AT396351B - Vorrichtung zur federung von fahrradsaetteln - Google Patents
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Description
AT 396 351B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Federung von Fahrradsätteln auf mindestens einem stangenförmigen Sattelträger, welcher teleskopartig in mindestens einem rohrförmigen Führungselement gleitet, wobei Sattelträger und Führungselement annähernd vertikal stehen und ein auf den Sattelträger wirkendes, vertikal ausgerichtetes Federelement getrennt von dem aus Sattelträger und Führungselement bestehenden Teleskop angeordnet ist, welches an einem Ausleger befestigt ist, der ein in das Sattelrohr des Fahrradrahmens einschiebbares Lagerrohr trägt Sie ist speziell für Mountain-Bikes ausgelegt aber auch zur nachträglichen Montage an Serieiuädem geeignet
Es gibt derzeit keine Fahrradsattelfederung, die einerseits einen genügend großen Wirkungsgrad für das Abfangen von größeren Unebenheiten hat, und wo anderseits für das Fahren auf normalen Straßen der Federungseffekt ausschaltbar ist Bei den derzeit serienmäßig erhältlichen Fahnadsätteln ist durch die geringe Stoßresorption die Wirbelsäule des Fahrers vor Erschütterungen relativ schlecht geschützt; daraus folgt daß ein Im-Sattel-bleiben schon bei kleinen Unebenheiten unangenehm wird.
Bei den Ausbildungen nach der DE-PS 833 457 und nach derUS-PS 721167 sind die Druckfedem innerhalb von Führungsrohren angebracht was im Verhältnis zur Größe der Teleskope nur einen relativ kleinen Federweg ermöglicht Bei der Konstruktion gemäß der GB-PS 106 537 und derjenigen nach der US-PS 600 686 sind Führung und Federn nebeneinander angeordnet wodurch in Relation zum betriebenen Aufwand ebenfalls kein großer Teleskopweg erreicht wird: Einerseits wird das Hochgehen des Teleskopes durch die Länge der entspannten Zugfedern begrenzt anderseits würde bei Verwendung von längeren Teleskopstangen die hintere obere Rahmendoppelstrebe das Einfedem des Mechanismus behindern.
Zweck dieser Erfindung ist es, einen Mechanismus zu finden, welcher im Verhältnis zu seiner Größe einen beachtlichen Federweg hat und zum nachträglichen Einbau in Serienfahrräder geeignet ist, u. zw. sowohl an Mountain-Bikes als auch an normalen Fahrrädern. Außerdem wird eine Arretierung des Mechanismus ermöglicht Dazu kommt die Möglichkeit leicht Führungsspiel, Einstauchweg und Streckweg einzustellen.
Diese Ziele werden gemäß der Erfindung ausgehend von der eingangs angegebenen Vorrichtung dadurch erreicht daß das Teleskop am hinteren Ende und das Lagerrohr am vorderen Ende des sich annähernd in Längsrichtung des Fahrrades erstreckenden Auslegers befestigt ist daß das untere Ende des Federlementes an der horizontalen Hinterraddoppelstrebe angelenkt ist und daß von dessen Ende ein Stahlseil über eine am Ausleger gelagerte Umlenkrolle zum unteren Ende des Sattelträgers führt Über die vorerwähnten Ziele hinaus ergibt sich gemäß der Erfindung der besondere Vorteil, daß vertikale Stöße besonders gut abgefangen werden. Dies ist einerseits in der speziellen Lage des Teleskops und anderseits in der neuerartigen Anordnung und Gestaltung der Federung begründet. Im übrigen wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Federung der Weg der teleskopartigen Verschieblichkeit voll ausgeschöpft. Weiters ist es möglich, z. B. zum Fahren auf normalen Straßen den Mechanismus festzustellen. Das Führungsspiel kann ebenfalls auf einfache Weise eingestellt werden. Die Federvorspannung kann auf das Gewicht des Benutzers individuell abgestimmt werden, d. h. es kann die Federwirkung härter oder weicher eingestellt werden. Da erfindungsgemäß trotz großem Federweg Sattelträger und Führungselement vertikal angeordnet werden können, lassen sich günstige Adjustierungen bezüglich der Stellung der Wirbelsäule, die beim Sitzen individuell geformt ist, erreichen. Im übrigen kann die Befestigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorne wie bei einer normalen Sattelstütze und hinten an der Gepäcksträgerbefestigungsplatte durchgeführt werden.
Eine für die Praxis gut brauchbare, stabile Ausbildung läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß das Teleskop aus zwei parallelen, in einer Doppelrohrführung gleitenden Sattelträgem besteht, in dessen Längsachse das Stahlseil verläuft Dabei können die beiden Sattelträger in ihrem unteren Teil durch eine Schlittenverbindung verbunden werden, die in U-förmigen Schlitzen der Doppelrohrführung gleitend gelagert ist. Eine technisch günstige Lösung ergibt sich erfindungsgemäß, wenn die Befestigung der Schlittenverbindung an den Sattelträgem mittels Spreizdübeln oder mittels Schrauben erfolgt, die in Innengewinde der Sattelträger einbringbar sind.
Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht der Ausleger aus zwei parallelen, am Lagerrohr angeschweißten Plättchen und zwei mit diesen verbindbaren, parallelen Stahlplättchen, die an das Führungselement des Teleskops geschweißt sind. Auf diese Weise lassen sich die funktionellen Elemente der Vorrichtung, insbesondere der Federungsmechanismus, besonders günstig anordnen. Für die Praxis ist es bei Vorhandensein eines Gepäcksträgers, welcher mittels ein»- Gepäcksträgerplatte an der hinteren oberen Rahmenstrebe befestigt ist, günstig, wenn das Führungselement an seiner Rückseite mittels eines Winkels an der Gepäcksträgerplatle befestigt ist.
Eine gute erfindungsgemäße Konstruktion »-gibt sich, wenn die Sattelträger an ihrem oberen Ende je einen in Achsrichtung verlaufenden Fortsatz tragen, welche zwecks Sattelbefestigung mittels serienmäßiger Sattelbefestigungsklampen von einer Gewindeschraube quer durchgriffen werden.
Die Einstellung der Federung wird erleichtert, wenn das Federelement mittels eines Flaschenzuges verstellbar an der Hinterraddoppelstrebe befestigt ist. Günstig für die Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es außerdem, wenn am oberen Ende der Rohre des, insbesondere als Doppelrohrführung ausgebildeten Führungselementes mit Innengewinden versehene Befestigungselemente angeschweißt sind, in denen Fixierschrauben zur allfälligen Blockierung der Sattelträger angeordnet sind. Außerdem kann erfmdungsgemäß zwecks Verstellung der Größe des Einstauchweges (eine) auf dem bzw. den Sattelträgem nach Lösung verschiebbare Ringklemme(n) vorgesehen sein. Dies kann auch dadurch ermöglicht werden, daß zwischen dem Sattel, insbesondere dessen -2-
AT 396 351B
Achse, und dem Führungselement, insbesondere dessen oberem Ende, eine Staldseilveibindung vorgesehen ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Dabei zeigen: Fig. 1 eine Übersicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Seite, Fig. la eine weitere Seitenansicht, wobei die Befestigung des Federelementes mittels eines Flaschenzuges und einer Seilklemme an der unteren hinteren Rahmenstrebe «folgte, Fig. 2 eine Seitenansicht der Befestigung des vorderen oberen Teiles der Vorrichtung im Rahmen, Fig. 3 die Ansicht des vorderen Teiles der Vorrichtung von oben, Fig. 4 die Seitenansicht des Doppelrohrführungselementes, Fig. 5 den Verbindungswinkel zur Gepäcksträgerplatte von hinten, Fig. 6 einen Rohrteil des Doppelrohrschlittens in Seitenansicht, Fig. 7 die Ansicht des Doppelrohrführungselementes von vorne, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Doppelrohrfuhrung, Fig. 9 von hinten gesehen die Doppelrohrschlitten-Satteleinheit und Fig. 10 ebenfalls von hinten gesehen die untere Verbindung des Doppelrohrschlittens.
Gemäß Fig. 1 wird in den Rahmen (1) anstelle des üblichen Sattelstützrohres ein Rohr (2) mit zwei im oberen Teil an dieses jeweils seitlich angeschweißten Stahlplättchen (3) versenkt (siehe auch die Fig. 2 und 3!). Dieser im Rahmen versenkte Teil wird in diesem wie ein normales Sattelstützrohr mit ein«- Gewinde- oder Quicklockschraube (4) fixiert Die Figuren 2 und 4 zeigen, wie der Vorderteil (2), (3) und eine Doppel-rohrführung (5) miteinander verbunden werden: An letzter«' sind ebenfalls oben, mittig und seitlich einander gegenüberliegend Stahlplättchen (6) angeschweißt (siehe auch Fig. 7!). Diese Stahlplättchen werden in jene drei des Vorderteils geschoben, bis die Schraubbohrungen (7) ineinander passen und dann jeweils miteinander mit Gewindeschrauben fixiert
Die Figuren 5, 7 und 8 zeigen die weiteren Details der Doppelrohrführung: Im unteren Teil wird das Stahlplättchenpaar (6) mit der Achse (8) verbunden, welche die Umlenkrolle (9) trägt Die Position der Umlenkrolle kann seitlich durch auf die Achse aufgeschobene Beilagenelemente (10) eingestellt werden, damit das Zugseil (31) neben dem Bremsseil (32) läuft Die Doppelrohrfuhrung wird im oberen Teil durch ein Plättchen (11) verbunden. Zur Aufnahme der unteren Schlittenveibindung (Fig. 10) werden die Führungsrohre an ihren zueinandergekehrten Seiten mit Schlitzen (12) versehen.
Fig. 5 zeigt einen Winkel (13), der die Rückseiten der Führungsdoppelrohre im unteren Drittel verbindet, mit den Bohrungen (14) zur Aufnahme der Schrauben zur Befestigung an der Gepäcksträgerplatte (15) an der hinteren oberen Rahmenstrebe (16).
Durch Verschieben des Vorderteilrohres (2) im Rahmenrohr (1), und dadurch, daß die untere der Bohrungen wie ein halbkreisförmiger Schlitz (7a) ausgebildet ist, kann die Position der Doppelrohrführung an die Längsachse der Wirbelsäule angeglichen werden.
Die Figuren 6,9 und 10 zeigen einzelne Teile der Doppelrohrschlitten-Satteleinheit: Zwei paarige Stahlrohre (17), an deren oberem Ende jeweils eine dicke Beilagscheibe (18) angeschweißt ist, werden durch deren Bohrungen mittels einer Gewindeschraube (19) und Muttem (20) zueinander parallel fixiert. An den Außenseiten werden jeweils die serienmäßigen Sattelbefestigungsklampen (21) und somit der Sattel (22) festgeschraubt.
Fig. 10 läßt die untere Verbindung des Doppelrohrschlittens erkennen: Beim Prototyp wurden Dübel (23) und Holzschrauben (24) verwendet, um eine Vierkantstange (25) mit aufgesetztem Stahlplättchen (26) mit einer Bohrung (27) zum Fixieren des Stahlseiles unten an die Teleskoprohre anzubringen.
Fig. la zeigt die Befestigung des unteren Teiles der Zugfedemeinheit (28) hinter dem Tretlager (33) des Fahrrades an der unteren Rahmenstrebe (41) mittels eines Flaschenzuges (29) und einer Fixierklemme (30), welche am Rahmenrohr (1) befestigt ist. Die Federkraft wird auf ein Stahlseil (31) übertragen, welches neben einem zwischen den Doppelführungsrohren laufenden Bremsseil (32) vorbeigeht, dann um die Umlenkrolle (9) geführt wird, und von dort bis zur Befestigungsbohrung (27) (Fig. 10) auf der unteren Verbindung des Doppelrohrschlittens läuft.
In den Figuren 1,4 und 8 sind die beiden Varianten zur Einstellung des Führungsspiels dargestellt: Gemäß Fig. 1 geschieht dies mittels aufgeschweißter Elemente mit Innengewinde (34), die am oberen Teil der Doppelrohrführung angebracht sind; dabei ist iii Verlängerung von deren Bohröffnung die Wand der Doppelrohrführung durchbohrt, so daß in diese Elemente Fixierschrauben (35) gesetzt werden können, mit denen der Federeffekt blockiert bzw. das Führungsspiel eingestellt wird. Oder man verwendet, wie die Figuren 4 und 8 zeigen, Gewindebügel von Seilklemmen (36), welche mittels einer Verbindungsplatte (37) am oberen Rohrteil der Doppelrohrführung angeordnet werden; dabei umfassen diese Gewindebügel jeweils ein Rohr des Doppelrohrschlittens und ihre Enden können mittels Stellmuttern (38) so in Spannung gebracht werden, daß damit das Führungsspiel eingestellt oder der Mechanismus blockiert wird.
Die Figuren 1,6 und 9 zeigen die Ringklemmen (39) zur Verstellung des Einstauchweges; sie können auf dem jeweiligen Schlittenrohr (17) verschoben werden.
Fig. 1 zeigt eine Seilschlinge (40), die das Auseinandergleiten des Teleskopes limitiert; ein Ende der Schlinge wird am Veibindungsplättchen der Doppelrohrfuhrung (11) und das andere Ende an der Sattelachse (19) befestigt
Besonders ist der Stoßdämpfungseffekt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hervorzuheben: Vertikale Stoßbelastungen auf den Sattel werden hi« beim teleskopartigen Ineinandergleiten des Doppelrohrschlittens in der Führung besonders gut kompensiert weil am unteren Teil des Schlittens ein Stahlkabel befestigt ist welches parallel zur Längsachse der Doppelrohrführung zu einer Umlenkrolle nach oben geht und von dort zum oberen -3-
Claims (11)
- AT 396 351B Ende eines Zugfedemelements verläuft, welches mit dem unteren Ende am Rahmen hinter dem Tretlager, z. B. mittels eines kleinen Flaschenzuges verbunden ist. Außerdem ist die erfindungsgemäße Fixierbarkeit und Einstellung des Führungsspiels von Vorteil: Man kann an der Doppelrohrführung entweder Muttem aufschweißen, in Verlängerung der Gewindeöffnungen jeweils die Wand der Doppelrohrführung durchbohren und in die Muttem jeweils Fixierschrauben setzen; oder es ist auch möglich, mit Hilfe von Stahlbügeln mit Außengewinden, welche jeweils ein Rohr des Doppelrohrschlittens umfassen und die ihrerseits wiederum am Oberteil der Doppelrohrführung fixiert werden, das Führungsspiel einzustellen bzw. auch den Federmechanismus zu blockieren. Darüber hinaus ist auch ein Limitieren des Einstauchens erreichbar. Dies kann mittels Ringklemmen erfolgen, die um jeweils ein Rohr des Doppelrohrschlittens gelegt werden. Von besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäß ermöglichte Einstellung in bezug auf die Wirbelsäulenlängsachse: Sie kann dadurch erfolgen, daß das in den Rahmen eingeschobene Rohr in diesem etwas verschieblich ist und das untere Bohrungspaar am Vorderteil (2), (3) in Schlitzform (7a) ausgeführt ist; die Einstellung kann außerdem durch Beilagen zwischen dem Befestigungswinkel am Doppelrohrführungselement und der Befestigungs-platte für den Gepäcksträger erfolgen. Dadurch ist es möglich, das Führungselement um die vertikale Achse etwas zu verstellen und so an die Stellung da1 Wirbelsäule des Benutzers (welche abhängig von der Lenkerhöhe ist) anzupassen, und daher den optimalen Wirkungsgrad zu erreichen. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Federung von Fahrradsätteln auf mindestens einem stangenförmigen Sattelträger, welcher teleskopartig in mindestens einem rohrförmigen Führungselement gleitet, wobei Sattelträger und Führungselement annähernd vertikal stehen und ein auf den Sattelträger wirkendes, vertikal ausgerichtetes Federelement getrennt von dem aus Sattelträger und Führungselement bestehenden Teleskop angeordnet ist, welches an einem Ausleger befestigt ist, der ein in das Sattelrohr des Fahrradrahmens einschiebbares Lagerrohr trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Teleskop (5,17) am hinteren Ende und das Lagerrohr (2) am vorderen Ende des sich annähernd in Längsrichtung des Fahrrades erstreckenden Auslegers (3,6) befestigt ist, daß das untere Ende des Federelementes (28) an der horizontalen Hinterraddoppelstrebe (41) angelenkt ist und daß von dessen Ende ein Stahlseil (31) über eine am Ausleger (3,6) gelagerte Umlenkrolle (9) zum unteren Ende des Sattelträgers (17) führt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Teleskop (5,17) aus zwei parallelen, in einer Doppelrohrführung (5) gleitenden Sattelträgem (17) besteht, in dessen Längsachse das Stahlseil (31) verläuft
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sattelträger (17) in ihrem unteren Teil durch eine Schlittenverbindung (24 bis 27) verbunden sind, die in U-förmigen Schlitzen (12) der Doppelrohrführung (5) gleitend gelagert ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Schlittenverbindung (24 bis 27) an den Sattelträgem (17) mittels Spreizdübeln (23) oder mittels Schrauben (24) erfolgt, die in Innengewinde der Sattelträger (17) einbringbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (3,6) aus zwei parallelen, am Lagerrohr (2) angeschweißten Plättchen (3) und zwei mit diesen verbindbaren, parallelen Stahlplättchen (6) besteht, die an das Führungselement (5) des Teleskops (5,17) geschweißt sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Gepäckstiäger, welcher mittels einer Gepäcksträgerplatte an der hinteren oberen Rahmenstrebe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (5) an seiner Rückseite mittels eines Winkels (13) an der Gepäcksbägerplatte (15) befestigt ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sattelträger (17) an ihrem oberen Ende je einen in Achsrichtung verlaufenden Fortsatz (18) tragen, welche zwecks Sattelbefestigung mittels serienmäßiger Sattelbefestigungsklampen (21) von einer Gewindeschraube (19) quer durchgriffen werden. -4- AT396 351 B
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (28) mittels eines Flaschenzuges (29) verstellbar an der Hinterraddoppelstrebe (41) befestigt ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Rohre 5 des, insbesondere als Doppelrohrführung ausgebildeten, Führungselementes (5) mit Innengewinden versehene Befestigungselemente (34) angeschweißt sind, in denen Fixierschrauben (35) zur allfälligen Blockierung der Sattelträger (17) angeordnet sind.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verstellung der 10 Grüße des Einstauchweges (eine) auf dem bzw. den Sattelträgem (17) nach Lösung verschiebbare Ring- klemme(n) (39) vorgesehen sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sattel (22), insbesondere dessen Achse (19), und dem Führungselement (5), insbesondere dessen oberem Ende, eine 15 Stahlseilverbindung (40) vorgesehen ist 20 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -5-
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA162389A ATA162389A (de) | 1992-12-15 |
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| AT162389A AT396351B (de) | 1989-07-04 | 1989-07-04 | Vorrichtung zur federung von fahrradsaetteln |
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| AT (1) | AT396351B (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB106537A (de) * | ||||
| US600686A (en) * | 1898-03-15 | Alfeed f | ||
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-
1989
- 1989-07-04 AT AT162389A patent/AT396351B/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA162389A (de) | 1992-12-15 |
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