AT403595B - Verfahren und vorrichtung zum reinigen eines kanals od. dgl. - Google Patents

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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum   Reinigen eines Kanals od dgl.,   nach dem zuerst ein Düsenkopf mit rückwärts genchteten Düsen von einer Zugangsöffnung aus In den Kanal durch Druckwasserbeaufschlagung eingeschossen und dann unter weiterer   Druckwasserbeaufschlagung   wieder zur Zugangsöffnung zurückgezogen und dabei vorzugsweise das verunreinigte Wasser abgesaugt wird, wobei der Düsenkopf zumindest während des   Zurückziehens   zusätzlich mit Luft beaufschlagt wird, sowie auf eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens. 



   Zum Reinigen eines Kanals, insbesondere eines Strassenkanals, aber auch verschiedener anderer Rohriertungen, wird üblicherweise ein an einem Druckwasserschlauch angeschlossener Düsenkopf mit rückwärts gerichteten Düsen durch eine Druckwasserbeaufschlagung nach dem   Rückstossprmz ! p) n   den zu reinigenden Kanal eingeschossen und dann mittels des Schlauches wieder zurückgezogen, wobei während des   Zurückziehens   die Verunreinigungen des Kanals mit dem aus den Düsen ausgespritzten Druckwasser aufgelöst und weggeschwemmt werden, welche Verunreinigungen zusammen mit dem Reinigungswasser meist zur Entsorgung In ein Tankfahrzeug abgesaugt werden.

   Dieses Reinigungsverfahren hat sich grund-   sätzlich   durchaus bewährt, doch ist es mit einem hohen Wasserverbrauch verbunden, welches Reinigungwasser fast immer mit einem Tankfahrzeug herangebracht werden muss und nur sehr beschränkt zur Verfügung steht. Zur Verbesserung der Wasserversorgung gibt es zwar bereits Tankfahrzeuge mit einer Wiedergewinnungsanlage, die das abgesaugte verunreinigte Wasser zur neuerlichen Verwendung aufberei- 
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   Es wurde auch schon vorgeschlagen, den Düsenkopf   zusätzlich   zum Druckwasser mit Luft zu beaufschlagen. wobei es zu einer Luft-Wassermischung kommt, m der die Luft gebunden bleibt. Damit kann zwar der Wasserverbrauch   verringert   werden, doch erhöht sich der Reinigungseffekt kaum. So beschreibt die DE 42 07 836 A eine Vorrichtung zum Reinigen von Klar-oder Abwasserkanälen.wobei der Spülkopf entweder nach dem Ejektorprinzip arbeitet oder   mit einem Gas-Flüssigkeits-Gemisch als Reinigungsmedium   beschickt wird, um vor allem das spezifische Gewicht der Mischung aus von den Kanal- oder Rohrwandungen abgetrennten Verunreinigungen und dem Reinigungsmedium herabzusetzen und den Reinigungsbeineb über grössere Längen vornehmen zu können. 



   Darüber hinaus gibt es gemäss der DE 12 73 441   B eine Vorrichtung   zum Ansaugen von Schlamm. wobei zur Steigerung der Absaugwirkung In den Schlamm   Flüssigkeit   und auch Luft   eingepresst   werden 
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 Schlauchhaspel ausgehenden Druckschläuchen, die alle einer Wasserbeaufschlagung des Düsenkopfes vorbehalten sind, um trotz grossem   Strömungsquerschnitt   einen zuverlässigen Schlaucheinzug zu   gewährlei-   sten. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Verfahren der eingangs geschilderten Art anzugeben, das bei   verhältnismässig   sparsamem Wasserverbrauch eine gesteigerte Reinigungswirkung   mit sich bnngt.   Ausserdem soll eine Vorrichtung zum rationellen Durchführen dieses Verfahrens geschaffen werden. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass Druckwasser und Pressluft gesondert dem Düsenkopf zugeleitet werden und aus dem Düsenkopf die Pressluft in Rückzugsnchtung vor dem Ausspritzen des Druckwassers ausgeblasen wird. Die zusätzliche Pressluftbeaufschlagung des Düsenkopfes führt zu einer 
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 Druckwasser öffnet und freimacht, so dass der Wasserdruck mit höherem Wirkungsgrad zur Ablösung der Verunreinigungen genutzt werden kann und nicht durch einen zu starken   Wasser- oder Schlammantel   vorzeitig abgebaut wird. Die Pressluft erlaubt nämlich das Wegfördern des bereits ausgespntzten Wassers und der abgelösten Verunreinigungen aus dem unmittelbaren Spülbereich, wodurch im Anschluss daran das Druckwasser unbehindert und frei auf die Verunreinigungen aufgespritzt werden kann und höchste Rein-   gungswlrkungen   erzielt.

   Während des   Zurückziehens   treibt daher der Pressluftstrom den Reinigungsabtrag vor sich her und schafft unmittelbar hinter sich einen Freiraum für den eigentlichen Reinigungsvorgang durch das Aufspntzen des Wassers. Dabei kann der Druck der Pressluft unabhängig vom Druck des Druckwassers gewählt werden, so dass sich auch mit wesentlich geringeren Luftdrücken, die etwa nur ein Zehntel des Druckwasserdruckes betragen, und verhältnismässig wenig Reinigungswasser   e) ne Hoch ! et-   stungsreinigung erreichen lässt. Dabei können durch den geringeren Wasserverbrauch auch die Anteile des gegebenenfalls wiederaufbereiteten Wassers für den   Rem ! gungsvorgang ger ! nggeha) ten   und damit die   Verschleisserscheinungen   gemindert werden. 



   Zum Durchführen des erfindungsgemässen Reinigungsverfahrens brauchen die bekannten Vomchtun- 
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Claims (2)

  1. einemPatentansprüche 1. Verfahren zum Reinigen eines Kanals od. dgl., nach dem zuerst ein Düsenkopf mit rückwärts gerichteten Düsen von einer Zugangsöffnung aus in den Kanal durch Druckwasserbeaufschlagung eingeschossen und dann unter weiterer Druckwasserbeaufschlagung wieder zur Zugangsöffnung zu- rückgezogen und dabei vorzugsweise das verunreinigte Wasser abgesaugt wird, wobei der Düsenkopf zumindest während des Zurückziehens zusätzlich mit Luft beaufschlagt wird, dadurch gekennzeich- net, dass Druckwasser und Pressluft gesondert dem Düsenkopf zugeleitet werden und aus dem Düsenkopf die Pressluft In Rückzugsnchtung vor dem Ausspntzen des Druckwassers ausgeblasen wird.
  2. 2. Vomchtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Reinigungsfahr- zeug mit einem Wassertank, einer Pumpeinrichtung, einer Schlauchwinde für Druckschläuche, einem an den Druckschläuchen angesetzten Düsenkopf und gegebenenfalls einem Sammelbehälter und einer Absaugeelnnchtung. dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsfahrzeug (1), wie an sich bekannt, zusätzlich eine Pressluftanlage (13) aufnimmt und die in an sich bekannter Welse mit zwei Druckschläu- chen (9, 10) ausgestattete Schlauchwinde (8) einerseits an die Pumpeinrichtung (5), anderseits an die Pressluftanlage (13) angeschlossen ist, wobei der zwei Schlauchanschlüsse (23. 24) aufweisende Düsenkopf (12),
    wie an sich bekannt, zwei hintereinanderliegende, in Düsenkränze (27. 30) ausmünden- de Düsenkammern (25, 26) bildet, von denen die vordere Düsenkammer (25) In an sich bekannter Welse mit dem dem Wasserschlauch (9) zugehörenden Schlauchanschluss (23) und die hintere (26) mit dem dem Luftschlauch (10) zugehörenden Schlauchanschluss (24) in Leitungsverbindung stehen.
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DE1273441B (de) * 1963-11-28 1968-07-18 Haller Gmbh Fahrzeugbau Vorrichtung zum Ansaugen von Schlamm
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DE4207836A1 (de) * 1992-03-12 1993-09-16 Pekico Kanalreinigung Und Ents Vorrichtung zum reinigen von klar- oder abwasserkanaelen oder verlegten rohrleitungen

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