<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine neue Aufhänge-bzw. Befestigungsvorrichtung für Heizkörper, Radiatoren od. dgl.
Es Ist eine grosse Zahl von Vorschlägen für derartige Vorrichtungen bekannt geworden, die im besonderen darauf abelen, die Montage von Heizkörpern der verschiedensten Art an Trägern, Wänden, Paneelen u. dgl. manipulativ einfach und ökonomisch effektiv zu gestalten, wobei hohe Sicherheit gegen Fehlmanipulation und mechanische Einflüsse des täglichen Gebrauchs, Stabilität. Betriebssicherheit über lange Zeiträume und letztlich auch unproblematische Demontage bei Entfernung oder Austausch der Heizkörper gefordert ist.
Als Beispiel für die vorgeschlagenen, realisierten und/oder Im Handel befindlichen verschiedenartigen Aufhängungen sei auf jene gemäss DE-GM 77 33 986 verwiesen, welche eine den Heizkörper selbst von oben übergreifende und nach Montage von seiner Oberseite her, haltende, federbelastete In einer an der Wand bzw. an einer Wandplatte od. dgl. montierten Führung auf-und abverschiebbare Gegenhaltetung aufweist, wobei der Radiator mit seiner Unterseite auf einer unteren Halterung abgestützt ist.
Nachteil dieser Lösung ist, dass sie viel Platz beansprucht, der Heizkörper selbst gehalten wird und unerwünschte Manipulation an der oberen Gegenhaltetung nicht auszuschliessen ist. Daneben Ist auch der unbefnedigende ästhetische Aspekt einer solchen Lösung nicht ausser acht zu lassen.
Weiters Ist aus der DE-GM 87/90014. 9 bzw. WO 87/5091 eine Konsole zur Montage von Heizkörpern od. dgl. mit einer an der Wand befestigten Befestigungsschiene und mit mindestens zwei Eingriffsorganen zum Zusammenwirken mit dem Heizkörper oder dessen Befestigungsteilen bekannt, deren Befestigungsorgan In der wandmontierten Schiene federkraftbeaufschlagt und verschiebbar bel der Montage arretierbar und letztlich in einer Freigabestellung unter Wirkung der Federbelastung in die den Heizkörper letztlich haltende Eingriffsstellung freigebbar ist. Nachteil dieses Systems ist immer noch, dass eine eigene, gesonderte Konstruktion und Fertigung der Wandhaltetung bzw. -konsole mit dem federbelasteten verschieblich geführten Eingriffsorgan benötigt wird, dessen Montage durchaus sorgfältig erfolgen muss.
Weiters ist In der DE 4 129 299 A1 ein federbelastetes Einhakelement beschneben, welches einen integralen Bestandteil einer gemäss dieser Schritt vorgesehenen Wandkonsole für den Heizkörper bildet. Es ist dies kein vom Heizkörper und von der Wandkonsole oder von einem anderen Wandbefestigungsorgan unabhängiges, gesondertes Verbindungsorgan. Weiters ist es nur der Wandkonsole zugeordnet und bedingt eine auf diese Zweckbestimmung abgestellte und daher aufwendige Gesamtgestaltung derselben. Die DE 4 129 299 A 1 zeigt, dass dort eine beträchtliche Umgestaltung der Konsole in ein Halterungsorgan in Kauf genommen wurde und eine flexibel einsetzbare, unabhängige Hatterungsvomchtung nicht In Erwägung gezogen wurde. Aus diesem Grund wurde gleich eine konsolenintegrierte Lösung gewählt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, von einer gesonderten komplizierten Konstruktion der gesamten Wandkonsole mit Führungsschiene und federbelastetem Eingrifforgan und dgl. wegzukommen und ein eigenes, bevorzugt unkompliziertes, einfach montierbares, sowohl von der Wandkonsole als auch vom Heizkörper, insbesondere von dessen Befestigungselementen bzw. -bügeln an seiner Rückseite vor der Montage getrenntes, unabhängiges, hochflexibel einsetzbares und einen soliden Halt des Heizkörpers In seiner jeweils gewünschten Position gewährleistendes, eine Fehlmanipulation ausschliessendes und auch MontageungenauIgkeiten bzw. -fehler ausgleichendes Verbindungs- und Befestigungsorgan für Heizkörper, Radiatoren od. dgl. zu schaffen.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Vorrichtung zur montagefreundlichen, lösbaren Befestigung von Heizkörpern, Radiatoren od. dgl. an rückseitigen Befestigungskonsolen, Wandhaken od. dgl. mit einem zumindest ein federkraftbeaufschlagtes Organ zum Eingriff mit einem Montageelement des KonsoleHeizkörper-Ensembles aufweisenden Lagesichetungsmechanlsmus, welche Vornchtung mindestens ein während eines Montage/Demontagevorgangs reversibel aus einer Eingriffs-, End- bzw.
Ruhestellung bringbares und nach erfolgter Montage in einer Endstellung zumindest ein zur lagefixierenden Kooperation zwischen Montagebügel des Heizkörpers und der Konsole vorgesehenes Befestigungselement des Heizkörpers einschnappmechanisch hintergreifendes Verbindung-un Lagesicherungsorgan aufweist, deren wesentliche Merkmale darin bestehen, dass sie als Lagesicherungsorgan mindestens ein von Konsole und Heizkörper gesondertes unabhängiges, an den rückseitigen Montagebügeln des Heizkörpers oder am Heizkörper selbst, bevorzugt lösbar, befestigtes, einen Montagehaken bzw.
-winkel der Konsole einschnappmechanisch hintergreifendes Blattfeder-Biegeelement oder ein mit der Kraft eines Federelementes beaufschlagtes, linear auf/ab-verschiebbares, zumindest einen der Montagehaken der Konsole einschnappmechanisch hintergreifendes Bolzen- oder Hakenelement aufweist.
Die Vorteile der neuen Vorrichtung liegen in deren hoher Einsatzflexibilität, die gegebenenfalls sogar eine Anwendung auf bestehende und bewährte Aufhängeanordnungen für Heizkörper problemlos ermöglicht, ebenso wie eine Anpassung an Fremdsysteme, solange nur an Wandkonsole bzw. -träger und/oder Heizkörper im wesentlichen einer Hintergreifung od. dgl. zugängliche Befestigungselemente, wie z. B Nuten,
<Desc/Clms Page number 2>
Nasen, Haken, Winkel, Mulden, Klammern, Laschen, Bügel u. dgl. zur Verfügung stehen.
Die Beschränkung auf die Anbringung z. B. Anklemmung oder Umklemmung an den heizkörperrücksel- tigen (oberen) Montagebügeln sichert eine Befestigung der nun tatsächlich montagefreundlichen, neuen
Haltetung ohne jede Veränderung derselben. Eine derart einfache Befestigung der Haltevorrichtung ist durch eine-wie aus der oben behandelten DE 4 129 299 A 1 bekannte - Anordnung auf der Konsole, die von vornherein praktisch keine derartige breite und praktisch normierte Befestigungsmöglichkeit wie der
Montagebügel des Heizkörpers bietet, nicht erreichbar.
Es ist zur Einführung der neuen, "unabhängigen" Befestigungsorgane keine Umstellung einer z. B. bestehenden Produktion auf formtechnisch und gegenüber nicht sachgerechter Behandlung bel Montage und Grobverschmutzung empfindliche, beweglich geführte Teile aufweisende Träger- bzw. Wandkonsolen nötig, sondern es braucht nur die Anlieferung von wenig sperrigen, in den besonders bevorzugten Bauformen sogar praktisch einstückigen, einfachen und robusten Verbindungsteilen an die Montagestelle erfolgen, die erst an Ort und Stelle direkt bei der Montage mit den Befestigungselementen der Konsole oder des Heizkörpers verbunden werden.
In einer später erläuterten Sonderform braucht nur statt eines einfachen Montagebügels ein mit dem Lagesicherungsorgan integrierter bzw. einstückig ausgebildeter Montagebügel mit dem Heizkörper verbunden zu werden. Damit ist eine ökonomische Produktion und eine rasche Montage und gegebenenfalls Demontage bei gleichbleibender Effektivität bezüglich Sicherheit und Robustheit der Befestigung gegeben.
Bevorzugt sind die Verbindungs-und Lagesicherungsorgane an den oberen Montagebügeln an der wandzugekehrten Seite des Heizkörpers befestigbar.
Eine gegebenenfalls einstückige Verbindung von Befestigungsorgan und Montagebügel ist ebenfalls möglich, wobei In diesem Fall die Befestigung eines derartigen funktionellen Bügels am Heizkörper In gleicher Weise wie bei herkömmlichen Bügeln erfolgen kann.
Äusserst geringen Aufwand bei Herstellung und Montage erfordert ein neues Verbindung-un Lagesicherungsorgan in einer besonders bevorzugten Ausführungsform gemäss Anspruch 2.
Das blattfederartige Matenal soll selbstverständlich Blattfedereigenschaften aufweisen und kann mit federelastischem Metall, bevorzugt Stahl und/oder dauerhaft elastischem, wärmeresistentem, nicht ermüdendem Kunststoff, aber z. B. auch mit einem Verbundmaterial gebildet sein.
Die Einfachheit seiner Konstruktion und seiner Funktion, ja nicht zuletzt seiner Pflege im täglichen Gebrauch scheint durchaus günstig.
In einer besonders bevorzugten Form ist eine in das freie Ende des Konsolenhakens einschnappbare, im wesentlichen nach dem Schlüssel-Schlolsspnnzip arbeitende Ausführungsform gemäss Anspruch 3 vorgesehen.
Diese garantiert eine volle Stabilität des Heizkörpers gegen Verschwenkung zur Wand hin und nach vorne bei gleichzeitiger Einfachheit der Gesamtkonzeption.
Eine besonders einfache Bauvariante des erfindungsgemässen Befestigungsorgans gemäss Anspruch 4 sieht eine Hintergreifung des (oberen) Konsolenhakens bzw. -winkels bloss durch das freie Ende des schrägen Hintergreifungs- bzw. Einschnappabschnittes vor. Sie ist dennoch durchaus stabil.
In Sinne einer produktionsökonomischen und letztlich auch einfach handhabbaren Konstruktion ist eine Ausführungsform gemäss Anspruch 5 mit einer einfachen Manipulationsöffnung in der Blattfeder für einen eventuell erwünschten Ausklinkvorgang im Fall einer Demontage zu sehen.
Selbstverständlich könnte in nur wenig aufwendiger Weise mit gleicher Funktionalität eine Zunge, Nase.
Lasche, Schlinge, eventuell mit Griffloch oder Griff an den Halteabschnitt des Blattfeder-Befestigungsorgans befestigt, angeformt, angeschweisst, angeklebt od. dgl. sein.
In einer noch etwas aufwendigeren, die Montage erleichternden und spätere Seitverschiebung des Heizkörpers ausschliessenden Ausführungsform mit in einem Fortsatz des Einschnappteiles angeordneten Serie nebeneinander positionierter Schlitzöffnungen, welche bei "richtiger" Stellung mit einem von der Konsole wegragenden Stift von diesem durchsetzbar kooperieren, präsentiert sich die bevorzugte Bauvariante des praktisch rein auf Blattfordermatenal basierenden Lagesicherungsorgans gemäss den Ansprüchen 6 und 7.
Dabei ist die zur durchsetzenden Kooperation mit dem nach oben gerichteten freien Ende des Konsolenhakens vorgesehene Schlitzöffnung zum hinter- und umgreifenden Einschnappen in denselben bei erfolgter Montage ausgedehnt länglich ausgelegt, sodass eine seitliche Fehllage der Wandkonsole selbst bei grösseren Abweichungen von einer mit einem Montagebügel des Heizkörpers entsprechenden Lage keine Probleme mit sich bnngt.
Bevorzugt ist weiters die Anordnung eines eigenen Hilfselemente zur Manipulation und eventuell zur Stützung bei der Montage gemäss Anspruch 8.
<Desc/Clms Page number 3>
Was nun die Verankerung der neuen, von Wandkonsole und Heizkörper unabhängigen Befestigungsund Lagesicherungsorgane auf den, bevorzugt oberen Befestigungselementen, insbesondere Befestigung- bügeln bzw. -laschen, dem Heizkörpers selbst betrifft, gewährleistet eine Konstruktion mit zwei parallelen, zwischen sich den Bügel - bevorzugt in seiner vollen Höhe - beidseitig umfassenden bzw. einklemmenden Blattelementen gemäss Anspruch 9, deren eines dann gemäss Anspruch 10 noch einen die schmale Unterseite des Bügels um-und übergreifenden, ein Abziehen nach oben hemmenden Querfortsatz aufweisen kann, rasche une unkomplizierte Montage und danach auch hohe Sicherheit gegen ein Abziehen der neuen Lagesicherungsvornchtung nach oben.
Besonders ökonomisch sind wie oben im einzelnen beschriebene Befestigungs- und Lagestabilisle- rungsorgane aus einem Stück gemäss Anspruch 11. Dazu zählen auch z. B. mit dem Heizkörper-Montagebügel integrierte bzw. einstückige, solche Befestigungsorgane.
Im Gebrauch komfortabler, wenn auch Infolge einer Mehrzahl von Bauteilen aufwendiger, sind die folgenden, weiteren vorteilhaften Bauvananten des neuen, von Trägern bzw. Konsolen und Heizkörpern unabhängigen, gesonderten Befestigungs- und Lagesicherungsorgans gemäss der Erfindung.
So zeichnet sich eine bevorzugte Ausführungsform gemäss Anspruch 12 besonders dadurch aus, dass sie eine arretierbare"ÖffnungsteHung", bzw. Montagebereitschaftsposition ihres Hintergreifungselementes für die"einrastende"Kooperation mit einem Wandhaken der Konsole u. dgl. während der Montage, also beim Hinschwenken des Oberteiles des an einem unteren Ausleger der Trägerkonsole abgestützten Heizkörpers zur Wand und zum oberen Einhänghaken oder-winkel hin aufweist. Sie gewährleistet ein automatisches Entarretieren des Hintergreifelementes im letzten Moment des Montagevorgangs vermittels des sich beim Einschwenken des Heizkörpers nähernden und schliesslich anliegenden Konsolenhakens.
Bevorzugs ist eine stift- oder bolzenartige Ausbildung des federbelasteten Hintergreifelementes gemäss Anspruch 13, wobei dessen Querschnittsprofil Jede einfache geometnsche Form wie rund, quadratisch, rechteckig od. dgl aufweisen kann.
Die für die Kraftbeaufschlagung vorgesehene Feder kann im Inneren des Hintergreifbolzens angeordnet sein. Bevorzugt wegen der einfacheren Konstruktion Ist jedoch eine um den Bolzen oder Stift herum angeordnete Spiralfeder od. dgl., also im allgemeinen eine Ausführungsform, wie gemäss Anspruch 14.
Bel den belden bisher beschriebenen Varianten des Hintergreifelementes sind dessen hintergreiffunktionaler, also letztlich am Ende des Montagevorgangs einschnappender Teil bzw. Abschnitt und dessen meist lineare Führung im genannten Stift oder Bolzen vereint, und es greift dort auch die kraftbeaufschlagende Feder an. Der Stift ist letztlich in einem am Heizkörperbügel befestigtem Gehäuse, Gestell od. dgl. verschieblich geführt.
Gemäss einer weiteren, vom Anspruch 15 umfassten Ausführungsform ist ein eventuell mit Manipulations- , Arretier- bzw. Auslöseorgan, z. B. Griff, Knopf od. dgl.' verbundener, federbelasteter, im bzw. am Gestell oder Gehäuse geführter Grundkörper vorgesehen, der mit einem den Haken der Wandkonsole von oben her taschen- bzw. hülsenartig od. dgl. etwa überstülpend umgreifenden Hintergreifungselement bzw.-haken verbunden ist. Vorteil einer solchen Ausführungsform Ist z. B. eine geringere Verschmutzung und damit weniger komplizierter Reinigungsaufwand.
Wie schon kurz angedeutet, ist es günstig, wenn - wie gemäss Anspruch 16 hervorgehoben-ein Arretier- und Auslös-Manipulationsorgan, z. B. ein Fortsatz mit Griff od. dgl. zur Bewegung von Grundkörper und mit diesem verbundenen Hintergreifungselement, z. B. in eine Arretierlage, vorgesehen ist. Dieses Arretier-Manipulationsorgan kann auch durch einen Draht, eine Schnur, Kette od. dgl. z. B. mit Griffknopf, Griffschlinge od. dgl. gebildet sein.
Weiter oben ebenfalls prinzipiell wurde schon darauf verwiesen, dass die neue Vomchtung zur Verhinderung einer manipulatie aufwendigen Montage ein vom Beginn des Montagevorgangs an bis fast zur Erreichung der Endpositionierung des Heizkörpers in einer "Offenstellung" artetierbares Hintergreifungselement aufweisen soll, dessen den Konsolenhaken umgreifendes bzw. hintergreifendes Einschnappen durch eine ganz in der letzten Phase der Montagebewegung dann erfolgende Verdrängung eines Arretierelementes vollzogen wird, wie vom Anspruch 17 wiedergegeben.
In diesem Sinn des "Schliessens" der Heizkörper-Konsolen-Verbindung durch "montage-Induzierte" Entarretierung arbeitet eine bevorzugte Ausbildungsvariante der neuen Vorrichtung gemäss Anspruch 18.
Den beiden Modellen von indirekter und direkter Entarretierung des Hintergreifelementes entsprechen die bevorzugterweise eingesetzten, konkret beschnebenen Artetiermechaniken gemäss den Ansprüchen 19 und 20.
Schliesslich betrifft der Anspruch 21 noch eine vorteilhafte Komplettierung des Erfindungsgegenstandes zur Erhöhung von dessen Gebrauchssicherheit.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert :
Es zeigen die Fig. 1 die Seitenansicht eines Heizkörpers mit einer besonders einfachen und vorteilhaften Variante des erfindungsgemässen Befestigungs- und Lagesicherungsorgans In einer Schwenkstellung wäh-
<Desc/Clms Page number 4>
rend des Montage- und Fixierungsvorganges, die Fig. 1 a ein Detail einer Variante desselben, die Fig. 2 bis 4
Detail-Ansichten des gemäss Fig. 1 verwendeten Fixierungsorgans von der Seite von vorne, also zur
Heizkörper-Rückwand hin betrachtet, und von oben, die Fig. 5 bis 7 Detailansichten eines ähnlichen
Fixierungsorgans mit einem bevorzugt ausgebildeten Befestigungsteil, die Fig.
8 eine weitere, bevorzugte, immer noch relativ einfache Bauform der erfindungsgemässen Vorrichtung im Konnex mit der Situation der
Verschwenkung des Heizkörpers zur Wandkonsole hin, also während des Montagevorganges, die Fig. 9 bis
11 das neue Verbindungsorgan in einstückiger Ausführung in Ansichten von der Seite, von "vorne" und von oben, die Fig. 12 und 13 Seitenansichten zweier Heizkörper bei"verschwenkender"'Montage und nachher mit zwei anderen, eine Artetierung ermöglichenden Verbindungsorganen gemäss zu bevorzugender Konstruktionsvarianten, wobei das Verbindungsorgan des Heizkörpers der Fig. 13 in Ansichten von der Seite, von vorne und von oben im Detail von den Fig. 14 bis 16 wiedergegeben ist, die Fig.
17 eine Seitenansicht eines weiteren Heizkörpers während der "verschwenkenden" Montage mit in Offenstellung befindlichem, "arretiertem" Verbindungsorgan in einer weiteren Variation und schliesslich die Fig. 18 bis 20 detaillierte Ansichten des aus Fig. 17 ersichtlichen Verbindungsorgans aus verschiedenen Richtungen.
Die Fig. 1 zeigt, wie in eine untere Nut, bzw. in ein unteres Einhakelement 21 einer einfachen, Wandkonsole 2 mit Hebesicherungsvorsprung bzw. -nase 211 ein unterer Befestigungsbügel 31 eines sich in Montage befindlichen Heizkörpers 3 abgestützt ist.
Mit einem oberen Heizkörperbügel 32 integriert verbunden bzw. einstückig ist mit seinem Befestigungsabschnitt 140 ein insgesamt mit einem Federblattmaterial gebildetes, ein besonders einfaches Querschnittsprofil aufweisendes, erfindungsgemässes Verbindungsorgan 1 mit vom Befestigungsabschnitt 140 wegragendem Halteabschnitt 100 und daran bogenartig anschliessendem, in spitzem Winkel a zurück zur HeizkörperRückseite hin gerichtetem Hintergreifungsabschnitt 110. Derselbe besitzt eine schlitzartige Öffnung 111, welche mit dem offenen Ende 221 des oberen Konsolenhakens 22 nach einem "Einschnappen" etwa formschlüssig oder zumindest schwenkbewegungsausschliessend kooperierbar ist.
In bogenförmiger, unterbrochener Linie ist die Bewegung des federnden Verbindungsorgans 1 bzw. von dessen letztlich das den freien Schenkel 221 der Konsolennase bzw. des Konsolenhakens 22 hinter-und umgreifenden Halteteils 110 im Zuge eines Montagevorgangs gezeigt. Die Wand und der Boden sind mit 5 und 6 bezeichnet.
Die Fig. 1a zeigt-bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - ein erfindungsgemässes, aus Blattfedermaterial gefertigtes Verbindungsorgan 1 mit im wesentlichen gleichartiger Bauweise wie jenes in Fig. 1, wobei hier keine schlitzartige Öffnung im Hintergreifungsabschnitt 110 vorgesehen ist, sondern dessen freies Ende 118 selbst den Konsolenhaken 22 bzw. desses freies, nach oben gerichtetes Ende 221 zu hintergreifen imstande ist.
Die Detailansichten der Fig. 2 bis 4 zeigen das federnde Verbindungsorgan 1, wobei die Bezugszeichen die für die Fig. 1 erläuterten Bedeutungen haben. Näher zu sehen sind hier waagrecht verlaufende Versteifungs-Sicken 142 des Befestigungsabschnittes 140, welcher hier gleichzeitig einen Teil einer mit dem Verbindungsorgan integrierten bzw. einstückigen Heizkörperlasche 32 bildet, weiters eine längliche, abgerundete Endbereiche aufweisende Öffnung 101 Im Halteabschnitt 100, in welche etwa hebelartig eine Manipulationshilfe einhakbar und damit der Einschnappabschnitt 110 im Fall einer Demontage über das, siehe dazu Fig. 1, freie Ende 221 des Konsolenhakens 22 hebbar ist.
Weiters ist deutlicher als aus Fig. 1 die Längsschlitzöffnung 111 für die Hinter- und Umgreifungs-Kooperation des Einschnappabschnittes 110 mit dem soeben erwähnten Konsolenhaken ersichtlich.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine funktionsgleiche Befestigungsvorrichtung 1 in einer nur hinsichtlich des Befestigungsabschnittes 140 und des Winkels a geänderten Version. Der Abschnitt 140 ist mit zwei zur Umgreifung eines Heizkörper-Bügels befähigten Klemmschenkeln ausgebildet, deren einer einen den Bügel unterseltig noch zusätzlich umgreifenden, ein Abzbiehen der Vorrichtung 1 nach oben verhindernden Fortsatz 143 aufweist.
Im Prinzip und in der Funktion ganz ähnlich ist die Ausführungsform gemäss Fig. 8.
Das ein etwas komplizierteres Querschnittsprofil aufweisende Verbindung-un Lagesicherungsorgan 1 in dieser Bauvariante umfasst-hier übrigens einstückig, was keinesfalls eine Notwendigkeit ist, und aus Federblattmaterial gefertigt, wiederum einen den Haltebügel 32 des Heizkörpers 3 innen und aussen mit seinen Schenkeln umgreifenden Befestigungsabschnitt 140 mit den Bügel unten umkantenden Sicherungsfortsatz 143 gegen ein Abziehen nach oben, einen vom Abschnitt 140 wegragenden Halteabschnitt 100,
einen sich von diesem bogenförmig in spitzem Winkel a schräg zurück zum Heizkörper 3 hin erstreckenden Einschnappabschnitt 110 mit einer mit dem freien Ende 221 des oberen Konsolenhakens 22 einschnapp-kooperierbaren Einrastöffnung 111 und daran sich anschliessend einen parallel zur HeizkörperHaupterstreckung sich erstreckenden Seitpositionierfortsatz 120 mit Seitpositionieröffnungen 121 für einen Eingriff mit einem von der Wandkonsole 2 wegragenden. letztlich nach Einrasten Seitverschiebung des
<Desc/Clms Page number 5>
Heizkörpers 3 in Montageendstellung verhindernden Positionierstift 23 od. dgl.
Vom Halteabschnitt ragt eine Lasche 130 mit Öffnung 131, z. B. zum Einhaken eines Fingers, welche den Entartetierfortsatz bildet, nach oben. Dieser Entartetierabschnitt 130 kann auch mit einem Haken, einem Stift mit Gnff, einer Drahtschlinge od. dgl. gebildet sein.
Vor Beginn der Montage wird das neue Befestigungs- und Lagestabilisierungsorgan 1 mit seinem etwa als Aufsteckorgan ausgebildeten Befestigungsabschnitt 140 auf einen oberen Montagebügel 32 des Heizkörpers 3 gesteckt, wobei letztlich der untere Querfortsatz 143 den Bügel 32 untergreifen bzw. umkantend eine Sperre gegen Abziehen des Befestigungsorgans nach oben bildet.
Der federnde Halteabschnitt 100 und der Einschnappabschnitt 110 werden mittels der Entsperrlasche 130 hochgezogen und gespannt, bis der Hintergreifabschnitt 110 in Montageendstellung mit seiner Schlitz- öffnung 111 in den Konsolenhaken 22 bzw. dessen freies Ende 221 einrastet. Der Heizkörper 3 wird nun von der Wandkonsole 2 getragen, kann nicht mehr hochgehoben werden, da die Nase 211 der Konsole 2 diese Bewegung sperrt, und er kann nicht von der Wand 5 weg nach vorne verschwenkt werden, da Einrastabschnitt 110 und oberer Konsolenhaken 22 sich im Eingriff miteinander befinden. Erst durch Hochziehen des Entriegelungsfortsatzes 130 kann der einrastende Eingriff zwischen Verbindungsorgan 1 und oberem Konsolenhaken 22, gelöst werden.
Der Stift 23 durchragt dann eine Öffnung 121 des Fortsatzes 120 und sichert so den Heizkörper gegen Seit-Verschiebung.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen die in Fig. 8 in Funktion gezeigten Lagesicherungs- und Befestigungsvorrichtung 1 detailliert, wobei die Bezugszeichen die für die Fig. 8 erläuterten Bedeutungen haben. Deutlich sind aus Fig. 10 die rechteckigen Seitpositionieröffnungen 121 für die seitverschiebungs-verhindernde Durchsetzung mit dem in Fig. 8 gezeigten Positionierstift 23 der Wandkonsole 2 ersichtlich.
Wieder mit zu den vorangegangenen Figuren analogen Bezugszeichenbedeutungen zeigen In MontageAusgangsstellung und in Montageendstellung die Fig. 12 und 13 im Ensemble in einer etwas einfacheren Bauweise eine weitere Variante des Lagestabilisierungsorgans 1.
Hier ist die Befestigungsvorrichtung 1 mit ihrem Befestigungsabschnitt entweder direkt am Heizkörper 3 montiert oder innerhalb eines in der Tiefe z. B. etwas erweiterten Montagebügels 32 mit einer dem Konsolenhaken 22 entsprechend grossen Ausnehmung 320. Als Arretierelement ist hier eine mit Knicken ausgebildete Blattfeder 115 vorgesehen, welche mit einem Integral ausgebildeten oder an Ihr befestigtem
EMI5.1
einer Führung 105 verschieblichen Hintergreifungsbolzen bzw. -stift 112 an seiner Unterseite In einer für den Montagevorgang vorgesehenen Offenstellung arretiert hält.
Beim Verschwenken des Heizkörpers 3 wird In der Endphase des Montagevorgangs die Arretierfeder 115 vom Konsolenhaken 22 zum Heizkörper 3 hin verdrängt und ihr Stützwinkel 1150 gibt in Montageendstellung den federbelasteten Hintergreifungsstift 112 endgültig frei und dieser rastet hinter dem freien Schenkel 221 des Konsolenhakens 22 ein. Oberhalb des Konsolenhakens 22 ist hier noch ein Federelement 225 der Wandkonsole 2 gezeigt, welches den Heizkörper 3 von der Wand 5 wegdrängt und so dessen Halterung besonders festigt.
Aus den Fig 14 bis 16 sind die Details des in den Fig. 13 in Funktion gezeigten Befestigungsorgans 1 gezeigt. Die Bezugszeichen sind zu jenen der genannten Fig. 13 gleich.
Aus der Fig. 17 ist bei analoger Bezugszeichenbedeutung ersichtlich, wie bei sonst gleichbleibender Anordnung und Ausbildung von Wandkonsole 2 und Heizkörper 3 und gleichem Montageprinz p und - vorgang die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung 1 In einer aufwendigeren Vanante ausgebildet ist, welche ein eigenes Hintergreifungselement 112 für die Befestigung des Heizkörpers 3 aufweist. Das Lagesichereungsorgan 1 ist wieder mit einem den Bügel 32 des Heizkörpers 3 umgreifenden z.
B. federnden, gegebenenfalls in Sicken des Bügels 32 einrastend fixierbaren Befestigungsabschnitt 140 und einem als Gehäuse, Gestell 150 ausgeführten Halteteil 100 mit Führung 105 für einen Im Rahmen eines integralen Hintergreifungsteiles 110 vorgesehenen mit einem Manipulationselement 130, 131 verbundenem in der nicht deutlich sichtbaren Führung 105 verschieblichen, mit einer Spiralfeder 113 belasteten, hier als Vierkant ausgebildeten Grundkörper 1120 ausgebildet, der wandseitig mit einem etwa Hakenquerschnitt aufweisenden Hintergreifungselement 102 für die einrastende Kooperation mit dem freien Schenkel 221 des Konsolenhakens 22 verbunden ist. Unterseitig ist In der gezeigten Montagestellung der Grundkörper 1120 von einer am Gestell bzw.
Gehäuse 150 des Haltekörpers 100 befestigten Arretier-Blattfeder 115 In einer Arretierungsstellung gehalten. An die Blattfeder 115 greift ein von derselben gleichzeitig federbelasteter, hier etwas schräg quer-verschiebbarer Entarretler-Stift 116 an.
Bei der Montage wird mittels Griff 131 gegen die Kraft der Feder 113 der Grundkörper 1120 und mit demselben dessen Einrasthaken 102 hochgezogen und gespannt, bis die Arretlerfeder 115 mit ihrem freien Ende unter den Grundkörper 1120 rastet und den Entarretierungsbolzen 116 In eine aus dem Gestell 100 bzw. 150 rückwärts herausragende Stellung verschiebt.
Wird nun der Heizkörper 3 bel der Montage zur Wand 5 hin verschwenkt, so wird In der Endphase der herausragende Entarretierstift 116 vom Konsolenha-
<Desc/Clms Page number 6>
ken 22 verdrängt und drängt seinerseits die Arretierfeder 116 unter dem Grundkörper 1120 weg, so dass in der Montage-Endposition der Grundkörper 1120 nicht mehr in der Arretierposition gehalten Ist und durch die Kraft seiner Feder 113 nach unten gedrängt wird, womit der Hintergreifungshaken 102 In den Konsolenhaken 22 einrastet bzw. einschnappt. Durch Ziehen am Manipulationsgriff 131 kann in umgekehrter Reihenfolge der Demontagevorgang erfolgen.
Aus den Fig. 18 bis 20 ist bei zu Fig. 17 analogen Bezugszeichenbedeutungen im Detail eine besonders bevorzugte Konstruktionsweise des in Fig. 12 im Einbau gezeigten Befestlgungs- und Lagestabilisierungsor- gans 1 gezeigt.