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Die Erfindung bezieht sich auf ein Trag- und Aushubgerüst für am Boden arbeitende Maschinen, insbesondere Kehrmaschinen, wobei Träger vorgesehen sind, die mit einem Trägerfahrzeug verbindbar sind und an denen die Maschine höhenbewegbar aufgehängt ist, und die mit dem Fahrzeug verbindbaren
Träger einen sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Balken aufweisen.
Derartige Gerüste sollen sich den wechselnden Bodenbeschaffenheiten weitgehend anpassen können.
Insbesondere soll eine in Bezug zum Trägerfahrzeug verschiedene Höhenlage und/oder Neigung des
Bodens ausgeglichen werden. Man hat daher solche Gerüste schon um eine Achse pendeind mit dem
Trägerfahrzeug verbunden, wobei sich jedoch als nachteilig gezeigt hat. dass beim Hochheben der Maschine vom Boden diese ebenfalls pendelnd aufgehängt war. Dadurch wurden erforderliche Tätigkeiten im hochgehobenen Zustand, z. B. ein Entleeren des Sammelbehälters von Kehrmaschinen, behindert.
Aus der EP-298 682 A 1 ist eine Strassenschneidevorrichtung bekannt, dessen Schneidrad gegen die
Strassenoberfläche gedrückt werden muss, so dass eine Pendelbewegung nicht möglich ist.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt. ein Trag- und Aushubgerüst der eingangs genannten Art zu schaffen, das die aufgezeigten Nachteile nicht aufweist und bei dem demnach im abgesenkten Zustand ein
Pendeln der Maschine und damit eine Anpassung an den Boden möglich ist, im angehobenen Zustand jedoch ein solches Pendeln verhindert wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die belden Seitenflächen des
Balkens als Führungen für eine mit der Maschine verbundene, sich lotrecht erstreckende Säule ausgebildet sind, die oben eine Abschlussplatte aufweist, die sich bei angehobenen Balken auf diesen auflegt, wobei eine Schwenkbewegung quer zur Fahrtrichtung durch Anschläge begrenzt ist.
Bei Verwendung eines erfindungsgemässen Trag- und Aushubgerüstes kann die Säule und damit die
Maschine bei abgesenkten Trägern in dem durch die Anschläge freigegebenen Bereich schwenken bzw. pendeln und sich damit den Bodenverhältnissen anpassen. Werden die Träger bzw. der Balken jedoch angehoben, legt sich die Abschlussplatte auf den Balken auf, sodass eine weitere Pendelbewegung unterbun- den wird.
Um die Maschine gegenüber dem Fahrzeug bzw. dem Trag- und Aushubgerüst auch verdrehen zu können, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Maschine mit einer Grundplatte der Säule dreh- und feststellbar verbunden. Die Maschine kann damit schräg zur Arbeitsrichtung. z. B. der Kehrrich- tung, angestellt werden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umschliesst die Säule den Balken. Die Säule muss In diesem Fall seitliche Öffnungen haben, damit der Balken durchgesteckt werden kann. Im Grenzfall kann dabei die Säule aus zwei nach oben aufragenden Platten bestehen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines In der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigen : Fig. 1 in Seitenansicht ein erfIndungsgemässes Trag-und Aushubgerüst :
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 In Fig. 1, wobei die Maschine angedeutet ist : Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1.
Gemäss den Zeichnungen ist ein Balken 1 mit rechteckigem Querschnitt beidseitig an Trägern 2 befestigt. Diese Träger 2 sind mit einem Trägerfahrzeug verbindbar, z. B. können die Zinken eines Gabelstaplers eingeschoben werden.
Der Balken 1 ist durch eine Säule 10 durchgesteckt. die von einer Abschlussplatte 3. einer Grundplatte 6 und zwei mit den beiden Platten 3 und 6 verschweissten Seitenplatten 8 gebildet wird. Die Seitenflächen des Balkens 1 bilden damit Führungen für die Seitenplatten 8 der Säule 10, derart, dass die Säule 10 höhenverschiebbar am Balken 1 geführt ist Die seitliche Beweglichkeit der Säule 10 wird durch Anschläge 4 begrenzt.
Die Grundplatte 6 der Säule 10 ist mit der Maschine 5 dreh- und feststellbar verbunden. Hiezu weist die Grundplatte 6 bogenförmige Schlitze 6'auf. durch die Bolzen 9 der Maschine 5 gesteckt sind. Die Maschine 5 kann daher um die Achse 7 gegenüber der Grundplatte 6 verdreht und anschliessend festgestellt werden.
Die Maschine 5 ist im gezeichneten Beispiel als Kehrmaschine ausgebildet, wobei jedoch nur deren Kehrwalze angedeutet ist
Aus dem geschilderten bzw. dargestellten Aufbau des erfindungsgemässen Trag- und Aushubgerüstes ergibt sich, dass m der In Fig. 1 dargestellten Lage die Säule 10 und damit die Maschine 5 in Richtung des emgetragenden Doppelpfeiles pendeln kann, wobei der Pendelbereich durch die Anschläge 4 begrenzt ist.
Werden die Träger 2 vom Trägerfahrzeug aus gehoben, gelangt die Abschlussplatte 3 zur Anlage an den Balken 1. wodurch eine weitere Pendelung unterbunden ist.
Im Rahmen der Erfindung könnte die Säule 10 auch innerhalb des Balkens 1 verlaufen, der dann einen oberen und unteren Ausschnitt aufweisen müsste. Als Anschläge könnten In einem solchen Fall die Ränder dieses Ausschnittes dienen