AT402266B - Stranggiessanlage - Google Patents

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AT402266B
AT402266B AT0033195A AT33195A AT402266B AT 402266 B AT402266 B AT 402266B AT 0033195 A AT0033195 A AT 0033195A AT 33195 A AT33195 A AT 33195A AT 402266 B AT402266 B AT 402266B
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Hermann Ing Rametsteiner
Bruno Dipl Ing Lindorfer
Karl Ing Klima
Gerald Dipl Ing D Hohenbichler
Christian Dipl Ing Fuerst
Herbert Dipl Ing Bumberger
Reinhold Dr Angerer
Richard Larry Ruediger
Michael David Malecki
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Voest Alpine Ind Anlagen
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Description

AT 402 266 B
Die Erfindung betrifft eine Stranggießanlage zum kontinuierlichen Gießen eines dünnen Stahlbandes, insbesondere eines Stahlbandes mit einer Dicke unter 20 mm, vorzugsweise zwischen 1 bis 12 mm, mit einem Schmelzenaufnahmebehälter, der eine Schmelzenmündung aufweist, an der eine Gießoberfläche zur Aufnahme von Schmelze in einer dünnen Schicht unter Bildung eines Stranges vorbeibewegbar ist, sowie 5 mit einer den Strang von der Gießoberfläche übernehmenden Strangstützeinrichtung und weiters ein Verfahren zum Betrieb einer Stranggießanlage dieser Art.
Eine Stranggießanlage zum Herstellen eines dünnen Metallbandes der eingangs beschriebenen Art ist beispielsweise aus der EP-A - 0 526 886 bekannt. Die Metallschmelze wird gemäß diesem Stand der Technik entweder auf eine Gießwalze oder auf eine aus Gliedern zusammengesetzte Endlos-Raupenkette io aufgebracht und nach Bildung einer bandförmigen Strangschale von der Gießwalze bzw. der Raupenkette auf eine etwa horizontal ausgerichtete Strangstützeinrichtung, die als Endlosförderband ausgebildet ist, übergeben. Das Metallband weist beim Übergeben auf die Transporteinrichtung noch eine von Schmelze gebildete Oberseite auf; es ist lediglich an seiner Unterseite, an der es mit der Gießwalze bzw. dem Endlosband in Kontakt war, erstarrt. i5 Die Transporteinrichtung ist mit einer Kühlung versehen, so daß das Metallband bei Verlassen der Transporteinrichtung bereits durcherstarrt ist. Die als Endlosband ausgeführte Transporteinrichtung ist von einem Netz oder Gitter gebildet, wobei durch die Zwischenräume des Netzes bzw. Gitters Luft oder Wasser gegen den Strang gesprüht bzw. geleitet wird, um den Strang, d.h. die Unterseite des Metallbandes, intensiv zu kühlen. Zwischen der Gießoberfläche und der Transporteinrichtung ist eine ortsfeste Zwischen-20 abstützung vorgesehen, um den Raum zwischen der Gießoberfläche und der Tranporteinrichtung zu überbrücken.
Eine Anlage dieser Art weist den Nachteil auf, daß die von einem Endlosband gebildete Transporteinrichtung viele bewegliche Teile aufweist, die im unmittelbaren Gießbereich des Metallbandes angeordnet sein müssen. Sie unterliegen im rauhen Gießbetrieb einer starken Beanspruchung und daher einem großen 25 Verschleiß. Weiters ist nachteilig, daß zwischen der Gießoberfläche und der Transporteinrichtung wegen der Umlenkrollen desselben zwangsweise ein relativ großer Zwischenraum vorhanden ist, der von einer Zwischenabstützung überbrückt werden muß.
Schwierigkeiten ergeben sich hier beim Transport des nur eine dünne erstarrte Bandunterseite aufweisenden und infolge der hohen Temperatur noch sehr weichen Metallbandes, da die erstarrte Unterseite des 30 Metallbandes infolge der zwischen dieser Unterseite und der Zwischenabstützung auftretenden Reibungskräfte stark rißgefährdet ist. Diese Reibungskräfte sind insbesondere sehr hoch, wenn zur Zwischenabstützung die üblicherweise vorgesehenen feuerfesten Graphitplatten oder Platten aus Feuerfestmaterial angeordnet werden.
Gemäß der EP-A - 0 526 886 kann die Transporteinrichtung auch von einem ortsfesten Tisch gebildet 35 sein, wobei das Metallband über den Tisch durch angetriebene Stützrollen transportiert wird. Eine Stützung des Bandes durch Rollen ist jedoch in der Praxis kaum zu verwirklichen, da die Stützrollen wegen der geringen Dicke und wegen der geringen Formstabilität des Metallbandes äußerst geringe Radien aufweisen müßten, um möglichst eng benachbart angeordnet werden zu können. Abgesehen davon, ergeben sich noch durch die Rollenradien bedingte Zwischenräume zwischen der Gießoberfläche und der Transportein-40 richtung und zwischen den angetriebenen Stützrollen, die nach wie vor von Zwischenabstützungen überbrückt werden müßten, die dann wiederum die Gefahr der Rißbildung im Band hervorrufen würden.
Eine Stranggießanlage der eingangs beschriebenen Art ist weiters aus der EP-A - 0 568 211 bekannt. Hierbei ist unmittelbar neben der Gießoberfläche ein Abstreifer vorgesehen, der das Band von der Gießoberfläche übernimmt und zu einem nachfolgend angeordneten Transporttisch fördert. Sowohl der 45 Abstreifer als auch der Transporttisch sind ortsfest und etwa in horizontaler Richtung gerichtet angeordnet. Auch hierbei ist das sich von der Gießoberfläche lösende heiße und noch sehr weiche Band infolge auftretender Reibungskräfte stark rißgefährdet, so daß es zu einem Haften des Bandes, insbesondere des Bandanfanges, an dein Abstreifer bzw. dein Transporttisch kommen kann. Dies kann zur Beschädigung des Bandes und sogar zu einem Gießabbruch führen. Es kann aber auch zu einem Beulen des Bandes so kommen.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine Stranggießanlage der eingangs beschriebenen Art sowie ein Verfahren zum Betrieb derselben zu schaffen, welche das Gießen von Stahlbändern, die beim Abheben von der Gießoberfläche noch eine sehr dünne Strangschale aufweisen, ohne Auftreten einer Rißgefahr und mit hoher Gießleistung 55 ermöglichen. Insbesondere soll ein Gießen mit hoher Gießgeschwindigkeit möglich sein. Die Stranggießanlage soll zudem einen besonders guten Wärmeübergang zwischen dem teilerstarrten Stahlband und der der Gießoberfläche folgenden Strangstützeinrichtung ermöglichen, so daß auch beim Gießen mit hoher Gießge-schwindigkeit eine rasche Durcherstarrung des Stahlbandes gegeben ist. 2
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Strangstützeinrichtung eine im wesentlichen ebene und im wesentlichen horizontale, den Strang unterstützende Oberfläche aufweist, in die Gasdurchtrittskanäle münden, die an eine Gasfördereinrichtung anschließbar sind.
Ein Verfahren zum Herstellen von Metallfolien ist aus der EP-A - 0 629 459 bekannt. Hierbei wird geschmolzenes Metall mit z.B. 1% C, 9% Si, 10% B, Rest Fe auf eine Abschreckrolle über eine Düse aufgebracht, an der das flüssige Metall sofort erstarrt. Nach einem Kontakt der Folie mit einem Umfangsteil der Abschreckrolle wird die Folie durch tangentiales Blasen von Luft von der Abschreckrolle getrennt und mittels eines Endlosförderbandes von der Abschreckrolle mit einer Geschwindigkeit von 25 m/s abtransportiert. Die Metallfolie wird durch Ansaugen von Luft an das Endlosförderband angesaugt, zu welchem Zweck das Endlosförderband luftdurchlässig ist. Die Folien weisen eine Dicke in der Größenordnung von 25 um auf, und es kommt beim Auftreffen des flüssigen Metalles zu einem amorphen Erstarren. Die erstarrte Metallfolie ist brüchig und neigt zum Flattern und würde wegen ihres marginalen Gewichts sofort vom Endlosförderband und der Abschreckrolle abheben, was durch das Ansaugen gegen das Endlosförderband und Unterzugsetzen gegenüber der Abschreckrolle verhindert wird.
Ein ähnliches Verfahren, bei dem ebenfalls amorph erstarrte bandförmige Folien aus 8% Si, 10% B und 72% Fe in einer Dicke von 20 um erzeugt werden, ist aus der EP-A - 0 588 358 bekannt. Das Folienband wird mit einer Geschwindigkeit von z.B. 30 m/s an einer Abschreckrolle hergestellt. Auch hier erfolgt beim Abziehen der bei der hohen Gießgeschwindigkeit zum Flattern neigenden Folie von der Abschreckrolle ein Abtransport mittels eines Förderbandes, wobei die Folie an das Förderband durch Saugen gezogen wird.
Vorteilhaft ist erfindungsgemäß die Gasfördereinrichtung als eine das durch die Gasdurchtrittskanäle zu fördernde Gas, wie Inertgas oder Luft, unter Überdruck setzende Einrichtung ausgebildet. Dadurch gelingt der Aufbau eines Gaspolsters zwischen der Oberfläche der Strangstützeinrichtung und der Unterseite des Metallbandes, so daß ein absolut sicherer Angießvorgang ohne die Gefahr des Auftretens eines Haftens oder Liegenbleibens des Metallbandes und damit ohne die Gefahr des Auftretens von Bandquerwellen bzw. eines Bandstaues möglich ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Gasfördereinrichtung als eine das durch die Gasdurchtrittskanäle zu fördernde Gas unter Unterdrück setzende Einrichtung ausgebildet. Hierdurch gelingt es, das Metallband während des kontinuierlichen Betriebs, also nach dem Angießen, leicht an die Oberseite der Strangstützeinrichtung anzusaugen, so daß ein besonders guter Kontakt zwischen dem Metallband und der Strangstützeinrichtung und damit eine besonders effektive Kühlung gewährleistet ist. Hierdurch ist das Gießen mit hohen Gießraten, also hoher Gießgeschwindigkeit bzw. das Gießen von etwas dickeren Metallbändern bei kurzer Zeit bis zur Durcherstarrung möglich.
Die Erfindung ermöglicht es, mit einer sehr einfach gestalteten Strangstützeinrichtung, nämlich einer als starr angeordneten Platte ausgebildeten Strangstützeinrichtung, also ohne sich bewegende Teile, das Auslangen zu finden.
Die Strangstützeinrichtung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere Kupfer oder einer Kupferlegierung, gebildet und zweckmäßig mit einer Innenkühlung, insbesondere einer Flüssigkeitsinnenkühlung, versehen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Strangstützeinrichtung von zwei Bauteilen gebildet, u.zw. einem zur Gießoberfläche gerichteten und unmittelbar an dieser endenden Strangabstreifer und einem an diesen in Strangausziehrichtung anschließenden Kühltisch, wobei sowohl der Strangabstreifer als auch der Kühltisch mit Gasdurchtrittskanälen versehen sind.
Um den Gasverbrauch gering zu halten bzw. mit einer nur eine geringe Leistung aufweisenden Gasfördereinrichtung das Auslangen zu finden, ist vorteilhaft die Strangstützeinrichtung mit in Strangausziehrichtung des Stranges verlaufenden und die Stranglängsseitenränder umfassenden Seitenbegrenzungen versehen. Hierdurch kann ein seitlicher Gasaustritt beim Erzeugen eines Gaspolsters zwischen dem Metallband und der Strangstützeinrichtung weitgehend unterbunden werden.
Vorteilhaft nehmen die Gasdurchtrittskanäle an ihren in die Oberfläche der Strangstützeinrichtung mündenden Öffnungen insgesamt eine Querschnittsfläche von 0,01 bis 20 %, vorzugsweise 0,1 bis 5 %, der den Strang unterstützenden Oberfläche der Strangstützeinrichtung ein.
Vorzugsweise weisen die Gasdurchtrittskanäle an ihren in die Oberfläche der Strangstützeinrichtung mündenden Öffnungen jeweils eine Querschnittsfläche von 1 bis 50 mm2, vorzugsweise 3 bis 20 mm2, auf.
Eine besonders vorteilhafte Erzeugung eines Gaspolsters ist dann gewährleistet, wenn die Gasdurchtrittskanäle mit ihren Mündungen mit der Oberfläche der Stützeinrichtung einen spitzen Winkel einschließen. Von Vorteil ist es, wenn die Mündungen der Gasdurchtrittskanäle derart gerichtet sind, daß ein sich im wesentlichen in Strangausziehrichtung bewegender Gasstrom gebildet wird. Dieser Gasstrom bildet sich bereits an den Kanalmündungen. 3
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Zweckmäßig ist die Querschnittsfläche der von den Gasdurchtrittskanälen an der Oberfläche der Strangstützeinrichtung gebildeten Öffnungen am Beginn der Strangstützeinrichtung größer als bei in Strangausziehrichtung nachfolgenden Abschnitten der Strangstützeinrichtung, wodurch insbesondere das kritische Angießen, d.h. der Gießbeginn, bei dem das Metallband besonders gefährdet ist, erleichtert ist. 5 Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Strangstützeinrichtung mit quer zur Stranglaufrichtung angeordneten Kühlmittelkanälen versehen und sind zumindest mehrere dieser Kühlmittelkanäle jeweils mit einem als Verteilerleitung fungierenden Kühlmittelzuführrohr und einem als Sammelleitung fungierenden Kühlmittelabführrohr verbunden, die seitlich der Strangstützeinrichtung angeordnet sind.
Hierbei ist vorteilhaft ein Kühlmittelkanal ausgehend von der Verteilerleitung mehrfach durch die 70 Strangstützeinrichtung geleitet und mündet anschließend in die Sammelleitung.
Um die Lage des Durcherstarrungspunktes des Metallbandes festzuhalten oder die metallurgi-schen/technologischen Eigenschaften des Metallbandes durch die veränderten Abkühlbedingungen zu beeinflussen, wird vorteilhaft der Druck zwischen Strangunterseite und Strangstützeinrichtung durch entsprechendes Ansaugen und/oder Gaszuführen zu Regelzwecken eingestellt. 75 Ein Verfahren zum Anfahren einer Stranggießanlage, bei dem aus einem Schmelzenaufnahmebehälter kontinuierlich auf eine an einer Schmelzenmündung des Schmelzenaufnahmebehälters vorbeibewegten Gießoberfläche Schmelze aufgebracht wird und die Schmelze an der Gießoberfläche unter kontinuierlicher Bildung eines Stranges erstarrt, wobei der Strang, der gegebenenfalls an seiner von der Gießoberfläche abgewendeten Seite noch flüssig ist, von der Gießoberfläche auf eine Strangstützeinrichtung weitergefördert 20 und dort abgestützt und gekühlt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Strangstützeinrichtung und der erstarrten Strangunterseite des Stranges ein Gaspolster erzeugt wird, u.zw. insbesondere nur am Stranganfang. Während des Betriebs der Stranggießanlage, bei dem aus einem Schmelzenaufnahmebehälter kontinuierlich auf eine an einer Mündung des Schmelzenaufnahmebehälters vorbeibewegten Gießoberfläche 25 Schmelze aufgebracht wird und die Schmelze an der Gießoberfläche unter kontinuierlicher Bildung eines Stranges erstarrt, wobei der Strang, der gegebenenfalls an seiner von der Gießoberfläche abgewendeten Seite noch flüssig ist, von der Gießoberfläche auf eine Strangstützeinrichtung weitergefördert und dort abgestutzt und gekühlt wird, wird zweckmäßig zwischen der Strangstützeinrichtung und der erstarrten Strangunterseite des Stranges ein Unterdrück und damit ein besonders gutes Anliegen der Strangunterseite 30 an der Oberfläche der Strangstützeinrichtung erzeugt.
Vorteilhaft wird zwischen der erstarrten Unterseite des teil- oder durcherstarrten Stranges und der Strangstützeinrichtung ein Gaspolster erzeugt, in weichem ein Überdruck gegenüber dem umgebenden Luftdruck (Atmosphäre) von 0,1 bis 20 mbar, vorzugsweise von 0,5 bis 10 mbar, herrscht.
Der Unterdrück zwischen der erstarrten Unterseite des Stranges und der Strangstützeinrichtüng beträgt 35 vorteilhaft bis zu 1000 mbar (Vakuum), vorzugsweise liegt er zwischen 5 und 100 mbar.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, wobei Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Stranggießanlage in schematischer Darstellung und Fig. 2 ein Detail der Fig. l\n vergrößertem Maßstab zeigen. Fig. 3 gibt einen Querschnitt gemäß der Linie lll-lll der Fig. 1 ebenfalls in vergrößertem Maßstab wieder. Fig. 4 zeigt in zu Fig. 2 analoger Darstellung eine 40 abgeänderte Ausführungsform. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen in schematischer Darstellung einmal (Fig. 5) eine Teilansicht einer Stranggießanlage und einmal (Fig. 6) einen Schnitt gemäß der Linie Vl-Vl der Fig. 5.
Zum Gießen eines Stahlbandes 1 mit einer Dicke 2 unter 20 mm wird Schmelze 3 aus einem Schmelzeaufnahmebehälter 4 über eine Schmelzenmündung 5 dieses Behälters 4 auf eine Gießwalze 6 45 strömen gelassen. An der Gießwalze 6, die mit einer Innenkühlung versehen ist, bildet sich zunächst eine sehr dünne Strangschale 7, die von der Oberfläche 8 der Gießwalze 6 abgehoben und auf eine Strangstützeinrichtung, die generell mit 9 bezeichnet ist, überführt wird. Die Strangstützeinrichtung 9 weist einen keilförmigen Strangabstreifer 10 auf, der mit seinem spitzen Ende 11 unmittelbar gegen die Gießoberfläche 8 gerichtet ist. so Der Strangabstreifer schließt an die Gießoberfläche im Bereich knapp neben der obersten Erzeugenden 13 der Gießoberfläche an, die in der durch die Drehachse 12 der Gießwalze gelegten Vertikalebene 13 liegt Unmittelbar an den Strangabstreifer 10 ist ein die Strangstützeinrichtung 9 ergänzender Kühltisch 14 vorgesehen. Sowohl die das Metallband 1 mit der erstarrten Unterseite aufnehmende Oberfläche des Strangabstreifers 10 und der dem Strangabstreifer nachfolgende Kühltisch 14 sind etwa horizontal ausge-55 richtet.
Das auf den Kühltisch 14 gelangende Metallband 1 weist noch eine flüssige Oberfläche 15 auf, wobei jedoch die erstarrte Strangschale 7 des Metallbandes 1 beim fortschreitenden Bewegen entlang des Kühltisches 14 in der Dicke, zunimmt, bis schließlich an einer Stelle 16 des Kühltisches 14 das Metallband 1 4

Claims (20)

  1. AT 402 266 B durcherstarrt ist. Der Strangabstreifer 10 und der Kühltisch 14 sind aus gut wärmeleitendem Material, vorzugsweise Kupfer oder einer Kupferlegierung, gefertigt, um einen guten Wärmeübergang zwischen dem Metallband 1 und der Strangstützeinrichtung 9 zu gewährleisten. Sowohl der Strangabstreifer 10 als auch der Kühltisch 5 14 sind mit einer Flüssigkeits-Innenkühlung versehen, die von sich quer zur Längserstreckung der Strangstützeinrichtung 9 erstreckenden Kanälen 17 gebildet ist. Die Kanäle 17 sind an Kühlmittelzu- und -abführrohre 18, 19, die parallel zur Längserstreckung der Strangstützeinrichtung 9 und seitlich dieser angeordnet sind, angeschlossen. Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, sind mehrere Kanäle 17 jeweils mit einem Kühlmittelzuführrohr 18 und mit einem Kühlmittelabführrohr 19 leitungsgemäß verbunden, wobei io jeweils ein Kühlmittelkanal 17 mehrfach mäanderartig durch die Strangstützeinrichtung 9 geführt ist. Weiters sind sowohl der Strangabstreifer 10 als auch der Kühltisch 14 mit sich ebenfalls quer zu deren Längsrichtungen erstreckenden Qaskanälen 20 versehen, von denen Gasdurchtrittskanäle 21 ausgehen, die an der Oberfläche 22 des Kühltisches 14 bzw. Strangabstreifers 10 münden. Weder die Kühl- noch die Gaskanäle müssen sich quer zur Längserstreckung der Strangstützeinrich-75 tung 9 erstrecken; sie können sich ebenfalls längs- oder unter einem beliebigen Winkel zur Längsrichtung erstrecken. Die Gaskanäie sind über in Längsrichtung der Strangstützeinrichtung 9 angeordnete Gasleitungen 23 an eine Gasfördereinrichtung anschließbar, die sowohl als das Gas innerhalb der Gaskanäle 20 unter Druck als auch unter Unterdrück setzende Einrichtung ausgebildet ist. Hierdurch kann wahlweise durch die Gasdurchtrittskanäle 21 Gas, wie Inertgas oder Luft, zwischen die Unterseite des Metallbandes 1 20 und die Oberfläche 22 des Kühltisches 14 bzw. auch des Strangabstreifers 10 geblasen werden. So gelingt es, die Reibung zwischen dem Metallband 1 und der Strangstützeinrichtung 9 so stark zu reduzieren, daß ein Haften oder Liegenbleiben des Metallbandes 1 an der Oberfläche des Abstreifers 10 bzw. des Kühltisches 14 vermieden wird. Dies ist insbesondere beim Angießen von großer Bedeutung, wenn der Bandanfang des noch sehr weichen Metallbandes 1 über den Strangabstreifer 10 auf den 25 Kühltisch 14 aufgeschoben wird. Das Erzeugen des Gaspolsters erfolgt daher insbesondere in der Angußphase, also zu Gießbeginn. Hierbei können die durch das Gewicht des Metallbandes 1 auf die Strangstützeinrichtung 9 wirkenden Kräfte reduziert oder gar aufgehoben werden. Die Gaskanäle sind zweckmäßig unregelmäßig und nicht in regelmäßigen Reihen angeordnet, um unerwünschte Markierungen, Streifen oder Inhomogenitäten etc. am Metallband 1 zu vermeiden. so Im Randbereich des Metallbandes, d.h. entlang der Längsränder der Strangstützeinrichtung 9, sind vorzugsweise Leisten 24 oder ähnliche Aufbauten vorgesehen, um eine Drosselwirkung zu erzielen, so daß der Gasverbrauch bei Erzeugen eines Gaspolsters zwischen dem Metallband 1 und der Strangstützeinrichtung 9 gering gehalten werden kann. Durch Erzeugen eines Unterdruckes durch Absaugen von Gas (Luft) durch die Gasdurchtrittskanäle 21 35 gelingt es, einen sehr guten Kontakt zwischen der Bandunterseite und der Oberfläche 22 des Kühltisches 14 bzw. des Strangabstreifers 10 zu erzeugen, der nach dem Angießen - wenn das Metallband 1 bereits eine größere Festigkeit aufweist - nicht mehr schädlich ist, so daß eine besonders gute KUhlwirkung durch intensiven Wärmeübergang infolge eines guten Kontaktes zwischen dem Metallband 1 und dem Kühltisch 14 bzw. dem Strangabstreifer 10 möglich ist. Hierdurch gelingt es, mit großen Gießraten zu gießen. 40 Die Erfindung erlaubt es, Änderungen der Gießleistung (Änderungen der Banddicke 2 und/oder Änderungen der Gießgeschwindigkeit) zu berücksichtigen und problemlos weiterzugießen. Gemäß der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Gasdurchtrittskanäle 21 schräg angeordnet, u.zw. derart, daß sich ein in Strangausziehrichtung (Gießrichtung) 25 bewegender Luftstrom bei Unter-Druck-Setzen der Gasdurchtrittskanäle 21 bildet. 45 Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise ist es denkbar, anstelle der Gießwalze 6 eine andere Einrichtung, beispielsweise ein Gießband od.dgl., einzusetzen. Eine streng horizontale Ausrichtung der Strangstützeinrichtung 9 ist nicht erforderlich; es muß lediglich sichergestellt sein, daß ein Band mit einer gewünschten Dicke bildbar ist. Es ist denkbar, daß einige der Gasdurchtrittskanäle an eine so separate Gasfördereinrichtung anschließbar sind, so daß über die Länge der Strangstützeinrichtung 9 Gas mit unterschiedlicher Intensität zugeleitet bzw. abgesaugt werden kann. Auch ist es denkbar, einige der Gasdurchtrittskanäle mit Gasüberdruck und gleichzeitig andere Gasdurchtrittskanäle mit Gasunterdruck zu beaufschlagen. 55 Patentansprüche 1. Stranggießanlage zum kontinuierlichen Gießen eines dünnen Stahlbandes (1), insbesondere eines Stahlbandes mit einer Dicke (2) unter 20 mm, vorzugsweise zwischen 1 bis 12 mm, mit einem 5 AT 402 266 B Schmelzenaufnahmebehälter (4), der eine Schmelzenmündung (5) aufweist, an der eine Gießoberfläche (8) zur Aufnahme von Schmelze (3) in einer dünnen Schicht unter Bildung eines Stranges (1) vorbeibewegbar ist, sowie mit einer den Strang (1) von der Gießoberfläche (8) übernehmenden Strangstützeinrichtung (9), dadurch gekennzeichnet, daß die Strangstützeinrichtung (9) eine im wesentlichen ebene und im wesentlichen horizontale, den Strang (1) unterstützende Oberfläche (22) aufweist, in die Gasdurchtrittskanäle (21) münden, die an eine Gasfördereinrichtung anschließbar sind.
  2. 2. Stranggießanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfördereinrichtung als das durch die Gasdurchtrittskanäie (21) zu fördernde Gas, wie Inertgas oder Luft, unter Überdruck setzende Einrichtung ausgebildet ist.
  3. 3. Stranggießanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfördereinrichtung als das durch die Gasdurchtrittskanäie (21) zu fördernde Gas unter Unterdrück setzende Einrichtung ausgebildet ist.
  4. 4. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangstützeinrichtung (9) als starr angeordnete Platte (10, 14) ausgebildet ist.
  5. 5. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangstützeinrichtung (9) aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere Kupfer oder einer Kupferlegierung, gebildet ist.
  6. 6. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangstützeinrichtung (9) mit einer Innenkühlung (17), insbesondere einer Flüssigkeits-Innenküh-lung, versehen ist.
  7. 7. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die Strangstützeinrichtung (9) einen zur Gießoberfläche (8) gerichteten und unmittelbar an dieser endenden Strangabstreifer (10) und einen an diesen in Strangausziehrichtung (25) anschließenden Kühltisch (14) aufweist, wobei sowohl der Strangabstreifer (10) als auch der Kühltisch (14) mit Gasdurchtrittskanälen (21) versehen sind.
  8. 8. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die StrangstUtzeinrichtung (9) mit in Strangausziehrichtung des Stranges (1) verlaufenden und die Stranglängsseitenränder umfassenden Seitenbegrenzungen (24) versehen ist.
  9. 9. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die Gasdurchtrittskanäie (21) an ihren in die Oberfläche (22) der Strangstützeinrichtung (9) mündenden Öffnungen insgesamt eine Querschnittsfläche von 0,01 bis 20 %, vorzugsweise 0,1 bis 5 %, der den Strang (1) unterstützenden Oberfläche der Strangstützeinrichtung (9) einnehmen.
  10. 10. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gastdurchtrittskanäle (21) an ihren in die Oberfläche (22) der Strangstützeinrichtung (9) mündenden Öffnungen jeweils eine Querschnittsfläche von 1 bis 50 mm2, vorzugsweise 3 bis 20 mm2, aufweisen.
  11. 11. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdurchtrittskanäie (21) mit ihren Mündungen mit der Oberfläche (22) der Stützeinrichtung (9) einen spitzen Winkel einschließen.
  12. 12. Stranggießanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der Gasdurchtrittskanäie (21) derart gerichtet sind, daß ein sich im wesentlichen in Strangausziehrichtung (25) bewegender Gasstrom gebildet wird.
  13. 13. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche der von den Gasdurchtrittskanälen (21) an der Oberfläche (22) der Strangstützeinrichtung (9) gebildeten Öffnungen am Beginn der Strangstützeinrichtung (9) größer ist als bei in Strangausziehrichtung (25) nachfolgenden Abschnitten der Strangstützeinrichtung (9). 6 AT 402 266 B
  14. 14. Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangstützeinrichtung (9) mit quer zur Stranglaufrichtung angeordneten Kühlmittelkanälen (17) versehen ist und zumindest mehrere dieser Kühlmittelkanäle jeweils mit einem als Verteilerleitung fungierenden Kühmittelzuführrohr (18) und einem als Sammelleitung fungierenden Kühlmittelabführrohr (19) verbunden sind, die seitlich der Strangstützeinrichtung (9) angeordnet sind.
  15. 15. Stranggießanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kühlmittelkanal (17) ausgehend von der Verteilerleitung (18) mehrfach durch die Strangstützeinrichtung (9) geleitet ist und anschließend in die Sammelleitung (19) mündet.
  16. 16. Verfahren zum Betrieb einer Stranggießanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck zwischen Strangunterseite und Strangstützeinrichtung (9) durch entsprechendes Ansaugen und/oder Gaszuführen zu Regelzwecken eingestellt wird.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, zum Anfahren einer Stranggießanlage, wobei aus einem Schmelzenaufnahmebehälter (4) kontinuierlich auf eine an einer Schmelzenmündung (5) des Schmelzenaufnahmebehälters (4) vorbeibewegten Gießoberfläche (8) Schmelze (3) aufgebracht wird und die Schmelze (3) an der Gießoberfläche (8) unter kontinuierlicher Bildung eines Stranges (1) erstarrt, wobei der Strang (1), der gegebenenfalls an seiner von der Gießoberfläche (8) abgewendeten Seite noch flüssig ist, von der Gießoberfläche (8) auf eine Strangstützeinrichtung (9) weitergefördert und dort abgestützt und gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Strangstützeinrichtung (9) und der erstarrten Strangunterseite des Stranges (1) ein Gaspolster erzeugt wird, u.zw. insbesondere nur am Stranganfang.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 16, zum Betrieb einer Stranggießanlage, wobei aus einem Schmelzenaufnahmebehälter (4) kontinuierlich auf eine an einer Mündung (5) des Schmelzenaufnahmebehälters (4) vorbeibewegten Gießoberfläche (8) Schmelze (3) aufgebracht wird und die Schmelze (3) an der Gießoberfläche (8) unter kontinuierlicher Bildung eines Stranges (1) erstarrt, wobei der Strang (1), der gegebenenfalls an seiner von der Gießoberfläche (8) abgewendeten Seite noch flüssig ist, von der Gießoberfläche (8) auf eine Strangstützeinrichtung (9) weitergefördert und dort abgestützt und gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Strangstützeinrichtung (9) und der erstarrten Strangunterseite des Stranges (1) ein Unterdrück und damit ein besonders gutes Anliegen der Strangunterseite an der Oberfläche (22) der Strangstützeinrichtung (9) erzeugt wird.
  19. 19. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der erstarrten Unterseite des teil- oder durcherstarrten Stranges (1) und der Strangstützeinrichtung (9) ein Gaspolster mit einem Überdruck gegenüber dem die Anlage umgebenden Luftdruck von 0,1 bis 20 mbar, vorzugsweise von 0,5 bis 10 mbar, erzeugt wird.
  20. 20. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersrarrten Unterseite des Stranges (1) und der Strangstützeinrichtung (9) ein Unterdrück bis 1000 mbar, vorzugsweise zwischen 5 und 100 mbar, erzeugt wird. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 7
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