AT40088B - Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühkörper aus schwer schmelzbaren Elementen im kolloidalen Zustande. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühkörper aus schwer schmelzbaren Elementen im kolloidalen Zustande.

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AT40088B
AT40088B AT40088DA AT40088B AT 40088 B AT40088 B AT 40088B AT 40088D A AT40088D A AT 40088DA AT 40088 B AT40088 B AT 40088B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung elektrischer Glühkörper aus schwer schmelzbaren Elementen im kolloidalen Zustande. 



    Nach einem im Stammpatente Nr. 29839 beschriebenen Verfahren kann man elektrische Glühkörper herstellen, indem aus kolloidalen schwer schmelzbaren Elementen ohne Zusatz von   
 EMI1.1 
 in die gewünschte Form bringt, langsam trocknet und schliesslich   allmählich   stark erhitzt,   um   die Elemente in den   gewöhnlichen   oder krystallinen Zustand   zurückzuverwandeln.   Das Erhitzen erfolgt, wie im Stammpatent auch angegeben, ain besten durch Hindurchleiten eines elektrischen Stromes durch den   Glühkörper.   Da aber die kolloidalen Fäden ohne Zusatz von Leitern, Ströme von   110-220 Volt, welche zum überführen   derselben in   krystallinische   Fäden erforderlich sind,

   
 EMI1.2 
 der Fäden bisher benutzte Spannung von 110-220 Volt und welche z. B. 400 bis 1000 Volt je nach der Dicke des Fadens beträgt. Nachstehend sei ein Beispiel für dieses entdeckte Verhalten der kolloidalen Fäden gegeben. Es gelingt nicht, einen nach Vorschrift des Stammpatentes erzeugten trockenen kolloidalen Faden,   welcher z. H. aus kolloidalem Wolfram,   das nach Verfahren des   P. Nr. 38662   dargestellt war, erhalten wurde und der einen Durchmesser von 0.03 bis 0.04 mm 
 EMI1.3 
 Faden   bekanntlich   als   kolloidaler Faden charakterisiert.   



   Unter sonst gleich bleibenden   Umständen wird aber derselbe Faden bei gewohnlicher   
 EMI1.4 
 spannung auf ca. 440 Volt oder noch mehr erhöht. 



   Diese Feststellung ist umso   iiberrasejltsnder,   als man bisher selbst Kolloide von Metallen, welche im   kristallinigehen   Zustande als die besten Leiter bekannt sind, wie zum   Beispiel Silber.   geradezu als Isolatoren bezeichnet hat. Diese neue und überraschende Beobachtung gestattet,   *) Erstes Zusatz-Patent Nr. 9840, zweites Zusatz-Patent Nr. 32528, drittes Zusatz-Patent Nr. 32953. viertes Zusatz-Patent Nr. 33213. fiinftes Zusatz-Patent N). 33 14, sechstes Zusatz-Patent Nr. 33444.   siebentes Zusatz-Patent Nr. 37911. 

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 die Fertigstellung der kolloidalen   Fäden nach dein Sta'nllpatenLe   auf eine neue technisch wichtige Weise, nämlich ohne besonders scharfes Trocknen und ohne besondere Vorwärmung auszuführen. 



  Hierdurch wird auch die Aufstellung besonderer Vorwärmeapparate entbehrlich, was in vielfacher Hinsicht eine grosse Vereinfachung der Apparatur und des ganzen Verfahrens, sowie eine erhebliche Verbilligung des   letzteren bedeutet und insbesondere   die Herstellung der   diinnen   Fäden ungemein erleichtert. 
 EMI2.1 
 im Vakuum oder in einer Atmosphäre befinden, welche das Fadenmaterial nicht angreift, ohne sie vorher   anzuwärmen,   einen elektrischen Strom (Gleichstrom oder Wechselstrom beliebiger Frequenz) von höherer Spannung leitet, die bei den gebräuchlichen dünnen Fäden für niederkerzige Glühlampen anfänglich mehr als 220 Volt und je nach der Dicke des Fadens z. Beispiel 400 bis 1000 Volt beträgt. Hierbei wird auf bekannte Weise z.

   B. durch Vorschaltung von Widerständen Vorsorge getroffen, dass der Faden nicht durchbrennt, d. h. dass die Stromspannung nach Massgabe der Zunahme der Leitungsfähigkeit der Fäden entsprechend verringert werden kann, damit die Erhitzung auf Weissglut nicht zu rasch, sondern allmählich vor sich geht und sich auch nicht zu hoch steigern kann, dass die Schmelztemperatur des Fadenmaterials erreicht wird und der Faden durchschmilzt. Die Formierung wird auf diese Weise eingeleitet und im   iibrigen wie im Stammpatente angegeben,   in   indifferenter oder reduzierender Atmosphäre   
 EMI2.2 
 
Trocknen wie auch das Anwärmen der getrockneten Fäden entbehrlich und damit die Erzeugung der Fäden ganz wesentlich vereinfacht und verbilligt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Stammpatent Nr. 29839 zur Herstellung von elektrischen Glühkörpern aus kolloidalen Metallen ohne Zusatz von krystallinischen Metallen, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung der koloidalen Fäden in fertige Glühfäden ohne vorangehendes Anwärmen derselben durch einen elektrischen Strom, dessen Spannung anfänglich mehr als 220 Volt beträgt, eingeleitet und hierauf vorteilhaft in einem Zuge wie im Stammpatente @ beschrieben weiter geführt und beendet wird.
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