AT391489B - Nadelvorrichtung fuer ein vlies - Google Patents

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H18/00Needling machines
    • D04H18/02Needling machines with needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

Nr. 391 489
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadelvorrichtung für ein Vlies mit einer bürstenartigen Stichunterlage, die aus einem endlos um Umlenkrollen geführten Zugmittel und auf dem Zugmittel in Umlaufrichtung unmittelbar hintereinandergereihten, sich quer zum Zugmittel erstreckenden Bürstehkörpem mit eine Vliesauflage bildenden Borsten besteht. 5 Um die Nachteile ortsfester Loch- oder Lamellenplatten zu vermeiden, wurden bereits mit dem zu nadelnden Vlies mitlaufende Stichunterlagen in Form von endlos um Umlenkrollen geführten, mit eine Vliesauflage bildenden Borsten besetzten Biirstenbändem vorgeschlagen (DE-OS 2131385), deren Borstenbesatz den Einstich der Nadeln eines Nadelbrettes unabhängig von einer Lochteilung od. dgl. erlaubt Diese bekannten, bürstenartigen Stichunterlagen konnten jedoch nicht höheren Anforderungen hinsichtlich einer gleichmäßigen Vemadelung 10 genügen, was zu einer Weiterentwicklung der Bürstenbänder geführt hat (EP-B-183 952), indem die endlosen Bürstenbänder aus Bürstenplatten zusammengesetzt wurden, die mit gezahnten Rändern so ineinandergreifen, daß die im Bereich der Zähne angeordneten Borstenbüschel jeweils mit den Borstenbüscheln im Bereich der Zähne der anschließenden Bürstenplatten eine gleichmäßige Verteilung der Borstenbüschel über die gesamte Stichfläche gewährleisten. Trotz dieser aufwendigen Maßnahme kann jedoch die angestrebte gleichmäßige Vemadelung eines 15 Vlieses nicht unter allen Umständen gewährleistet werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Nadelvorrichtung der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß sich die durch die Zusammensetzung aus Bürstenkörpem bedingte Teilung der Stichunterlage nicht nachteilig auf die Vemadelung des Vlieses auswirken kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß sich die Bürstenkörper im Bereich ihrer quer zum 20 Zugmittel verlaufenden Stoßflächen gegen eine Verkantung um eine Querachse zur Umlaufrichtung aneinander formschlüssig abstützen.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die einzelnen Bürstenkörper beim Einstich der Nadeln eines Nadelbrettes in das auf den Borsten aufliegende Vlies zum Aufkanten neigen, weil über die in das Vlies eindringenden Nadeln auf den Borstenbesatz eine entgegen der Umlaufrichtung der Stichunterlage wirksame 25 Rückhaltekraft ausgeübt wird, die ein zum Umlaufsinn des Zugmittels gegensinniges Kippmoment auf die einzelnen Bürstenkörper bedingt. Diesem Kippmoment zufolge ergibt sich bei bekannten, gattungsgemäßen Nadelvorrichtungen zwischen den in Umlaufrichtung aneinanderstoßenden Bürstenköipem ein Versatz da- Höhe nach, der eine treppenartige Abstufung der durch die Borstenspitzen gebildeten Auflagefläche für das Vlies nach sich zieht, was unmittelbar zu einer ungleichmäßigen Vemadelung führt. Da nach der Erfindung ein solches 30 Aufkanten der Bürstenkörper dadurch vermieden wird, daß sich die Bürstenkörper im Bereich ihrer qua1 zum Zugmittel verlaufenden Stoßflächen gegen einen Höhenversatz aneinander formschlüssig abstützen, heben sich die im Stoßbereich gegensinnig wirkenden Kippmomente der aneinanderstoßenden Bürstenkörper auf, wodurch die gleichmäßige Vliesauflage erhalten bleibt. Es kann daher auch der Aufwand einer zahnartigen Ausbildung der Ränder der Bürstenköiper entfallen, ohne das Vemadelungsergebnis zu beeinträchtigen. 35 Die formschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen in Umfangsrichtung aneinanderstoßenden Bürstenkörpem muß einerseits das für die Umlenkung des Zugmittels um die Umlenkrollen erforderliche Auseinanderschwenken der Bürstenkörper zulassen und anderseits das Aufkanten des jeweils in Umlaufrichtung nachfolgenden Bürstenkörpers durch den unmittelbar vorausgehenden Bürstenkörper verhindern, der ja aufgrund der gleichsinnig wirkenden Kippmomente im Bereich der hinteren Stoßfläche niedergedrückt wird. Im einfachsten 40 Fall genügt es daher, wenn die Bürstenkörper im Bereich ihrer hinteren Stoßfläche einen Stützansatz der jeweils nachfolgenden Bürstenkörper auf der dem Zugmittel abgewandten Seite übergreifen. Günstigere Abstützverhältnisse können jedoch erhalten werden, wenn sich die Bürstenkörper über in Rastausnehmungen eingreifende Kupplungsansätze aneinander formschlüssig abstützen, weil über solche in Rastausnehmungen eingreifende Kupplungsansätze eine selbstzentrierende Wirkung mit einer spielfreien Abstützung zwischen den 45 Bürstenkörpem erzielt werden kann, beispielsweise durch eine konische oder kalottenartige Ausbildung der Kupplungsansätze.
Werden die Bürstenkörper an ihren beiden quer zum Zugmittel verlaufenden Stoßflächen mit gleichem Abstand von der Längsmitte mit je einer Rastausnehmung und einem Kupplungsansatz versehen, wobei jeweils die Rastausnehmung auf der einen Stoßfläche einem Kupplungsansatz auf der gegenüberliegenden Stoßfläche des 50 Biirstehkörpers gegenüberliegt, so ist bei der Montage der Bürstenkörper auf keine vorgegebene Montagelage zu achten, weil stets einer Rastausnehmung des einen Bürstenkörpers ein Kupplungsansatz des anschließenden Bürstenkörpers gpgenübersteht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemäße Stichunterlage einer Nadelvorrichtung ausschnittsweise in einer schematischen Seitenansicht, 55 Fig. 2 eine zum Teil aufgerissene Draufsicht auf einen Bürstenkörper einer solchen Stichunterlage und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie (ΙΗ-ΠΙ) der Fig. 2 in einem größeren Maßstab.
Die in üblicher Weise mit wenigstens einem Nadelbrett einer Nadelvorrichtung zusammenwirkende Stichunterlage (1) besteht gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus einem endlos über Umlenkrollen (2) geführten Zugmittel (3), an dem Halterungen (4) für auswechselbar angeordnete 60 Bürstenkörper (5) vorgesehen sind. Diese Halterungen (4) weisen Führungsschienen (6) auf, die mit Hilfe von Befestigungsschrauben (7) an Tragkörpem (8) festgeklemmt werden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Befestigungsschrauben (7) in Ansatzköpfe (9) auf der Innenseite des Zugmittels (3) eingreifen, so daß diese -2-

Claims (3)

  1. Nr. 391489 Ansatzköpfe (9) zur formschlüssigen Mitnahme des Zugmittels (3) durch eine angetriebene Umlenkrolle verwendet werden können, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Die auf die Führungsschienen (6) aufgeschobenen und gegen ein axiales Verschieben gesicherten Bürstenkörper (5), die entsprechende Borstenbüschel (10) tragen, stützen sich im Bereich ihrer quer zum 5 Zugmittel (3) verlaufenden Stoßflächen (11) gegen eine Verkantung um eine Querachse aneinander formschlüssig ab, und zwar mit Hilfe von in Rastausnehmungen (12) eingreifenden Kupplungsansätzen (13). Durch diese gegenseitige formschlüssige Abstützung der in Umlaufrichtung (14) unmittelbar hintereinandergereihten Bürstenkörper (5) wird eine gegenseitige Versetzung der Bürstenkörper (5) der Höhe nach verhindert, wie sie sonst zufolge der auftretenden Belastungen auftritL Über das beim Einstich der Nadeln gegen 10 eine Mitnahme durch die Stichunterlage (1) zurückgehaltene Vlies, das ja auf den Borsten auf ruht, wird nämlich auf die Stichunterlage (1) eine im Sinne des Pfeiles (15) wirksame Rückhaltekraft ausgeübt, die im Zusammenwirken mit der Förderkraft des Zugmittels (3) auf die Bürstenkörper (5) ein Kippmoment bewirkt, das gegensinnig zum Umlaufsinn des Zugmittels (3) gerichtet ist. Dieses Kippmoment würde im Bereich der jeweils vorderen Stoßfläche ein Aufkanten, im Bereich der hinteren Stoßfläche eines jeden Bürstenkörpers (5) 15 jedoch ein Niederschwenken des Bürstenkörpers bedingen, wenn nicht eine entsprechende Abstützung zwischen den Bürstenkörpem (5) vorgesehen wäre. Diese Abstützung bewirkt, daß sich die im Bereich eines gemeinsamen Stoßes wirksamen Kippmomente benachbarter Bürstenkörper aufheben und eine von der Belastung der Bürstenkörper (5) ungestörte Stichunterlage (1) sichergestellt wird. Beim Umlenken des Zugmittels (3) werden die Bürstenkörper zwangsläufig auseinandergeschwenkt, wobei 20 die Kupplungsansätze (13) aus den zugehörigen Rastausnehmungen (12) austreten, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Nach der Umlenkung werden die Bürstenkörper wieder unter einer formschlüssigen Kupplung zueinander geschwenkt, wobei aufgrund der geometrischen Form der Kupplungsansätze (13) im Zusammenwirken mit den Rastausnehmungen (12) eine Selbstzentrierung und darüber hinaus eine spielfreie Abstützung der Bürstenkörper aneinander gewährleistet wird. 25 Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, weist jeder Bürstenkörper (5) an seinen beiden Stoßflächen (11) jeweils einen Kupplungsansatz (13) und eine Rastausnehmung (12) auf, wobei die Rastausnehmungen (12) auf der einen Stoßfläche jeweils einem Kupplungsansatz (13) auf der gegenüberliegenden Stoßfläche des Bürstenkörpers zugeordnet sind. Da außerdem die Rastausnehmungen (12) und Kupplungsansätze (13) gleichen Abstand von der Längsmitte (16) des Bürstenkörpers (5) aufweisen, können die Bürstenkörper (5) auch jeweils 30 um 180° gedreht eingebaut werden. 35 PATENTANSPRÜCHE 40 1. Nadelvoirichtung für ein Vlies mit einer bürstenartigen Stichunterlage, die aus einem endlos um Umlenkrollen geführten Zugmittel und auf dem Zugmittel in Umlaufrichtung unmittelbar hintereinandergereihten, sich quer zum Zugmittel erstreckenden Bürstenkörpern mit eine Vliesauflage bildenden Borsten besteht, dadurch 45 gekennzeichnet, daß sich die Bürstenkörper (5) im Bereich ihrer quer zum Zugmittel (3) verlaufenden Stoßflächen (11) gegen eine Verkantung um eine Querachse zur Umlaufrichtung (14) aneinander formschlüssig abstützen.
  2. 2. Nadelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bürstenkörper (5) über in 50 Rastausnehmungen (12) eingreifende Kupplungsansätze (13) aneinander abstützen.
  3. 3. Nadelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenkörper (5) an ihren beiden quer zum Zugmittel (3) verlaufenden Stoßflächen (11) mit gleichem Abstand von der Längsmitte (16) je eine Rastausnehmung (12) und einen Kupplungsansatz (13) aufweisen, wobei jeweils die Rastausnehmung (12) auf 55 der einen Stoßfläche (11) einem Kupplungsansatz (13) auf der gegenüberliegenden Stoßfläche (11) des Bürstenkörpers (5) gegenüberliegt. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3- 60
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2700557A1 (fr) * 1993-01-21 1994-07-22 Dilo Kg Maschf Oskar Agencement de brosse pour aiguilleteuse.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2700557A1 (fr) * 1993-01-21 1994-07-22 Dilo Kg Maschf Oskar Agencement de brosse pour aiguilleteuse.

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