AT403179B - Glasdach - Google Patents

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AT403179B
AT403179B AT131694A AT131694A AT403179B AT 403179 B AT403179 B AT 403179B AT 131694 A AT131694 A AT 131694A AT 131694 A AT131694 A AT 131694A AT 403179 B AT403179 B AT 403179B
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  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


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 bzwten der Glastafein voneinander distanziert sind und der von den Randkanten begrenzte Spalt von einer Abdeckleiste überdeckt ist und die Glastafeln von sparrenartig angeordneten Profilschienen und quer dazu angeordneten Tragschienen getragen sind. 



   Aus der AT-PS 393 399 ist eine Glaseindeckung bekannt, bel der die die Eindeckung bildenden Glastafeln alle in einer Ebene liegen. Die Glastafeln stossen in der Fallinie der Eindeckung stumpf aneinander. Zwischen den einander benachbarten Rändern sind Dichtleisten eingefügt. Die in der Fallinie der Eindeckung verlaufenden Ränder benachbarter   Glastafeln   begrenzen jeweils einen Spalt, der von einem 
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 tragen. 



   Aus der DE 42 17 167 A1 ist eine Dachverglasung bekannt mit im Winkel zur Erdoberfläche verlaufenden Glasscheiben, die an Sparren und Pfetten gehalten sind, die aus Kastenprofilen bestehen. Die Sparren weisen Profilschenkel auf, von denen die den Glasscheiben zugekehrten und abgewandten Profilschenkel eine grössere   Matenalstärke   aufweisen als die zwischen ihnen verlaufenden Seitenschenkel. 



  Auf den Sparren und auf den Pfetten sind   Gummiprofilleisten   aufrnmiprofilleisten aufgelegt, die den Sparten und Pfetten formschlüssig angepasst sind. Die Gummiprofilleisten bilden auf ihrer den Sparren und Pfetten abgewandten Oberseite eine Wasserrinne, die im Sinne einer Abwasserleitung miteinander verbunden sind. 



  Bei dieser vorbekannten Dachverglasung liegen die einzelnen Glasscheiben, die in ihrer Summe die Dachhaut bilden, ebenfalls alle In einer gemeinsamen Ebene. Der Aufbau dieser Dachverglasung Ist sehr aufwendig, und ausser den als Wasserrinnen ausgebildeten Gummiprofilleisten sind hier weitere nnnenförmige Gummiprofilleisten erforderlich, die eine längs verlaufende, umklappbar Lippe aufweisen, die über eine zusätzlich einzulegende elastische Rundschnur gelegt und auch dann in dieser Lage festgehalten werden muss. An den horizontal verlaufenden Verbindungsfugen, in welchen diese Rundschnüre angeordnet sind, ist ein Flachaluminium aufgeklebt, wobei diese Druckschrift offenlässt, in welcher Weise die Knoten- oder Kreuzungsstellen des Flachaluminiums und des in Sparrennchtung verlaufenden Schraubprofiles überhaupt abgedichtet werden soll oder kann.

   Bei dieser Konstuktion verlaufen die die Sparren bildenden Kastenprofile über die gesamte, geneigte Dachlänge einstückig durch und das den Sparren bildende Kastenprofil ist zur Aufnahme der Pfette ausgeschnitten. 



   Auch der Gegenstand der EP 239 141 A1 ist hier zu erwähnen. Es handelt sich um eine   Balkonverklet-   dung, die aus   Kunststoff-Hohlkammerplatten   und aus Halteprofile aufgebaut ist. Diese Balkonverkleidung besitzt auch ein Pultdach mit mehreren in der Fallinie des Pultdaches verlaufenden Sparren. Diese Sparren besitzen ein symmetnsches Querschnittprofil mit einem zentralen Mittelsteg und mit zu beiden Seiten des Steges angeordneten, unteren und zur Seite hin offenen Nuten, die sich über die gesamte Länge des Sparrens erstrecken. Oberhalb dieser Nuten ist je eine Kammer vorgesehen, wobei die seitlichen Profilwände dieser Kammer längs verlaufende Kerbnuten aufweisen.

   Bei bestimmungsgemäss verlegten Sparren ist die jeweilige obere Hälfte dieser seitlichen Kammerwand entlang diesen Kerbnuten ausgeschnitten, so dass dadurch seitliche, offene Nuten entstehen. Diese obere Nut, die sich nur über etwa die Hälfte der Länge des Sparrens erstreckt, dient zur Aufnahme einer ortsfesten Hohlkammerplatte, die sich etwa über die halbe Sparrenlänge erstreckt, wobei diese Hohlkammerplatte an Dichtleisten anliegt, die an den Rändern der oberen Nut festgelegt sind. An der unteren Stirnseite dieser feststehenden, oben liegenden Hohlkammerplatte ist eine Abdeckschiene angeordnet mit einem oberen, an der übergreifenden Hohlkammerplatte aufliegenden Schenkel, einem dazu rechtwinklig nach unten sich erstreckenden Steg und einem eine   Bürstenleiste   tragenden Schenkel. Stirnseitig liegt diese Abdeckschiene stumpf am Sparren an.

   Die untere, seitliche, offene Nut des Sparrens nimmt ebenfalls den Rand einer   Hohlkammerplatte auf,   wobei zur Auflage am unteren Rand der Nut eine Gummileiste vorgesehen ist, am oberen Nutenrand hingegen eine Bürstendichtung. Diese unten hegende Hohlkammerplatte ist daher randseitig nur lose gefasst und ist entlang des Sparrens verschiebbar gelagert, so dass die untere Dachhälfte durch Verschieben dieser Platte nach oben geöffnet werden kann. Zur seitlichen Führung der Ränder In der Nut des Sparrens sind sowohl am oberen wie auch am unteren stirnseitigen Rand dieser unten liegenden Platte Profilleisten festgelegt, die mit ihren Stirnseiten den Sparren jeweils unmittelbar mit geringem Spiel gegenüberliegen. Die hintere Profilleiste, die von der oben liegenden Hohlkammerplatte überdeckt ist, trägt ebenfalls eine Bürstenleiste.

   Hier handelt es sich sozusagen um die liegende Anordnung eines zweiteiligen Schiebefensters mit zueinander parallelen, jedoch in gegeneinander versetzten Ebenen liegenden Scheiben. 



   Bei den erstbesprochenen, vorbekannten Konstruktionen handelt es sich jeweils um eine Dachverglasung, bel der im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand die die Dachhaut bildenden Glastafeln oder Glasscheiben alle in einer Ebene liegen. Bei der zweitbesprochenen, vorbekannten Konstruktion handelt es sich um ein Pultdach kleiner Flächenausdehnung, bei weichem in der Fallinie des Daches zwei parallel 

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 zueinander liegende, gegeneinander versetzte Hohlkammerplatten vorgesehen sind, wobei die unten liegende Platte gegenüber der oben liegenden Platte verschiebbar ist. Diese Konstruktion stellt sozusagen ein liegendes Schiebefenster dar. Da diese vorbekannte Konstruktion zur Überdeckung eines Balkons oder einer Veranda dient, werden an die Abdichtung des Daches keine hohen Anforderungen gestellt. 



   Beim Glasdach, auf das sich die Erfindung bezieht, übergreifen sich die   Glastafeln   ziegel- bzw. schuppenartig, und Aufgabe und Zweck der Erfindung ist es, ein derart gestaltetes Glasdach so auszubilden, dass kein Niederschlagswasser eindringen kann, unabhängig davon, ob die Eindeckung mit einfachen Glastafeln hergestellt ist oder mit Isolierglasscheiben.

   Die Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch die folgenden, zum Teil bekannten Merkmale, nämlich dass die sparrenartig angeordneten Profilschienen, deren Länge annähernd der in Fallinie gemessenen Länge der von ihnen getragenen Glastafeln entspricht, ein rechteckiges Querschnittsprofil aufweisen, an dessen Oberseite randseitig Dichtleisten festgelegt sind und zwischen den Dichtleisten ein Schraubkanal verläuft zur Aufnahme von der Festlegung der Abdeckleiste dienenden Schrauben und der jeweils obere, von einer Glastafel übergriffene Rand einer Glastafel von einer parallel zu den Tragschienen verlaufenden, einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Halteprofilschiene aufgenommen ist, und an den Stirnseiten der Ränder der übergreifenden Glastafeln eine parallel zu den Tragschienen verlaufende Abdeckschiene vorgesehen ist mit einem oberen,

   an der übergreifenden Glastafel aufliegenden Schenkel, einem dazu wenigstens annähernd rechtwinkelig nach unten sich erstrekkenden Steg und einem eine Dichtleiste tragenden Schenkel und einem weiteren, am Steg angeordneten Schenkel, der sich über die Abdeckleiste der jeweils unteren, übergriffenen Glastafel dachartig erstreckt. 



  Zweckmässige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgehalten. 



   Um die Erfindung zu veranschaulichen, werden anhand der Zeichnung zwei   Ausfühungsbeispiele   näher erläutert, ohne dadurch die Erfindung auf diese Ausführungsbeispiele einzuschränken. Es zeigen :
Fig. 1 einen   Detailvertikalschnitt   durch ein Glasdach mit einfachen Glastafeln in jenem Bereich, in dem sich in der Faltlinie der Dachneigung aufeinanderfolgende Glastafeln randseitig übergreifen ; Fig. 2 einen
Querschnitt nach der Linie   11 - 11   in Fig.   1 ;   Fig. 3 einen Detailvertikalschnitt durch ein Glasdach mit
Glastafeln, die nach Art von Isolierglasscheiben aufgebaut sind nach der Darstellung in Fig. 1 ; Fig 4 ein
Detail in Schrägsicht. 
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 zur Dachneigung verlaufen Tragschienen 3, die einen Teil der tragenden Dachkonstruktion bilden.

   In der Dachneigung sind nun in horizontalen Abständen, die der Breite der verlegten Glastafeln entsprechen (rechtwinklig zur Zeichenebene in Fig. 1), sparrenartig angeordnete Profilschienen festgelegt, deren Querschnitt aus Fig. 2 erkennbar ist. 



   Dieser Querschnitt der Profilschienen 4 ist rechteckig ausgebildet. An der Oberseite dieses kastenartigen Querschnittes sind randseitig hinterschnittene, im Querschnitt U-förmige Nuten 5 vorgesehen (Fig. 2), in welche Dichtleisten 6 eingelegt sind. Zwischen diesen Dichtleisten liegt ein nach oben offener, im Querschnitt U-förmiger Schraubkanal   7,   wobei die einander zugewandten Seiten dieses U-förmigen Teitprofiles zweckmässigerweise geriffelt sind. An der Unterseite dieses kastenartigen, umfangsgeschlossenen Querschnittes ist ein weiterer U-förmiger   Teitquerschnitt   8 ausgeformt, dessen Ränder hinterschnitten sind und der oberhalb der unteren Ebene E dieser Profilschiene 4 liegt.

   Diese Profilschienen 4, deren Länge innerhalb der Dachkonstruktion annähernd so gross ist wie die in der Fallinie gemessene Länge der Glastafeln 1 und   2,   sind mit ihrem jeweils oberen Ende mittels Schrauben 9 an der Tragschiene 3 festgelegt. Diese Schrauben 9 sind mit ihren Köpfen von dem hinterschnittenen U-förmigen Teilquerschnitt 8 der Profilschiene 4 aufgenommen, und zwar verdrehgesichert. Die jeweils unteren Enden der Profilschienen 4 sind von Z-förmigen Beschlägen 10 gehalten, wobei auch hier Befestigungsschrauben 11 verwendet werden, die im genannten Teilquerschnitt 8 der Profilschiene 4 verdrehsicher festgelegt sind. Diese Zförmigen Beschläge 10 können so breit sein (gemessen rechtwinklig zur Zeichenebene in Fig. 1) wie die Breite B der Profilschiene 4.

   Es können hier aber auch Profilschienen mit diesem Querschnitt verwendet werden, die sich über die Länge der Tragschienen 3 erstrecken. Aus Fig. 1 ist erkennbar, dass der vertikale Steg dieses Z-förmigen Beschlages 10 etwa so hoch ist wie die Höhe H der Profilschiene 4. Das untere Ende der Profilschiene 4 ist in jenem Bereich, mit dem es die ihm nachfolgende Glastafel 1 übergreift, nach Art eines Absatzes 13 ausgeschnitten, wobei die Höhe h dieses ausgeschnittenen Absatzes 13 höchstens gleich, zweckmässigerweise jedoch kleiner ist als der Abstand a des Schraubkanales 7 von der Unterseite der Profilschiene 4 (Fig. 2). 



   Der jeweils obere, übergriffene Rand 14 einer Glastafel 1 ist von einer im Querschnitt U-förmigen Halteprofilschiene 15 aufgenommen, die quer zur Fallinie verläuft und die auf den Profilschienen 4 endseitig aufliegt. Eine dauerelastische Dichtmasse 16 dichtet den Innenraum dieser Halteprofilschiene 15 ab. An der Oberseite des oberen Schenkels 17 dieser Halteprofilschiene 15 sind mit Abstand voneinander zwei 

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 Hakenleisten 18 angeformt, die zur Festlegung einer Zwischenprofilschiene 19 dienen. 



   Diese Zwischenprofilschiene 19 weist einen   keilförmigen   Querschnitt auf mit zwei zueinander nach oben konvergierenden Schenkeln 20 mit hakenartig ausgebildeten Rändern, die die korrespondierend ausgeformten Hakenleisten 18 formschlüssig übergreifen. Die Länge dieser Zwischenprofilschienen 19 (in Fig. 1 gemessen rechtwinkelig zur Zeichenebene) entspricht dem horizontalen Abstand zweier sparrenartig angeordneter Profilschienen 4. An der Oberseite dieser Zwischenprofilschiene 19 ist eine hinterschnittene, im Querschnitt U-förmige Nut zur Aufnahme einer Dichtleiste 21 vorgesehen, die an der Unterseite der jeweils übergreifenden Glastafel 2 anliegt. 



   In Längsrichtung der Tragschiene 3 gesehen, sind die aufeinanderfolgenden Glastafeln 1 etwas voneinander distanziert (Fig. 2). Der Spalt 22, der von den Randkanten 23 (Fig. 2) benachbart liegender   Glastafeln   begrenzt ist, ist von einer Abdeckleiste 24 überdeckt, die zweiteilig ausgebildet ist und die aus der im Querschnitt U-förmigen Halteschiene 25 mit an der Unterseite angeordneten Dichtleisten 26 besteht, die mittels Schrauben 27 an der Profilschiene 4 festgelegt ist, wobei diese Schrauben 27 in den Schraubkanal 7 der Profilschiene 4 eingreifen. Eine aufschnappbare Deckschiene 28 deckt das nach oben offene Profil der Halteschiene 25 ab. 



   Zur Halterung der Glastafein 1,2 sind T-förmige Halter 29 vorgesehen, ein solcher Halter ist in Fig. 4 in Schrägsicht dargestellt. Der mittlere Schenkel 30 dieses Halters 29 ist in der jeweiligen unteren Stirnseite 31 einer Profilschiene 4 in deren   Schraubkanal   7 festgelegt. Der Querholm 32, der randseitig Dichtleisten trägt, übergreift benachbart liegende Glastafeln eckseitig. 



   An den Stirnseiten 31 der Ränder der übergreifenden Glastafeln 2 ist eine zu den Tragschienen 3 parallel verlaufende Abdeckschiene 33 vorgesehen mit einem oberen, an der übergreifenden Glastafel 2 aufliegenden Schenkel 34, einem dazu wenigstens annähernd rechtwinklig nach unten sich erstreckenden Steg 35 und einem eine Dichtleiste 36 tragenden Schenkel 37, wobei sich die beiden erwähnten Schenkel 34 und 37 In die gleiche Richtung (nach oben) erstrecken. Am Steg 35 ist ein zusätzlicher Schenkel 38 angeformt, der sich über die Abdeckleiste 24 der jeweiligen unteren,   übergriffenen   Glastafel 1 dachartig erstreckt. Diese Abdeckschiene 33 Ist so angeordnet, dass sie den T-förmigen, stirnseitig festgelegten Halter 29 und den jeweils unteren Rand einer übergreifenden Glastafel 2 überdeckt. 



   Der die Dichtleiste 36 tragende untere Schenkel 37 der Abdeckschiene 33 ist gegenüber der unteren Stirnseite 31 einer Profilschiene 4 jeweils so angeordnet, dass eine gedachte Vertikalebene, die durch die untere Stirnkante der sparrenartig angeordneten Profilschiene 4 gelegt ist, den die Dichtleiste 36 tragenden Schenkel 37 der Abdeckschiene 33 schneidet. Im Eckbereich zwischen dem sich nach unten erstreckenden Steg 35 der Abdeckschiene 33 und dem die Dichtung 36 tragenden Schenkel 37 dieser Schiene sind Durchbrechungen 39 ausgespart. 



   Ein Glasdach der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist trotz der ziegel-bzw. schuppenartig angeordneten Glastafeln 1 und 2 dicht. Sollte trotz aller hier vorgesehenen Massnahmen in den Spalt 22 (Fig. 2) Wasser eindringen, so nnnt dies entlang der Oberfläche der Profilschiene 4 In Folge der geneigten Anordnung dieser Schiene zur Stirnseite 31 und tropft über den stirnseitigen Rand der Oberseite der Profilschiene 4 ab, und zwar auf den schrägstehenden Schenkel 37 der Abdeckschiene 33 und rinnt von hier durch die Durchbrechungen 39 auf die   übergnffene,   in der Fallinie gesehen unten liegende Glastafel 1. Ein Wasserfilm, der sich auf den Glastafein befindet und der evtl. durch heftige Luftströmungen aufwärts getrieben wird, findet an der Dichtleiste 36 eine Barriere.

   Sollte dieser Wasserfilm diese Dichtleiste überwinden, so stösst er an die dauerelastische Dichtmasse 16. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, das der Darstellung nach Fig. 1 entspricht, unterscheidet sich vom erstbeschriebenen im wesentlichen dadurch, dass anstelle von einfachen   Glastafeln   1,2 hier Glastafeln 100 und 200 verlegt sind, die nach Art von Isolierglasscheiben ausgebildet sind. Diese Isolierglasscheiben sind erheblich dicker als einfache Glasscheiben. Entsprechend sind die hier verwendeten Profilschienen ausgebildet. Im wesentlichen aber sind die beiden Konstruktionen gleich, so dass zur Beschreibung der einzelnen Teile in Fig. 3 dieselben Hinweisziffern verwendet worden sind wie jene zur Beschreibung der Fig. 1,2 und 4.

   Ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 das jeweils untere Ende einer Profilschiene 4 nach Art eines Absatzes 13 ausgeschnitten, um die quer zur Fallinie durchlaufende Halteprofilschiene 15 zu übergreifen, so ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der vertikale Steg 12 des Beschlages 10 so hoch gewählt, dass die Unterseite der Profilschiene 4 auf den   Hakenleisten   18 der Zwischenprofilschiene 19 aufliegen kann und daher dieser untere Teil der Profilschiene 4 nicht mehr ausgeschnitten werden muss. Auch bei der Verwendung von einfachen Glastafeln, wie Im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert und gezeigt, kann der Steg 12 des Beschlages 10 so hoch gewählt werden, dass die Unterseite der Profilschiene 4 auf den Hakenleisten 18 der Halteprofilschiene 15 aufliegen kann.

   In diesem Falle ist die vertikale Distanz zwischen dem übergreifenden Rand der oberen Glastafel 2 und dem übergriffenen oberen Rand der unteren Glastafel 1 entsprechend höher. Für einen solchen Fall muss die Zwischenprofilschiene 19 

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 entsprechend höher ausgebildet werden und auch der Steg 35 der Abdeckschiene 33. 



  Legende zu den Hinweisziffern 
1 Glastafel
2 Glastafel
3 Tragschiene
4 Profilschiene
5 Nut
6 Dichtleiste
7   Schraubkanal  
8 Teilquerschnitt
9 Schraube
10 Beschlag
11 Schraube
12 Vertikaler Steg
13 Absatz
14 oberer Rand
15 Halteprofilschiene
16 dauerelastische Dichtmasse
17 oberer Schenkel
1 8 Hakenleiste
19 Zwischenprofilschiene
20 Schenkel
21 Dichtleiste
22 Spalt
23 Randkante
24 Abdeckleiste
25 Halteschiene
26 Dichtleiste
27 Schraube
28 Deckschiene
29 T-förmiger Halter
30 mittlerer Schenkel
31 untere Stirnseite
32 Querholm
33 Abdeckschiene
34 Schenkel
35 Steg
36 Dichtleiste
37 Schenkel
38 Schenkel
39 Durchbrechung
40 unterer Schenkel
41 oberer Schenkel
100 Glastafel
200 Glastafel Patentansprüche 1.

   Glasdach bestehend aus einer Vielzahl von Glastafeln (1,2), die sich in der Fallinie des Daches ziegel- bzw. schuppenartig übergreifen und die parallel zur Fallinie liegenden Randkanten (23) der Glastafeln voneinander distanziert sind und der von den Randkanten (23) begrenzte Spalt (22) von einer
Abdeckleiste (24) überdeckt ist und die Glastafeln von sparrenartig angeordneten Profilschienen (4) und quer dazu angeordneten Tragschienen (3) getragen sind, gekennzeichnet durch die folgenden, zum Teil bekannten Merkmale, nämlich dass die sparrenartig angeordneten Profilschienen   (4),   deren Länge annähernd der in Fallinie gemessenen Länge der von Ihnen getragenen Glastafeln (1,2) entspricht, ein 

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 rechteckiges Querschnittsprofil aufweisen, an dessen Oberseite randseitig Dichtleisten (6)

   festgelegt sind und zwischen den Dichtleisten ein Schraubkanal (7) verläuft zur Aufnahme von der Festlegung der
Abdeckleiste (24) dienenden Schrauben (27) und der jeweils obere, von einer Glastafel übergriffene
Rand einer Glastafel von einer parallel zu den Tragschienen (3) verlaufenden, einen U-förmigen
Querschnitt aufweisenden Halteprofilschiene (15) aufgenommen ist, und an den Stirnseiten der Ränder der übergreifenden Glastafeln (2) eine parallel zu den Tragschienen (3) verlaufende Abdeckschiene (33) vorgesehen ist mit einem oberen, an der übergreifenden Glastafel (2) aufliegenden   Schenkel (34),   einem dazu wenigstens annähernd rechtwinkelig nach unten sich erstreckenden Steg (35) und einem eine Dichtleiste (36) tragenden Schenkel (37) und einem weiteren, am Steg (35) angeordneten
Schenkel (38), der sich über die Abdeckleiste (24)

   der jeweils unteren, übergriffenen Glastafel (1) dachartig erstreckt. 



  2. Glasdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oben liegenden Schenkel (17) der
Halteprofilschiene (15) eine weitere, zwischen benachbart liegenden Profilschienen (4) verlaufende, eine an der Unterseite eines übergreifenden Randes einer Glastafel (2) anliegende Dichtleiste (21) tragende
Zwischenprofilschiene (19) angeordnet ist. 



  3. Glasdach nach Anspruch   2,   dadurch gekennzeichnet, dass an den Jeweils unteren Stirnseiten (31) der sparrenartig angeordneten Profilschienen (4), in deren Schraubkanal (7) der mittlere Schenkel (30) eines T-förmigen Halters (29) festgelegt ist, dessen Querholm (32) benachbart liegende Glastafeln (2) eckseitig übergreift. 



  4. Glasdach nach Anspruch 1 oder   3,   dadurch gekennzeichnet, dass der sich nach unten erstreckende
Steg (35) der Abdeckschiene (33) den T-förmigen Halter (29) übergreift. 



  5. Glasdach nach einem der Ansprüche 1 bis   4,   dadurch gekennzeichnet, dass der die Dichtleiste (36) tragenden Schenkel (37) der Abdeckschiene (33) unterhalb der sparrenartig angeordneten Profilschiene (4) liegt. 



  6. Glasdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des jeweils unteren Endes einer sparrenartig angeordneten Profilschiene (4) ein annähernd Z-förmiger Beschlag (10) vorgesehen ist, dessen unterer Schenkel (40) an einer Tragschiene (3) und dessen oberer Schenkel (41) an der
Unterseite einer Profilschiene (4) festgeschraubt ist. 



  7. Glasdach nach Anspruch   1,   dadurch gekennzeichnet, dass im Eckbereich zwischen dem sich nach unten erstreckenden Steg (35) der Abdeckschiene (33) und dem die Dichtung (36) tragenden Schenkel (37) dieser Schiene Durchbrechungen (39) ausgespart sind. 



  8. Glasdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rechteckige Querschnitt der sparrenar- tig angeordneten Profilschienen (4) umfangsgeschlossen ist (Fig. 2). 



  9. Glasdach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelbereich der Unterseite der
Profilschiene (4) ein hinterschnittener, nach unten offener, der Aufnahme von Befestigungsmitteln (9,
11) dienender U-förmiger Teilquerschnitt (8) angeformt ist. 



  10. Glasdach nach Anspruch   9,   dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Teilquerschnitt (8) innerhalb des Querschnittsumfanges der Profilschiene (4) liegt und deren Unterseite über die Breite der
Profilschiene eben ist. 



  11. Glasdach nach Anspruch   9,   dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungsmittel (9, 11) Schrauben vorgesehen sind, deren Kopf im U-förmigen Teilquerschnitt (8) der Profilschiene (4) verdrehsicher festlegbar ist. 



  12. Glasdach nach Anspruch   6,   dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Steg (12) des   Z-förmigen  
Beschlages mindestens so hoch ist wie die Höhe der sparrenartig angeordneten Profilschienen (4). 



  13. Glasdach nach Anspruch   2,   dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenprofilschiene (19) einen keilförmigen Querschnitt aufweist mit zwei zueinander nach oben konvergierenden Schenkel (20) mit 

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 hakenartig ausgebildeten Rändern, die korrespondierend ausgeformte Hakenleisten (18) an der Oberseite des oberen Schenkels (17) der Halteprofilschiene (15) formschlüssig übergreifen.

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0239141A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-30 Christian Manenc Schiebedach, insbesondere für Veranda, und Profile zur Ausführung
DE4217167A1 (de) * 1992-05-23 1993-11-25 Mertens & Co Glasdachbau Gmbh Dachverglasung

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EP0239141A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-30 Christian Manenc Schiebedach, insbesondere für Veranda, und Profile zur Ausführung
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