AT400475B - Verbindungsorgan - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
AT 400 475 B
Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindungsorgan für eine sichtabgedeckte Montage, Befestigung bzw. Verbindung von (Bau-) Elementen, od.dgl. an- bzw. miteinander auf Basis eines Nut-Ring-Verbin-dungssystems.
Es ist eine größere Anzahl von lösbaren, optischen Abdeckungen für Schraubköpfe oder Muttern bekanntgeworden, welche Abdeckungen Ring-Nuten aufweisen, die mit Ringnuten an über einen der Bauteile hinausragenden Teilen der Schraubverbindung oder in einer Vertiefung im Bauteil, in welcher Schraubenkopf bzw. Mutter versenkt angeordnet ist, über einen in diesen Nuten eingelegten Verbindungsring etwa formschließend miteinander kooperieren.
Es sei dazu insbesondere auf die AT-PS 325 902, DE-AS 1 303 562, GB-PS 2 090 361 sowie die EP-PS 153 487 hingewiesen.
Ganz besonders soll an dieser Stelle betont werden, daß alle diese Nut-Ring-Systeme nur zur Halterung einer optischen Abdeckung der Schrauben bzw. Muttern vorgesehen sind und ihnen keine bauelement-bzw. bauteil-verbindende, also mechanisch beanspruchte und beanspruchbare oder tragende Verbindungsfunktion zwischen den Elementen bzw. Teilen zukommt.
Darüber hinaus sind alle aus den genannten Schriften hervorgehenden Abdeckungen zwar so ausgebildet, daß man den Schraubenkopf oder die Befestigungsmutter selbst nicht sieht, sehr wohl aber weiterhin deren optische Abdeckung, welche in der Mehrzahl der bekannten Konstruktionen dann nicht einmal einigermaßen fluchtend mit der Oberfläche eines der Bauteile ausgebildet sind, sondern denselben beispielsweise auffallend überragen.
Die Aufgabe, welche sich die Erfindung gestellt hat, betrifft jedoch keineswegs die Schaffung einer solchen mehr oder weniger ästhetischen optischen, aber dennoch als solche sichtbaren Abdeckung einer Verbindungskonstruktion nach außen hin, sondern eine derartige mechanisch beanspruchbare Verbindungskonstruktion selbst. Diese soll nun außerdem so gestaltet sein,· daß die sichtbaren Teile und Flächen der miteinander verbundenen bzw. aneinander befestigten Bauteile keinerlei mit den Verbindungen zu bzw. mit anderen Bauteilen zusammenhängende, mit dem Auge erkennbare Veränderungen· aufweisen.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung mit einem Verbindungsorgan der eingangs genannten Art erzielt, das im wesentlichen gekennzeichnet ist durch einen an bzw. in einem ersten der Elemente einschraubba-ren, das Element überragenden Verbindungskopf bzw. -zapfen mit seitlich nach außen hin offener, umlaufender Außen-Nut. und eine am bzw. im anderen, mit dem ersten Element zu verbindenden zweiten Element angeordnete bzw. eingetiefte Verbindungsausnehmung mit der Position der Außennut des Kopfes entsprechend angeordneter, zur Innenseite hin offener Innennut sowie einen in der Außennut des Verbindungskopfes und in der Innennut der Verbindungsausnehmung positionierbaren, mit den Nuten im wesentlichen formschluß-kooperierenden, federnden Verbindungsring.
Es handelt sich also hier um ein echtes Befestigungssystem zum Verbinden von Elementen jeder Art auf anderen Elementen mittels Schraube mit Schnappverschluß und zwar in jeder - auf den jeweiligen Zweck abgestimmten - Dimension. Die Oberflächen werden dabei durch die Schraube und den Schnappverschluß in keiner Weise verunziert. Man sieht von der Verbindung nichts. Bevorzugt ist der Schnappverschluß so ausgebildet, daß sich die Verbindung immer wieder lösen läßt, er bildet also z.B. eine Art Schnellverschluß. Die zu verbindenden Elemente können aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunst Stoff, Metall, Stein, Beton und/oder Glas bestehen. Für leichter lösbare, bevorzugt nach Art von Schnappverschlüssen funktionierende Verbindungsorgane ist eine aufeinander abgestimmte Ausbildung der Bestandteile des neuen "unsichtbaren" Befestigungssystems nach Art des Anspruches 2 zu bevorzugen.
Vorteilhaft ist der Verbindungskopf an einem stärker dimensionierten Bauelement angeordnet, sodaß durch dessen Schraubverbindung mit desem Element nur eine geringe mechanische Schwächung desselben eintritt.
Um eine technisch aufwendige Einarbeitung der Verbindungsausnehmung mit ihren Formschlußelementen in einen der Bauteile zu vermeiden, ist eine Buchsenkonstruktion gemäß Anspruch 4 besonders günstig.
Eine in ihrem öffnungsnahen Bereich sich querschnittserweiternd ausgebildete Verbindungsausnehmung gemäß Anspruch 5 hat den Vorteil, daß der federnde Verbindungsring am Beginn des Befestigungsvorganges problemlos in dieser Ausnehmung positioniert werden und hineingleiten kann und beim Aufdrük-ken des jeweiligen Bauteils in Richtung zum anderen Bauteil hin ein kontinuierliches Zusammendrücken des Ringes bei gleichzeitigem Spannen desselben erfolgt, bis er bei Erreichen der Position der inneren Ringnut in dieselbe praktisch formschlüssig einschnappt.
In diesem Sinne und auch kostenmäßig günstig ist es, wenn, wie gemäß Anspruch 6 vorgesehen, der Verbindungsring nach Art eines üblichen Sprengringes ausgebildet ist. 2
Claims (7)
- AT 400 475 B Schließlich ist zur Stabilisierung und Einstellung der Höhe des Verbindungskopfes eine Ausbildung gemäß Anspruch 7 vorteilhaft. Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert: Es zeigen die Fig. 1 und 2 in Schnittansicht die miteinander kooperierenden .Bestandteile des neuen Verbindungsorgans in getrennter Position und die Fig. 3 dessen Verbindungsring. Gemäß Fig. 1 ist in das dimensionsstärkere erste Element 10 ein Gewindeschaft 1 eingeschraubt.'Auf dem herausragenden Gewindeteil des Schaftes 1 ist ein als Verbindungskopf fungierender Zapfen 4, mit umlaufender Außennut 40, aufgeschraubt. In die Außennut 40 ist der im Querschnitt runde, bewegliche Verbindungsring 3, dessen Ausbildung die Fig. 3 zeigt, einlegbar. Die Fig. 2 zeigt, wie in das zu befestigende zweite Element 9 eine Buchse 2 mit in der in derselben ausgebildeten Verbindungsausnehmung 5 angeordneter Innennut 50 für eine Aufnahme des Verbindungsringes 3 eingesenkt ist. Die Verbindungsausnehmung 5 verengt sich von außen, also von der Öffnung 51 weg bis zur Innennut 50, sodaß bei Montage der Ring 3 in der Außennut 40 des Zapfens 4 sich zusammendrücken läßt und danach wieder in die Normalsteilung geht und in die Innennut 50 der Verbindungsausnehmung 5 einschnappen kann. Ein Verstellring 401 kann 2ur einfachen Einstellung der Höhe des Herausragens des Zapfens 4 dienen. Patentansprüche 1. Verbindungsorgan für eine sichtabgedeckte Montage, Befestigung bzw. Verbindung von (Bau-) Elementen, (Bau-) Teilen od. dgl. an- bzw. miteinander auf Basis eines Nut-Ring-Verbindungssystems, gekennzeichnet durch einen an bzw. in einem (10) der Elemente (9,10) bzw. Teile verankerten bzw, verankerbaren, vorzugsweise eingeschraubten bzw. einschraubbaren, das Element (10) überragenden Verbindungskopf bzw. -zapfen (4) mit seitlich nach außen hin offener, umlaufender Außennut (40) und eine am bzw. im anderen, mit dem eben genannten Element (10) zu verbindenden Element (9) bzw. Teil angeordnete bzw, eingetiefte, dem Kopf (4) entsprechend ausgebildete Verbindungsausnehmung (5) mit der Position der Außennut (40) des Kopfes (4) entsprechend angeordneter, zur Innenseite hin offener Innennut (50) sowie einen in der Außennut (40) des Verbindungskopfes (4) und in der Innennut (50) der Verbindungsausnehmung (5) positionierbaren, mit den Nuten (40,50) im wesentlichen formschlußkooperierenden, federnden Verbindungsring (3).
- 2. Verbindungsorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für eine lösbare, vorzugsweise Schnapp-Verbindung, der federnde Verbindungsring (3) und die mit ihm im wesentlichen formschlußkooperierenden Nuten (40,50) von Verbindungskopf (4) und -ausnehmung (5) im wesentlichen kreisrunden Querschnitt bzw’. Teilquerschnitt aufweisen.
- 3. Verbindungsorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskopf (4) im stärker dimensionierten Element (10) eingeschraubt ist.
- 4. Verbindungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsausnehmung (5) in einer im jeweiligen Element (9) angeordneten Buchse (2) angeordnet ist.
- 5. Verbindungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsausnehmung (5) im Bereich zwischen, ihrer Öffnung (51) und ihrer Innennut (50) zur Öffnung (51) hin sich querschnittserweiternd ausgebildet ist.
- 6. Verbindungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Verbindungsring (3) nach Art eines Sprengringes ausgebildet ist.
- 7. Verbindungsorgan .nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Gewindeschaft (1) des Verbindungszapfens (4) ein Verstellring 401 schraubbar ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
Priority Applications (3)
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| AT178394A AT400611B (de) | 1993-09-30 | 1994-09-20 | Verbindungs- und befestigungsorgan |
| DE9415695U DE9415695U1 (de) | 1993-09-30 | 1994-09-28 | Verbindungs- und Befestigungsorgan |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT196493A AT400475B (de) | 1993-09-30 | 1993-09-30 | Verbindungsorgan |
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Family
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Citations (4)
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Also Published As
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