AT3970U2 - Holzblock zum errichten von wänden - Google Patents

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Abstract

Ein Holzblock zum Errichten von Wänden besteht aus wenigstens drei, parallel aneinander anliegenden Holzplatten (1, 2). Wenigstens eine Holzplatte (2) der Holzplatten (1, 2) ist gegenüber den übrigen Holzplatten sowohl in Längs- (x) als auch in Querrichtung (y) der Erstreckungsebene der Platten (1, 2) versetzt angeordnet, so daß die Seiten des Bausteins in Form eines Nut/Federsystems ausgebildet sind.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Holzblock zum Errichten von Wänden. 



   Es ist bekannt, Bauwerke bzw. Häuser aus Holz   z. B.   dadurch herzustellen, dass vorgefertigte Wände oder Wandteile zusammengefügt werden. 



  Diesen Systemen mangelt es aber an einer hohen Flexibilität, da die Wände oder Wandteile hinsichtlich ihres Aufbaues bzw. ihrer Grösse für einen meist sehr bestimmten Verwendungzweck vorbereitet bzw. angepasst und zugeschnitten sind. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Holzelement zur Verfügung zu stellen, das einen möglichst flexiblen Einsatz bei der Errichtung von Wänden ermöglicht. 



   Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Holzblock mit den Merkmalen des Anspruches 1. 



   Der erfindungsgemässe Holzblock, der hinsichtlich seiner Abmasse die Grösse herkömmlicher Bausteine oder Ziegel aufweisen kann, ermöglicht die Errichtung von Holzwänden in der Art von Ziegelwänden, jedoch mit der Massgabe, dass die einzelnen Holzblöcke über ein Nut/Feder-System miteinander verbunden sind. Die einzelnen Holzblöcke können im Bereich dieser Nut/Federverbindung zusätzlich miteinander verbunden,   z. B.   verklebt bzw. verleimt werden, so dass sehr flexibel eine insgesamt äusserst stabile Holzwand errichtet werden kann. 



   Wenngleich der erfindungsgemässe Holzblock auch mit drei Holzplatten ausgeführt werden kann, ist im Rahmen der Erfindung bevorzugt, dass er wenigstens vier oder fünf Holzplatten aufweist, von denen wenigstens zwei Holzplatten gegenüber den übrigen Holzplatten versetzt sind, da auf diese Weise auch mit dünneren Holzplatten stärkere Holzblöcke hergestellt werden können, und diese Holzblöcke über die mehrfach "gezahnte" Nut/Federverbindung sehr fest mit benachbarten Holzblöcken verbunden werden können. 



   Da Holz quer zur Faserrichtung einem stärkeren Schwund beim Trocknen unterliegt als in Faserrichtung, ist es bei der Erfindung bevorzugt, wenn die Faserrichtung der versetzten Holzplatte im Winkel zur Faserrichtung der nicht versetzten Holzplatten liegt und ganz besonders, dass der Winkel etwa   900 beträgt.   



   Auf diese Weise sind bei jedem Holzblock Fasern mit ihrer Längsrichtung   z. B.   sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung ausgerichtet, so dass ein Schwinden des erfindungsgemässen Holzblockes in jede der angegebenen Richtungen nur in einem äusserst geringen Ausmass möglich ist. 



   Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung. Es zeigt : Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Holzblockes im Schrägriss ; und Fig. 2 eine 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stirnansicht auf den Holzblock von Fig. 1. 



   In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Holzblockes dargestellt, die im dargestellten Beispiel aus fünf Holzplatten 1 und 2 zusammengesetzt ist. Mehr oder weniger als fünf Platten 1, 2 sind ebenso möglich. Die Holzplatten 1 liegen in Richtung Y fluchtend übereinander, wogegen die Holzplatten 2 sowohl in X- als auch in Z-Richtung gegenüber den Holzplatten 1 versetzt sind, so dass an allen vier Rändern des Holzblockes ein Nut/Federsystem 4 gebildet wird, über das der dargestellte Holzblock mit weiteren gleich ausgeführten Holzblöcken verbunden werden kann. 



   Die einzelnen Holzplatten 1, 2 können auf beliebige Weise miteinander verbunden sein. Demgemäss können sie miteinander entweder verklebt bzw. verleimt und/oder über Dübel, Nägel oder Schrauben 3 miteinander verbunden sein. Bevorzugt ist allerdings eine Verbindung ausschliesslich durch Schrauben 3 aus Holz oder Holzdübel, wobei die Holzdübel bevorzugt mit Schlitzen an den Dübelenden ausgeführt sind, in welche Keile oder Nägel aus Holz eingetrieben sind. Durch eine Verbindung der einzelnen Holzplatten 1, 2 ausschliesslich mittels Schrauben 3 aus Holz oder Holzdübeln können mit Hilfe des erfindungsgemässen Holzblockes Wände errichtet werden, die ausschliesslich aus Holz bestehen, also weder Nägel, Klebstoffe, Leim, noch andere nicht aus Holz bestehende Verbindungsmittel aufweisen. 



   Die Schrauben 3 und Dübel können beispielsweise an denen in Fig. 1 und 2 dargestellten Stellen eingesetzt sein. Es ist auch möglich, wenn kein Kleber oder Leim verwendet werden soll, im Bereich der Nut/Federverbindungen 4 Nägel oder Schrauben 5 einzusetzen, um ein Lösen der Nut/Federverbindungen 4 zu verhindern. 



   Abweichend von der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist es auch möglich, einen Holzblock aus nur drei Platten 1 und 2 aufzubauen, die bei Bedarf eine grössere Stärke als die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Holzplatten 1, 2 aufweisen. Die Holzplatten 1, 2 müssen auch nicht in X- und Z-Richtung versetzt sein, sondern es ist bei Bedarf auch möglich, Holzblöcke zu verwenden, die nur in X- oder Z-Richtung versetzte Holzplatten 2 aufweisen. 



   Da Holz die Eigenschaft besitzt, quer zur Faserrichtung beim Trocknen zu schwinden bzw. sich bei Feuchtigkeitzufuhr in dieser Richtung auszudehnen, ist es beim erfindungsgemässen Holzblock bevorzugt, wenn die Fasern bei den Holzplatten 1 beispielsweise in X-Richtung und bei den Holzplatten 2 in Z-Richtung ausgerichtet sind, wodurch das feuchtigkeitsbedingte Formänderungsvermögen des Holzblockes sowohl in Z- als auch in X-Richtung durch die Platten mit den jeweils in dieser Richtung ausgerichteten Fasern sehr gut begrenzt wird. 



   Die Dimension des Holzblockes ist sowohl in X-, Y- als auch in Z- 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 gemeinen in der Dimension handelsüblicher, mineralischer Bausteine bzw. 



  Ziegel bewegen. Abweichungen hiervon sind aber natürlich möglich. 



   Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden :
Ein Holzblock zum Errichten von Wänden besteht aus wenigstens drei, 
 EMI3.1 
 sowohl in Längs- (x) als auch in Querrichtung (y) der Erstreckungsebene der Platten 1, 2 versetzt angeordnet, so dass die Seiten des Bausteins in Form eines Nut/Federsystems ausgebildet sind.

Claims (1)

1. Holzblock zum Errichten von Wänden, gekennzeichnet durch wenig- EMI4.1 versetzt ist und Seiten des Bausteins in Form eines Nut/Federsystems (4) bildet. EMI4.2 zwei Holzplatten (2) gegenüber den übrigen Holzplatten (1) versetzt sind.
3. Holzblock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Platte (2) sowohl in Längs- (X) als auch in Querrichtung (Y) der Erstreckungsebene der Platten (1, 2) versetzt ist.
4. Holzblock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass abwechselnd immer eine nicht versetzte (1) und eine nicht versetzte (2) Holzplatte aufeinander folgen.
5. Holzblock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- EMI4.3 Winkel zur Ausrichtung in den übrigen Holzplatten (2) ausgerichtet sind.
6. Holzblock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserrichtung der versetzten Holzplatte (2) im Winkel zur Faserrichtung der nicht versetzten Holzplatten (1) liegt.
7. Holzblock nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel etwa 900 beträgt.
8. Holzblock nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatten (1, 2) miteinander verklebt bzw. verleimt sind.
9. Holzblock nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatten (1, 2) verschraubt (3) sind.
10. Holzblock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (3) aus Holz bestehen.
11. Holzblock nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatten (1, 2) über Holzdübel od. dgl. miteinander verbunden sind.
12. Holzblock nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzdübel an den Dübelenden Schlitze aufweisen, in welche Keile oder Nägel aus Holz eingetrieben sind.
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DE29611153U1 (de) * 1996-06-26 1996-10-31 Fuchs, Johann, 94034 Passau Raster-Stecksystem zum Bau von Holzhäusern

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AT3970U3 (de) 2001-03-26

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