AT390781B - Einrichtung zum abtrennen von feststoffen aus abwaessern - Google Patents

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Purator Klaeranlagen Ing Oeste
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/245Discharge mechanisms for the sediments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
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    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
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Description

Nr. 390 781
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus Abwässern, mit einem Absetzbecken und einem Feststoffabscheider, dem das Wasser-Feststoffgemisch mittels eines Förderers vom Absetzbecken zugeführt wird.
Die Abtrennung von Feststoffen aus kommunalen und/oder industriellen Abwässern bzw. Prozeßwässem erfolgt in Absetzbecken verschiedenster Form. Die Entsorgung der am Beckenboden angesammelten Feststoffe, wozu im vorliegenden Zusammenhang auch die Schlämme gezählt werden, wird in bekannter Weise mittels Förderern, vorzugsweise Pumpen und Heber durchgeführt, welche an verfahrbaren oder stationären Brücken angeordnet sind. Diese Förderer transportieren die Feststoffe über offene Kanäle oder auch Rohrleitungen unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Fördereinrichtungen zu den Feststoffabscheidem. Die Feststoffabscheider sind als Sandklassierer, Trommelsiebmaschinen, Siebscheibenmaschinen und dergleichen ausgebildet und in eigenen stationären Bauwerken installiert Die bekannten Einrichtungen sind zufolge der notwendigen Förderstrecken zwischen Absetzbecken und Feststoffabscheider nicht nur verhältnismäßig aufwendig im Aufbau, es sind auch leicht Störungen in den Förderwegen möglich.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, auf der fahrbaren Brücke einen Entwässerungsbehälter (Silo) für die Feststoffe anzuordnen, ha diesen wird das Wasser-Feststoffgemisch gefördert und das abfließende Wasser kann in das Becken zurückströmen. Ein solcher Entwässerungsbehälter (Silo) ist jedoch schwer, so daß viel Energie für dessen Bewegung benötigt wird.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt eine Einrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus Abwässern zu schaffen, die sowohl im Aufbau als auch im Betrieb einfacher ist. Erreicht wird dies, ausgehend von einer Einrichtung der einleitend charakterisierten Art dadurch, daß der als Fördervorrichtung ausgebildete Feststoffabscheider auf der Brücke angeordnet ist sowie am Rand des Absetzbeckens ein stationärer Behälter vorgesehen ist, in den die Feststoffe laufend abgegeben werden. Durch die gemeinsame Anordnung des Förderers, normalerweise einer Pumpe, und des als Fördervorrichtung ausgebildeten Feststoffabscheiders auf der Brücke entfallen jegliche Verbindungen zwischen Brücke und Feststoffäbscheider, sodaß die Einrichtung wesentlich einfacher wird. Dadurch, daß der eigentliche Behälter für die Feststoffe stationär ist und der Feststoff abscheider in diesen Behälter laufend abgibt, entfällt der Aufwand für dessen Bewegung. Es hat sich gezeigt, daß die Anordnung des Feststoffabscheiders auf der Brücke, die man bisher offenbar für unmöglich gehalten hat, ohne weiteres möglich ist.
Als auf der Brücke anzuordnende Feststoffabscheider eignen sich praktisch alle bekannten Abscheider, z. B. Siebscheiben- oder Trommelsiebmaschinen. Auch kann ein Verdichter, z. B. ein Schnecken- oder Preßkolbenkompaktor angeordnet sein. Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die Brücke als an Trägem befestigte Rinne eines Sandklassierers ausgebildet. Dieser Sandklassierer kann im Pilgerschrittverfahren arbeiten oder als Klassierschnecke gestaltet sein.
Im Rahmen der Erfindung ist es ferner vorteilhaft, wenn die Brücke in an sich bekannter Weise fahrbar ausgebildet und auf ihr ein Zwischenbehälter für die abgeschiedenen Feststoffe angeordnet ist. Dieser kleine Zwischenbehälter, für dessen Bewegung praktisch keine zusätzliche Energie erforderlich ist, kann nach einer vorgegebenen Anzahl von Fahrspielen der Brücke in den stationären Behälter entleert werden. Es ist auch möglich, den Entleervorgang automatisch zu steuern.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigt die Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Brücke einer erfindungsgemäßen Einrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt.
Gemäß den Zeichnungen ist die Rinne (5) eines Sandklassierers an Brückenträgern (1) befestigt, die an Fahrwerksträgem (2) abgestützt sind. Die Fahrwerksträger (2) sind mit Laufrädem (3) und Stützrädem (4) versehen, sodaß die gesamte Brücke auf der Krone eines Absetzbeckens (A) verfahrbar ist.
In der Rinne (5) arbeitet im Pilgerschrittverfahren ein als Sandklassierer ausgebildeter Feststoffabschneider (6), der an schematisch angedeuteten Schwingstützen (6a) aufgehängt ist und über einen Motor (7) angetrieben wird. Am abwurfseitigen Ende des Sandklassierers ist ein Zwischenbehälter (8) für die abgeschiedenen Feststoffe angeordnet, der gegenüber dem starren Teil (9) verschwenkbar ist.
Die auf dem Absetzbecken (A) verfahrbare Brücke weist überdies einen Laufgang (10), ein Geländer (11) sowie Aufstiegsleitem (12) auf. Die Rinne (5) kann überdies mit einer Heizung (13) versehen sein.
Die auf der Sohle des Absetzbeckens (A) abgesetzten Feststoffe werden zusammen mit Abwasser von einem Förderer, nämlich einer Unterwasserpumpe (14), die auf einer Hebevorrichtung (15) aufgehängt ist, über eine Druckleitung (16) in die Rinne (5) gefördert Übersteigt das Flüssigkeitsniveau in der Rinne (5) einen vorgegebenen Wert, wird die überschüssige Menge über einen Überlauf (17) in das Becken (A) zurückgeführt.
Beim Hin- und Herfahren der Brücke über dem Absetzbecken (A) wird daher von der Unterwasserpumpe (14) ein Wasser-Feststoffgemisch über die Leitung (16) in die Rinne (5) gefördert Der im Pilgerschrittverfahren bewegte Sandklassierer befördert die Feststoffe in den Zwischenbehälter (8), das Abwasser kann direkt in das Absetzbecken (A) zurückfließen. Nach einer vorgegebenen Anzahl von Fahrspielen der Brücke, z. B. bei jedem Hin- und Hergang, wird der Inhalt des Zwischenbehälters (8) in einen stationären Behälter (B) entleert Dieses Entleeren kann automatisch z. B. dadurch erfolgen, daß der im Beispiel schwenkbar gelagerte Zwischenbehälter (8) gegen einen Anschlag fährt, wodurch der Behälter im Sinne des eingetragenen Pfeiles verschwenkt und dadurch entleert wird. -2-

Claims (3)

  1. Nr. 390 781 Wie ersichtlich, ist der Aufbau einer erfindungsgemäßen Einrichtung sehr einfach. Insbesondere entfällt jegliche Verbindungsleitung zwischen der Brücke und dem Feststoffabscheider, da letzterer die Brücke selbst bildet. Es ist dabei keineswegs erforderlich, daß der Feststoffäbscheider als im Pilgerschrittverfahren arbeitender Sandklassierer ausgebildet ist, es könnte vielmehr auch eine Klassierschnecke oder ein anderer bekannter Feststoffabscheider auf der Brücke angeordnet sein. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus Abwässern, mit einem Absetzbecken und einem Feststoffabscheider, dem das Wasser-Feststoffgemisch mittels eines Förderers vom Absetzbecken zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der als Fördervoirichtung ausgebildete Feststoffäbscheider (6) auf der Brücke angeordnet ist, sowie am Rand des Absetzbeckens (A) ein stationärer Behälter (B) vorgesehen ist, in den die Feststoffe laufend abgegeben werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke als an Trägem (1, 2) befestigte Rinne (5) eines den Feststoffabscheider (6) bildenden Sandklassierers ausgebildet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke in an sich bekannter Weise fahrbar ausgebildet und auf ihr ein Zwischenbehälter (8) für die abgeschiedenen Feststoffe angeordnet ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -3-
AT60387A 1987-03-13 1987-03-13 Einrichtung zum abtrennen von feststoffen aus abwaessern AT390781B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993001000A1 (de) * 1991-07-05 1993-01-21 Firma Rudolf Bischof Gmbh Verfahren und vorrichtung zur verbesserung der aufbereitung von abwasser-feststoffen, sand, müll oder dergleichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1993001000A1 (de) * 1991-07-05 1993-01-21 Firma Rudolf Bischof Gmbh Verfahren und vorrichtung zur verbesserung der aufbereitung von abwasser-feststoffen, sand, müll oder dergleichen

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