AT401734B - Verfahren und vorrichtung zum inkontaktbringen einer flüssigkeit mit einem gas, insbesondere zur reinigung - Google Patents

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AT401734B AT73095A AT73095A AT401734B AT 401734 B AT401734 B AT 401734B AT 73095 A AT73095 A AT 73095A AT 73095 A AT73095 A AT 73095A AT 401734 B AT401734 B AT 401734B
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  1. AT 401 734 B Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum innigen Inkontaktbringen einer Flüssigkeit mit einem Gas und hat die Aufgabe verschmutztes Abwasser von Betrieben wie Autowerkstätten zu reinigen. Zur Lösung der gestellten Aufgabe dienen erfindungsgemäss die Merkmale der Ansprüche 1-10. Dies wird erfindungs gemäss dadurch erreicht, dass Abwasser und Luft beim Durchgang durch einen porösen Körper fein vermischt, sodann in einem Reaktionsraum auf und absteigend geführt werden, wobei sich bildender Schaum oben abgezogen und gegebenfalls zerschlagen wird. Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die eine Vorrichtung dazu beispielsweise darstellt, erläutert. Darin zeigt die Figur 1 eine komplette Anlage mit Vor- und Hauptreiniger, während in den Figuren 2 und 3 eine alternative Form des Vorreinigers dargestellt wird.Figur 3 ist eine Schnitt nach der Linie lll-lll der Figur 2. Wie man aus Figur 1 erkennen kann, wird das Abwasser bei 7 in die obere Ringkammer 4 des Vorreinigers 1 eingeführt, wo die Feststoffe wie Sand und Späne durch das Sieb 3 zurückgehalter werden. Unterhalb des Siebes 3 befindet sich der Absetzraum wo sich über dem Wasser 8 eine spezifisch leichtere Schicht 9 von Kohlenwasserstoffen ansammelt, die bei 10 abläuft. Durch ein weiteres Sieb 6 gelangt das Schmutzwasser 11 in den unteren Mischraum 16 des Hauptreinigers 2, wo auch die Luft 25 zugegeben wird. Vorher können noch bei Bedarf Tenside 12 so nicht schon ausreichend vorhanden und andere Reaktionstoffe (pH- Wert Regulierer) zugegeben werden. Vom Mischraum 16 gelangt das Luft-Wassergemisch durch einen porösen Körper 18, der auch als Katalysator wirken kann (Nickelschwamm) in den darüber liegenden Reaktionsraum 17, wo das nun innigst verteilte Gemisch Schaum bildet, der aufsteigt und die restlichen Verunreinigungen an sich bindet, sodass sie am oberen Ende abgezogen werden können, wo ein Ventillator 2o den Schaum zerschlägt, sodass gefällte Stoffe mit diesem bei 21 ausgetragen werden.Vorher kann durch ein Mikrosieb 22 Restwasser in den Reaktionsraum 17 2urückfliessen. Der Reaktionsraum 17 wird von drei konzentrischen Rohren 13, 14, 15 umschlossen. Das gereinigte Wasser fliesst über den oberen Rand des Innenrohres 15 ab, bis es den unteren Rand des mittleren Rohres 14 umfliesst und im Aussenrohr 13 wieder aufsteigt um bei 31 abgezogen zu werden. Die Zwischenräume zwischen den Rohren bilden also Nachreaktionsräume an deren oberen Ende Restgas 24 abgeführt wird ebenso wie sich neben dem Ventillator 2o Entlüztungsöffnungen 23 befinden. Durch Öffnungen 25 kann in den Stillstansperioden Luft zur Vermeidung von üblem Geruch in den Nachreaktionsraum eingeführt werden. Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Vorreiniger 26 ist als zylindrischer Topf ausgebildet mit einem herausnehmbaren Siebkorb 27 und radialen Zwischenwänden 28, welche abwechselnd oben und unten Durchlässe für das Abwasser aufweisen, Die sich oben sammelnde Leichtfraktion wird durch ein zentrales Überlaufrohr 29 abgeführt, während das schwerere Wasser aus dem Absetzraum 30 in den Hauptreiniger 2 gelangt. Die Erfindung ist nicht auf des dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann das Verfahren natürlich ohne Vorreiniger auch zur Gaswäsche verwendet werden Patentansprüche 1. Verfahren zum innigen Inkontaktbringen einer Flüssigkeit mit einem Gas, gegebenenfalls unter Durchführung einer Schwerkraftvorabscheidung insbesondere zur Reinigung, dadurch gekennzeichnet, dass diese Flüssigkeit beim Durchgang durch einen porösen Körper fein mit Gas vermischt, sodann in einen Reaktionsraum auf und absteigend geführt wird, wobei sich bildender Schaum oben abgezogen und gegebenenfalls zerschlagen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Tenside bzw. pH- Wert regulierende Stoffe zugegeben werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Reinigung von mit Kohlenwasserstoffen verschmutztem Wasser Luft eingesetzt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwerkraftvorabscheidung und Siebung erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 -4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptreiniger (2) aus einem Mischraum (16) und einem darüber angeordneten Reaktionsraum-(17) besteht, zwischen denen ein poröser Körper (18) angeordnet ist. 2 AT 401 734 B
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptreiniger (2) aus drei konzentrischen Rohren (13,14,15) besteht, die den Überlauf für Reinflüssigkeit und Schaum bilden, wobei in deren Zwischenraum die Flüssigkeit auf und ab zur Restentgasung strömt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende am Überlauf für den Schaum ein Ventilator (20) zum Zerschlagen und Austragen des Schaumes vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorabscheider(l) aus einem Sieb- (3,27) und Absetzraum (8,30) besteht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Siebraum(3) über dem Absetzraum(8) befindet.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Siebraum (27) neben dem Absetzraum (30) befindet, der durch vertikale Zwischenwände(28) unterteilt ist, die abwechselnd unten und oben Durchlässe für die Flüssigkeit aufweisen. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 3
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0243690A2 (de) * 1986-05-02 1987-11-04 J.M. Voith GmbH Flotationsbehälter oder -zelle
US5139662A (en) * 1990-02-09 1992-08-18 Masakatsu Ozawa Apparatus for clarifying water
US5202032A (en) * 1991-04-22 1993-04-13 Marathon Oil Company Method of removing and recovering hydrocarbons from hydrocarbon/water mixtures

Patent Citations (3)

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