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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung zur Befestigung mindestens einer Laserund/oder optischen Visiereinrichtung, z. B. auf Schusswaffen, wobei die Montagevorrichtung zwei Spannbökke zur Aufnahme der Visiereinrichtung aufweist, wovon mindestens einer der Spannböcke verstellbar ist.
Schusswaffen sind in der Regel mit Visiereinrichtungen, z. B. optischen Visiereinrichtungen bei Handfeuerwaffen, ausgestattet. Die Montage der Visiereinrichtung erfolgt im allgemeinen durch eine starre Verbindung zwischen Visiereinrichtung und Waffe. Dabei besteht jedoch das Problem der Justierung der Visiereinrichtung.
Bei Faustfeuerwaffen ist aufgrund der kurzen Bauweise gewöhnlich kein Zielfernrohr einsetzbar. Hier kommen in jüngster Zeit Laservisiereinrichtungen zum Einsatz. Solche Laservisiereinrichtungen werden auch für Handfeuerwaffen im Nachteinsatz verwendet. Neben den Vorteilen, die ein Laser bietet, wie kurze Baulänge, geringes Gewicht, Einsetzbarkeit bei Nacht, besteht dessen grösster Nachteil darin, dass der Strahl bei handelsüblichen Geräten mittels verstellbarer Vorsatzlinse justiert wird. Diese Art der Einstellmöglichkeit ist technisch aufwendig, daher sind diese Geräte relativ teuer.
Weiters ist bei diesem System die Vibrationsbeständigkeit und Resistenz gegen Umwelteinflüsse wie Staub, Wasser usw. nicht In dem Masse gegeben, wie bei einem einfachen starren Gerät, das bei besserer Qualität, in der Herstellung und im Verkauf billiger ist und den Ansprüchen einer Waffe, die für Militär, Exekutive, Jagd und dgl. konzipiert ist, wesentlich besser gerecht wird.
Für Schüsse auf grosse Entfernung werden auch Kombinationen aus Laservisiereinrichtungen und Zielfernrohr eingesetzt, da der Leuchtpunkt des Lasers nur mehr schwer mit freiem Auge erkennbar ist.
Auch bei dieser kombinierten Visiereinrichtung wurde bis jetzt das Problem der Justierbarkeit nicht befriedigend gelöst.
Aus der US-A-2 743 525 ist eine Montagevorrichtung der eingangs hervorgehobenen Art bekannt geworden, bei der die Verstellung der Spannböcke durch auf diese einwirkende Schrauben bewirkt wird. Eine derartige Einstellung ist verhältnismässig umständlich sowohl in der Herstellung als auch in der Handhabung.
Gleiches gilt für die in der US-A-4 216 600 beschriebene Montagevorrichtung, bei der exzentrisch angeordnete Bolzen die Verstellung bewirken.
Die vorliegende Erfindung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung zur justierbaren Montage von Visiereinrichtungen, insbesondere auf Schusswaffen zu schaffen, die auf einfache Weise ein Justieren ermöglicht.
Die gestellte technische Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in den Spannböcken jeweils ein rotationssymmetrisches Element mit exzentrisch zu seiner Rotationsachse vorgesehenen Öffnungen zur Aufnahme der Visiereinrichtung drehbar, kippbar und fixierbar angeordnet ist.
Zweckmässig umschlingt der Spannbock das rotationssymmetrische Exzenterelement zumindest über dessen halben Umfangskreis und liegen die Manteloberfläche des Exzenterelements und die daran angrenzende Fläche des Spannbocks zumindestens im wesentlichen aneinander an. Dadurch ist gewährleistet, dass das Exzenterelement stabil im Spannbock gelagert ist und sowohl dessen Verdrehung ohne grosses Spiel als auch dessen Fixierung bewerkstelligt werden kann.
Günstige Ausgestaltungen des rotationssymmetrischen Exzenterelementes sind dadurch gekennzeichnet, dass das rotationssymmetrische Element eine Kugel mit einer zum Kugelmittelpunkt exzentrisch durch die Kugel hindurch verlaufenden Bohrung ist, bzw. dass das rotationssymmetrische Element eine Kalotte mit einer zur Kalottenmittelachse parallel und exzentrisch durch die Kalotte hindurch verlaufenden Bohrung ist, bzw. dass das rotationsymmetrische Element eine, insbesondere zentrale, Kugelschicht mit einer zu den beiden parallelen Flächen der Kugelschicht im rechten Winkel und exzentrisch zur Kugelschichtmittelachse durch die Kugelschicht hindurch verlaufenden Bohrung ist. Durch jede der angeführten Ausgestaltungen kann der Exzenter im Spannbock sowohl drehbar als auch kippbar gelagert werden.
Als sehr günstig erweist sich, wenn die Bohrung des rotationssymmetrischen Exzenterelements an der schwächsten Stelle des Exzenters einen radial bis zur Mantelaussenfläche des Exzenters verlaufenden und sich über die gesamte Länge der Bohrung erstreckenden Schlitz aufweist. Durch die Presskraft des Spannbocks von aussen auf den Exzenter kann die Visiereinrichtung damit in der Bohrung des Exzenters rutschfest fixiert werden.
Zur Erleichterung der Verdrehbarkeit im Lagerbock kann der Exzenter einen Fortsatz oder Griff aufweisen.
Als Material für das Exzenterelement wird Kunststoff, insbesondere Teflon, bevorzugt.
Der Lagerbock besteht vorzugsweise aus Metall, z. B. Stahl oder Aluminium.
Um eine definierte und reproduzierbare Verdrehbarkeit des Exzenters im Lagerbock zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass mindestens einer der Lagerböcke eine Skalierung aufweist, die mit einer Markierung auf dem jeweiligen Exzenter übereinstimmbar ist.
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Die Skalierung kann von verschiedenen Randbedingungen wie Waffentyp, Art der Visiereinrichtung oder Munittonstyp abhängen und deshalb kann es zweckmässig sein, sie austauschbar zu gestalten, beispielsweise als in den Spannbock einsetzbaren Skalenring.
In Fällen, wo eine unmittelbare Befestigung der erfindungsgemässen Montagevorrichtung auf der Waffe nicht möglich ist, ist es zweckmässig, dass zur mittelbaren Verbindung der Montagevomchtung mit der Waffe eine teilbare und durch Schwalbenschwanz-Zinken-Verblndung und/oder Schraubverbindung zusammenfügbare Schelle vorgesehen ist, die weiters eine Aufnahme zur Befestigung der Montagevorrichtung darauf aufweist.
Anhand der Zeichnungen werden nun Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben.
Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführung der erfindungsgemässen Montagevomch- tung mit eingebauter Visiereinrichtung, teilweise im Schnitt entlang der Linie l-l aus Fig. 3, Flg. 2 eine Draufsicht derselben Ausführungsform, teilweise m Schnitt entlang der Linie 11-11 aus Fig. 3, Fig. 3 einen Querschnitt durch die in den Fig. 1 und 2 gezeigte erfindungsgemässe Montagevorrichtung, Fig. 4 eine Seitenansicht und Fig. 5 eine Vorderansicht eines Exzenters der Montagevorrichtung, Fig. 6 und 7 eine weitere Ausführung der erfindungsgemässen Montagevorrichtung Im Querschnitt und In Seitenansicht Im Schnitt entlang der Linie 111-111 aus Fig. 6, Fig. 8 und 9 eine Montageschiene zur Befestigung der erfindungsgemässen Montagevorrichtung in Seitenansicht und Draufsicht, Fig.
10 bis 12 eine teilbare Schelle zur Befestigung der Montagevorrichtung auf einer weiteren Visiereinrichtung oder einem Waffenlauf, sowie Fig. 13 und 14 eine Teilansicht einer Kombination von optischer und Laservisiereinrichtung unter Verwendung der erfindungsgemässen Montagevorrichtung und der teilbaren Befestigungsschelle.
Die Fig. 1-3 zeigen eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Montagevorrichtung. Man erkennt eine Anordnung aus zwei identischen verstellbaren Lagerungen, in denen eine Visiereinrichtung 3 in der Achse verstellbar aufruht. Die Visiereinrichtung 3 ist als Laserzielgerät dargestellt, kann aber auch ein optisches Zielfernrohr, insbesondere ein Zielfernrohr mit starrer Optik, sein. In Fig. 1 ist diese Anordnung In Seitenansicht dargestellt, mit Ausnahme der Visiereinrichtung im Schnitt entlang der Linie l-l In Fig. 3, Fig. 2
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erfindungsgemässen Lagerung darstellt. Die Lagerung besteht aus einem Spannbock 5, der vorzugsweise aus Metall wie Stahl oder Aluminium gefertigt ist und der ein exzentrisches Element 2 umfasst, in dem die Visiereinrichtung 3 aufruht.
Der Spannbock 5 wird mittels Ausnehmungen 6 auf die auf Waffen üblicherweise vorgesehene Universalschiene aufgeschoben und durch Verdrehen der Spannschraube 4 starr mit der Waffe verbunden. Die Spannschraube 4 fixiert beim Eindrehen auch den Exzenter 2 im Sapnnbock, indem der sich von der Öffnung 9 zur Aufnahme des Exzenters rechtwinkelig zur Schraubenachse erstreckende Spalt 8 zusammengepresst wird. Der Spalt 8 mündet in eine Ausnehmung 7 des Spannbocks, der sogenannten Durchsicht. Diese Durchsicht ist insbesondere bei Faustfeuerwaffen von Vorteil, denn sie ermöglicht die Sicht auf das Ziel über den Waffenlauf.
Zur Erläuterung der exzentrischen Elemente 2 wird nun auch auf die Fig. 4 und 5 Bezug genommen, In denen eine Ausführung des Exzenters in Seiten- und Vorderansicht dargestellt ist. Der Exzenter 2 des Ausführungsbeispiels der Erfindung besteht aus einem Kugelkörper mit parallel beschnittenen Flächen 10 und 10', wodurch die Gestalt einer Kugelschicht gegeben ist. Die beiden Flächen 10 und 10'sind durch eine zylindrische Bohrung 11, die sich im rechten Winkel dazu durch den gesamten Exzenterkörper 2 erstreckt, verbunden.
Die Bohrungsachse ist parallel zur Mittelachse der Kugelschicht ausgerichtet, jedoch um die Exzentrizität e (Fig. 3 !) versetzt, weshalb die Bohrung 11 bei der Drehung des Körpers 2 um seine Mittelachse eine exzentrische Bewegung zur Körpermittelachse ausführt.
Der Durchmesser der Bohrung 11 entspricht im wesentlichen dem Durchmesser der Visiereinrichtung 3, die in die Bohrung eingeschoben wird. Der von der Bohrung radial nach aussen verlaufende Spalt 12 dient dazu, den Bohrungsdurchmesser durch Zusammenpressen des Exzenterkörpers 2 mittels des Spannbocks 5 bzw. der Spannschraube 4 verringern zu können und so die Visiereinrichtung in der Bohrung festzuklemmen.
Um die Verdrehung des Exzenters 2 im Spannbock 5 zu erleichtern, ist ein aus der Fläche 10 heraustretender Griff 1 vorgesehen. Dieser Griff kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein und in den Exzenterkörper 2 eingebohrt, eingeschraubt oder eingeklebt sein, er kann aber auch einstückig mit dem Exzenterkörper gebildet sein. Als Material für den Exzenter kann Jeder Kunststoff verwendet werden, der die erforderlichen Festigkeits-, Elastizitäts- und Temperaturkonstanzeigenschaften aufweist. Besonders gut eignet sich Teflon, das alle vorgenannten Eigenschaften besitzt und darüber hinaus gegenüber Metall geringe Haftfähigkelt und gute Gleiteigenschaften zeigt.
Bis jetzt wurde der Exzenter als Körper mit der Gestalt einer Kugelschicht beschrieben, die durch paralleles Beschneiden einer Kugel an zwei Seiten entsteht. Es ist jedoch in vorliegender Erfindung ebenso ein Exzenter einsetzbar, der aus einer Kugel mit zum Kugelmittelpunkt versetzter Bohrung oder aus einer
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Kalotte mit zur Kalottenachse versetzter, aber paralleler Bohrung besteht.
Wie bereits erwähnt, umfasst bzw. umschlingt der Spannbock 5 den Exzenter 2, dessen Mantelfläche 2' die Form einer konvexen Kugelzone aufweist. Die an die Exzentermantelfläche angrenzende Fläche 9 des Spannbocks ist als mit der Mantelfläche des Exzenters korrespondierende konkave Kugelzone ausgeführt, wodurch der Exzenter im Spannbock nach allen Richtungen drehbar ist, die zusammengebaute Anordnung also ein Kugelgelenk bildet.
Die Radien der Kugelzonen der Spannbockfläche 9 bzw. der Exzentermantelflä- che 2'sind so aufeinander abgestimmt, dass beim Lösen der Spannschraube 4 der Exzenter im Spannbock verdrehbar 1St. ohne gleichzeitig grosses Spiel aufzuweisen und dass bei eingedrehter Spannschraube der Spannbock den Exzenter und die im Exzenter gelagerte Visiereinrichtung festklemmt und somit unverrutschbar fixiert.
Die Justierung der Visiereinrichtung auf der Waffe erfolgt dadurch, dass der Zielpunkt der Visiereinnchtung auf einer auf ein Ziel eingeschossenen und eingespannten Waffe durch Verdrehen der beiden Exzenter in den beiden Spannböcken an das Ziel herangeführt wird. Die maximal korngierbare Abweichung der Achse der Visiereinrichtung gegenüber der Laufseelenachse ist von der Exzentrizität der Bohrung des Exzenters und vom Abstand der beiden Spannböcke zueinander abhängig.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführung der erfindungsgemässen Montagevomchtung dargestellt, wobei Fig. 6 einen Querschnitt durch die Montagevorrichtung zeigt und Fig. 7 eine Seitenansicht davon im Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 6 ist. Der wesentliche Unterschied zur ersten Ausführungsform besteht darin, dass der Spannbock 5'keine Durchsicht (vgl. Durchsicht 7 in Fig. 3) aufweist, sondern nach der Öffnung 9 und der Bohrung für die Spannschraube 4 unmittelbar daran anschliessend die Ausnehmung 6 ausgebildet ist. Diese Ausführung eignet sich vor allem für Anwendungen, bei denen es auf eine geringe Bauhöhe der Visiereinrichtung ankommt. Weiters ist der Spannbock 5'mit einer Skalierung, wie z. B. emer Gradeinteilung, versehen.
Diese Skalierung kann entweder direkt in den Spannbock eingearbeitet sein, z. B. durch Prägung, es kann aber auch ein austauschbarer Skalenring 19 vorgesehen sein, der in den Spannbock 5'einsetzbar ist. Auf diese Weise kann die Skalierung in Abhängigkeit des Waffentyps, der Visiereinrichtung oder der Munition jeweils angepasst werden. Als Markierung auf dem Exzenter 2 zur reproduzierbaren Verstellbarkeit dient entweder, wie dargestellt, der Griff 1 oder eine in die Fläche 10 des Exzenters eingearbeitete Markierung.
Üblicherweise haben Schusswaffen eine Universal- bzw. Prismenschiene zur Befestigung von Visiereinrichtungen. Für Waffen, die keine direkte Befestigungsmöglichkeit bieten, ist eine Montageschiene wie in den Fig. 8 und 9 in Seitenansicht und Draufsicht gezeigt, vorgesehen. Sie besteht aus dem Montageschie- nenkörper 24, der Vorsprünge 26 aufweist, auf die die Ausnehmungen 6 des Spannbocks 5, 5' aufgeschoben und fixiert werden können. Der Körper 24 wird mittels Schrauben. 23, die durch Bohrungen 25 im Montageschienenkörper 24 hindurchragen, mit dem Gehäuse einer Waffe verschraubt.
Neben Einzelvisiereinrichtungen gibt es auch Kombinationen unterschiedlicher Zielsysteme, wie z. B. ein Zielfernrohr mit aufgesetzter Laservisiereinrichtung. Auch dafür kann die erfindungsgemässe Montagevomch- tung mit Vorteil verwendet werden. Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Teilansicht einer solchen Kombination von Laservisiereinrichtung 3 und Zielfernrohr 13. Zur Befestigung der Laservisiereinrichtung 3 auf dem Zielfernrohr mittels der erfindungsgemässen Montagevorrichtung ist eine aus zwei Hälften 14, 14' bestehende Schelle vorgesehen. Diese Schelle wird weiter unten näher erklärt.
Das Zielfernrohr kann in konventioneller Weise direkt mit der Schusswaffe verbunden sein, es kann aber auch, insbesondere wenn es sich um ein Fernrohr mit starrer Optik handelt, ebenfalls durch eine erfindungsgemässe Montagevorrichtung direkt oder indirekt über Zwischenschaltung einer Montageschiene 24 (siehe Fig. 8 und 9) oder Schelle 14, 14' an der Waffe befestigt sein. Die Fig. 10 und 12 zeigen eine solche Schelle im Auf- und Grundriss. Deutlich sichtbar ist, dass die beiden Schellenhälften auf einer Seite durch Schwalbenschwänze 15 und Zinken 16, auf der anderen Seite durch eine Schraube 17 miteinander verbunden werden. Die Schellen sind vorzugsweise aus Metall und, da für beide Schellenhälften nur eine Gussform angefertigt werden muss, z. B. im Feingussverfahren günstig herstellbar.
Nach dem Gussverfahren werden in die Schellenhälften der Schraubensitz bzw. das Gewinde eingearbeitet.
Mit den beiden Schellenhälften 14, 14' wird das Zielfernrohr, oder auch, insbesondere bei Faustfeuerwaffen, der Waffenlauf umfasst und daraufhin werden die Schellenhälften ineinandergefügt, wie in Fig. 11 gezeigt, wo die Schwalbenschwänze 15 und Zinken 16 der beiden Hälften 14, 14' in Richtung der Pfeile ineinandergeschoben werden. Nach dem Verbinden von Schwalbenschwanz und Zinken wird die Schelle durch Eindrehen der Schraube 17 auf dem Fernrohr bzw. dem Lauf fixiert. Die Schellenhälften 14, 14' welsen Aufnahmen bzw. Vorsprünge 18 auf, die als Gegenstücke zu den Ausnehmungen 6 der Spannböcke 5, 5' ausgebildet sind und auf die bei zusammengebauter Schelle der Spannbock 5, 5' aufgeschoben und durch die Schraube 4 fixiert wird.
Die mittelbare Befestigung der erfindungsgemässen Montagevorrichtung mittels der soeben beschriebenen Schelle an der Waffe bietet den besonderen Vorteil, dass die erfindungs-
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gemäss montierte Visiereinrichtung sich nicht notwendigerwelse über dem Waffenlauf befinden muss, sondern davon abweichend In jeder seitlichen Lage angeordnet sein kann.