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Die Erfindung betnfft ein Regalsystem zur Aufnahme und Ausgabe von Behältern, mit neben-und übereinander angeordneten Rampen, an deren Befüllseite Förder- und Befülleinrichtungen angeordnet sind.
Aus der EP 254 261 B1 ist eine Kommissionieranlage mit neben-und übereinander liegenden Lagerrampen bekannt, an deren Ausgabeseite eine Rollenbahn angeordnet ist, an die quer angeordnete Förderer anschliessen, um die kommissionierten Güter Behältern zuzuführen. Diese Querförderer schliessen über Schwenkeinheiten an, die die Güter auf Ausgabebänder überführen. Den mit Rollen ausgestatteten Schwenkeinheiten sind pneumatisch hochschiebbare Anschläge zum Anhalten des Transportgutes auf der Rollenbahn zugeordnet. Die Güter werden hier in einer bestimmten Abfolge In den Behältern zusammengestellt.
Die DE 12 43 106 A 1 beschreibt eine Speicher-und Ausgabeeinrichtung für innerbetriebliche mechanisierte Bevorratung mit Rampen, auf denen Behälter von einer Befüll- zu einer Ausgabeseite gleiten, und bei welchen an der Befüll- und Ausgabeseite nicht näher beschriebene Transportmittel angeordnet sind. An der Ausgabeseite ist eine Auffangvorrichtung für die Behälter in Form eines Schwenkhebels vorgesehen, der aus der Ebene der Transportmittel heraus nach oben schwenkbar 1St. An der Befüllseite ist eine Abwurfvor- richtung angeordnet, um die Behälter auf die Rampen zu transferieren.
Bei Kommissionieranlagen ist es ferner bekannt. die gemäss den Kommissionieraufträgen-insbesonde- re In Behältern - zusammengestellten Güter in einem Versandbereich zu verpacken und für den Versand bereitzustellen ; dabei können die Kommissionieraufträge der Reihe nach, entsprechend ihrem Herantransport, auf Packtischen etc. bearbeitet und erledigt werden. Nachteilig Ist hierbei, dass keine übersichtliche, rationelle, rechnergesteuerte kundenorientierte Erledigung möglich ist. und dass die korrekte Zuordnung der Behälter mit der kommissionierten Ware zu den einzelnen Kunden im Versandbereich von der Aufmerksamkeit der dort beschäftigten Personen abhängig ist.
Ziel der Erfindung ist es nun, ein Regalsystem wie eingangs angegeben vorzusehen, das als Versandregalsystem Anwendung findet, und bei dem eine eindeutige, automatische Zuordnung der herantranspor- tierten, die kommissionierte Ware enthaltenden Behälter zu den einzelnen Kunden möglich ist, wobei auch ein Kunden-orientiertes Sammeln mehrerer Behälter, die verschiedenen Kommissionieraufträgen des jeweiligen Kunden entsprechen können, für einen gemeinsamen Versand in ökonomischer Weise möglich sein soll.
Weiters bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Versandregalsystems zur Aufnahme und Ausgabe von Behältern, bei welchen die Befüllung der Rampen automatisch und in einer für die Behälter und deren Inhalt schonenden Weise erfolgt.
Das erfindungsgemässe Regalsystem der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass als Fördereinrichtung für jede Reihe von nebeneinander In Regalen angeordneten Rampen eine angetriebene Rollenbahn vorgesehen ist, zwischen deren Rollen zumindest eine mehreren nebeneinander angeordneten Rampen zugeordnete, an sich bekannte Schwenkeinheit eingreift, die aus der durch die Rollen definierten Förderebene heraus nach oben schwenkbar ist. Durch diese Anordnung kann eine effiziente Verteilung von in rascher Folge aus einer Kommissionieranlage einlangenden, die kommissionierten Güter enthaltenden Behältern auf die jeweilige (n), einem bestimmten Kunden fix zugeordnete (n) Rampe (n) erfolgen, und es können so Versandregalsysteme realisiert werden, von denen aus z. B. 1500 oder 2000 Kunden beliefert werden können.
Im Gegensatz zu anderen bekannten stossartig arbeitenden Umlenkeinrichtungen, wie z. B. pneumatisch betätigte Schieber, erfolgt ausserdem beim erfindungsgemässen Versandregalsystem der Umlenkvorgang-mit Hilfe der Schwenkeinheit - ohne plötzliche stossartige Einwirkung auf die Behälter. Bevor die Behälter zu diesen "dynamischen" Versandregalen gelangen, werden sie mittels an sich herkömmlicher Weichen, die über einen Rechner (nämlich den der Kommissionieranlage zugehörigen Rechner) angesteuert werden können, vertikal auf die jeweils zugewiesene Ebene überführt, um so auf dem richtigen Niveau die für den Kunden reservierte Rampe, im jeweiligen Regal, anzusteuern. An dieser Stelle wird der Behälter mit Hilfe der Schwenkeinheit von der Rollenbahn gehoben und auf die Rampe transferiert.
Der Erfindung liegt somit zum einen der Gedanke zugrunde, im Versandbereich ein Regalsystem als "Versandregalsystem"vorzusehen, und zum anderen auch die Massnahme, den einzelnen Kunden eigene Rampen dieses Versandregalsystems fix zuzuordnen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Schwenkeinheit durch einen Hubrahmen gebildet ist, der sich über die Breite von zumindest zwei Rampen erstreckt und am Übergang zwischen den Rampen und der Rollenbahn gelagert ist Ein solcher schwenkbarer Hubrahmen kann konstruktiv einfach verwirklicht werden, und mit ihm kann auch eine Mehrzahl von Rampen problemlos befüllt werden, wodurch sich der bauliche Aufwand reduziert.
Für die schonende Umleitung der Behälter von der Rollenbahn zu den Rampen ist es auch vorteilhaft, wenn die Schwenkeinheit Leisten mit Röllchen aufweist, deren zueinander parallele Drehachsen parallel zur Transportnchtung der Rollenbahn ausgerichtet sind, und deren Oberseite in der unteren Ruhestellung
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unterhalb der Förderebene der Rollenbahn liegt. Anstatt derartiger Röllchenleisten können aber auch einfach Gleitleisten eingesetzt werden, also Leisten mit einer Oberseite mit niedriger Reibung, so dass die Behälter auf ihnen gut gleiten.
In vorteilhafter Weise ist die (bzw. jede) Schwenkeinheit pneumatisch oder elektrisch angetrieben ; dies ermöglicht nicht nur eine saubere und rasche Aktivierung der Schwenkeinheit zum erforderlichen Zeitpunkt, sondern ergibt auch einen geringen Platzbedarf für den Antrieb.
Es hat sich auch als günstig erwiesen, wenn jeder Rampe ein Sensor zur Detektion eines über die
Rollenbahn ankommenden Behälters zugeordnet ist. Durch diese Massnahme wird die Betriebssicherheit der
Anordnung wesentlich erhöht. Zu diesem Zweck, um nämlich die Behälter in genauer Zuordnung zu den
Rampen hochheben zu können, kann auch-zusätzlich oder anstatt der die Behälter erkennenden Sensoren - vorgesehen werden, dass den Rampen im Bereich der Fördereinrichtung, z. B. pneumatisch, betätigbare
Rückhalteeinrichtungen, wie Anschläge, für die Behälter zugeordnet sind. Solche mechanischen Rückhalte- einrichtungen haben sich auch zur Vermeidung einer unerwünschten Übergabe von Behältern an die
Rampen als vorteilhaft erwiesen.
Zur Erhöhung der Kapazität des Versandregalssystems ist in vorteilhafter Weiterbildung vorgesehen, dass die Schwenkeinheit für eine wahlweise Befüllung von beiderseits der Rollenbahn angeordneten Rampen an beiden Seiten in Halbschalenlagern gelagert ist. Hierdurch können wahlweise beiderseits der Rollenbahn angeordnete Rampen mit ein und derselben Schwenkeinheit befüllt werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist es von Vorteil, wenn jeweils zwei oder mehr Schwenk- einheiten nebeneinander den nebeneinander angeordneten Rampen jeweils eines Regals zugeordnet sind und so zusammen der Breite dieses Regals entsprechen. Eine solche Ausbildung ist dann günstig, wenn zum einen relativ kleine Behälter und zum anderen relativ breite Regale zu verwenden sind. Andererseits ist es aber auch günstig, wenn sich die Schwenkeinheit über eine Breite eines Regals, beispielsweise mit drei bis sieben, vorzugsweise fünf, Rampen nebeneinander, erstreckt. Auf diese Weise können die Regale und die Schwenkeinheiten besonders einfach in Modulbauweise hergestellt werden.
Um einerseits einen möglichst raschen Ablauf des Befüllvorganges zu gewährleisten und andererseits einen Stau der Behälter zu vermeiden, könnten die Regale in vorgegebenen Abständen zueinander angeordnet sein. Der jeweilige Abstand wird dabei-in Entsprechung zur Fördergeschwindigkeit der
Rollenbahnen-auch angepasst an die Anzahl der Rampen pro Regal sowie an die Dauer des Hebe- und Senkvorganges der Schwenkeinheit (en) festgelegt.
Vorzugsweise werden de Regale jedoch aus Platzgründen direkt aneinander gereiht.
Zur leichten und raschen händischen Entnahme der Behälter an der Ausgabeseite der Versandrampen zwecks Verladung auf Paletten oder direkt auf einen LKW ist es weiters günstig, wenn an den ausgabeseitigen Enden der Rampen Anschläge für die Behälter angebracht sind.
Für eine einfache, nichtsdestoweniger zweckmässige Ausgestaltung der Rampen ist es schliesslich von Vorteil, wenn die Rampen als abfallende Rollenbahnen in Fortsetzung der durch die Schwenkeinheiten definierten Behälter-Bahnen ausgebildet und durch Trennstege separiert sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigen : Fig. 1 eine schematische Darstellung eines einer Kommissionieranlage zugeordneten Versandregalsystems in Draufsicht ; Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Regales des Versandregatsystems nach Fig. 1 ; Fig. 3 eine perspektivische Darstellung von in einer Ebene befindlichen Rampen eines solchen Versand regals ; und Fig. 4 eine Ansicht einer Schwenkeinheit in Form eines Hubrahmens zum Hochschwenken von Behältern.
In Fig. 1 bezeichnet 1 allgemein ein Versandregalsystem mit mehreren Regalen 2a. 2b (in Fig. 1 sind zwei Regale 2a, 2b dargestellt), die beispielsweise im Abstand zueinander oder aber vorzugsweise, wie in Flg. 1 mit gestrichelten Linien bei 2b'dargestellt ist, direkt aneinandergereiht aufgestellt sind. Jedes Regal 2a, 2b besteht aus einer Mehrzahl von neben-und übereinander in einem Gestell angeordneten Rampen 3, die beispielsweise mit Gleitbahnen oder bevorzugt mit Rollenbahnen 4 ausgestattet sind (Fig. 2, 3) ; im dargestellten Beispiel nach Fig. 3 sind zwei Rollenbahnen 4 pro Rampe 3 vorgesehen. An der Ausgabeseite der Rampen 3 bzw. Rollenbahnen 4 sind Anschläge 5 zum Anhalten von Behältern 6 vorgesehen, wenn diese, von der Befüllselte herkommend, entlang der Rollenbahn 4 zur Entnahmeseite hinunterrollen.
Mit 3' sind Trennstege zwischen den nebeneinander liegenden Rampen 3 bezeichnet (Fig. 3).
An der Befüllseite der neben-und übereinander liegenden Rampen 3 bzw. Rollenbahnen 4 ist in jeder horizontalen Ebene. d. h. auf jedem Niveau von Rampen 3, vgl. Fig. 2, eine Rollenbahn 7 als Fördereinrichtung vorgesehen. Diese Rollenbahnen 7 verlaufen jeweils entlang der Rampen 3 und von Regal, z. B. 2a, zu Regal, z. B. 2b. Im in Fig. 2 gezeigten Beispiel sind fünf Reihen von Rampen 3 übereinander vorgesehen, und dementsprechend sind fünf Rollenbahnen 7 übereinander angeordnet.
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Vor dem ersten Regal 2a Ist eine an sich herkömmliche Weichentechnik vorgesehen, um die Behälter 6 jeweils auf die zugewiesene Ebene (von den beispielsweise fünf Ebenen bzw. Rollenbahnen 7 bzw. Reihen von Rampen 3) zu bringen. Beispielsweise kann, wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, ein höhenverstellbares Schrägförderband 8 eingesetzt werden, welches die Behälter 6, die über ein Zubnnger-Förderband 9 aus der - nicht näher gezeigten - Kommissionieranlage kommen, gesteuert auf die durch die einzelnen Rollenbahnen 7 gebildeten Ebenen überleitet. Am Ende des Zubringer-Förderbandes 9 ! St z. B. eine Behälter-Erkennungseinnchtung 10, wie etwa ein Barcode-Lesegerät, angebracht.
Gegebenenfalls kann bel der Behälter-Erkennungseinrichtung 10 eine Stoppvorrichtung für die Behälter 6, z. B. ein Schwenkarm 11, vorgesehen sein, um den Lesevorgang besser zu ermöglichen.
Zur Übergabe der Behälter 6 von den Rollenbahnen 7 auf die Rampen 3 bzw. deren Rollenbahnen 4 sind Schwenkeinheiten 12 vorgesehen. Diese Schwenkeinheiten 12 können jeweils entweder aus einem Hubrahmen 13 pro Rampe, oder aus mehreren, entweder unabhängigen oder aber mechanisch verbundenen, Hubrabmen 13 bestehen, und sie sind jeweils mehreren nebeneinander liegenden Rampen 3 zugeordnet. Im in Fig. 1 dargestellten Beispiel sind bel jedem Regal 2a, 2b, jeweils zwei Hubrahmen 13 pro Rampenebene vorgesehen, d. h. mit einer Schwenkeinheit 12 bzw einem Hubrahmen 13 können zwei nebeneinander liegende Rampen 3 befüllt werden.
Gemäss Fig. 3 enthält das dargestellte Regal 2'in der jeweiligen Ebene zwei Rampen 3, die mit Hilfe eines gemeinsamen, sich über die gesamte Regalbreite erstreckenden Hubrahmens 13 befüllt werden.
Im einzelnen besitzt jede Schwenkeinheit 12 bzw. jeder Hubrahmen 13 Röllchenleisten mit zwischen den Rollen 14 der Fördereinrichtungs-Rollenbahn 7 angeordneten Röllchen 15 (Fig. 2 bis 4), deren zueinander parallele Drehachsen parallel zur Transporteinnchtung T (siehe Fig. 1) der Rollenbahn 7 ausgerichtet sind, und deren Oberseite in der Ruhestellung der Schwenkeinheit 12 bzw. des Hubrahmens 13 unterhalb der Förderebene der Rollenbahn 7 liegt (siehe Fig. 2 bis 4). Die Röllchen 15 sind am Hubrahmen 13 In leistenförmigen Querstegen (nicht dargestellt) desselben gelagert und bilden jeweils eine Röllchenbahn oder-leiste 16 in Fortsetzung der Rollenbahnen 4 der Rampen 3 (Fig. 2). Der Hubrahmen 13 selbst ist am Übergang von der Rollenbahn 7 zu den Rampen 3 in einem Lager 17 schwenkbar gelagert und mit einem Antrieb 18, z.
B. einem Pneumatikzylinder oder einem Elektroantrieb, zu seiner Verschwenkung angetrieben. Anstatt mit den Rölichenleisten 16 kann der Hubrahmen 13 auch mit reibungsarmen Gleitleisten ausgerüstet werden, auf denen die Behälter 6 gleiten, um auf die jeweilige Rampe 3 angesteuert zu werden.
Jeder Rampe 3 ist ferner ein Sensor 19, z. B. eine Reflexlichtschranke, zur DetektIon eines über die Rollenbahn 7 ankommenden Behälters 6 zugeordnet.
In Fig. 1 sind mit strichpunktierter Linie weitere Regale 3a dargestellt, die den Regalen 3 gegenübertie- gend angeordnet sind ; diese Regale 3a können ebenfalls mit Hilfe der Schwenkeinheiten 12 befüllt werden, wenn diese mit der in Fig. 4 mit strichlierten Linien eingezeichneten Ergänzung für den Hubrahmen 13 ausgestattet werden : 1m einzelnen ist zu diesem Zweck der Hubrahmen 13 beidseits in Halbschalenlagern 17'gelagert und zusätzlich durch einen zweiten Pneumatikzylinder oder Elektroantneb 18'antreibbar (selbstverständlich wäre in diesem Falle auch das rechte Lager 17 als Halbschalenlager auszubilden, so dass wahlweise die Regale 3 oder die Regale 3a befüllbar sind).
Im Betrieb gelangen die mit der kommissionierten Ware gefüllten Behälter 6 über das ZubringerFörderband 9 zur BehälterErkennungseinrichtung 10, wo sie durch den Schwenkarm 11 angehalten werden und ein am Behälter 6 angebrachter Kundencode (z. B. Stnchcode) gelesen wird. Diese Information wird an einen Steuerrechner (nicht dargestellt) weitergeleitet, der auf Grund dieses Codes diejenige Rampe 3 bzw.
3a verifiziert, die dem Code zugeordnet ist, und der daraufhin einen Steuerbefehl zur Verstellung des Schrägförderbandes 8 ausgibt, um dieses auf die Rollenbahn 7 In jener Höhe zu heben, in der die entsprechende Rampe 3,3a angebracht ist. Ist der Behälter 6 an dieser Rampe 3 bzw. 3a angelangt, wird er durch den an den Steuerrechner angeschlossenen Sensor 19 detektiert, worauf der Steuerrechner einen Befehl zum Hochschwenken desjenigen Hubrahmens 13 abgibt, der dieser Rampe 3 bzw. 3a zugeordnet ist. Dadurch wird der Behälter 6 auf die dem bestimmten Kunden zugeordnete Rampe 3 bzw. 3a umgeleitet, und er gleitet entlang der Rollenbahn 4 bis zum Anschlag 5 an der Ausgabeseite hinunter, von wo er händisch entnommen und anschliessend verladen wird.
Der Antrieb der Rollenbahn 7 kann kontinuierlich oder getaktet, mit oder ohne Verzögerung bzw.
Beschleunigung der Drehzahl der Rollen 14 vor bzw. nach Betätigung der Hubrahmen 13, erfolgen. Letztere Massnahme (Verzögerung/Beschleunigung) hat den Vorteil, dass die Behälter 6 exakt bei der anzusteuernden Rampe 3, 3a angehalten werden können, um erst darauf durch den Hubrahmen 13 hochgeschwenkt und umgeleitet zu werden. Zusätzlich oder alternativ kann bei jeder Rampe 3,3a zwischen zwei Rollen 14 ein heb- und senkbarer Anschlag als Rückhalteeinrichtung 20 für den ankommenden Behälter 6 vorgesehen sein. Die Sensoren 19 können gleichzeitig zur Einleitung einer Bremsverzögerung der Behälter 6 beim
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Anhalten bei der entsprechenden Rampe 3 bzw. 3a durch gesteuerte Verminderung der Drehzahl der Rollen 14 herangezogen werden.
Des weiteren können auch innerhalb jeder Rampe 3, 3a Sensoren angeordnet sein, die den Füllstand signalisieren, um bei einer Überfüllung einen Stau der Behälter 6 auf der Rollenbahn 7 zu vermeiden.
Als einfache. schnelle Ausführung ohne Sensoren 19 und Rückhalteinrichtungen 20 kann vorgesehen werden, dass die Behälter 6 aus der Fahrt auf der angetriebenen Rollenbahn 7 auch einfach durch Hochschwenken des jeweiligen Hubrabmens 13, wenn der Behälter 6 bei der richtigen Rampe 3,3a angekommen ist, hochgehoben und auf die Rampe 3,3a ausgesteuert wird. Dies ist insbesondere dann problemlos möglich, wenn entlang der Rollenbahn 7 in vorgegebenen Abständen, etwa entsprechend den Regalbreiten, z.
B. alle 1, 5 m bis 2 m,"Trigger"-Sensoren 21 angeordnet sind, die eine Überprüfung der Behälterpositionen im zugehörigen Steuerrechner (und gegebenenfalls eine Korrektur der erfassten Positionen) ermöglichen, wobei dann durch einfaches Extrapolieren, auf Grund der gegebenen Transportgeschwindigkeit der Behälter 6 auf der Rollenbahn 7, die Behälterpositionen an den Rampen 3, 3a mit Hilfe des Steuerrechners ausreichend exakt angegeben werden können.
Es kann auch vorgesehen werden, dass dann, wenn eine bestimmte, einem Kunden zugeordnete Rampe
EMI4.1
eine mechanische Sperre (nicht gezeigt), am Überführen (Aussteuern) in diese Rampe 3, 3a gehindert wird.
Dieser weitere Behälter 6 wird dann auf der Rollenbahn 7 weitertransportiert und schliesslich manuell dem Kunden zugeordnet.