AT403225B - Probenträger für rasterkraftmikroskopiemessungen unter flüssigkeiten - Google Patents

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 mit demAtomic Force Microscope)
Zur Zeit sind mehrere Rasterkraftmikroskope kommerziell   erhältlich. Aufbau,   Funktion und Anwendungsmöglichkeiten des AFM   (üblicherweise   verwendete Abkürzung für Atomic Force Microscope) sind In der Fachliteratur beschneben. Hier sei lediglich darauf hingewiesen. dass diese Geräte auch Oberflächenuntersuchungen unter   Flüssigkeiten   erlauben. Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer entsprechenden kommerziellen   Flüssigkeitszelie, wie   sie im NanoScope   live   AFM des Herstellers Digital Instruments (Santa 
 EMI1.2 
 der   Plexlglashalterung   (2) für die Messspitze und einem   O-Ring   aus Kunststoff (3) gebildet.

   Die Zelle kann über zwei Kanäle   (4)   In der   Plexlglashalterung befüllt   werden. 



   Weitere In Figur 1 benannte Komponenten seien hier nur der   Vollständigkeit halber   benannt Piezoscanner auf dem die Probe mittels   Stahlplättchen   magnetisch fixiert ist (5), AFM Messspitze (6) und Laserstrahl (7). Auf eine nähere Beschreibung wird aber verzichtet, weil es sich um literaturbekannte Dinge handelt, welche zum Verständnis der Erfindung nicht unmittelbar notwendig sind. 



   Eine Zelle dieser Art stellt einige wichtige Limitierungen für eine Reihe wissenschaftlich und technologisch   interessanter   Untersuchungen dar. Die mit der Erfindung in Zusammenhang stehende Problematik und deren Lösung ist im nächsten Punkt   ausführlicher   beschrieben. 



   Die oben beschriebene   Flüssigkeitszelle   weist folgende Nachteile auf a) Durch Einwirkung einer Reihe organischer Flüssigkeiten (z. B. Cyclohexan, Toluol und viele andere) quillt der 0-Dichtring so stark an, dass   Probenoberfläche   und Plexiglasabdeckung (Halterung für die
Abtastspitze) auseinander gedrückt werden. Dadurch werden Justieren der Spitze und stabile Messun- gen unmöglich (Abtastspitze wird von der   Probenoberfläche   weggedrückt). b) Durch Einwirkung des organischen, flüssigen Mediums auf den Dichtring kann auch ein Herauslösen von Weichmachern und etwaigen anderen Komponenten nicht ausgeschlossen werden.

   Dadurch ist nicht mehr sichergestellt, dass das flüssige Zellmedium während der Messung in seiner ursprünglichen
Reinheit vorliegt. c) Die Dichtigkeit der Zelle Ist nur für relativ grossflächige, ebene Proben optimal, wenn die untere
Auflagefläche des Dichtringes und der analysierte Probenbereich in der selben Ebene liegen (wie in
Figur 1 zu sehen).

   Liegt diese Auflagefläche tiefer als der analysierte Probenbereich - was dann der Fall ist, wenn ein kleines (d. h. kleiner als der Auflagedurchmesser des Dichtringes) Probenstück in der Mitte 
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 -,gestellt werden, und der O-Ring dichtet die Zelle aufgrund des grösseren Abstandes zwischen den beiden   Kontaktflächen   nicht mehr ab. d) Beim Aufkleben kleiner Proben auf ein Trägerplättchen kommt zu Punkt c) noch als weiteres Problem, dass die Flüssigkeit in der Zelle direkt mit dem Kleber in Kontakt kommt, was ebenfalls wieder eine
Quelle für Verunreinigungen (ähnlich wie in Punkt b) beschrieben) darstellt. 



   Die unten beschriebene Erfindung stellt eine Lösung dieser Probleme dar Die   Ertindung   wird anhand des in den Zeichnungen dargestellten   Ausführungsbeispiels   beschrieben. Es zeigt
Figur   1 : Übliche kommerzielle   Anordnung (Seitenansicht/Schnitt), welche den Stand der Technik beschreibt,
Figur 2 a : Eigener Probenträger in Aufsicht,
Figur 2 b : Eigener Probenträger (Schnitt A, in Fig. 2a bezeichnet),
Figur 2 c : Eigener Probenträger (Schnitt B, in Fig. 2a bezeichnet),
Figur 3 : Eigener Probenträger in der Messanordnung (Seitenansicht/Schnitt). 



   Die oben beschriebenen Probleme können mit einem Probenträger, wie er in Figur 2 a bis c dargestellt ist. gelöst werden :
Der Probenträger besteht aus einem metallischen Zylinder   (2),   zentrisch auf einem kreisrunden, magnetischen Stahlplättchen (5) aufgeklebt, mit einer eingefrästen Vertiefung, in welcher die Probe mittels Schraube (3) von der Seite her fixiert wird. Ein passgenauer   Metallnng (1), welcher   auf zwei an gegenüberliegenden Punkten am Rande des   Stahl plättchens   (5) aufgeklebten Federn (4) aufliegt, ist konzentrisch über den Zylinder (2) gesteckt.

   Dieser   Metallnng   (1) wird durch die Federn (4) so nach oben gedrückt, dass die plane Oberseite des Ringes mit der Unterseite der Plexiglasabdeckung (siehe Figur 3) abdichtet, ohne dass 
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 (1) ist auch die Berührungsfläche zwischen diesen beiden Teilen für Flüssigkeiten dicht. Als Material für die Metallteile bietet sich Aluminium an. Das Konzept lässt sich aber auch mit anderen Materialien   (z. B. Teflon)   realisieren. Die angegebenen Abmessungen sind Richtwerte, die auf die Grösse der gesamten Messanordnung abgestimmt werden können. Figur 3 zeigt den Probenträger in der Messanordnung.

   Komponente Nr (1) bezeichnet die Probe, welche mittels Schraube im Probenträger fixiert ist, und (5) bezeichnet den 

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 restlichedie beiden Federn Im Probenträger um 90 Grad verdreht eingezeichnet um die Gesamtanordnung besser sichtbar zu machen. 



   Diese Konstruktion stellt eine Lösung sämtlicher beschnebenen Probleme dar :
Durch Abwesenheit jeglicher Kunststoffe ist sowohl das Quellproblem eliminiert. und auch das Herauslösen von Substanzen kann ausgeschlossen werden. 



   Der Abstand zwischen Probe und Plexiglashalterung kann über grössere Distanzen variiert werden, ohne mit der Dichtigkeit Probleme zu bekommen. Ausserdem kann auch noch beim Fixieren der Probe mittels Schraube ein Anpassung In der Höhe vorgenommen werden. 



   Durch Fixieren der Probe mittels Schraube werde Verunreinigungsprobleme mit Klebern vermieden. 



   Als weitere vorteilhafte Eigenschaft ist zu vermerken, dass zwischen Metallnng und   Plexlglashalterung   (siehe Figur 3) nur geringe Reibungskräfte auftreten, und somit bel Verschiebung der   Messspitze   in lateraler Richtung beide Teile leicht gegeneinander   gleiten können,   ohne dass der Probenhalter mitgezogen wird (was bei der kommerzielle Anordnung (Figur 1) bei grösseren Verschiebungen der Fall   Ist).   



  

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Probenträger für Rasterkraftmikroskopiemessungen unter Flüssigkeiten. dadurch gekennzeichnet, dass die Probe In einer Ausnehmung eines zylinderförmigen Trägers (Figur 2 (2)) mittels Schraube (Figur 2 (3 mechanisch fixierbar ist.
  2. 2. Probenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitszelle durch einen passgenauen, auf den Zylinder (Figur 2 (2)) konzentrisch aufgesetzten Ring (Figur 2 (1)) abgedichtet ist, welcher durch Federn (Figur 2 (4)) an die Plexiglashalterung (Figur 3 (2)), welche die Messspitze hält, angedrückt 1St.
AT214093A 1993-10-22 1993-10-22 Probenträger für rasterkraftmikroskopiemessungen unter flüssigkeiten AT403225B (de)

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ATA214093A ATA214093A (de) 1997-04-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ303424B6 (cs) * 2011-08-05 2012-09-05 Vysoká škola chemicko-technologická v Praze Kapalinová cela pro pozorování vzorku pomocí mikroskopie atomárních sil s vysokou rozlišovací schopností

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CZ303424B6 (cs) * 2011-08-05 2012-09-05 Vysoká škola chemicko-technologická v Praze Kapalinová cela pro pozorování vzorku pomocí mikroskopie atomárních sil s vysokou rozlišovací schopností

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ATA214093A (de) 1997-04-15

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