AT394161B - Vierraedriges kraftfahrzeug - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
AT394 161 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein vierrädriges Kraftfahrzeug, bei dem für je zwei der am Fahrgestell federnd abgestützten Räder ein am Fahrgestell gelagerter Stabilisator vorgesehen ist, der mit Kurbelarmen an seinen beiden Enden mittel- oder unmittelbar an Rad- bzw. Achsführungselementen angreift, wobei die beiden Stabilisatoren je zwei einander diametral gegenüberliegenden Rädern zugeordnet sind.
Bei bekannten Kraftfahrzeugen sind die Stabilisatoren jeweils den beiden Rädern ein und derselben Achse zugeordnet. Dadurch wird zwar die Wanksteifigkeit der betreffenden Achse und damit auch des ganzen Fahrzeuges erhöht, also das Bestreben des Fahrzeuges sich bei Kurvenfahrt nach der Kurvenaußenseite hin zu neigen verringert. Es ergibt sich aber keine Verbesserung der sogenannten Nicksteifigkeit, d. h. keine Verminderung des Bestrebens des Fahrzeuges bei stärkeren Geschwindigkeitsänderungen oder beim Überfahren von Bodenwellen Nickbewegungen auszuführen. Außerdem verringern die Stabilisatoren die Verschränkungsfähigkeit der beiden Achsen, wodurch die Verteilung der Radlasten, insbesondere bei Geländefahrten, ungünstig beeinflußt wird.
Es ist aber auch schon bekannt, die beiden Stabilisatoren für je zwei einander diametral gegenüberliegende Räder vorzusehen (DE-OS 22 52 017, FR-PS 891.336 und EP-A3 0 314 414). Da also die Stabilisatoren nicht mehr den beiden Rädern je einer Achse zugehören, sondern die Rad- bzw. Achsführungselemente von einander diametral gegenüberliegenden Rädern miteinander koppeln, werden beispielsweise beim Einfedem der beiden Vorderräder durch Achslastverstärkung beim Nicken des Fahrzeuges die jeweils diametral gegenüberliegenden Hinterräder ebenfalls zu einer Einfederungsbewegung veranlaßt, wodurch das Nicken des Gesamtfahrzeuges herabgesetzt wird. In ähnlicher Weise ergibt sich aber auch eine Verbesserung der Verschränkungsfähigkeit, da zwar die Koppelung des jeweils einen Rades mit dem diametral gegenüberliegenden Rad die gleiche Wirkung hat, aber die Räder einer Achse je für sich Ein- und Ausfederungsbewegungen durchführen können, um den Bodenunebenheiten zu folgen. Die Wanksteifigkeit des Gesamtfahrzeuges wird dabei aber nicht beeinträchtigt, weil hier die Konstruktion in analoger Weise wie beim Nicken wirkt
Die gleiche Wirkung erzielen weitere bekannte Konstruktionen (US-PS 2 840 387, EP-A3 0 167 712) mit mechanischen Mitteln und andere Ausbildungen (GB-PS 2 204 286, US-PS 3 054 624) mit fluidischen Mitteln. Allerdings sind in keinem Fall große Federwege an den Rädern möglich, wie dies bei Geländefahrzeugen erwünscht wäre.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, das eingangs geschilderte Kraftfahrzeug so zu verbessern, daß es sich für Geländefahrt besonders eignet
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die beiden in an sich bekannter Weise etwa achsparallel liegenden Stabilisatoren über Laschen oder unmittelbar mit den einen Enden von Hochkräfte übertragenden Längslenkem gelenkig verbunden sind, die als doppelarmige Hebel am Fahrgestell gelagert sind und mit ihren anderen Enden an den Radführungselementen oder an einer Stairachse angreifen.
Da also verhältnismäßig lange Längslenker vorgesehen sind, ergeben sich die gewünschten großen Federwege an den Rädern, wobei diese Längslenker nicht nur die Vortriebs- und Bremskräfte übertragen, sondern in Doppelfunktion gleich mit den beiden Stabilisatoren Zusammenwirken, die günstig und raumsparend untergebracht werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 3 die erfindungswesentlichen Teile eines Kraftfahrzeuges in drei Konstruktionsvarianten im Schema und Fig. 4 ein Konstruktionsdetail in größerem Maßstab in Draufsicht.
Gemäß den Fig. 1 - 3 handelt es sich um ein Kraftfahrzeug mit Starrachsen (1, 2), die durch Längslenker (3 - 6) geführt sind. Die Längslenker (3 - 6) bilden doppelarmige Hebel, die auf am nicht dargestellten Fahrgestell befestigten Zapfen (7) gelagert sind. Das Kraftfahrzeug besitzt zwei etwa achsparallel liegende, am Fahrgestell gelagerte Stabilisatoren (8, 9), die über Laschen (10) an den Längslenkern (3 - 6) gelenkig angreifen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Längslenker (3) für das linke Vorderrad (die Fahrtrichtung ist durch einen Pfeil angedeutet) über den Stabilisator (9) mit dem Langslenker (5) für das rechte Hinterrad und der Längslenker (4) für das rechte Vorderrad über den Stabilisator (8) mit dem Längslenker (7) für das linke Hinterrad gekoppelt ist, daß also die beiden Stabilisatoren (8, 9), je zwei einander diametral gegenüberliegenden Rädern zugehören.
Ergibt sich beispielsweise beim Nicken ein Einfedem, also eine relative Hochbewegung des linken Vorderrades, so wird auch das rechte Hinterrad zufolge der Koppelung relativ zum Fahrgestell aufwärts bewegt, was selbstverständlich auch für das rechte Vorderrad und das linke Hinterrad gilt, so daß insgesamt die Nicksteifigkeit beträchtlich erhöht ist. Ähnliche Verhältnisse ergeben sich bei Verschränkungen.
Die Ausbildung nach Fig. 2 unterscheidet sich von jener nach Fig. 1 lediglich dadurch, daß die beiden Stabilisatoren (8,9) in gleicher Höhe, aber voneinander entfernt angeordnet sind, wogegen die Stabilisatoren (8, 9) gemäß Fig. 3 einander in gleicher Höhe kreuzen. Fig. 4 läßt die Konstruktionsdetails der letzteren Ausbildung erkennen, wobei die Lagerzapfen (7) der Längslenker (4, 5) an einem Längsträger (11) des Fahrgestells befestigt sind, an dem auch die einander kreuzenden Stabilisatoren (8, 9) gelagert und von einem Schutzrohr (12) umhüllt sind.
Es versteht sich von selbst, daß die Räder bei allen Ausführungsvarianten am Fahrgestell durch nicht dargestellte Federn abgestützt sind. -2-
Claims (1)
- AT394 161 B PATENTANSPRUCH Vierrädriges Kraftfahrzeug, bei dem für je zwei der am Fahrgestell federnd abgestützten Räder ein am Fahrgestell gelagerter Stabilisator vorgesehen ist, der mit Kurbelarmen an seinen beiden Enden mittel- oder unmittelbar an Rad- bzw. Achsführungselementen angreift, wobei die beiden Stabilisatoren je zwei einander diametral gegenüberliegenden Rädern zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in an sich bekannter Weise etwa achsparallel liegenden Stabilisatoren (8, 9) über Laschen (10) oder unmittelbar mit den einen Enden von Hochkräfte übertragenden Längslenkem (3 bis 6) gelenkig verbunden sind, die als doppelarmige Hebel am Fahrgestell gelagert sind und mit ihren anderen Enden an den Radführungselementen oder an einer Starrachse (1,2) angreifen. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -3-
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT15590A AT394161B (de) | 1990-01-24 | 1990-01-24 | Vierraedriges kraftfahrzeug |
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Family Applications (1)
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