 112,113 in einer Doppeldose 200.
Die Fig. 4 zeigt in ebensolcher Weise den Sitz eines kreuzartige Form, Aussenkontur bzw. Wandung 110 aufweisenden Moduls, wobei dessen Seitverdrehungs-Sicherungsausnehmungen 112,113 an den distalen Flächen der Kreuzarme angeordnet sind.
Die Fig. 5 hingegen realisiert bei ebenfalls kreuzartiger Grundkontur eine Variante des Moduls 100, bei welcher die Achseln der Kreuzarme die Verdrehungs-Sicherungselemente 112, 113 darstellen.
Das Schema der Fig. 5 zeigt eine etwa quadratische Ausbildung der Grundkontur des neuen Moduls 100, wobei die Seitverdrehungs-Sicherungselemente 112,113 im Bereich der Quadratecken vorgesehen sind.
Die sonstigen, zu den Fig. 3 bis 6 gehörenden, nicht erläuterten, Bezugszeichen haben zu den Fig. 1 und 2 analoge Bedeutungen.
Es soll an dieser Stelle noch erwähnt werden, dass sich die Seitverdrehungs-Sicherungselemente keineswegs auf Ausnehmungen und/oder Vorsprünge und keineswegs auf Einstückigkeit mit dem Modulgrundkörper beschränkten. Sie können z. B. durch eingeschraubte oder eingegossene, die Seitenwandung des Moduls überragende, z. B. sogarfedernde, Klammern, Grips, Schienen, Rollen od. dgl. gebildet sein.
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