AT403625B - Visiermesswinkel zur durchmesserbestimmung an stehenden baumstämmen - Google Patents

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  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung eines Visiermesswinkels zur Durchmesserbestimmung an stehenden Baumstämmen, wobei der erste Schenkel des an den Baumstamm anzulegenden festen Messwinkels auf der Rückseite eine gekrümmte Ableseskala trägt und mit einem in Blickrichtung vor der Ableseskala befindlichen Visierstift über einen Arm starr verbunden ist und der zweite Schenkel des Messwinkels um einen am Arm vorgesehenen Gewindebolzen als Achse in die Längsrichtung des Armes verschwenkbar und fixierbar ist, wie dieser   z. B.   in der   Österr. Patentschrift Nr. 172607   und in der Deutschen Patentschrift Nr. 908416 beschrieben wird.

   Der Vorteil der bekannten Konstruktion besteht darin, dass durch blosses Anlegen eines starren Winkels von 1350 an die Baumwalze und Visur über einen feststehenden Stift zur rechten Stammkontur auf einer dazwischenliegenden Skala unmittelbar der Stammdurchmesser abgelesen werden kann, wobei das Messgerät keinerlei mechanischer Verschiebung bedarf und mit nur einer Hand zu halten ist. In der Praxis hat sich gezeigt, dass das Messsystem auch bei sehr grossen Stammdurchmessern erfolgreich war, da man dort mit Parallelkluppen nicht mehr arbeiten kann ; allerdings mussten hier etwa doppelt grosse Visiermesswinkel angefertigt werden. 



   Der gegenständlichen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einerseits die einhändige Bedienung in der Weise zu verbessern, dass der nur etwa 130 g schwere Messwinkel auf dem Handrücken getragen werden kann, wodurch die betreffende Hand und/oder deren Finger für anderweitigen Gebrauch verfügbar bleiben, und andererseits für die Bestimmung von doppelt grossen Stammdurchmessern einen Erweiterungsansatz zur Verfügung zu stellen, für den die gleiche Ableseskala benützt werden kann. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist der erfindungsgemässe Visiermesswinkel dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ersten Schenkels und des Armes drei Bohrungen vorgesehen sind, die entweder zur Befestigung einer das Halten des Messwinkels erleichternden elastischen Schnur, oder zur Befestigung einer entsprechend komplementäre Befestigungselemente aufweisenden Unterlagsplatte dienen, wobei die Unterlagsplatte einen Teil eines zum Messwinkel im geometrischen Sinn ähnlichen und um den Ähnlichkeitsfaktor   k = 2 vergrösserten   zweiten Messwinkels darstellt und der das Zentrum für die zentrale Erweiterungsprojektion darstellende Visierstift des ersten Messwinkels auch den Visierstift des zweiten vergrösserten Messwinkels darstellt,

   um bei Bedarf doppelt grosse Baumdurchmesser unter Verwendung der gleichen Ableseskala mit einfachen Umrechnungsfaktoren bestimmen zu können. 



   Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand der Zeichnungsfiguren   1-4 erläutert :   Fig. 1 zeigt den   Handrücken-Visiermesswinkel zusammengeklappt,   Fig. 2 in Arbeitsstellung mit Baumreisser, Fig. 3 die Ableseskala und Fig. 4 Geometrie und Form des Erweiterungsstückes. 



   Die Ausmasse des in Fig. 1 gezeigten zusammengelegten Visiermesswinkels betragen rund 27 X 19 X 2 cm und sein Gewicht etwa 130 g. Er ist aus form- und wetterbeständigem Kunststoff hergestellt. Die links zu sehende Flügelmutterschraube dient dem Lösen und Feststellen des ausschwenkbaren   Winkelschenkels.   



  Die Visiernadel --V-- ist aufgestellt. Die   mit --1--, --2-- und -3-- bezeichneten   Bohrlöcher dienen entweder dem Einziehen von Gummischnüren   (in --1-- und --3-- sieht   man die Knoten einer unterseits durchlaufenden   Gummischnur --6--),   oder der Befestigung auf dem Erweiterungsteil (Fig. 4), wo sich die gleich bezeichneten Bohrlöcher fortsetzen. Die Flächen, in welchen sich die drei Bohrlöcher befinden, sind ober- wie unterseits je um ein Drittel der Plattenstärke abgesenkt, so dass unterseits in diesen Bereichen   Klettenverschlussbänder   eingeklebt werden können. 



   In Fig. 2 sieht man eine   Gummischnur--6--durch   die Handfläche laufen, was das Festhalten eines anderen Gegenstandes (im Bild als Beispiel ein Baumreisser) keinesfalls stört. Gegebenenfalls könnten auch (als anderes Beispiel) die freien Finger der gleichen Hand dem Eintippen von Messwerten in ein elektronisches Registriergerät dienen. Zur besseren Fixierung auf dem Handrücken kann zusätzlich auch noch eine   Handschlaufe --13-- als   Gegenband zum Klettenverschluss benützt werden. Mit --12-- ist die ober- wie unterseits im Bereich des   Armes--5--abgesenkte Ptattenstärke   bezeichnet.

   Von dem an den Baumstamm anzulegenden festen   Messwinkel   ist der erste Schenkel mit --4-- und der zweite   mit --9-- bezeichnet,   die gekrümmte Ableseskala auf der Rückseite von --4-- mit --8--. 



   Mit dem Bild der doppelten Ableseskala (Fig. 3) soll noch die Einfachheit der Umrechnungen bei Verwendung des Erweiterungsstückes für doppelt grosse Stammdurchmesser erläutert werden. Bei Benützung ohne Ansatz auf dem Handrücken (Fig. 2) liefert die obere Skala Werte für Stammdurchmesser von 4 bis 100 cm und die untere die den Durchmessern jeweils entsprechenden Stückzahlen pro Hektar (n/ha) falls es sich bei den Bäumen um eine mit   Zählfaktor   4 gemachte   Relaskopstichprobe   handelt. Wurde eine solche Stichprobe mit   Zählfaktor   2 ausgeführt, so sind die Werte der   n/ha-Skala   halbiert in Rechnung zu steilen. 



   Bei Benützung des Ansatzstückes für doppelt grosse Stammdurchmesser (Fig. 4) sind die Ablesungen auf der oberen Skala zu verdoppeln, während jene auf der n/ha-Skala bei   Zählfaktor   4 zu vierteln, beziehungsweise bei   Zähifaktor   2 zu achteln sind. 

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   Fig. 4 erklärt die Geometrie und damit auch die Form des Erweiterungsstückes für doppelt grosse Stammdurchmesser : Die Visiernadel --V-- ist das Zentrum für zentrale Projektion der   Punkte--a--,--b--und   - auf den doppelten Abstand nach aussen zu den   Punkten--A--,--B--und--C--. Gemäss   dem Strahlensatz sind nun alle wesentlichen Dimensionen des Messwinkels verdoppelt und sind somit auch die Durchmesserablesungen auf der gleich verbliebenen Skala verdoppelt In Rechnung zu steilen. Da sich aber die Kreisfläche bei verdoppeltem Durchmesser vervierfacht, gelten die Ablesewerte auf der unteren n/ha-Skala nur zu einem Viertel bei   Zählfaktor   4, beziehungsweise zu einem Achtel bei   Zähifaktor   2.

   (Ein einzelner in die   Relaskopstichprobe   fallender Stamm muss am Hektar in so grosser Stückzahl vorhanden sein, als seine Einzelkreisfläche in m2 im   Zählfaktor   enthalten ist). Der in Fig. 1 gezeigte zusammengeklappte Messwinkel wird an den   mit--1--,--2-und--3--bezeichneten Bohrtochste ! ten   an der in   Fig. 4 hell   gesprenkelt bezeichneten Unterlagsplatte -7-- befestigt und liegt mit a-b fest am horizontal schraffierten etwa 10 mm hochstehenden Hauptteil des Ansatzwinkels auf. Der ausschwenkbare Anlegeschenkel --10-- des Ansatzwin-   kels   ist vertikal schraffiert und die dort hell gesprenkelt bezeichneten Flächen bedeuten eine der Verstärkung dienende Mittelrippe. 



   Am Hauptteil des Ansatzwinkels ist der Bereich   nächst --a-- in Richtung --A-- als   Haltegriff für den Grosswinkel vorgesehen. 



  

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Visiermesswinkel zur Durchmesserbestimmung anstehenden Baumstämmen, wobei der erste Schenkel des an den Baumstamm anzulegenden festen Messwinkels auf der Rückseite eine gekrümmte Ablese- kala trägt und mit einem in Blickrichtung vor der Ableseskala befindlichen Visierstift über einen Arm starr verbunden ist und der zweite Schenkel des Messwinkels um einen am Arm vorgesehenen Gewindebolzen als Achse in die Längsrichtung des Armes verschwenkbar und fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ersten Schenkels (4) und des Armes (5) drei Bohrungen (1, 2, 3) vorgesehen sind, die entweder zur Befestigung einer das Halten des Messwinkels erleichternden elastischen Schnur (6) oder zur Befestigung einer entsprechend komplementäre Befestigungselemente (ebenso Bohrungen an den Stellen 1.
  2. 2, 3) aufweisenden Unterlagsplatte (7) dienen, wobei die Unterlags- platte (7) einen Teil eines zum Messwinkel im geometrischen Sinn ähnlichen und um den Ähnlichkeits- faktor k=2 vergrösserten zweiten Messwinkels darstellt und der das Zentrum für die zentrale Erweite- rungsprojektion darstellende Visierstift (V) des ersten Messwinkels auch den Visierstift (V) des zweiten vergrösserten Messwinkels darstellt, um bei Bedarf doppelt grosse Baumstammdurchmesser unter Ver- wendung der gleichen Ableseskala (8) mit einfachen Umrechnungsfaktoren bestimmen zu können. 2. Visiermesswinkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem zweiten Schenkel (9) des ersten Messwinkels entsprechende zweite Schenkel (10) des zweiten vergrösserten Messwinkels um einen etwa im Bereich des Scheitelpunkte des zweiten vergrösserten Messwinkels vorgesehenen Gewindebol- zen (11) als Achse parallel zur Längsrichtung des Armes (5) verschwenkbar und fixierbar ist.
  3. 3. Visiermesswinkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Messwinkel im Bereich der Bohrungen (1, 2, 3) in seiner Wandstärke um etwa ein Drittel unterseits abgesetzt ist (12), um in diesen Bereichen (12) an seiner Unterseite das Halten des Messwinkels erleichternde Klettenver- schlussbänder (13) befestigen zu können.
AT68596A 1996-04-16 1996-04-16 Visiermesswinkel zur durchmesserbestimmung an stehenden baumstämmen AT403625B (de)

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