AT404152B - Fassadenkonstruktion - Google Patents

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AT404152B
AT404152B AT48095A AT48095A AT404152B AT 404152 B AT404152 B AT 404152B AT 48095 A AT48095 A AT 48095A AT 48095 A AT48095 A AT 48095A AT 404152 B AT404152 B AT 404152B
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Baar Baarenfels Johannes
Guentchev Hristo
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Wand- oder Fassadenkonstruktion gemäss den Merkmalen des Obergriffs von Anspruch 1. 



   Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Glastafeln, wobei jedoch die Tafeln aus jedem denkbaren Material gefertigt werden können, welches eine selbsttragende Konstruktion erlaubt. 



   Bei bekannten Wand- bzw. Fassadenkonstrukionen aus übereinander angeordneten Glastafeln befinden sich in den Eckbereichen der Glastafeln Durchbohrungen, um eine Befestigung zur Aufnahme der Horizontal-und Vertikalkräfte zu ermöglichen. Bei Verbundglastafeln werden regelmässig die der Haltekonstruktion zugewandten Glastafeln mit Ankerkörpern versehen. Diese Konstruktionen haben den Nachteil, dass Glasta-   feln   aufgrund der Bohrungen bzw. der Ankerkörper in der Produktion wesentlich aufwendiger und teurer sind als vergleichbare Glastafeln ohne besondere Ausgestaltung zur Befestigung. 



   Dem Gegenstand, für den Patentschutz beantragt wird, liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttragende Wand- bzw. Fassadenkonstruktion zu schaffen, bei welcher die aneinandergrenzenden   Glastafeln lediglich   in den Eckbereichen nur durch Anpressung abgestützt werden, ohne dass bel den Glastafeln eine Durchbohrung bzw. die Verwendung von Ankerkörper notwendig ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Die gewählte Konstruktion bietet den Vorteil, dass keine Materialdurchdringung bei den Glastafeln vorgesehen ist, welches einerseits der Vermeidung von Kältebrükken dient, andererseits eine bei den bekannten Konstruktionen gegebene   Materialschwächung   im Eckbereich vermeidet.

   Darüberhinaus können, ohne Änderung der Konstruktion, sowohl handelsübliche Einfachals auch Verbundglastafeln verwendet werden, die einen wesentlichen Kostenvorteil bieten. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Verbindungsstelle von vier aneinandergrenzenden Verbundglastafeln zusammen mit der erfindungsgemässen Einrichtung ; Fig. 2 einen Vertikalschnitt der erfindungsgemässen Einrichtung auf der Ebene der Kugellager, unter Verwendung einer zweifach   Verbundglastafel ;   Fig. 3 die Wand- bzw. Fassadenkonstruktion unter Verwendung einer an sich bekannten Spannvorrichtung zur Fixierung der Haltestangen im Querschnitt ; Fig. 4 die Wand- bzw. Fassadenkonstruktion in perspektivischer Darstellung. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung (Fig. 1 und 2) besteht aus Eckpresswinkel 11 mit Kugelgelenkpfanne 11 a und Gewinde 11 b, schraubbarem   Kugelgelenkdeckel 12, Haltestange   13 mit vier Kugelgelenkarmen 13a samt Kugelgelenkköpfen 13b sowie Distanzstreifen 14.   Eckpresswinkel 11, Kugelgelenkdeckel   12 und Haltestange 13 sind vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt, Distanzstreifen 14 vorzugsweise aus Kunststoff. 



   Die   Eckpresswinkel   11 weisen eine der Grösse der Glastafeln 15 entsprechende Seitenlänge auf, wobei auf der der Glastafel 15 abgewandten Seite der Eckpresswinkel 11 im Bereich der Winkelbasis eine Kugelgelenkpfanne 11 a samt Gewinde 11 b zur Aufnahme des Kugelgelenkdeckels 12 vorgesehen ist. Die den Glastafeln 15 zugewandte Fläche der Eckpresswinkel 11 ist plan ausgeführt. 



   Die Haltestange 13 ist dergestalt ausgeführt, dass das den   Eckpresswinkein   11 zugewandte Ende sich in vier parallele und im Quadrat angeordnete Kugelgelenkarme 13a samt Kugelgelenkköpfen 13b aufteilt und ist eine Vorrichtung 13c zur Aufnahme der Horizontalverspannung 41 (Fig. 4) vorgesehen. Die Kugelgelenke haben die Aufgabe, die Horizontal- und Vertikalschwingungen der   Glastafeln   auszugleichen. 



   An dem den Glastafeln 15 abgewandten Ende der Haltestange 13 ist wahlweise eine Vorrichtung 13d zur Aufnahme der Vertikal- 31 und Horizontalverspannung 41 (Fig. 3 und 4) vorgesehen. Im Falle einer Fassadenkonstruktion entfällt bei der dem Mauerwerk zugewandten Haltestange 13 diese Vorrichtung 13d und wird die Haltestange 13 fix im Mauerwerk verankert. 



   Der Distanzstreifen 14 weist eine entsprechende der Grösse der Glastafeln 15 unterschiedliche Länge und Stärke auf, während die Breite etwas schmäler als die Stärke der verwendeten Glastafeln 15 ist, um im Bereich des Distanzstreifens 14 den Auftrag einer dauerelastischen Dichtmasse 21 (Fig. 2) zu ermöglichen. 



  Der mit Hilfe von dauerelastischer Klebemasse fixierte Distanzstreifen 14 hat die Aufgabe, bei Ausfall einer Glasscheibe 15 oder einer Haltestange 13 die Stabilität der Konstruktion zu gewährleisten. 



   Der Aufbau der Konstruktion erfolgt durch Übereinanderschichten der Glastafeln 15 (Fig. 3 und 4), wobei jeweils im Kreuzungspunkt der Fugen aneinandergrenzender Glastafeln 15 waagrecht der Distanzstreifen 14 eingelegt wird und mit dauerelastischer Klebemasse fixiert wird. Die Eckpresswinkel 11 werden sodann mit dauerelastischer Klebemasse 21 in den Eckbereichen der   Glastafeln   15 fixiert und sodann die Kugelgelenkköpfe 13b der Kugelgelenkarme 13a mit der entsprechenden Kugelgelenkpfanne 11 a verbunden und durch Verschrauben der Kugelglenkdeckel 12 fixiert (Fig. 2).

   Die mit der Haltestange 13 über Kugelgelenke verbundenen   Eckpresswinkel   11 werden von vorne und hinten im Kreuzungsbereich der Fugen aneinandergrenzender Glastafeln 15 über die Haltestangen 13 mit Hilfe einer an sich bekannten horizontalen 41 und vertikalen Spannkonstruktion 31 (Fig. 3 und 4) im entsprechenden Eckbereich der Glastafeln 15 angepresst, wobei im Falle einer reinen Fassadenkonstruktion die dem Mauerwerk zugewandten Haltestangen 13 im Mauerwerk verankert werden und lediglich die gegenüberliegenden Haltestangen 13 mittels einer 

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 Horizontal- 41 und Vertikalspannkonstruktion 31 angepresst werden. 



   Die Konstruktion erlaubt auch die Vorfertigung von Glastafeln 15 mit verklebten Eckpresswinkeln 11, wobei in diesem Fall ein zeltsparender Aufbau der Konstruktion gegeben ist. Nach der Montage der Wandbzw. Fassadenkonstruktion werden die verbleibenden Horizontal- und Vertikalfugen mit dauerelastischer Dichtmasse 21 wasserdicht verschlossen. 



  

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Wand- oder Fassadenkonstruktion bestehend aus mehreren, eine Wand oder Fassade bildenden Tafeln, vorzugsweise aus Glas, und einer Stützkonstruktion für letzere, wobei in den jeweiligen Eckbereichen der Tafeln auf der Rückseite Haltevorrichtungen angeordnet sind, die über Haltestangen mit der Stützkonstruktion verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den jeweiligen Eckberei- chen der eine selbsttragende Wand oder Fassade bildenden Tafeln (15) auf der Vorderseite Haltevor- richtungen (11) angeordnet sind, die über Haltestangen (13) mit der Stützkonstruktion (31, 41) verbun- den sind (Fig.
  2. 2, 3d). 2. Wand- oder Fassadenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrich- tung (11) rechtwinkelförmig ist und durch ein Kugelgelenk mit der Haltestange (13) verbunden wird, wobei die Haltevorrichtung (11) eine Kugelgelenkpfanne (11 a) samt Gewinde (11b) zur Aufnahme des Kugelgelenkdeckels (12) und die Haltestange (13) an ihrem einen Ende vier parallelle und im Quadrat angeordnete Kugelgelenkarme (13a) samt Kugelgelenkköpfen (13b) aufweist (Fig. 1, 2).
  3. 3. Wand- oder Fassadenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestange (13) an den jeweiligen Enden Vorrichtungen (13c und 13d) zur Aufnahme einer an sich bekannten Horizontal- (41) und Vertikalspannkonstruktion (31) aufweist, weiche die Stützkonstruktion bilden (Fig. 1, 3a-c, 4).
  4. 4. Wand- oder Fassadenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kreuzungsbereich der Fugen aneinandergrenzender Tafeln (15) ein Distanzstreifen (14) aus Kunst- stoff waagrecht mit Hilfe von dauerelastischer Klebemasse (21) befestigt ist (Fig. 2).
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