AT392190B - Hydraulikanlage fuer den antrieb eines streugeraets - Google Patents
Hydraulikanlage fuer den antrieb eines streugeraets Download PDFInfo
- Publication number
- AT392190B AT392190B AT277285A AT277285A AT392190B AT 392190 B AT392190 B AT 392190B AT 277285 A AT277285 A AT 277285A AT 277285 A AT277285 A AT 277285A AT 392190 B AT392190 B AT 392190B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- line
- pressure
- hydraulic
- hydraulic motor
- valve
- Prior art date
Links
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 claims description 5
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
- Sowing (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
AT 392 190 B
Hydraulikanlage für ein Streugerät
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Hydraulikanlage nach der Gattung des Hauptanspruchs. Eine derartige Hydraulikanlage z. B. bei Düngerstreuern hat gegenüber einem mechanischen Antrieb den Vorteil, daß sie viel wirtschaftlicher betrieben werden kann, da die Brennkraftmaschine nicht immer mit hoher Drehzahl gefahren werden muß. Die bekannte Hydraulikanlage hat jedoch den Nachteil, daß sie voluminös auch aufwendig ist und in ihrer Wirkungsweise noch nicht optimal ist (Agrartechnik International, Juli 1983, Seite 14 und 15).
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Hydraulikanlage mit dem kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß sie sehr wirtschaftlich betrieben und daß sie sehr kompakt und billig gebaut werden kann.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen Merkmale möglich.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Sie zeigt in schematischer Darstellung einen Hydraulikplan für einen Düngerstreuer.
Beschreibung des Erfindungsbeispiels
In der Figur ist mit (10) eine Pumpe bezeichnet, die von einer Brennkraftmaschine (11) angetrieben ist und Druckmittel aus einem Behälter (12) ansaugt. Die Pumpe (10) fördert das Druckmittel über eine Förderleitung (13) und ein in dieser angeordnetes Wegeventil (14) zu einem einstellbaren Dreiwege-Stromregelventil (15). Das Wegeventil (14) weist zwei Schaltungen (I) und (Π) auf, wobei in der Schaltstellung (Π) das von der Pumpe (10) geförderte Druckmittel zum Behälter (12) zurückfließt.
Vom Dreiwegestromregelventil (15) gehen zwei Leitungen (16,17) aus. Die Leitung (16) führt zu einem Hydromotor (18), der einen nicht dargestellten Düngerstreuer antreibt. Die Leitung (17) führt zu einem einfach wirkenden Hydrozylinder (19), welcher den Streutrichter für den Düngerstreuer öffnet und schließt. Vom Hydromotor (18) führt eine Rücldeitung (21) zum Behälter. Von ihr zweigt eine Leitung (22) ab, die im Knotenpunkt (A) in die Leitung (17) mündet. Weiterhin geht von der Leitung (17) - und zwar vor der Einmündung (A) der Leitung (22) in die Leitung (17) - eine Leitung (23) aus, die ebenfalls wieder in die Leitung (22) mündet. In der Leitung (23) ist ein verstellbares Druckbegrenzungsventil (24) angeordnet. Der Auslaß des Druckbegrenzungsventils (24) mündet in die Leitung (23). Zwischen der Mündungsstelle der Leitung (23) in die Leitung (22) und der Mündungsstelle letzterer in die Leitung (17) ist eine Drossel (25) angeordnet.
Von der Leitung (16) führt eine ein Rückschlagventil (28) mit geringem Öffnungsdruck (ca. 0,5 bar) enthaltende Leitung (27) zur Leitung (22), das sich in Richtung von der Leitung (22) zur Leitung (16) hin zu öffnen vermag. Weiterhin befindet sich in der Leitung (21) ein vorgespanntes Rückschlagventil (29) (ca. 3 bar), und zwar - bezogen auf den Abfluß vom Hydromotor - hinter der Mündungsstelle der Leitung (22) in die Leitung (21); das Rückschlagventil vermag sich in Richtung zum Behälter (12) hin zu öffnen.
Das Dreiwegestromiegelventil (15) ist so ausgelegt, daß ein konstante einstellbarer Druckmittelstrom über die Leitung (16) zum Hydromotor (18) fließt und der Reststrom über die Leitung (17) zum Arbeitszylinder (19). Durch den Konstantstrom erhält der Hydromotor (18) eine konstante Drehzahl und treibt nun den Streuteller an.
Um den Arbeitszylinder (19) entgegen der Last (Öffnen des Streutrichters) zu betätigen, ist ein Druck von 30 bis 40 bar erforderlich, welcher sich dann einstellt, wenn über die Drossel (25) ein bestimmter Druckmittelstrom fließt. Das Druckbegrenzungsventil (24) ist auf den genannten Druck von 30 bis 40 bar eingestellt. Das in die Leitung (17) strömende Druckmittel gelangt also am Knotenpunkt (A) in die Zweigleitung (22) und strömt über die Drossel (25) und dann weiter über das Rückschlagventil (29) in die Rücklaufleitung (21). Der Öffnungsdruck des Druckbegrenzungsventils (24) stellt sich dann ein, wenn über die Drossel (25) die obengenannte, bestimmte Druckmittelmenge fließt. Dann ergibt sich nämlich vor der Drossel (25) ein solcher Staudruck, der den Hydrozylinder (19) öffnet.
Wird das Wegeventil (14) in seine Stellung (II) gebracht, so fließt das von der Pumpe geförderte Druckmittel unmittelbar zum Behälter (12) zurück. Der Hydromotor (18) erhält nun von der Pumpe (10) kein Druckmittel mehr, aber rotiert infolge der Masse des Streutellers noch einige Zeit weite. Um dabei Unterdrück zu vermeiden, muß der Hydromotor (18) Druckmittel nachsaugen können. Dies wird erreicht über das Rückschlagventil (28) in Kombination mit dem als Vorspannventil wirkenden Rückschlagventil (29), und zwar dadurch, daß das vom Hydromotor (18) abfließende Druckmittel in die Leitung (27) und über das Rückschlagventil (28) (ca. 0,5 bar Vorspannung) sowie die Leitung (16) sofort wieder zur Eingangsseite des Hydromotors (18) gelangt. Der Hydromotor bleibt dadurch stets mit Druckmittel gefüllt, was eine Voraussetzung ist für den Anlauf desselben vor einer Bewegung des Hydrozylinders (19). -2-
Claims (5)
- AT 392 190 B Vorteilhaft ist es, das Dreiwege-Stromregelventil (15) nahe am Eingang des Hydromotors (18) anzuordnen, weil man dadurch nur einen kurzen Leitungsteil (16) benötigt Zweckmäßigerweise kann die beschriebene Einrichtung, d. h. das Stromregelventil (15), das Druckbegrenzungsventil (24), die Drossel (25) und die Rückschlagventile zu einem Block (30) zusammengefaßt werden und direkt an der Zulaufseite des Hydromotors (18) montiert werden. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Anschlußblock (31), und beide Blöcke (30,31) sind durch ein Toleranzen ausgleichendes Steckrohr (32) miteinander verbunden. Auf diese Weise erhält man eine sehr kompakte Antriebseinheit mit minimalem Verrohrungsaufwand, die in einer Werkstatt leicht einstell- und prüfbar ist. PATENTANSPRÜCHE 1. Hydraulikanlage für den Antrieb eines Streugeräts, insbesondere eines Düngerstreuers, mit einer von der Brennkraftmaschine des Fahrzeugs angetriebenen Pumpe, die einen konstanten Druckmittelstrom über ein der Pumpe nachgeschaltetes Dreiwege-Stromregelventil zu einem den Streuteller antreibenden Hydromotor fördert und einen Reststrom über eine Zweigleitung zu einem von einem Hydrozylinder betätigten Streutrichter, dadurch gekennzeichnet, daß parallel an die Zweigleitung (17) eine Drossel (25) angeschlossen ist, wobei die an dieser erzeugte Druckdifferenz ein Druckbegrenzungsventil (24) steuert, das den für die Betätigung des Hydrozylinders (19) notwendigen Druck vorgibt und begrenzt.
- 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Zweigleitung (17) zwei Leitungen (22, 23) abzweigen, die miteinander verbunden sind und zur Rückleitung (21) führen und daß in der ersten Leitung (23) das Druckbegrenzungsventil (24) und in der zweiten Leitung (22) die Drossel (25) angeordnet ist.
- 3. Anlage nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rücklaufleitung (21) ein sich in Richtung zum Behälter öffnendes, vorgespanntes Rückschlagventil (29) angeordnet ist, und zwar an einer Stelle, die hinter der Mündung der Leitung (22) in die Leitung (21) liegt, bezogen auf den Auslaß des Hydromotors (18).
- 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zweigleitung (27), welche die Leitungen (22) und (16) verbindet, ein Rückschlagventil (28) angeordnet ist.
- 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei beidseits des Hydromotors für den Druckmittelkreislauf dienende Hydraulikblöcke angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikblöcke mit Hilfe eines Toleranzen ausgleichenden Steckrohrs (32) miteinander verbunden sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnung
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843435398 DE3435398A1 (de) | 1984-09-27 | 1984-09-27 | Hydraulikanlage fuer ein streugeraet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA277285A ATA277285A (de) | 1990-08-15 |
| AT392190B true AT392190B (de) | 1991-02-11 |
Family
ID=6246454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT277285A AT392190B (de) | 1984-09-27 | 1985-09-23 | Hydraulikanlage fuer den antrieb eines streugeraets |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT392190B (de) |
| DE (1) | DE3435398A1 (de) |
| SE (1) | SE463007B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN120889789A (zh) * | 2025-10-09 | 2025-11-04 | 潍柴雷沃(潍坊)农业装备有限公司 | 一种播种机控制液压系统以及控制方法 |
-
1984
- 1984-09-27 DE DE19843435398 patent/DE3435398A1/de not_active Withdrawn
-
1985
- 1985-09-23 AT AT277285A patent/AT392190B/de not_active IP Right Cessation
- 1985-09-26 SE SE8504459A patent/SE463007B/sv not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3435398A1 (de) | 1986-04-03 |
| SE463007B (sv) | 1990-10-01 |
| ATA277285A (de) | 1990-08-15 |
| SE8504459L (sv) | 1986-03-28 |
| SE8504459D0 (sv) | 1985-09-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2446963C2 (de) | Hydraulische Stelleinrichtung | |
| DE69400755T2 (de) | Bremsdruckregeleinrichtung | |
| DE4004854A1 (de) | Hydraulische steuereinrichtung | |
| DE2208842C2 (de) | Antrieb einer Lenkeinrichtung und mehrerer Zubehörgeräte für Fahrzeuge durch ein hydrostatisches Getriebe | |
| DE3127831A1 (de) | "system und vorrichtung zum pumpen" | |
| DE2840687A1 (de) | Einrichtung zur regelung des foerderstroms und zur begrenzung des foerderdrucks einer verstellbaren pumpe. | |
| WO2009112121A1 (de) | Steuergerät sowie dessen verwendung | |
| AT392190B (de) | Hydraulikanlage fuer den antrieb eines streugeraets | |
| EP0203100A1 (de) | Hydraulikanlage. | |
| DE3524615C2 (de) | Hydraulikeinheit zum Betätigen einer Differentialsperre für ein Kraftfahrzeug | |
| DE3628444A1 (de) | Hydrostatischer antrieb von nebenaggregaten eines fahrzeugs | |
| DE2218472A1 (de) | Hydrostatisches getriebe | |
| DE3016943A1 (de) | Hydraulische anlage mit zwei pumpen | |
| DE4306377C2 (de) | Saugrohraufladung für Mobilhydraulik | |
| DE2919206A1 (de) | Einrichtung zur steuerung eines hydraulischen verbrauchers | |
| DE3438015A1 (de) | Pumpe mit konstantem foerdervolumen | |
| EP1504173A1 (de) | Druckversorgungseinrichtung f r eine elektrohydraulische ven tilsteuerung von gaswechselventilen in brennkraftmaschinen | |
| DE2754430A1 (de) | Steuereinrichtung fuer mindestens zwei verstellbare pumpen | |
| DE3422205A1 (de) | Hydraulikanlage | |
| DE2246546A1 (de) | Kraftstoffeinspritzanlage von fremdgezuendeten brennkraftmaschinen | |
| DE2347493C2 (de) | Dosiervorrichtung zur durchflußabhängigen Dosierung von Fluids | |
| DE1908138C3 (de) | Kraftstoff-Einspritzanlage für Ottomotoren | |
| DE1958436C (de) | Hydrostatisches Fahrzeuggetriebe | |
| DE3022632C2 (de) | Kraftstoff-Einspritzanlage für einen Otto-Motor | |
| DE3346375A1 (de) | Einrichtung zur aenderung der betonfoedermenge einer betonpumpe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |