AT391392B - Rechen - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D7/00—Rakes
- A01D7/04—Rakes with adjustable rake-bar
Landscapes
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Description
t
Nr. 391 392
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rechen mit einem zinkenbestückten Balken und einem daran über einen Befestigungsbeschlag angesetzten Stiel, wobei der Befestigungsbeschlag eine am Balken um eine balkenparallele Schwenkachse schwenkverstellbar abgestützte, eine Stielaufnahme tragende Abstützleiste aufweist, die lagerschalenartig eine sich um die Schwenkachse krümmende zylindrische Lagerfläche bildet und durch in quer zur 5 Schwenkachse verlaufenden Querschlitzen sitzende Verbindungsschrauben in ihrer Schwenklage gegenüber dem Balken fixierbar ist
Beim üblichen Einsatz von Rechen werden die Zinken im wesentlichen bodenparallel geführt und die Zinken ,, sind dazu auch spitzwinkelig zu der durch den Balken und den Stiel gegebenen Ebene eingesetzt. Um die Lage der /
Zinken der jeweiligen Handhabungsart, der Größe des Benützers u. dgl. anpassen zu können, gibt es bereits 10 Befestigungsbeschläge zwischen Balken und Stiel, die eine Schwenkverstellung des Stieles gegenüber dem Balken und damit gegenüber der Zinkenlage erlauben, doch benötigen die bekannten Beschläge meist Schamiergelenke zwischen einer am Balken festschraubbaren Abstützleiste und der Stielaufnahme, so daß recht aufwendige, teure Beschläge entstehen, die sich außerdem nur für eine Herstellung aus Metall und nicht auch zur Kunststoffertigung eignen. 15 Darüber hinaus gibt es gemäß der AT-PS 372 567 auch bereits einen Befestigungsbeschlag aus Kunststoff mit einer lagerschalenartigen Abstützleiste, die sich schwenkverstellbar an einem kreiszylindrischen Balken ansetzen und mit diesem über in Querschlitzen geführte Schrauben in verschiedenen Schwenklagen verspannen läßt. Allerdings kann ein solcher Beschlag ausschließlich für Rechenbalken mit Kreisquerschnitt verwendet werden, wozu noch kommt, daß für die notwendige Feststeilbarkeit der Abstützleiste am Balken auch die 20 Krümmungsradien von Leiste und Balken aufeinander abgestimmt sein müssen, was den Anwendungsbereich eines solchen Beschlages praktisch auf eine einzige Balkenform einschränkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und einen Rechen der eingangs geschilderten Art zu schaffen, der sich durch seinen für unterschiedliche Balkenformen geeigneten und dabei gut verstellbaren, stabilen und rationell vorzugsweise auch aus Kunststoff herstellbaren Befestigungsbeschlag 25 auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Befestigungsbeschlag eine der Abstützleiste zugeordnete, am Balken befestigbare Ansatzleiste umfaßt, die eine mit der Lagerfläche der Abstützleiste zusammenwirkende Lagerfläche aufweist und mit der die Abstützleiste durch an sich bekannte Verbindungsschrauben verspannbar ist.
Abstützleiste und Ansatzleiste ergeben miteinander ein einfaches und robustes Schwenklager, wobei die 30 Ansatzleiste einerseits die erforderliche Lagerfläche bietet, anderseits aber mit ihrer Ansatzfläche an beliebigen Balken befestigt werden kann, ohne dadurch die Funktionssicherheit des Schwenklagers zu beeinträchtigen. Der Beschlag kann bei gelockerten Verbindungsschrauben durch Relativverschwenken der Ansatz- und Abstützleiste entlang der Lagerflächen innerhalb eines durch die Querschlitze bestimmten Schwenkbereiches schnell und mit wenigen Handgriffen verstellt werden und ergibt bei angezogenen Schrauben eine in jeder Schwenkstellung feste 35 und stabile Verbindung zwischen Stiel und Zinkenbalken. Auf rationelle Weise kann der Rechen unabhängig von seiner Balkenform innerhalb weiter Bereiche verstellt und den individuellen Wünschen des Benützers angepaßt werden, wobei alle Beschlagsteile problemlos aus Kunststoff zu fertigen sind und dennoch einen hochbelastbaren Stielanschluß mit sich bringen.
Sind erfindungsgemäß die an sich bekannten Verbindungsschrauben zusätzlich als Befestigungsschrauben für 40 die Ansatzleiste vorgesehen, kommt es zu einer weiteren Vereinfachung, da zur Befestigung der Ansatzleiste am Balken und zum Verspannen der Beschlagsteile ein und dieselben Schrauben verwendet werden können, was nicht nur die Zahl der Schrauben minimiert, sondern auch die Zahl der die Leisten schwächenden Schraubenlöcher herabsetzt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn erfindungsgemäß die Lagerflächen, wie an sich bekannt, Längsrillen 45 aufweisen, wobei vorzugsweise die konvexe Lagerfläche schwächer gekrümmt ist als die konkave Langerfläche und sich.die Längsrillen der konvexen Lagerfläche nur im Scheitelbereich der Ansatzleiste befinden. Durch die Längsrillen od. dgl. Profilierung verzahnen sich beim Verspannen der Leisten die Lagerflächen, so daß eine lagesichere Schwenkstellung des Beschlages auch bei geringen Anzugskräften der Verbindungsschrauben garantiert wird. 50 Ist dabei die konvexe Lagerfläche schwächer gekrümmt als die konkave Lagerfläche, heben sich bei gelockerten Schrauben die Längsrillen voneinander ab, was das Schwenkverstellen erleichtert, und greifen nur beim Anziehen der Verschraubung ineinander, wobei durch die Elastizität der Leisten eine Vorspannung auftritt, die die Festigkeit des Beschlages erhöht und ein Lockern der Verbindungsschrauben verhindert Beim Verspannen der Verschraubung ist außerdem jeweils ein sattes Aneinanderliegen der Leisten auch an den Randbereichen 55 gewährleistet, so daß kein das Arbeiten behinderndes Hängenbleiben von Halmen u. dgl. zu befürchten ist.
Weist weiters die Ansatzleiste eine mit einer längsverlaufenden Anschlagkante od. dgl. begrenzte Ansatzfläche auf, läßt sich der Beschlag sauber und lagesicher am Balken befestigen, wobei sich durch die Anschlagkante auch bei einer Schwenkverstellung des Beschlages eine einwandfreie Positionierung ergibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher veranschaulicht, und zwar zeigen 60 Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Rechen im Querschnitt und
Fig. 2 ein Detail des Befestigungsbeschlages dieses Rechens im Schnitt größeren Maßstabes.
Ein Rechen (1) setzt sich aus einem mit Zinken (2) bestückten Balken (3) und einem am Balken (3) über -2-
Claims (4)
- Nr. 391 392 einen Befestigungsbeschlag (4) angesetzten Stiel (5) zusammen. Der Befestigungsbeschlag (4) ist über eine Ansatzleiste (6) am Balken (3) festgeschraubt und weist als Stielaufnahme eine Tülle (7) auf, wobei zur Einstellung der Winkellage zwischen Stiel (5) und Zinken (2) die Ansatzleiste (6) und eine an der Tülle (7) angeformte Abstützleiste (8) mit um die Schwenkachse gekrümmten zylindrischen Lagerflächen (6a), (8a) lagerschalenartig Zusammenwirken. Die Ansatzleiste (6) und die Abstützleiste (8) sind über Verbindungsschrauben (9) miteinander verspannbar und damit in jeder relativen Schwenklage zueinander fixierbar, wobei die Verbindungsschrauben (9) in Querschlitzen (10) der Abstützleiste (8) sitzen, so daß die Ansatzleiste (6) und die Abstützleiste (8) relativ zueinander innerhalb des durch die Schlitzlänge definierten Bereiches schwenkverstellbar sind. Der Einfachheit halber dienen die Verbindungsschrauben (9) zusätzlich auch zur Befestigung der Ansatzleiste (6) am Balken (3), so daß insgesamt mit jeweils einer Verbindungsschraube (9) beidseits der Tülle (7) das Auslangen gefunden wird. Zum sauberen Ansatz der Ansatzleiste (6) am Balken (3) ist die Ansatzfläche (11) der Ansatzleiste (6) mit einer längsverlaufenden Anschlagkante (12) begrenzt, wodurch eine drehsichere Befestigung des Befestigungsbeschlages (4) am Balken (3) gewährleistet ist. Wie vor allem aus Fig. 2 hervorgeht, können die Lagerflächen (6a), (8a) der Ansatzleiste (6) und der Abstützleiste (8) Längsrillen (6b), (8b) aufweisen, um beim Verspannen miteinander rutschfest verzahnt zu werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die konvexe Lagerfläche (6a) der Ansatzleiste (6) schwächer gekrümmt ist als die konkave Lagerfläche (8b) der Abstützleiste (8), so daß durch die Eigenelastizität die nicht verspannten Leisten mit ihren Längsrillen (6b), (8b) außer Eingriff kommen und sich gut verstellen lassen, was noch dadurch erleichtert wird, daß sich die Längsrillen (6b) der konvexen Lagerfläche (6a) lediglich im Scheitelbereich der Ansatzleiste (6) befinden und die Randzonen der konkaven Lagerfläche (8a) am glatten Teil gleiten können (Fig. 2). Erst durch ein Anziehen der Verbindungsschrauben (9) werden die Ansatzleiste (6) und die Abstützleiste (8) gegeneinander gepreßt und dabei die Längsrillen (6b), (8b) miteinander verzahnt, wodurch die gewünschte starre Verbindung entsteht. Der erfindungsgemäße Rechen (1) zeichnet sich durch seinen besonders einfachen, handlichen und robusten Befestigungsbeschlag (4) aus, der schwierigkeitslos aus Kunststoff hergestellt sein kann und sich auch bestens mit einem Kunststoffrechen kombinieren läßt. PATENTANSPRÜCHE 1. Rechen mit einem zinkenbestückten Balken und einem daran über einen Befestigungsbeschlag angesetzten Stiel, wobei der Befestigungsbeschlag eine am Balken um eine balkenparallele Schwenkachse schwenkverstellbar abgestützte, eine Stielaufhahme tragende Abstützleiste aufweist, die lagerschalenartig eine sich um die Schwenkachse krümmende zylindrische Lagerfläche bildet und durch in quer zur Schwenkachse verlaufenden Querschlitzen sitzende Verbindungsschrauben in ihrer Schwenklage gegenüber dem Balken fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsbeschlag (4) eine der Abstützleiste (8) zugeordnete, am Balken (3) befestigbare Ansatzleiste (6) umfaßt, die eine mit der Lagerfläche (8a) der Abstützleiste (8) zusammenwirkende Lagerfläche (6a) aufweist und mit der die Abstützleiste (8) durch an sich bekannte Verbindungsschrauben (9) verspannbar ist
- 2. Rechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten Verbindungsschrauben (9) zusätzlich als Befestigungsschrauben für die Ansatzleiste (6) vorgesehen sind.
- 3. Rechen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerflächen (6a; 8a), wie an sich bekannt, Längsrillen (6b; 8b) aufWeisen, wobei vorzugsweise die konvexe Lagerfläche (6a) schwächer gekrümmt ist als die konkave Lagerfläche (8a) und sich die Längsrillen (6b) der konvexen Lagerfläche (6a) nur im Scheitelbereich der Ansatzleiste (6) befinden.
- 4. Rechen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzleiste (6) eine mit einer längsverlaufenden Anschlagkante (12) od. dgl. begrenzten Ansatzfläche (11) aufweist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT70489A AT391392B (de) | 1989-03-28 | 1989-03-28 | Rechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT70489A AT391392B (de) | 1989-03-28 | 1989-03-28 | Rechen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA70489A ATA70489A (de) | 1990-04-15 |
| AT391392B true AT391392B (de) | 1990-09-25 |
Family
ID=3497608
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT391392B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT372567B (de) * | 1979-01-31 | 1983-10-25 | Schmiderer Alois | Rechen |
| FR2560483A1 (fr) * | 1984-03-02 | 1985-09-06 | Lemenager Etienne | Rateau pour le nettoyage des locaux d'elevage |
-
1989
- 1989-03-28 AT AT70489A patent/AT391392B/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT372567B (de) * | 1979-01-31 | 1983-10-25 | Schmiderer Alois | Rechen |
| FR2560483A1 (fr) * | 1984-03-02 | 1985-09-06 | Lemenager Etienne | Rateau pour le nettoyage des locaux d'elevage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA70489A (de) | 1990-04-15 |
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