AT396612B - Ladenverschluss - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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Description
AT 396 612 B
Die Erfindung betrifft einen Ladenverschluß mit einer über einen Verschlußhebel oder dergleichen betätigbaren Drehstange und einem Schließhaken an mindestens einem Ende der Drehstange, der zur Justierung des Anzuges in der Verschlußstellung gegenüber der Drehstange verstellbar ausgebildet ist
Es sind Ladenverschlüsse bekannt die an den Enden von abgeflachten Drehstangen mittels Hülsen angeflanschte Schließhaken tragen, welche rahmenseitige Schließstücke in der Sperrstellung des Verschlusses hintergreifen.
Bei einer bekannten Ausführung ist der Schließhaken nicht starr an der Drehstange befestigt sondern bloß drehfest aber axial verschiebbar, damit eine Höhenanpassung an das Schließstück durchgeführt werden kann. Der Schließhaken ist dabei in einem Montagebügel drehbar gelagert der nach Justierung der Höhenlage des Schließhakens an dem Laden angeschraubt wird. Dieser Montagebügel «füllt damit zwei Aufgaben, nämlich er führt und lagert die Drehstange und er definiert die vertikale Position des Schließhakens gegenüber dem SchließstOck. Alle vorgenannten Ausführungen haben den Nachteil, daß die durch einen Handgriff und dessen Endlage vorgegebene Schließstellung des Schließhakens meist nicht mit der idealen Schließstellung unter Berücksichtigung des Eingriffs in das Schließstück und des Anzugs bzw. der Vorspannung übereinstimmt Entweder erreicht der Schließhaken seine Sperrstellung noch bevor der Handgriff bzw. die Drehstange in der Endlage sind oder es ist die Endlage des Handgriffs erreicht bevor noch der Schließhaken am Schließstück ordnungsgemäß anliegt.
Aus der DE-OS 1 553 599 ist ein Drehstangenverschluß mit Verriegelungshaken an den Stangenenden bekannt, die zur Justierung des Anzuges in der Verschlußstellung in ihrem radialen Abstand zur Drehstange verschiebbar gelagert sind und mittels Wurmschrauben fixiert werden können. Auch diese Ausführung setzt voraus, daß gleichzeitig mit Erreichen der Endlage dar Drehung der Stange (z. B. nach einer 90°-Drehung), der Haken den Zapfen vollständig übergreift. Dies ist, wie bereits angeführt, nur im Idealfall gegeben. Die Erfindung zielt darauf ab, hier einen Ausgleich zu gewährleisten und eine Möglichkeit der Anpassung zwischen dem Drehwinkel der Drehstange und des Schließhakens zu schaffen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch «reicht, daß der Schließhaken auf der Drehstange um deren Achse drehbar gelagert, ferner auf der Drehstange ein Mitnehmer drehfest angeordnet und der Schließhaken mit dem Mitnehmer beispielsweise üb» einen Exzenter oder dergleichen, in der Winkelstellung justierbar verbunden ist. Es ist somit nicht der Schließhaken wie bisher mit der z. B. abgeflachten Drehstange drehfest verbunden, sondern ein überlagerter Mitnehmer, der seinerseits eine Justiereinrichtung trägt, die die im Drehwinkel verstellbare Verbindung zum Schließhaken herstellt Man kann daher in der Verschlußstellung des Handgriffe, z. B. einer Olive oder eines Verschlußhebels auf der Drehstange, die Stellung des Schließhakens so einjustieren, daß ein sattes Übergreifen oder Eingreifen in das Schließstück, z. B. eines Zapfens od. dgl., gewährleistet ist Eine besondere Ausführung ist dadurch gekennzeichnet daß der Schließhaken, wie bekannt eine zylindrische Hülse aufweist deren Bohrung bzw. Ausnehmung kreiszylindrisch und über das Ende der Drehstange schiebbar und axial verstellbar ist daß die Hülse in einem Montagebügel zur Montage auf dem Laden drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist und daß der Mitnehmer an die stimseitige Öffnung der Hülse anschließt Die Hülse bildet somit einen Schuh, der dem Ende der Drehstange überschoben wird, ohne eine drehfeste Verbindung herzustellen. Dies besorgt der Mitnehmer, der in axialer Richtung auf der Drehstange zur Montage verschiebbar ist Schließhaken mit Hülse und Mitnehmer können daher in axialer Richtung, also in ihrer Höhenlage dem Schließstück am Stock angepaßt werden. Durch Anschrauben des Montagebügels wird diese Position fixiert Sodann erfolgt die Justierung der Winkellage des Schließhakens gegenüber dem Mitnehmer bzw. gegenüber der Drehstange. Es ist zweckmäßig, wenn der Mitnehmer einen radial ausladenden Arm aufweist und die Hülse stimseitig einen ebenso ausladenden Flansch trägt und wenn im Flansch der Exzenter drehbar gelagert ist dessen Exzenterfläche an einer Bohrungswand im Arm des Mitnehmers anliegt Der ausladende Arm und der Flansch bewirken zusammen mit der Exzenterverstellung ein Drehmoment zur Einstellung der relativen Winkellage des Schließhakens gegenüber der Drehstange. Eine Ausführungsform sieht vor, daß der Mitnehmer eine zylindrische Öffnung insbesondere Bohrung mit einseitiger Abflachung zur drehfesten Verbindung mit der, wie bekannt, einseitig abgeflachten Drehstange auf weist Damit ist eine formschlüssige Verbindung zwischen Mitnehmer und Drehstange realisierbar, die eine axiale Verstellung zur Höhenjustierung gegenüber dem Schließstück ermöglicht Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Schließhaken, insbesondere die Hülse desselben und der Mitnehmer konzentrisch ineinandergreifen und der Schließhaken bzw. seine der Drehstange überschobcne Hülse im Mitnehmer drehbar gelagert ist Damit bildet der justierbare Verschlußteil eine Baueinheit die insgesamt hohe Stabilität aufweist
Ein Ausführungsbeispiel des Eifindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt Fig. 1 zeigt das untere Ende eines Ladenverschlusses mit einem erfindungsgemäß in der Winkellage justierbaren Schließhaken, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (Π-Π) in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Fig. 2 nach Verstellung des Exzenters und Fig. 4 eine analoge Darstellung bei ein» anderen Verstellung des Exzenters.
Auf einem Laden (1) ist ein Ladenverschluß montiert der eine üb» einen Verschlußhebel oder Handgriff verdrehbare Drehstange (2) mit einem Schließhaken (3) an ihrem Ende aufweist, der ein ScMießstfick, hier einen Zapfen (4), übergreift Der Schließhaken (3) geht in eine Hülse (5) über, deren kreiszylindrische Bohrung (6) das Ende d» Drehstange aufnimmt Die Hülse (5) ist in einem Montagebügel (7) drehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagert Durch die Montagehöhe des Montagebügels (7) auf dem Flügel (1) wird die axiale -2-
Claims (5)
- AT 396 612 B Position des Schließhakens (3) auf der Drehstange (2) und damit dessen Höhenlage gegenüber dem Zapfen (4) bestimmt. Die Hülse (5) geht sdmseitig in einen axial ausladenden Flansch (8) über, auf dem ein Mitnehmer (9) gelagert ist Während Hülse (5) und Flansch (8) gegenüber der Drehstange (2) frei drehbar sind, weist der Mitnehmer (9) eine Formschlußverbindung zur Drehstange (2) auf. Fig. 2 zeigt daß die Drehstange (2) einen abgeflachten Querschnitt aufweist und die Ausnehmung im Mitnehmer (9) korrespondierend ausgebildet ist Dadurch wird eine Drehung der Drehstange (2) unmittelbar auf den Mitnehmer (9) übertragen. Der Mitnehmer (9) ist nun nicht starr mit dem Schließhaken (3) bzw. dessen Hülse (5) oder Flansch (8) gekuppelt sondern weist eine Justiereinrichtung auf, mit deren Hilfe die relative Winkellage zwischen Mitnehmer (9) und Schließhaken (3) einstellbar ist Im Ausführungsbeispiel umfaßt diese Justiereinrichtung einen Exzenter (10), der im Flansch (8) drehbar gelagert ist und dessen Exzenterfläche an der Wand einer Bohrung eines Armes (11) des Mitnehmers (9) anliegt. Der Exzenterbolzen trägt einen Inbuskopf, sodaß der Exzenter (10) mittels eines Inbusschlüssels verstellt werden kann. Eine solche Verdrehung bewirkt ein Verstellen der Winkellage zwischen dem Mitnehmer (9) und dem Flansch (8) und damit zwischen der Drehstange (2) und dem Schließhaken (3). Es kann auch beispielsweise ein Gewindetrieb oder eine verstellbare Rastverbindung als Justiereinrichtung verwendet weiden. Die in Fig. 1 dargestellte Baugruppe bildet eine Einheit, die in ihrer Gesamtheit der Höhe nach auf der Drehstange (2) verschoben werden kann. Damit ergibt sich eine Justiermöglichkeit in zweifacher Hinsicht, nämlich bezüglich der Höhenlage des Schließhakens (3) zum Zapfen (4) und bezüglich der Winkellage des Schließhakens (3), die so eingestellt werden kann, daß der Haken in der Schließstellung satt am Zapfen (4) anliegt. Die Fig. 2,3 und 4 zeigen verschiedene Drehstellung des Exzenters (10) und damit verschiedene Winkellagen des Schließhakens (3) zum Ausgleich der Montagefehler bzw. Toleranzen bzw. zum Nachstellen infolge von betriebsbedingten Abnützungen bzw. Veränderungen. PATENTANSPRÜCHE 1. Ladenverschluß mit ein» üb» einen Verschlußhebel od. dgl. betätigbaren Drehstange und einem Schließhaken an mindestens einem Ende der Drehstange, der zur Justierung des Anzuges in der Verschlußstellung gegenüber der Drehstange verstellbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließhaken (3) auf der Drehstange (2) um deren Achse drehbar gelagert, ferner auf der Drehstange (2) ein Mitnehm» (9) drehfest angeordnet und der Schließhaken (3) mit dem Mitnehmer (9) beispielsweise über einen Exzenter (10) od. dgl., in der Winkelstellung justierbar verbunden ist.
- 2. Ladenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließhaken (3), wie bekannt, eine zylindrische Hülse (5) aufweist, deren Bohrung (6) bzw. Ausnehmung kreiszylindrisch und üb» das Ende der Drehstange (2) schiebbar und axial verstellbar ist, daß die Hülse (5) in einem Montagebügel (7) zur Montage auf dem Laden (1) drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist und daß d» Mitnehmer (9) an die stimseitige Öffnung d» Hülse (5) anschließt.
- 3. Ladenverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (9) einen radial ausladenden Arm (11) aufweist und die Hülse (5) stimseitig einen ebenso ausladenden Flansch (8) trägt und daß im Flansch (8) d» Exzenter (10) drehbar gelagert ist, dessen Exzenterfläche an einer Bohrungswand im Arm (11) des Mitnehmers (9) anliegt.
- 4. Ladenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß d» Mitnehmer (9) eine zylindrische Öffnung, insbesondere Bohrung mit einseitig» Abflachung zur drehfesten Verbindung mit der, wie bekannt, einseitig abgeflachten Drehstange (2) aufweist.
- 5. Ladenverschluß nach einem d» Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß d» Schließhaken (3), insbesondere die Hülse (5) desselben und der Mitnehmer (9) konzentrisch ineinandergreifen und der Schließhaken (3) bzw. seine der Drehstange (2) überschobene Hülse (5) im Mitnehmer (9) drehbar gelag»t ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (3)
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| ITMI920052A1 (it) | 1993-07-14 |
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