AT4028U1 - Verbindung von rohren, insbesondere formrohren - Google Patents

Verbindung von rohren, insbesondere formrohren Download PDF

Info

Publication number
AT4028U1
AT4028U1 AT0046999U AT46999U AT4028U1 AT 4028 U1 AT4028 U1 AT 4028U1 AT 0046999 U AT0046999 U AT 0046999U AT 46999 U AT46999 U AT 46999U AT 4028 U1 AT4028 U1 AT 4028U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
abutment
connection according
tubes
tube
connection
Prior art date
Application number
AT0046999U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Libero Torbau Erdetschnig Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libero Torbau Erdetschnig Gmbh filed Critical Libero Torbau Erdetschnig Gmbh
Priority to AT0046999U priority Critical patent/AT4028U1/de
Publication of AT4028U1 publication Critical patent/AT4028U1/de

Links

Landscapes

  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Eine Verbindung für zwei Formrohre (1) besitzt zwei in den Formrohren (1) festgelegte Widerlager (2 und 10), wobei in einem der Widerlager (2 und 10) eine Gewindebohrung und eine in diese eingedrehte Spannschraube (6) vorgesehen ist. In dem im anderen Formrohr (1) befestigten Widerlager (10) ist ein Aufnahmeloch (16) für die Spannschraube (6) vorgesehen. Durch Anziehen der Spannschraube werden die Endflächen (4 und 11) der Formrohre (1) mit Vorspannung gegeneinander gepreßt, so daß eine stabile Verbindung der Formrohre (1) gegeben ist. Von Vorteil ist es, daß die Verbindung der Formrohre (1) von außen nicht sichtbar ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 insbesondere Formrohren, die stumpf aneinander stossen, zur Verfügung zu stellen. 



   Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Verbindung mit den Merkmalen des Anspruches 1. 



   Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. 



   Mit der erfindungsgemässen Verbindung können Rohre, insbesondere Formrohre, wie beispielsweise Vierkantrohre, die mit ihren Enden stumpf aneinander anstehen, verbunden werden, ohne dass für die Verbindung erforderlichen Bauteile, wie die im Inneren der Rohre angeordneten Verbindungsblöcke und das Spannelement, beispielsweise die Buchschraube von aussen sichtbar sind. 



   Die erfindungsgemässe Verbindung ist beispielsweise geeignet, Formrohre von Torfüllungen, die auf Laufprofilschienen von Schiebetoren aufgebaut sind, miteinander zu verbinden. Dies erlaubt es, solche Schiebetore in zwei oder mehrere Abschnitte zerlegt an den Montageort zu bringen und erst dort zur Gesamtlänge zusammenbauen. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform und ein bevorzugtes Anwendungsbeispiel der erfindungsgemässen Verbindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt : Fig. 1 im Längsschnitt zwei mit der erfindungsgemässen Verbindung miteinander verbundene Formrohre, Fig. 2 die gelöste Verbindung, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 111-111 in Fig. 1, Fig. 4 eine Ansicht von links der Fig. 1, Fig. 5 ein Torblatt für ein Schiebetor mit Laufprofil und Torrahmen (Torfüllung) und Fig. 6 die zwei Teile, aus welchen das Schiebetor von Fig. 1 zusammengebaut ist. 



   In dem in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Formrohre   1,   die im Ausführungsbeispiel eine quadratische Querschnittsform besitzen, mit Hilfe der erfindungsgemässen Verbindung miteinander verbunden. 



   Die erfindungsgemässe Verbindung umfasst ein Widerlager 2, das in das Ende des einen Formrohres 1 eingesetzt und dort mittels einer Schweissnaht 3 festgelegt ist, wobei das Widerlager 2 gegenüber der Endfläche 4 des Formrohres 1 zurückversetzt ist. In dem Widerlager 2 ist entweder eine Gewindebohrung vorgesehen oder es ist so wie im gezeigten Ausführungsbeispiel in eine Bohrung im Widerlager 2 eine Gewindebuchse 5 eingesetzt. In die Gewindebuchse 5 ist eine Spannschraube 6, im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Sechskantschraubbolzen, eingedreht. 



   Das Widerlager 10 im anderen Formrohr 1 ist in diesem so befestigt, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass es über die Endfläche 11 des Formrohres 1 übersteht. So werden die Formrohre 1 schon beim Zusammenstecken gegeneinander fluchtend ausgerichtet, wenn das überstehende Widerlager 10 so dimensioniert und geformt ist, dass es genau in das Ende des anderen Formrohres 1 passt. 



   Um das Widerlager 10 im Ende des Formrohres 1 durch Schweissungen 12 festlegen zu können, sind im Widerlager 10 nach vorne offene Aussparungen 13 vorgesehen, so dass die   Schweissnähte   12 zugänglich sind, obwohl sie gegenüber der Endfläche 11 des Formrohres 1 zurückversetzt liegen. 



  Wie Fig. 4 zeigt, sind insgesamt vier Aussparungen 13 vorgesehen. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen auch, dass das Widerlager 10 dicker ist als das Widerlager 2, um für das Widerlager 10, das ja über die Endfläche 11 des Formrohres 1 übersteht, hinreichende Sitzfläche im Rohrende vorzusehen. 



   Neben der gegebenenfalls mit einer Gleitplatte 14 versehenen Rückseite des Widerlagers 10 ist im Formrohr   1,   insbesondere an einer in seiner Gebrauchslage unteren Stellung, eine Zugangsöffnung 15 vorgesehen. 



   Die Durchgangsbohrung 16 im Widerlager 10 besitzt einen durchmessergrösseren Abschnitt 17 und einen durchmesserkleineren Abschnitt 18 und ist, wie Fig. 4 zeigt, insbesondere mit einer   schlüssellochähnlichen   Querschnittsform ausgebildet. Durch den Abschnitt 17 der Durchgangsbohrung 16 wird bei zunächst achsversetzt angeordneten Formrohren 1 der Kopf 7 der Spannschraube 6 gesteckt. Dann werden die Formrohre 1 so zueinander verschoben, dass der Schaft der Spannschraube 6 im Bereich des Abschnittes 18 aufgenommen ist. Hierauf wird durch Betätigen der Spannschraube 6, was mit Hilfe eines Schraubenschlüssels durch die zugangs- öffnung 15 möglich ist, angezogen, so dass   schlussendlich - wie   in Fig. 1 gezeigt-die Endflächen 4 und 11 der Formrohre 1 unter Vorspannung aneinander anliegen. 



   Insbesondere eignet sich die erfindungsgemässe Verbindung für Formrohre 1 aus Aluminium, wobei auch die Widerlager 2 und 10 aus Aluminium 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 wenn die Gewindebuchse 5 und die Auflage 14 aus rostfreiem Stahl bestehen. 



   Es ist vorteilhaft, dass bei der erfindungsgemässen Verbindung (siehe Fig. 1) bis auf die Zugangsöffnung 15 aussen keine Verbindungsmittel und Zugangslöcher für solche Verbindungsmittel erforderlich sind, und dennoch die beiden Formrohre 1 mit entsprechender Vorspannung (aufgebracht 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 durch das Spannelement - im gezeigten Ausführungsbeispiel die Spannschraube   6 -,   dass die Widerlager 2 und 10, die in den Formrohren 1 festgelegt sind, aufeinanderzu verspannt) aneinander gepresst werden. So ist eine stabile und dauerhafte Verbindung der Formrohre 1 gewährleistet, die, da die Spannschraube 6 jederzeit zugänglich ist, wieder gelöst oder nachgezogen werden kann.

   Die erfindungsgemässe Ausbildung des Spannelementes erlaubt es auch, die beiden Formrohre zunächst mit geringerer Flächenpressung aneinander anliegen zu lassen, sie genau fluchtend miteinander auszurichten und erst dann das Spannelement 6 so stark anzuziehen, dass die nötige Vorspannung gewährleistet ist. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn das eine Widerlager 10 über die Endfläche 11 des Formrohres   1,   in dem es befestigt ist, nicht übersteht. 



   Ein bevorzugtes Anwendungsbeispiel der erfindungsgemässen Verbindung von Formrohren 1 ist die Verbindung von Teilen vom Torrahmen 23, insbesondere für Schiebetore 20 mit grösserer Baulänge. Beispielsweise kann ein Schiebetor 20 mit der in Fig. 5 gezeigten Konstruktion eine Baulänge von 13 Metern oder mehr haben. Es ist etwa in der Mitte (Laufprofilschiene 21 in Teile 26,27, Torrahmen 23 in Teile 24,25) geteilt, wobei das obere Formrohr 1 des Torrahmens 23 und das untere Formrohr 1 des Torrahmens miteinander mit Hilfe der erfindungsgemässen Verbindung (Fig. 



  1 bis 4) verbunden werden. Die Teilungsebene 29 des Laufprofils 21, über welches das Schiebetor 20 von Fig. 5 auf Rollenböcken 22 verschiebbar geführt ist (siehe beispielsweise die österr. Patentschriften 357 739 und 383 853), ist bevorzugt gegenüber der Teilungsebene 28 des Torrahmens 23 versetzt angeordnet. So wird eine besonders sichere und stabile Verbindung des Schiebetores 20, das wie in Fig. 6 gezeigte, in zwei (oder mehrere) Teile zerlegt zum Montageort gebracht werden kann, gew hrleistet. 



   Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden :
Eine Verbindung für zwei Formrohre 1 besitzt zwei in den Formrohren 1 festgelegte Widerlager 2 und 10, wobei in einem der Widerlager 2 und 10 eine Gewindebohrung und eine in diese eingedrehte Spannschraube 6 vorgesehen ist. In dem im anderen Formrohr 1 befestigten Widerlager 10 ist ein Aufnahmeloch 16 für die Spannschraube 6 vorgesehen. Durch Anziehen der Spannschraube werden die Endflächen 4 und 11 der Formrohre 1 mit Vorspannung gegeneinander gepresst, so dass eine stabile Verbindung der Formrohre 1 gegeben ist. Von Vorteil ist es, dass die Verbindung der Formrohre 1 von aussen nicht sichtbar ist.

Claims (12)

  1. Ansprüche : 1. Verbindung für Rohre, insbesondere für Formrohre (1), bei der die Endflächen (4) und (11) der Rohre (1) stumpf aneinander liegen, EMI4.1 Hilfe eines Spannmittels (6) gegeneinander verspannbar sind.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (2) in einem der Rohre (1) gegenüber der Endfläche (4) dieses Rohres (1) zurückversetzt ist, und dass das Widerlager (10) im anderen Rohr (1) über dessen Endfläche (11) vorsteht.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager (2) und (10) in den Rohren (1) durch Schweissungen (3,12) festgelegt sind.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem über die Endfläche (11) des Rohres (1) überstehenden Widerlager (10) nach aussen hin offene Aussparungen (13) vorgesehen sind, und dass die Schweissungen (12) im Bereich dieser Aussparungen (13) vorgesehen sind.
  5. 5. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement ein Schraubbolzen (6) ist, der in eine Gewindebohrung in einem der Widerlager (2) eingeschraubt ist und ein Loch (16) im anderen Widerlager (10) durchgreift.
  6. 6. Verbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebohrung in einem der Widerlager (2) in einer in das Widerlager (2,10) eingesetzten Gewindebuchse (5) vorgesehen ist.
  7. 7. Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (2) aus Aluminium und die Gewindebuchse (5) aus nicht rostendem Werkstoff, z. B. aus Stahl, besteht.
  8. 8. Verbindung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch (16) im Widerlager (10) einen gegenüber der Achse des Rohres (1) versetzten Abschnitt mit grösserem Durchmesser (17) und einen Abschnitt (18) mit kleinerem Durchmesser aufweist, wobei in der Wirkstellung der Schaft des Schraubbolzens (6) im kleineren Abschnitt (18) des Loches (16) im Widerlager (10) aufgenommen ist.
  9. 9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (10) auf seiner im Inneren des Rohres liegenden Fläche mit einem Gleitbelag (14) versehen ist.
  10. 10. Verbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (10) aus Aluminium besteht, und dass der Gleitbelag (14) ein <Desc/Clms Page number 5> Stahlblech ist.
  11. 11. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem innen liegenden Fläche des Widerlagers (10) im Rohr (1) eine Zugangsöffnung (15) für das Betätigen der Spannschraube (6) vorgesehen ist.
  12. 12. Schiebetor (20), mit einer auf Rollenböcken (22) geführten Laufprofilschiene (21) und einem Torrahmen (23), dadurch gekennzeichnet, dass die Laufprofilschiene (21) in zwei Teile (27,26) und der Torrahmen in zwei Teile (24,25) unterteilt ist, wobei die Teilungsebene (29) der Laufprofilschiene (21) gegenüber der Teilungsebene (28) des Torrahmens (23) versetzt angeordnet ist, und dass die Verbindung der am oberen und am unteren Ende des Torrahmens vorgesehenen Formrohre (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist.
AT0046999U 1999-07-09 1999-07-09 Verbindung von rohren, insbesondere formrohren AT4028U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0046999U AT4028U1 (de) 1999-07-09 1999-07-09 Verbindung von rohren, insbesondere formrohren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0046999U AT4028U1 (de) 1999-07-09 1999-07-09 Verbindung von rohren, insbesondere formrohren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT4028U1 true AT4028U1 (de) 2000-12-27

Family

ID=3491452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0046999U AT4028U1 (de) 1999-07-09 1999-07-09 Verbindung von rohren, insbesondere formrohren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT4028U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0601324B1 (de) Möbelscharnier
EP0060498A2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von zwei stumpf gestossenen Bewehrungsstäben mittels einer Muffe
DE10359761A1 (de) Klemmvorrichtung
DE20018984U1 (de) Büchse für die Befestigung eines Beschlagteils an einem mit einem vorgesetzten Profilteil versehenen Hohlprofil
DE3438773C2 (de)
DE4404653A1 (de) Klemmprofil, insbesondere für eine Glasscheibe
DE3803292C2 (de)
DE4112181A1 (de) Stossverbindung von u-profilen, insbesondere u-profilen aus metall fuer die errichtung eines wintergartens
AT4028U1 (de) Verbindung von rohren, insbesondere formrohren
DE20011752U1 (de) Verbindung von Rohren, insbesondere Formrohren
EP4339064A1 (de) Einrichtung mit einer halterung einer zug- und stossvorrichtung eines kupplungsystems für ein schienenfahrzeug
DE202012001869U1 (de) Scharnierband mit Andruckverstellung
EP0698169A1 (de) Torblatt
DE29714874U1 (de) Scharnier
AT525006A1 (de) Montageprofil
EP1352146A1 (de) Lamelle für beschattungs- und/oder lichtleiteinrichtungen für gebäude
DE20106841U1 (de) Schiene für ein Fahrwerk einer Hängebahn
EP1956251A1 (de) Trennbare rohr-winkelverbindung
DE20116716U1 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Teils an einem Strangprofil
DE2112112A1 (de) Vorrichtung zur Eckverbindung von Rahmen mit als Hohlprofil ausgefuehrten Rahmenelementen
DE2114109C3 (de) Lösbare Eckverbindung zweier auf Gehrung geschnittener Rohrrahmenschenkel eines Türrahmens, Fensterrahmens o.dgl
DE2134273C3 (de) Verbinder für die Kappe mit Streckenstempeln beim Türstockausbau in Abbaustrecken
DE8909973U1 (de) Breitbandschelle zur Verbindung zweier Rohre
DE29909169U1 (de) Verbindungssystem für Rohre
DE3605929A1 (de) Dachkonstruktion aus bindern und darueber gespannten flexiblen bahnen

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee