AT393032B - Pruefeinrichtung fuer elektrische maschinen von kraftfahrzeugen - Google Patents

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AT393032B AT238487A AT238487A AT393032B AT 393032 B AT393032 B AT 393032B AT 238487 A AT238487 A AT 238487A AT 238487 A AT238487 A AT 238487A AT 393032 B AT393032 B AT 393032B
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Description

AT 393 032 B
Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung für elektrische Maschinen von Kraftfahrzeugen mit einem Antriebsmotor, mit einer Aufspannvorrichtung für die elektrische Maschine und mit ein»’ Verstellvorrichtung für die elektrische Maschine, die eine senkrecht zu einer Antriebswelle des Antriebsmotors verlaufende Stellrichtung aufweist und mit einer der Prüfeinrichtung zugeordneten Meß- und/oder Steuereinrichtung. S Es sind bereits verschiedene Prüfeinrichtungen, insbesondere für das Prüfen elektrischer Maschinen von Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, doch sind diese Prüfeinrichtungen entweder für das Prüfen von Startermaschinen oder für das Prüfen der Stromazeuger konzipiert. Da jede einzelne dieser für die Prüfung solcher Maschinen erforderlichen Einrichtungen und Geräte eine in sich geschlossene und mit allen technischen und elektrischen Einrichtungen ausgestattete Baueinheit darstellt, sind die Kosten dafür hoch und stellt die 10 Anschaffung dieser Geräte für kleine bis mittlere Unternehmen eine wirtschaftliche Belastung dar. Andererseits benötigen auch diese Finnen die für die Durchführung des gesamten Leistungspaketes auf dem Kfz-Reparatur-Sektor wichtigen Geräte.
Da vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Prüfeinrichtung zu schaffen, die eine möglichst universelle Verwendung da für die Prüfung da elektrischen Maschinen erforderlichen Einrichtungen ermöglicht. 15 Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Aufspannvorrichtung benachbart eine Bremsvorrichtung ungeordnet ist und eine mit eina Bremsscheibe da Bremsvorrichtung verbundene Bremswelle in etwa parallel zur Antriebswelle des Antriebsmotors angeordnet ist, daß die Aufspannvorrichtung senkrecht zu einer Aufspannfläche mittels eines Hubantriebes verstellbar ist und daß die Stellrichtung da Verstellvorrichtung senkrecht zur Antriebswelle und in etwa parallel zur Aufspannfläche verläuft Der überraschende Vorteil der 20 Erfindung liegt darin, daß durch die Verwendung eines Antriebsmotors und einer in etwa parallel dazu angeordneten Bremswelle mit der zugeordneten Bremseinheit und einer dazwischenliegenden Aufspannvorrichtung, die den Wellenenden des Antriebsmotors und der Bremswelle gegenüberliegt, es auf ein-und derselben Prüfeinrichtung möglich ist verschiedene elektrische Maschinen, wie Starter und Stromerzeuger, wahlweise in Halteteile zu spannen und einer Betriebsprüfung zu unterziehen. Die Möglichkeit der Vornahme 25 unterschiedlicha Prüfverfahren auf einer Prüfeinrichtung vermindert den technischen Aufwand z. B. durch Wegfall zusätzlicher Meßgeräte, vermeidet dadurch zusätzliche Störquellen.
Gemäß einem weiteren Makmal da Erfindung ist vorgesehen, daß die Aufspannvorrichtung mehrere in Längsrichtung der Antriebs- bzw. Bremswelle mit Abstand voneinander, insbesondere in einem Raster, angeordnete Befestigungsvorrichtungen für die elektrischen Maschinen, insbesondere Starter- und 30 Lichtmaschinen, und/oder für eine die elektrischoi Maschinen aufnehmende Haltevorrichtung aufweist, wodurch es möglich ist, elektrische Maschinen verschiedener Baugrößen durch Wahl der jeweiligen zugehörigen Befestigungsvorrichtung auf da Aufspannvorrichtung mittels eigener Haltevorrichtungen zu befestigen.
Vorteilhaft ist, wenn die Aufspannvonichtung eine Führungsanordnung für die die elektrische Maschine aufnehmende Haltevorrichtung aufweist, die parallel zur Antriebs- bzw. Bremswelle verläuft, und daß die 35 Haltevorrichtung mit einer Klemmvorrichtung versehen ist, wodurch eine Einstellrichtung durch die Einstellvorrichtung stufenlos möglich ist und daher eine überraschend einfache und genaue Lagebestimmung der Übertragungsglieder erzielt wird. Die dermaßen einjustierte Position kann durch eine in die Führungsanordnung eingreifende Klemmvorrichtung fixiert woden.
Weiters ist vorteilhaft, daß die Enden da Antriebs- und der Bremswelle üba ein Übertragungsglied mit da zu 40 prüfenden elektrischen Maschine kuppelbar und der Aufspannvorrichtung zugewandt sind, wodurch die Anwendung handelsüblicher Übertragungsglieder, wie Keilriemen, Zahnräder und Zahnritzel, möglich ist und wesentlich teurere Lösungen vermieden werden.
Erfindungsgemäß ist es nach einer weiteren Ausführungsform möglich, daß die Bremswelle zwischen der Antriebswelle und einer Längsachse der Haltevorrichtung bei in mittiger Ruhestellung befindlicher 45 Verstellvorrichtung angeordnet ist, wodurch die für die Anwendung von Übertragungsgliedern, wie z. B. Keilriemen und Zahnräder, unerläßlichen Verstellwege für die auf der Aufspannvorrichtung mittels der Haltevorrichtung montierten elektrischen Maschinen klein gehalten werden können.
Es ist auch möglich, daß die Aufspannvorrichtung aus einem Gehäuse und einer Aufspannplatte besteht und diese üba die Verstellvorrichtung verbunden sind, wodurch sowohl Starter wie auch Stromerzeuger in die jeweils 50 erforderliche Position in Abhängigkeit zum Antriebsmotor bzw. zur Bremswelle und den zugeordneten Übertragungsliedem gebracht werden können.
Erfindungsgemäß ist weiters vorgesehen, daß die Verstellvorrichtung aus einer Spindel besteht, die in zwei voneinander distanzierten Lagerteilen am Gehäuse axial unverrückbar gehaltert ist und die zwischen den Lagerelementen eine Wandermutter trägt, die mit da Aufspannplatte verbunden ist, wodurch in einfacha Weise 55 eine stufenlose Verstellung möglich ist und damit die einwandfreie Übertragung der Antriebsmomente bzw. Bremsmomente mittels Keilriemen oder kämmenden Zahnrädern gewährleistet ist.
Weiters ist es im Rahmen da Erfindung möglich, daß das Gehäuse ein Rahmen ist, der mit zur Stellrichtung parallelen Gleitkulissen versehen ist, zwischen denen ein mit der Aufspannplatte verbundenes Kulissengegenstück spielfrei geführt ist, wodurch eine exakte und verschleißarme Führung in der 60 Verstellvorrichtung erreicht wird und daher üba einen langen Verwendungszeitraum da Prüfeinrichtung die für hochwertige Meßergebnisse erforderliche Stabilität gegeben ist
Einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung nach ist vorgesehen, daß die Führungsanordnung durch -2-
AT 393 032 B quaderförmige Führungsleisten gebildet ist, die an zwei Längsseiten die Aufspannplatte überragen, wodurch eine Einstellvorrichtung für die Haltevorrichtung gebildet ist, die ein aufwendiges Einrichten der die elektrischen Maschinen tragenden Haltevorrichtungen erspart und somit ein schnelles Umrüsten der Prüfeinrichtung von einer Type einer elektrischen Maschine auf eine andere Type möglich ist
Es ist aber auch möglich, daß die Haltevorrichtung mit in die Führungsanordnung eingreifenden Führungselementen versehen ist und daß mittels der Klemmvorrichtung die Führungselemente spielfrei an die Führungsanordnung anpreßbar sind, wodurch die Haltevorrichtung über den gesamten durch die Führungsanordnung vorgegebenen Verstellweg die Lage beibehält, die in etwa parallel zur Lage der Achsen der Antriebs- bzw. Bremswelle ist
Weiters ist es im Rahmen der Erfindung möglich, daß für die Aufspannvorrichtung in einem Traggestell der Hubantrieb gelagert ist Dadurch ist eine genaue Anpassung der Übertragungsglieder der elektrischen Maschinen der Höhe nach möglich und der Einsatzbereich der Prüfeinrichtung wesentlich erweitert Weiters können auf einfache Weise elektrische Maschinen unterschiedlicher Größe aufgespannt werden.
Erfindungsgemäß ist es weiters möglich, daß da Hubantrieb durch einen Exzenter gebildet ist der mit einem in dem Traggestell gelagerten Drehantrieb verbunden ist wodurch auch die Höhenabstimmung stufenlos in der erforderlichen Exaktheit vorgenommen werden kann.
Vorteilhaft ist weiters, daß auf der Aufspannfläche der Aufspannvorrichtung keilförmige Paßstücke befestigt sind, die die elektrischen Maschinen lagefest aufnehmen, die von einer Druckspindel einer in der Führungsanordnung der Aufspannvorrichtung eingreifenden und die Maschinen umfassenden Haltevorrichtung gegen die Paßstücke gespannt sind. Dadurch ist in einfachster Weise ein verläßliches Festspannen von elektrischen Maschinen mit zylindrischem Querschnitt und ohne Verwendung von aufwendigen und an die jeweüs anders geartete konstruktive Ausbildung von Befestigungseinrichtungen der elektrischen Maschinen angepaßten Halteteilen möglich.
Einer weiteren Ausfiihrungsform der Erfindung entsprechend ist vorgesehen, daß auf der Aufspannfläche der Aufspannvorrichtung ein L-förmiger Tragbock montiert ist mit einer zur Bremswelle konzentrischen Aufnahmeöffnung zur Aufnahme von Spannscheiben zur Befestigung von unterschiedlichen elektrischen Maschinen. Durch diese Ausbildung ist es möglich, elektrische Maschinen, die eine sogenannte Flanschausführung aufweisen, in einfacher Weise zu spannen. Durch die auswechselbaren Spannscheiben wird ein Umrüsten von einer Type auf eine andere erleichtert.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im folgenden anhand der in den nachfolgenden Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Prüfeinrichtung mit einer auf dieser befestigten elektrischen Maschine und einer der Prüfeinrichtung zugeordneten Meß- bzw. Steuervorrichtung in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 2 eine Verstellvorrichtung der Prüfeinrichtung nach Fig. 1 mit dem Hubantrieb, in Stirnansicht und teilweise geschnitten;
Fig. 3 die Verstellvorrichtung nach Fig. 2 in Seitenansicht und teilweise geschnitten, gemäß den Linien (ΙΠ-ΙΙΙ) in Fig. 2;
Fig. 4 die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung mit einer auf dieser aufgespannten Lichtmaschine in schaubildlicher Darstellung.
In Fig. 1 ist eine Prüfeinrichtung (1) für elektrische Maschinen (2) dargestellt. Auf einem tischförmigen Gestell ist ein Antriebsmotor (3) befestigt und parallel dazu und beabstandet ist in Lagerelemente (4) eine Bremswelle (5) gelagert Dem Antriebsmotor (3) und einer Stirnfläche (6) der Bremswelle (5) in etwa gegenüberliegend ist eine Aufspannvorrichtung (7) angeordnet Die Aufspannvorrichtung (7) umfaßt eine Aufspannplatte (8) mit einer Aufspannfläche (9), auf der eine Haltevorrichtung (10) angeordnet ist In der Haltevorrichtung (10) ist eine zur Prüfung vorgesehene elektrische Maschine (2) befestigt. Der Aufspannvorrichtung (7) zugeordnet ist eine Verstellvorrichtung (11) und eine Hubvorrichtung (12). Die Aufspannfläche (9) der Aufspannplatte (8) ist mit einer Befestigungsvorrichtung (13) zum Befestigen der Haltevorrichtung (10) versehen. Die Befestigungsvorrichtung (13) weist mehrere Befestigungsstellen auf, die z. B. durch Bohrungen gebildet sind, die in regelmäßigen Abständen auf der Aufspannfläche (9) der Aufspannplatte (8) angeordnet sind. Durch diese in einem Raster angeordneten Befestigungselemente der Befestigungsvonichtung (13) kann die Haltevomchtung (10) und die in dieser gehalterte elektrische Maschine (2) längs einer Einstellrichtung (14) unabhängig von ihrer Größe durch Wahl der entsprechenden Bohrungen der Befestigungsvorrichtung (13) lagerichtig befestigt werden. In Fig. 1 ist weiters die der Bremswelle (5) zugeordnete Bremsvorrichtung (15) gezeigt, die mit einer zwischen den Lagerelementen (4) angeordneten und mit der Bremswelle (5) drehfest verbundenen Bremsscheibe (16) zusammenwirkt. Am Antriebswellenstummel (17) des Antriebsmotors (3) ist drehverbunden ein Antriebsorgan (18) gehaltert. Ein Übertragungsglied (19) verbindet Antriebsorgan (18) mit einem Antriebselement (20) der elektrischen Maschine (2). Im gezeigten Beispiel ist das Antriebsorgan (18) eine am Antriebswellenstummel (17) befestigte Keilriemenscheibe, das Übertragungsglied (19) der zugeordnete Keilriemen und das Antriebselement (20) eine auf dem Wellenstummel der elektrischen Maschine befestigte Keilriemenscheibe. Der Prüfeinrichtung (1) zugeordnet ist eine Steuereinrichtung (21) für den Betrieb der Prüfeinrichtung und eine Meßeinrichtung (22) zur -3-
AT 393 032 B
Meßwerterfassung. Zu sehen sind ferner in Fig. 1 ein Verstellorgan (23) für die Verstellvorrichtung (11), ein Bremsorgan (24), z. B. ein Fußhebel, der mit der Bremsvorrichtung (15) wirkverbunden ist, und ein Huborgan (25).
In Fig. 2 und in Fig. 3 ist die Verstellvorrichtung (11) gezeigt. Auf einer Tragplatte (26) sind Lagerteile (27) befestigt und in diesen eine Verstellspindel (28) drehbar gelagert. Der Verstellspindel (28), einer Gewindespindel, und mit dieser im Eingriff stehend ist eine mit der Aufspannplatte (8) fest verbundene Wandermutter (29) zugeordnet. Auf den Lagerteilen (27) sind Gleitkulissen (30) befestigt, zwischen denen eine mit der Aufspannplatte (8) fest verbundene Gegenkulisse (31) spielfrei und längsbeweglich geführt ist. Die Aufspannplatte (8) hat an zwei Längsseiten und parallel zu den Achsen des Antriebsmotors (3) und der Bremswelle (5) quaderförmige Führungsleisten. Diese bilden eine Führungsanordnung (32) für die mit Führungselementen (33) versehene Aufspannvorrichtung (7). Die Führungselemente (33) sind mit der Haltevorrichtung (10) durch Spannorgane (34) verbunden und bilden eine Klemmvorrichtung (35). Durch die Führungsanordnung (32) der Aufspannplatte (8) ist in dem gezeigten Beispiel eine Einstellrichtung (14) und durch die Verstellspindel (28) im Zusammenwirken mit der Wandermutter (29) eine Stellrichtung (36) vorgegeben. Die Einstellrichtung (14) und die Stellrichtung (36) verlaufen waagrecht und im rechten Winkel zueinander wobei die Einstellrichtung (14) parallel und die Stellrichtung (36) senkrecht zu den Achsen des Antriebsmotors (3) und der Bremswelle (5) angeordnet ist.
Der Hubantrieb (37) der Aufspannvorrichtung (7) ist ein in ein Führungsrohr (38) eines Traggestelles (39) eingepaßter und verdrehsicher geführter Hubstempel (40). Ein Ende des Hubstempels (40) ist an der Tragplatte (26) vertikal abstehend befestigt. In einem der Tragplatte (26) gegenüberliegenden Ende des Hubstempels (40) ist eine Laufrolle (41) drehbar gelagert, der ein Exzenter (42) zugeordnet ist, der an einer im Führungsrohr (38) drehbar gelagerten Welle drehbewegungsfest befestigt ist. An der Welle (43) ist an zugänglicher Stelle das Huborgan (25) angeordnet.
Gezeigt ist weiters eine Haltevorrichtung (10), die U-förmig geschlossen und an ihren offenen Enden mit den Führungselementen (33) in die Führungsanordnung (32) der Aufspannplatte (8) eingreift. In der durch die U-förmigen Schenkel der Haltevorrichtung (10) definierten Symmetrieachse ist eine ein Gewinde oder eine Zahnstange aufweisende Druckspindel (44) in einer entsprechenden Gegenaufnahme der Haltevorrichtung (10) angeordnet. Keilförmige Paßstücke (45) sind als Gegenlager zur Auflage von zylinderförmigen elektrischen Maschinen (2) auf der Aufspannfläche (9) der Aufspannplatte (8) befestigt.
In den Fig. 1 bis 3 wird gezeigt, wie eine elektrische Maschine in der Haltevorrichtung (10) der Aufspannvorrichtung (7) befestigt ist. Durch die Verwendung von verschiedenen Haltevorrichtungen (10), z. B. geschweißte Gehäuse, U-förmige Spannbügel, L-förmige Tragböcke u. s. w., können durch die vorhandene Verstellvorrichtung (11), Hubvorrichtung (12) und Führungsanordnungen (32) die erforderlichen Positionen der elektrischen Maschine (2) in Abstimmung mit dem Antriebsmotor (3) und des Antriebsorganes (18), aber auch in Abstimmung mit dem Stimende (6) der Bremswelle (5) eingestellt werden. Es können daher auch in Abänderung zum gezeigten Ausfuhrungsbeispiel eines Keilriemens Übertragungsglieder (19) unterschiedlicher Art, wie z. B. auch Zahnriemen, Ketten, Zahnrad und Ritzel, zum Einsatz kommen. Beim Prüfen eines Stromerzeugers wird dieser über ein Antriebsorgan (18), ein Übertragungsglied (19), z. B. Keilriemen, und Antriebselement (20), bis zu einer voreinstellbaren Betriebsdrehzahl beschleunigt. Das Verhalten der elektrischen Maschine (2), wie z. B. die Stromabgabe, der Isolationswert u. s. w., und ihr technischer Zustand wird dabei durch die Meßeinrichtung (22) gemessen. Durch wahlweise Anwendung von Keilriemenscheiben verschiedener Durchmesser kann die Priifdrehzahl zusätzlich variiert werden.
Beim Prüfen einer elektrischen Maschine (2) in der Ausführungsform als Start» wird dessen Antriebselement (20), das im Regelfall ein Originalritzel ist, mit einem entsprechenden Zahnrad, welches bewegungsverbunden am freien Wellenende der Bremswelle (5) befestigt ist, in Eingriff gebracht. Durch Wirkung der Bremsvorrichtung (15), betätigt durch das Bremsorgan (24), kann ein Widerstandsmoment ausgeübt werden, welches die tatsächlichen Betriebsverhältnisse simuliert. Dadurch kann der technische Zustand, wie z. B. die Stromaufhahme, die Leistung und das Drehmoment, der elektrischen Maschine (2) durch die Meßeinrichtung (22) ermittelt werden.
Durch die Anwendung ein» in der Prüfeinrichtung (1) nicht integri»ten Meßeinrichtung (22) ist es auch möglich, jede andere Meßeinrichtung, die die entsprechenden Meßdaten zur Ermittlung des technischen Zustandes dies» elektrischen Maschinen (2), wie Stromerzeuger und Start» von Kraftfahrzeugen liefert, einzusetzen.
In Fig. 4 ist eine Prüfeinrichtung (1) für elektrische Maschinen (2), wie bereits unter Fig. 1 beschrieben, gezeigt. Für die Beschreibung werden für gleiche Teile die gleich») Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet
Zu sehen ist in Fig. 4 eine andere Ausführungsvariante einer Haltevorrichtiing (10) für elektrische Maschinen (2). Die Haltevorrichtung (10) ist in dieser Variante ein L-förmiger Tragbock (46), z. B. in geschweißter Ausführung. Der Tragbock (46) hat einen kurzen Schenkel und ist damit durch die Befestigungsvorrichtung (13) auf der Aufspannplatte (8) befestigt Der lange Schenkel des Tragbockes (46) hat eine durch abgesetzte Bohrungen gebildete ringförmige Spannfläche (47) und eine Aufnahmeöffhung (48). Auf der Spannfläche (47) ist eine Spannscheibe (49) angeordnet, auf der eine mit einem Gehäuseflansch (50) ausgebildete elektrische Maschine (2) befestigt ist Der Antriebswellenstummel der elektrischen Maschine (2) und das daran befestigte Antriebselement (20) ragt durch eine im Zentrum der Scheibe angeordnete Bohrung und -4-
AT 393 032 B ist mit einem Abtriebselement (51) der Bremswelle (5) in Eingriff.
Durch die Verwendung eines Tragbockes (46) und mehreren Spannscheiben (49) mit unterschiedlich angeordneten Aufnahmebohrungen die an verschiedene Gehäuseflansche (50) bzw. Befestigungen angepaßt sind ist ein rascher Wechsel der elektrischen Maschinen (2) möglich.
Wie weiters zu ersehen ist, können bei dieser Variante nach Fig. 4, wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen, alle Vorteile der Befestipngsvorrichtung (13), da- Verstellvorrichtung (11), sowie die der in Fig. 2 und 3 beschriebenen Hubvorrichtung (12), für den universellen Einsatz der Prüfeinrichtung (1) herangezogen werden.
Bezugszeichenaufstellung (1) Prüfeinrichtung (2) Maschine (3) Antriebsmotor (4) Lagerelement (5) Bremswelle (6) Stirnfläche (7) Aufspannvorrichtung (8) Aufspannplatte (9) Aufspannfläche (10) Haltevorrichtung (11) Verstellvorrichtung (12) Hubvorrichtung (13) Befestipngsvorrichtung (14) Einstellrichtung (15) Bremsvorrichtung (16) Bremsscheibe (17) Antriebswellenstummel (18) Antriebsorgan (19) Übertragungsglied (20) Antriebselement (21) Steuereinrichtung (22) Meßeinrichtung (23) Verstellorgan (24) Bremsorgan (25) Huborgan (26) Traplatte (27) Lagerteil (28) Verstellspindel (29) Wandermutter (30) Gleitkulisse (31) Gegenkulisse (32) Führungsanordnung (33) Führungselement (34) Spannorgan (35) Hemmvorrichtung (36) Stellrichtung (37) Hubantrieb (38) Führungsrohr (39) Traggestell (40) Hubstempel (41) Laufrolle (42) Exzenter (43) Exzenterwelle -5-

Claims (14)

  1. AT 393 032 B (44) Druckspindel (45) Paßstück (46) Tragbock (47) Spannfläche (48) Aufnahmeöffnung (49) Spannscheibe (50) Gehäuseflansch (51) Abtriebselement PATENTANSPRÜCHE 1. Prüfeinrichtung für elektrische Maschinen von Kraftfahrzeugen mit einem Antriebsmotor, mit einer Aufspannvorrichtung für die elektrische Maschine und mit einer Verstellvonichtung für die elektrische Maschine, die eine senkrecht zu einer Antriebswelle des Antriebsmotors verlaufende Stellrichtung aufweist, und mit einer der Prüfeinrichtung zugeordneten Meß- und/oder Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannvorrichtung (7) benachbart eine Bremsvorrichtung (15) angeordnet ist und eine mit einer Bremsscheibe (16) der Bremsvorrichtung (15) verbundene Bremswelle (5) in etwa parallel zur Antriebswelle des Antriebsmotors (3) angeordnet ist, daß die Aufspannvorrichtung (7) senkrecht zu einer Aufspannfläche (9) mittels eines Hubantriebes (37) verstellbar ist und daß die Stellrichtung (36) der Verstellvorrichtung (11) senkrecht zur Antriebswelle und in etwa parallel zur Aufspannfläche (9) verläuft
  2. 2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannvorrichtung (7) mehrere in Längsrichtung der Antriebs- bzw. Bremswelle (5) mit Abstand voneinander, insbesondere in einem Raster, angeordnete Befestigungsvorrichtungen (13) für die elektrischen Maschinen (2), insbesondere Starter- und Lichtmaschinen, und/oder für eine die elektrischen Maschinen aufhehmende Haltevarrichtung (10) aufweist
  3. 3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannvorrichtung (7) eine Führungsanordnung (32) für die die elektrische Maschine (2) aufnehmende Haltevorrichtung (10) aufweist, die parallel zur Antriebs- bzw. Bremswelle (5) verläuft, und daß die Haltevorrichtung (10) mit einer Klemmvorrichtung (35) versehen ist
  4. 4. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Antriebsund der Bremswelle (5) über ein Übertragungsglied (19) mit der zu prüfenden elektrischen Maschine (2) kuppelbar und der Aufspannvorrichtung (7) zugewandt sind.
  5. 5. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswelle (5) zwischen der Antriebswelle und einer Längsachse der Haltevorrichtung (7) bei in mittiger Ruhestellung befindlicher Verstellvorrichtung (11) angeordnet ist.
  6. 6. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannvorrichtung (7) aus einem Gehäuse und einer Aufspannplatte (8) besteht und diese über die Verstellvorrichtung (11) verbunden sind.
  7. 7. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvonichtung (11) aus einer Verstellspindel (28) besteht, die in zwei voneinander distanzierten Lagerteilen (27) am Gehäuse axial unverrückbar gehaltert ist und die zwischen den Lagerteilen (27) eine Wandermutter trägt, die mit der Aufspannplatte (8) verbunden ist
  8. 8. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse ein Rahmen ist, der mit zur Stellrichtung (36) parallelen Gleitkulissen (30) versehen ist, zwischen denen eine mit der Aufspannplatte (8) verbundene Gegenkulisse (31) spielfrei geführt ist -6- AT 393 032 B
  9. 9. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsanordnung (32) durch quaderförmige Führungsleisten gebildet ist, die an zwei Längsseiten die Aufspannplatte (8) überragen.
  10. 10. Prüfeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevonichtung (10) mit in die 5 Führungsanordnung (32) eingreifenden Führungselementen (33) versehen ist und daß mittels der Klemmvorrichtung (35) die Führungselemente (33) spielfrei an die Führungsanordnung (32) anpreßbar sind.
  11. 11. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubantrieb (37) für die Aufspannvorrichtung (7) in einem Traggestell (39) gelagert ist. 10
  12. 12. Prüfeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubantrieb (37) durch einen Exzenter (42) gebildet ist, der mit einer in dem Traggestell (39) gelagerten Exzenterwelle (43) verbunden ist.
  13. 13. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 3, 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der 15 Aufspannfläche (9) der Aufspannvorrichtung (7) keilförmige Paßstücke (45) befestigt sind, die die elektrischen Maschinen (2) lagefest aufnehmen, die von einer Druckspindel (44) einer in die Führungsanordnung (32) der Aufspannvorrichtung (7) eingreifenden und die Maschinen umfassenden Haltevorrichtung (10) gegen die Paßstücke (45) gespannt sind.
  14. 14. Prüfeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Aufspannfläche (9) der Aufspannvorrichtung (7) ein L-förmiger Tragbock (46) montiert ist mit einer zur Bremswelle (5) konzentrischen Aufnahmeöffnung (48) zur Aufnahme von Spannscheiben (49) zur Befestigung von unterschiedlichen elektrischen Maschinen (2) (Fig. 4). 25 Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -7-
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DE3231141A1 (de) * 1982-08-21 1984-02-23 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Dauerlauf-pruefeinrichtung fuer andrehvorrichtungen von brennkraftmaschinen

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