AT395045B - Verfahren zum herstellen von stuetzausbauten im grosstunnel- bzw. stollenbau und nach diesem verfahren hergestellte stuetzausbauten - Google Patents

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Description

AT 395 045 B
Die Eifindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Stützausbauten im Großtunnel- bzw. Stollenbau, bei dem eine verlorene Schalung bildende, dünnwandige großflächige Bauelemente unter Einhaltung eines Spaltes von der Hohlraumoberfläche angebracht und mit den Spalt ausfüllendem Beton und im Spalt vorgesehenen Bewehrungselementen zu einem an das Gebirge anschließenden, schalenförmigen Verbundkörper verbunden 5 werden.
Die Erfindung betrifft auch einen nach diesem Verfahren hergestellten Stützausbau für Großtunnels und Stollen aus mit ihrer Innenseite die Sichtseite des Ausbaues bestimmenden, dünnwandigen und großflächigen Bauelementen, einer Bewehrung und einer Füll- bzw. Spritzbetonhinterfüllung.
Im Großtunnel- bzw. Stollenbau, also etwa bei ein- oder zweigleisig«! Eisenbahntunnels, im Straßen- und 10 Autobahntunnelbau werden derzeit nach den Prinzipien der neuen österreichisch«! Tunnelbauweise die notwendi gen Stützausbauten in zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Ausbauphas«! vorgenommen bzw. angebracht.
In der ersten Ausbauphase wird in Abhängigkeit vom aufgefahrenem Gebirge eine den geomechanischen Erfordernissen angepaßte Stützmittelkombination, bestehend aus Spritzbeton, Baustahlgittem, Stahlbögen und Ankern eingebaut, mit deren Hilfe zunächst im wesentlichen eine Absicherung «folgt. Hiebei ist es unerheblich, ob 15 es sich bei dem Gebirge um Lockergestein oder Festgestein handelt undob sich der Tunnel in seicht«- oder tiefer Lage befindet. Dies«- erste Stützmitteleinbau wird auch als Außenschale bezeichnet ln einer zweiten Ausbauphase erfolgt der Einbau einer Innenschale in bewehrter oder unbewehrter Ortbeton-bauweise. Eine Abdichtung gegen Grund- oder Bergwasser wird durch eine zwischen den beiden Schalen liegende Folienisolierung oder durch sogenannten wasserundurchlässigen Beton der Innenschale erreicht bzw. angestrebt 20 Die Ausbildung der Tunnelsohle richtet sich ebenfalls nach geomechanischen Erford«nissen. Sie kann entweder als
Sohlplatte oder als Sohlgewölbe ausgeführt werden.
Aus Sicht* und/oder Betriebsgründen kann die Innenschale mit Keramikfliesen verkleidet oder mit ein«n Anstrich versehen werden. Die Ausbildung von zusätzlichen Gehwegen bzw. Sicherheitsstreifen wird nach den jeweiligen Richtlinien bzw. dem jeweiligen Verwendungszweck des Tunnels vorgenommen. 25 Die übliche abschnittsweise Herstellung der Stützausbauten in mehreren, zeitlich oft lange voneinander getrennten Ausbauphasen für die Anbringung der Außenschale, der Isolierung und der Innenschale ist aufwendig, sowohl was den Geräteaufwand als auch den Material- und Arbeitseinsatz betrifft, wobei die an sich vorhandene Tragfähigkeit bzw. Festigkeit der Außen- und Innenschale keinen optimalen Festigkeitsverbund «gibt und also eine wesentliche Überdimensionierung der Gesamtwandstärken und Bewehrungen notwendig ist. Der zeitliche Aufwand 30 für den fertigen Ausbau eines Großtunnels oder Stollens und der notwendige Material- undPersonaleinsatz, auch der
Materialverlust durch die rückprallenden Teiledes Spritzbetons sowiedienotwendigeEntfemung dieser Rückstände sind in vielen Fällen so kostenintensiv, daß Planung und Ausführung solch« Bauwerke sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und sich auch die Entscheidung, ob das Bauweik überhaupt in Angriff zu nehmen ist, entsprechend verzögert.
Prinzipiell gleiche Nachteile hat eine aus der DE-OS 2915 588 bekannte Variante des Verfahrens der eingangs 35 genannten Art
Auch bei diesem bekannten Verfahren muß zunächst die Tunnelöffnung vollständig ausgebrochen werden, wonach dem Tunnelprofil angepaßte Gitterträger mit Längsabständen voneinand« aufgestellt werden, die sich mit Fußteilen auf der Tunnelsohle abstützen. Nach der Aufstellung und Sicherung der Gitt«träger wird eine Schalung angebracht, die vorzugsweise aus biegsamen Schalblechen besteht, die ausschließlich an den Gitterträgern befestigt 40 werden. Anschließend wird der zwischen der Schalung und dem Ausbruch vorhandene Hohliaum mit Beton gefüllt.
Nach ein« Variante kann man an Stelle wieder verwendbarer, auswechselbar« Schalbleche auch eine verlorene Schalung aus dünnen Betonschalen verwenden. Für das Ausbauverfahren ist ein standfestes Gebirge Voraussetzung und d« Gebirgsdruck wird vom erzeugten Ausbau aufgenommen. Ausbruch und Ausbau müssen zwangsweise mit relativ großen Zeitabständen erfolgen. 45 Aus der DE-OS 26 58 403 ist ein Verfahren zum Herstellen von Stützausbauten aus vorgefertigten Tübbingen bekannt, die miteinander ringförmige Abschnitte einer Tunnelröhre bilden, üb« Gebirgsanker zusätzlich gegenüb« dem Gebirge abgesichert werden und bei denen zur Herstellung einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Gebirge eine Hinterfüllung des zwischen Tübbingring und Ausbruchsrand vorhandenen Hohlraumes mit Betonmörtel vorgenommen wird. Die Gebirgsanker können durch ausgesparte Öffnungen d« Tübbinge geführt oder mit ihren 50 Ank«platten versenkt in den Tübbingen angeordnet werden, wobei vorzugsweise nach dem Einbau eine Vorspannung d« Anker durchgefuhrt wird.
Aus der DE-OS 2313 578 ist ein Verfahren zur Wasserabdichtung von unterirdischen Bauwerken z. B. Tunnels bekannt, bei denen der Ausbau selbst aus ringförmigen, aneinanderg«eihten Elementen gebildet wird. Nach diesem Verfahren werden rinnenförmige Ringelemente aus abdichtendem Material, z. B. Kunststoff, beim Schildvortrieb 55 im Schutz d« Hülle des Schildes montiert und aneinand«gereiht. In die zur Tunnelröhre offenen Rinnen w«den dann die ringförmigen Bauelemente eingelegt und gegeneinand« verspannt, wobei die Rinnenränd« zwischen den ringförmigenBauelementen dicht zusammengedrückt und gegeben«ifalls üb« eine zusätzliche NahtamfteienRand -2-
AT 395 045 B abgedichtet werden. Eine Ankerung des Gebirges selbst bzw. eine Befestigung der ringförmigen Bauelemente am Gebirge ist nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens der eingangs genannten Art, mit dessen Hilfe gegenüber der bisherigen Bauweise die Gesamtkosten durch Verringerung des Zeit- und Kostenaufwandes, 5 insbesondere auch des Material- und Geräteaufwandes wesentlich herabgesetzt werden können, wobei trotzdem die
Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Benutzerfreundlichkeit gegenüber den nach bekannten Verfahren hergestellten Stützausbauten nicht herabgesetzt und zusätzlich Wasserdichtheit gewährleistet wird. Eine Teilaufgabe besteht darin, besondere Ausbildung der bei den Stützausbauten eingesetzten Mittel zur Durchführung des Verfahrens anzugeben. 10 Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich prinzipiell dadurch aus, daß die Fertigteilelemente zumindest im
Bereich der Ulmen, vorzugsweise aber auch im Firstbereich unmittelbar nach dem Ausbruch des Gebirges entsprechend dem Ausbruchsfortschritt mit von ihnen getragenen und aus ihnen in den Spalt hineinragenden Bewehrungselementen angebracht und abgestützt werden, wonach der Spalt in an sich bekannter Weise mit dem Beton, vorzugsweise Spritzbeton ausgefüllt und dadurch da* entstehende schalenförmige Verbundkörper kraft- und 15 formschlüssig an das Gebirge angeschlossen wird und daß zumindest in an sich bekannter Weise die aus Fugen bestehenden Anschlußbereiche der Fertigteilelemente gegeneinander abgedichtet werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird die Herstellung der Stützausbauten auf den Ausbruch des Gebirges, die Anbringung der Fertigteil-Bauelemente und die unmittelbar nachher erfolgende Anbringung der Betonhinter-füllung reduziert, wobei eine notwendige Bewehrung gemeinsam mit den Fertigteil-Bauelementen angebracht und 20 ein Verbund mit dem Gebirge erreicht wird. Wesentlich ist auch, daß die Fertigteilelemente entsprechend dem Ausbruchsfortschritt angebracht werden. Durch Verwendung geeigneter Zuschlagstoffe zumFüll- bzw. Spritzbeton kann man eine ausreichende Frühfestigkeit des Betons erreichen, die schon während des Hinterfüllvorganges einsetzt, so daß der vom Beton ausgeübte Schalungsdruck in erträglichen Grenzen bleibt und keine übermäßig starke Abstützung der Fertigteil-Bauelemente gegen den Tunnelinnenraum notwendig wird. Die Festigkeit des Betons wird 25 vollständig ausgenützt.
Die Fertigteilelemente können zur Auskleidung des gesamten Tunnels verwendet werden. Nach einer Variante ist es aber auch möglich, daß die Fertigteilelemente mit den von ihnen getragenen Bewehrungselementen im Bereich der Ulmen zeitlich unmittelbar anschließend an den Ausbruch an der Ausbruchsleibung angebracht und hinterfüllt werden und daß in der Folge an die Fertigteile anschließend eine entfembare Schalung für den Firstbereich 30 angebracht wird, in die gegebenenfalls eine Bewehrung eingelegt wird, wonach der Firstbereich betoniert wird. Vorteilhaft ist hier, daß die Ausbruchsleibung unmittelbar anschließend an den Ausbruch ausgebaut wird, so daß hier Lockerungen des Gebirges vermieden werden.
Im Bedarfsfall können die Fertigteilelemente in an sich bekannter Weise über Gebirgsanker zu einem Verbund mit dem Gebirge vereinigt werden. Es ist aber auch möglich, vor dem Anbringen der Fertigteilelemente und ihrer 35 Hinterfüllung eine konventionelle Sicherung von Firsten und Ulmen vorzunehmen.
Nach einer Weiterbildung werden die Fertigteilelemente vor dem Einbringen des Füll- bzw. Spritzbetons in den jeweiligen Bauabschnitt untereinander und mit den Elementen eines schon fertiggestellten Bauabschnittes bleibend dicht verbunden, so daß auch die Abdichtung des Tunnelausbaues entsprechend dem Ausbaufortschritt gewährleistet ist 40 . . Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Stützausbau der eingangs genannten Art zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß die Bewehrung aus aus den Bauelementen herausgeführten und mit diesen versetzbaren Verankerungen für die Füll- bzw. Spritzbetonhinterfüllung besteht, die ihrerseits kraft- und formschlüssig an die Hohlraumoberfläche des Ausbruches anschließt und daß die Bauelemente, wie an sich bekannt, gegeneinander abgedichtet sind. 45..... Die großflächigen Bauelemente können dünnschalig bis membranartig ausgebildet sein, wobei als Herstellungs material qualitativ hochwertiger Beton, BlecheundVerbundwerkstoffe.z.B.faserarmierte Kunstharze, dieallenfalls mit Metallbewehrungen kombiniert sind, bzw. eine dünne Betonschicht tragen, in Frage kommen. Die Festigkeit der Bauelemente trägt wegen des über Bewehrung und Beton erzielten Verbundes mit dem Gebirge voll zur Gesamtfestigkeit des Ausbaues bei. Nach einer Weiterbildung können dieFertigteilbaulemente an der Anschlußseite für den 50 Füll- oder Spritzbeton eine den Schubverbund vergrößernde, profilierte Oberfläche und/oder Rippen bzw. Noppen aufweisen.
Nach einer bevorzugten Ausbildung weisen dieFertigteilbauelemente in an sich bekannter Weise die Grundform rechteckiger, rhomboider bzw. trapezförmiger, entsprechend den vorgesehenen Einbaustellen vorgewölbter Tafeln auf. Dabei ist es möglich bzw. vorteilhaft, die Einbaulänge der vorgewölbten Tafeln im Bereich jedes Tunnelab-55 Schnittes zur allfälligen Anpassung an längsaxiale Krümmungen nach gedachten, gegenüber der Normalebene auf die Tunnelachse geneigten und zu der einen Tunnelseite konvergierenden Teilungsebenen zu wählen, wobei im Bereich geradliniger Tunnelstrecken gegengleiche, aus den Tafeln gebildete Abschnitte aufeinanderfolgend ange- -3-
AT 395 045 B ordnet sind. Vorgesehenen Krümmungen des Tunnels kann in Form eines aus den Tafeln gebildeten Polygonzuges gefolgt werden, wobei beim Polygonzug die längeren Tafeln an der Krümmungsaußenseite und die kürzeren an der Krümmungsinnenseite angebracht sind. Zumindest dann, wenn im Tunnelverlauf häufiger mit Krümmungen in der Gradiente, also nach oben und unten gerechnet werden muß, kann man den Zuschnitt der Tafeln auch so wählen, daß 5 die erwähnten Teilungsebenen für die erwähnten Tunnelabschnitte nicht nur nach der einen Seite, sondern einmal nach oben und dann nach unten divergieren, wobei durch Aneinanderfügen von Abschnitten gleicher Divergenz ein Polygonzug in der Gradiente erhalten wird.
Die Bauelemente können in an sich bekannter Weise wenigstens einseitig im Umfangsbereich eine flüssigkeitsdichte Beschichtung oder bleibend angebrachte Auflage aufweisen, wobei die Beschichtungen benachbarter 10 Elemente dicht verbunden sind, so daß ein ausreichend dichter Tunnelausbau erzielt wird. Die Abdichtung selbst kann auf verschiedene Weise erfolgen. Nach einer Möglichkeit sind die Fugen benachbarter Bauelemente durch die Randbereiche dieser Bauelemente überlappende Dichtstreifen, die mit der Beschichtung verklebt oder verschweißt sind, abgeschlossen.
Nach einer anderen Variante tragen die Ränder der Bauelemente miteinander verbindbare bzw. in Eingriff 15 bringbaie Dichtungsauflagen. Man kann aber auch die Ränder der Bauelemente mit ein- oder aufgesetzten, gegebenenfalls verschweißbaren Dichtungsbändem ausstatten.
Nach einer Weiterbildung weisen die Ränder der Bauelemente eine ineinandergreifende Profilierung auf, durch die das fluchtende Ansetzen benachbarter Bauelemente erleichtert wird. Bei dünnen, spröderen Bauelementen kann eine Profilierung der Ränder zu Transportschwierigkeiten bzw. zu einer erhöhten Bruchgefahr beim Transport 20 führen. Hier ist es günstiger, wenn die Ränder der Bauelemente Aussparungen, z. B. Einsetzöffnungen fürdübel- oder knopfartige Ausrichthilfen bzw. Verbindungselemente aufweisen.
Beim Tunnelausbruch kommt es häufig vor, daß bleibend oder fallweise Wasser in Form von Sieker- oder Quellwasser führende Schichten bzw. Spalte angeschnitten werden. Ein vollständiger Abschluß solcher Schichten durch die Tunnelröhre kann zu unerwünschten Wasseransammlungen über dem Tunnelbereich führen. Zumindest 25 muß in solchen Bereichen auf eine besonders gute Abdichtung der Tunnelröhre geachtet werden. Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß das Bauelement eine dichte Sichtseite aufweist und an der Rückseite mit Über die Höhe durchgehenden schicht- oder streifenförmigen Ein- oder Auflagen aus flüssigkeitsdurchlässigem Material, insbesondere Filterbeton versehen ist, über die Gebirgswasser um die Tunnelröhre herum geleitet wird. Es hängt dann vom jeweiligen Verwendungzweck und den örtlichen Gegebenheiten ab, 30 ob man dieses umgeleitete Gebirgswasser neben und unterhalb des Tunnels wieder in das Gebirge leitet odo-vorgesehenen Entwässerungskanälen im unteren Tunnelbereich oder unterhalb des Tunnels zuführt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Querschnitt durch einen im Bau befindlichen Tunnel,
Fig. 2 ein Schema zur Darstellung möglicher Formen der Fertigteilelemente, 35 Fig. 3 ein Teilstück eines Fertigteilelementes mit anschließender Bewehrung im Schnitt,
Fig. 4 bis 7 jeweils in Ansicht Stoßbereiche von Fertigteilelementen mit verschiedenen Ausbildungen der Dichtung,
Fig. 8 den Stoßbereich zweier Fertigteilelemente im Schnitt,
Fig. 9 ein weiteres Fertigteilelement mit einem anschließenden Element in Seitenansicht, 40 Fig. 10 bis 12 weitere Stoßbereiche von Fertigteilelementen und
Fig. 13 ein Teilstück eines Fertigteilelementes in Seitenansicht
Nach Fig. 1 wird bei der Herstellung eines Tunnels (X) zunächst im Firstbereich (2) der Ausbruch vorgenommen und im Bedarfsfall eine Sicherung mit Hilfe von Gebirgsankem (3) etc. durchgeführt, wobei ebenfalls im Bedarfsfall zusätzlich eine Spritzbetonschicht angebracht werden kann. Anschließend erfolgt der Ausbruch im Bereich der 45 Ulmen, wobei in der Zeichnung links ein fertiger Ausbruchszustand veranschaulicht ist während sich der rechte Abschnitt noch vor dem Ausbrach befindet Unmittelbar nach dem Ausbrach werden Fertigteilelemente (5) eingebaut und durch eine Hinterfüllung (4) mit Spritzbeton oder Füllbeton mit dem Gebirge verbunden. Nach Ausbruch des Abschnittes wird auch innen an der rechten Tunnelseite entsprechend mit Fertigteilelementen (5) und einer Betonhinterfüllung (4) ausgebaut Der Scheitel- bzw. Firstboreich kann mit anschließend angebrachten 50 Fertigteilelementen und jeweils eingebrachter Betonhinterfüllung ausgebaut werden. In manchen Fällen ist auch ein
Ausbau zumindest des obersten Firstbereiches mit eingebrachtem Ortbeton möglich, wobei eine an die Fertigteilelemente (5) anschließende Schalung verwendet wird, in die die notwendigen Bewehrungen eingelegt werden.
Die Fertigteilelemente (5) bestehen, ebenso wie die anschließend angebrachten Fertigteilelemente aus relativ dünnwandigenElementen hoher Festigkeitaus bewehrtem Beton, armiertem Kunstharz, Beton mitFaserarmierungen 55 oder Verbundwerkstoffen, die beispielsweise an eine aus Kunstharz gebildete Sichtseite anschließend eine dünne hochfeste bewehrte Betonschicht tragen, eine Metallarmierung enthalten und aus denen in den Füllbeton einragende Armioungsträger herausragen, die entweder bereits im Herstellungswerk mit der Armierung ausgestattet werden -4-
AT 395 045 B oder an denen entsprechend den Etlichen Gegebenheiten und Erfordernissen Armierungen angebracht werden, die den Füllbeton armieren. Wo es notwendig oder zweckmäßig ist, kann man auch durch die Fertigteilelemente beim Einbau Gebirgsanker anbringen, wobei diese Anker die Doppelfunktion der Sicherung des Gebirges und der Halterung da* Fertigteilelemente während des Hinterföllens mit dem Füll- oder Spritzbeton erfüllen. Die Fertigteil-Elemente (5) können eine nach architektonischen und/oder akustischen Gesichtspunkten gestaltete Sichtseite aufweisen. Die tafelförmigen Fertigteilelemente werden entweder dicht ausgeführt oder mit flüssigkeitsdichten Auflagenbeschichtungen an der Sicht- oder Rückseite versehen, wobei auch eine Fugenabdichtung zwischen stoßenden Tafeln bzw. stoßenden Tafeln und dem allenfalls vorgesehenen Ortbeton vorgesehen wird. Es ist auch möglich, an einen dichten Bereich der Fertigteilelemente bergseitig anschließende wasserdurchlässige Schichten oder Streifen vorzusehen, über die Bergwasser um den Tunnel herum abgeleitet werden kann. Einige Möglichkeiten der Formgestaltgebung der Fertigteilelemente, ihrer Ausbildung und Verbindung sind in den Fig. 2 bis 13 veranschaulicht
Fig. 2 zeigt daß zur vollständigen Auskleidung eines Tunnelabschnittes tafelförmige entsprechend den vorgesehenen Einbaustellen vorgewölbte Fertigteilbauelemente (5) bis (9) verwendet werden können. Dabei ist die Einbaulänge dieser Tafeln unterschiedlich nach einer durch die stoßenden Längsränder (10) gehenden Teilungsebene gewählt die zur Normalebene auf die Längsachse des Tunnels geneigt ist Bringt man, wie in Fig. 2 dargestellt wurde, die für die Anbringung im gleichen Höhenbereich des Tunnels bestimmten Verkleidungsteile in aufeinanderfolgenden Abschnitten in gegengleichen Paaren (5-9,6-8,7-7,8-6,9-5) an, so ergibt sich ein geradliniger Verlauf des Tunnelausbaues. Läßt man in aufeinanderfolgenden Abschnitten gleiche Fertigteilbauelemente aufeinanderfol-gen, so kann einer längsaxialen Krümmung des Tunnels in Form eines Polygonzuges gefolgt werden. Man kann in zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten bei gleicher Konvergenz der durch die Fugen (10) bestimmten Teilungsebenen auch eine unterschiedliche Teilung der Tafeln vorsehen, beispielsweise also in einem Abschnitt Tafeln (5) bis (9) anbringen, und im nächsten Abschnitt die Horizontalränder der Tafeln, die diesen Abschnittbilden, versetzen, um auf dieseWeise an denFugen(10)T-Stößeundnicht,wiedargestellt, Kreuzfugen zu erhalten.Eineentsprechende Teilungsfuge (7a) ist in Fig. 2 dargestellt. Im zweiten Tunnelabschnitt würden hier statt der Tafeln (6,7,8) nur zwei Tafeln vorgesehen, die je von der Tafel (5) bzw. (9) bis zur Fuge (7a) reichen. Nach Fig. 2 ist die durch die stoßenden Fugen (10) bestimmte Teilungsebene eine Vertikalebene. Wird die Teilungsebene auch gegenüber der Vertikalen geneigt, so erhält man ebenfalls etwa trapezförmige Tafeln, mit deren Hilfe zusätzlich dann, wenn sie nicht gegengleich angeordnet werden, auch Neigungsänderungen der Tunnelachse berücksichtigt werden können. Die vorgesehene Neigung der durch (10) bestimmten Teilungsebene wurde in Fig. 2 stark übertrieben dargestellt. Man kann auch die durch die Vorderkanten der FertigteilelementebestimmtenEbenen zur gedachten Tunnelachse geneigt vorsehen.
In einer Variante zur Ausführung nach Fig. 1 kann man dort, wo es das Gebirge erlaubt bzw. ein entsprechender unmittelbarer Einbau möglich ist, auch umgekehrt vorgehen und nach dem Ausbruch des Firstbereiches einen Ausbau mitFertigteilelementen und Betonhinterfüllung anbringen, wonach erst der Ausbruch und der entsprechende Einbau der Fertigteilelemente (5) mit der Betonhinterfüllung (4) erfolgt. Die Tunnelsohle kann mit Fertigteilelementen oder in Ortbetonbauweise hergestellt werden, wobei auch ein Sohlengewölbe vorgesehen werden kann.
Nach Fig. 3 ist ein aus Beton oder in Verbundbauweise hergestelltes Fertigteilelement (11) zusätzlich zur nicht dargestellten Eigenbewehrung mit herausgeführten Verankerungsbügeln (12) versehen, die Teile der Bewehrung der Betonhinterfüllung (6) bilden, eingeschobene oder befestigte Längsbewehrungen (13) aufnehmen und gegebenenfalls durch Diagonalstreben (14) ergänzt sind.
Nach Fig. 4 besitzt bei zwei stoßenden Fertigteilelementen (15) eine bergseitig angebrachte Dichtungsauflage (16), einen solchen Zuschnitt, daß sie über zwei Ränder als Dichtlappen (17) übersteht, der mit der Dichtungsauflage der folgenden Fertigteilelemente verklebt oder verschweißt sein kann.
Nach Fig. 5 besitzen die Fertigteilelemente (18) Dichtungsauflagen (19), die auch über die Seitenränder (20) reichen und gegebenenfalls im Bereich der stoßenden Seitenränder miteinander verschweißt oder verklebt werden.
Nach Fig. 6 sind die Fertigteilelemente (21) mit einer oder mehreren umlaufenden Nuten versehen, die eingelegte Dichtungsbänder (22) aufnehmen, welche stoßende Elemente gegeneinander abdichten.
Bei den Elementen (23) nach Fig. 7 sind die sichtseitigen Ränder (24) hinterschnitten abgesetzt, so daß zwischen den stoßenden Elementen (23) Nuten (25) entstehen, in die Fugendichtbänder eingebracht werden. Die Elemente, z. B. (23) können überdies durch eingebrachten Betonkleber verbunden werden, der die Doppelfunktion der Verbindung und der Abdichtung übernimmt.
Es ist auch möglich, aufeinanderfolgende Elemente zusätzlich zu verspannen, zu welchem Zweck nach Fig. 8 in den Elementen (26) abstandsweise Vertiefungen (27) angebracht sind, von denen Einführungsöffnungen für Schraubanker (28) ausgehen. Um mit seichteren Vertiefungen (27) das Auslangen zu finden, kann man auch bogenförmige Anker in entsprechenden bogenförmigen Durchführungsöffnungen anbringen.
Fig. 9 zeigt, daß stoßende Elemente (29) im Bereich allenfalls vorgesehener verdickter Randbereiche (30) Nut- -5-

Claims (15)

  1. AT 395 045 B und Federausbildungen (31,32) zur Erleichterung des Anschließens aneinander aufweisen können. Die Stoßfugen können auch hier zusätzlich durch Verklebung abgedichtet sein. Ferner kann man innen oder außen dichtende Auflagen zumindest im Fugenbereich anbringen. Eingelegte Bewehrungsbügel (33) erleichtern die Handhabung der Elemente (29) beim Transport und dienen wieder als Halterung für eine beim fertigen Ausbau im Füllbeton liegende 5 Armierung. An Stelle von Nut-Federausbildungen ist es auch möglich, nur Nuten vorzusehen und zwischen stoßenden Elementen in die Nuten beider Elementeeingieifende Federn anzubringen. Man kann auch abstandsweise in denStimseiten bei aufeinanderfolgendenElementen fluchtende Löcherzur Aufnahme von diibelartigen Verbindungs-stücken anbringen. Fig. 10 zeigt eine Variante, bei der bergseitig in den Randbereichen der Elemente (34) Absätze vorgesehen sind, 10 in die Bewehrungsbügel (35) einragen. Hier entsteht bergseitig eine Nut (36), in die der Ffillbeton eindringt und damit eine Fugenabdichtung bewirkt sowie die Verbindung mit dem Füllbeton verbessert. Nach Fig. 11 wird zwischen den Elementen (37) innenseitig eine Nut (38) mit einragenden Armierungen (39) gebildet, die nachträglich mit Füllbeton oder einem Dichtungsmittel ausgefüllt wird. Fig. 12 zeigt, daß man aufeinanderfolgende Elemente (40) auch abstandsweise anbringen kann, wobei die Fuge IS (41) durch eine aufgelegte Dichtungsplatte oder Folie (42) abgedeckt und mit dem Füllbeton ausgefüllt wird. Um die Haftwirkung bzw. Verbindung der Fertigteile mit dem Füllbeton zu verbessern, kann nach Fig. 13 die bergseitige Oberfläche des Elementes (43) mit Nuten (44) versehen sein. Solche Nuten können auch eine Füllung aus wasserdurchlässigem Filterbeton aufnehmen. Andere Möglichkeiten zur Verbesserung der Haftung sind durch eine Rippung oder Noppung der bergseitigen Oberfläche der Elemente gegeben. 20 Man kann in aufeinanderfolgenden Ausbauabschnitten die Fertigteilelemente auch überlappen lassen, insbeson dere bei umlaufenden Abdichtungen aus verschweißbarem Material können schon bei der Herstellung in dieses Material Heizdrähte eingelegt werden, die nach dem Versetzen der Elemente eingeschaltet werden, so daß die Abdichtungen verschweißen. 25 PATENTANSPRÜCHE 30 1. Verfahren zum Herstellen von Stützausbauten im Großtunnel· bzw. Stollenbau, bei dem eine verlorene Schalung bildende, dünnwandige, großflächige Bauelemente unter Einhaltung eines Spaltes von der Hohlraumoberfläche 35 . angebracht und mit den Spalt ausfüllendem Beton und im Spalt vorgesehenen Bewehrungselementen zu einem an das Gebirge anschließenden, schalenförmigen Verbundkörper verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß dieFertigteilelemente(5)zumindestimBereichderÜhnen, vorzugsweise aberauchimFirstbereichunmittelbarnach dem Ausbruch des Gebirges entsprechend dem Ausbruchsfortschritt mit von ihnen getragenen und aus ihnen in den Spalt hineinragenden Bewehrungselementen angebracht und abgestützt werden, wonach der Spalt in an sich 40 bekannter Weise mit dem Beton, vorzugsweise Spritzbeton ausgefullt und dadurch der mitstehende schalenförmige Verbundkörper kraft- und formschlüssig an das Gebirge angeschlossen wird und daß zumindest in an sich bekannter Weise die aus Fugen bestehenden Anschlußbereiche der Fertigteilelemente (5) gegeneinander abgedichtet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigteilelemente (5) mit den von ihnen 45 getragenen Bewehrungselementen im Bereich der Ulmen unmittelbar anschließend an den Ausbruch an der Ausbruchsleibung angebracht und hinterfüllt werden und daß in der Folge an die Fertigteile (5) anschließend eine entfembare Schalung für den Firstbereich (2) angebracht wird, in die gegebenenfalls eine Bewehrung eingelegt wird, wonach der Firstbereich (2) betoniert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigteilelemente (5) in an sich bekannter Weise über Gebirgsanker zu einem Verbund mit dem Gebirge vereinigt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fertigteilelemente (5) vor dem Einbringen des Füll- bzw. Spritzbetons in den jeweiligen Bauabschnitt untereinander und mit den Elementen eines 55 schon fertiggestellten Bauabschnittes bleibend dicht verbunden werden. -6- AT 395 045 B
  5. 5. Nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 hergestellter Stützausbau für Großtunnels und Stollen aus mit ihrer Innenseite die Sichtseite des Ausbaues bestimmenden dünnwandigen und großflächigen Bauelementen, einer Bewehrung und einer Füll- bzw. Spritzbetonhinterfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung (12 bis 14,33,36) aus aus den Bauelementen (5 bis 9; 11,15,18,21,23,26,29,34,37,40,43) herausgeführten und mit S diesen versetzbaren Verankerungen für die Füll- bzw. Spritzbetonhinterfüllung (4) besteht, die ihrerseits kraft- und formschlüssig an die Hohlraumoberfläche des Ausbruches anschließt und daß die Bauelemente wie an sich bekannt gegeneinander abgedichtet sind.
  6. 6. Stützausbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieFertigteilbauelemente (43) an der Anschlußseite 10 für den Füll- oder Spitzbeton eine den Schubverbund vergrößernde, profilierte Oberfläche (44) und/oder Rippen bzw. Noppen aufweisen.
  7. 7. Stützausbau nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieFertigteilbauelemente (5 bis 9,11,15, 18, 23, 26,29,34,37,43) in an sich bekannter Weise die Grundform rechteckiger, rhomboiderbzw. trapezförmiger, 15 entsprechend den vorgesehenen Einbaustellen vorgewölbter Tafeln aufweisen.
  8. 8. Stützausbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaulänge der vorgewölbten Tafeln (5 bis 9) im Bereich jedes Tunnelabschnittes zur allfälligen Anpassung an längsaxiale Krümmungen nach gedachten, gegenüber der Normalebene auf die Tunnelachse geneigten und zu der einen Tunnelseite konvergierenden 20 Teilungsebenen (10) gewählt ist, wobei im Bereich geradliniger Tunnelstrecken gegengleiche, aus den Tafeln gebildete Abschnitte aufeinanderfolgend angeordnet sind (Fig. 2).
  9. 9. Stützausbau nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente (5,18) in an sich bekannter Weise wenigstens einseitig im Umfangsbereich eine flüssigkeitsdichte Beschichtung (16,19) oder 25 bleibend angebrachte Auflage aufweisen und die Beschichtungen benachbarter Elemente dicht verbunden sind.
  10. 10. Stützausbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen benachbarter Bauelemente (15) durch die Randbereich dieser Bauelemente überlappende Dichtstreifen (17), die mit der Beschichtung verklebt oder verschweißt sind, abgeschlossen sind. 30
  11. 11. Stützausbau nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Bauelemente (18, 21) miteinander verbindbare bzw. in Eingriff bringbare Dichtungsauflagen (20,22) tragen.
  12. 12. Stützausbau nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Fertigteilbau-35 elemente (21) mit ein- oder aufgesetzten, gegebenenfalls verschweißbaren Dichtungsbändem (22) versehen sind.
  13. 13. Stützausbau nach einem der Ansprüche5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Bauelemente (29) eine ineinandergreifende Profilierung auf weisen bzw. über Nut (31) und Feder (32) miteinander verbindbar sind.
  14. 14. Stützausbau nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Bauelemente (26) Aussparungen (27), insbesondere Einsetzöffnungen, für dübel- oder knopfartige Ausrichthilfen bzw. Verbindungselemente (28) aufweisen.
  15. 15. Stützausbau nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (43) eine dichte 45 Sichtseite aufweist und an der Rückseite mit über die Höhe durchgehenden Schicht- oder streifenförmigen Ein- oder Auflagen aus flüssigkeitsdurchlässigem Material, insbesondere Filterbeton, versehen ist. 50 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -7- 55
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DE10215703A1 (de) * 2002-04-10 2003-10-30 Zueblin Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines mit Inliner beschichteten Stollens mit flacher Sohle

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