AT390415B - Bremseinrichtung fuer allradgebremste kraftfahrzeuge - Google Patents

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AT390415B
AT390415B AT0107187A AT107187A AT390415B AT 390415 B AT390415 B AT 390415B AT 0107187 A AT0107187 A AT 0107187A AT 107187 A AT107187 A AT 107187A AT 390415 B AT390415 B AT 390415B
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Herwig Dipl Ing Leinfellner
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Steyr Daimler Puch Ag
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Description

Nr. 390 415
Die Erfindung betrifft eine Bremseinrichtung für allradgebremste Kraftfahrzeuge, bei der in der zu den Hinterrädern führenden Bremsleitung eine den Druckaufbau verzögernde Baueinheit eingebaut ist.
Bei allradgebremsten Kraftfahrzeugen besteht die Forderung, daß bis zu einer Verzögerung von 0,8 g die Ausnützung des Bodenreibwertes an den Rädern der Vorderachse immer höher als an der Hinterachse sein muß, was durch entsprechende Auslegung der Bremseinrichtung erreicht wird. Normalerweise ist deren Wirkungsweise einwandfrei, da die an jeder Radbremse auftretende Bremskraft proportional der vom betreffenden Rad auf den Boden aufgebrachten Bremskraft ist. Handelt es sich aber um Kraftfahrzeuge mit über den Antriebsstrang gekoppelter Vorder- und Hinterachse, so ist diese Proportionalität zufolge der Koppelung nicht mehr gegeben, und es besteht die Gefahr, daß beim Bremsvorgang die Haftwertausnützung an den Rädern der Hinterachse höher als an den Vorderrädern wird, was durch die fehlende Seitenführung der Hinterräder zu einem Gieren des Fahrzeuges führen kann. Auch bei Fahrzeugen mit nur einer Triebachse können bei auftretender Ungleichheit der Bodenreibwerte an den einzelnen Rädern gleiche Probleme aufitreten.
Um bei ungünstigen Fahrbahnverhältnissen die Fahrstabilität, also insbesondere die Seitenführung der Hinterräder länger zu gewährleisten, ist es bereits bekannt (DE-OS 29 02 936), in der zu den Hinterrädern führenden Bremsleitung eine den Druckaufbau verzögernde Baueinheit einzubauen. Diese Baueinheit verändert die Bremskraftaufteilung derart, daß zunächst ein wesentlich größerer Kraftanteil zur Vorderachse verlagert und dann erst allmählich die vorbestimmte Bremskraftaufteilung auf die beiden Achsen erreicht wird, wodurch die Hinterachse ihre Seitenführungsaufgabe länger erfüllen kann. Bei der bekannten Bremseinrichtung handelt es sich aber um eine vergleichsweise komplizierte, rein mechanische Einbaueinheit, die ausschließlich auf den Druckaufbau in der Bremsleitung anspricht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Bremseinrichtung bzw. die Baueinheit zu vereinfachen und in der Weise zu verbessern, daß auch andere Betriebsparameter berücksichtigt werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aurgabe dadurch, daß, insbesondere bei über den Antriebsstrang gekoppelter Vorder- und Hinterachse die Baueinheit aus einem Ventil mit einem elektromagnetisch betätigbaren Schließköiper besteht, den eine Feder in Offenstellung hält und der bei Betätigung des Bremspedales in die Schließstellung bringbar und dann über ein elektronisches Verzögerungsglied wieder zu öffnen ist
Auf Grund des elektronischen Verzögerungsgliedes lassen sich verschiedene Betriebsparameter des Fahrzeuges mitberücksichtigen, wobei es auch möglich wäre, den Schließkörper unabhängig von der Betätigung des Bremspedales in die Schließstellung zu bringen, falls dies die Fahrsicherheit bzw. das Fahrverhalten des Fahrzeuges erfordern sollte. Jedenfalls ist die erfindungsgemäße Ausbildung gerade bei über den Antriebsstrang gekopptelter Vorder- und Hinterachse von Bedeutung, weil hier beim Bremsen ganz andere Verhältnisse auftreten als bei Fahrzeugen mit nur einer Antriebsachse.
Um bei der Anordnung der Baueinheit mit dem elektromagnetisch betätigbaren Schließkörper Druckstöße an den Hinterradbremsen zu vermeiden bzw. einen allmählichen Bremsdruckanstieg zu erreichen, ist schließlich eine beim Öffnen des Schließkörpers zunächst zur Wirkung kommende Drossel für das Druckmedium vorgesehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 das Gesamtschema einer Bremseinrichtung und Fig. 2 die den Druckaufbau an den Hinterradbremsen verzögernde Baueinheit in vereinfachter Schnittdarstellung.
Gemäß Fig. 1 sind von einem Kraftfahrzeug nur die über einen Antriebsstrang (1) gekoppelte Vorder- und Hinterachse (2), (3) dargestellt, wobei der Motor und das Getriebe der Einfachheit halber fortgelassen sind. Vom Hauptbremszylinder (4) führt eine Bremsleitung (5) zu den Radbremsen (6) der Vorderräder. Zu den Hinterrädern bzw. deren Radbremsen (7) führt eine Bremsleitung (8), in der eine den Druckaufbau in den Radbremsen (7) verzögernde Baueinheit (9) mit vorgeordnetem Druckspeicher (10) eingebaut ist.
Gemäß Fig. 2 besteht die Baueinheit (9) aus einem Ventil (11) mit einem elektromagnetisch betätigbaren Schließkörper (12), der den Kern für eine Magnetwicklung (14) bildet und durch eine Feder (15) in Offenstellung gehalten wird.
Wird die Magnetwicklung (14) über ein elektronisches Verzögerungsglied (16) bei Bremsbetätigung an Spannung gelegt, so gelangt der Schließkörper (12) in die dargestellte Schließstellung, aus der er allmählich wieder in die Öffnungsstellung zurückkehrt, wobei aber durch einen Fortsatz (17) des Schließkörpers (12) in der Leitung zu den Hinterradbremsen (7) eine Drossel (13) entsteht, so daß ein allmählicher Druckaufbau in den Hinterradbremsen (7) erfolgt. -2-

Claims (2)

  1. Nr. 390 415 PATENTANSPRÜCHE 1. Bremseinrichtung für allradgebremste Kraftfahrzeuge, bei der in der zu den Hinterrädern führenden Bremsleitung eine den Druckaufbau verzögernde Baueinheit eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere bei über den Antriebsstrang (1) gekoppelter Vorder- und Hinterachse (2,3), die Baueinheit (9) aus einem Ventil (11) mit einem elektromagnetisch betätigbaren Schließkörper (12) besteht, den eine Feder (15) in Offenstellung hält und der bei Betätigung des Bremspedales zunächst in die Schließstellung bringbar und dann über ein elektronisches Verzögerungsglied (16) wieder zu öffnen ist.
  2. 2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine beim Öffnen des Schließkörpers (12) zunächst zur Wirkung kommende Drossel (13) für das Druckmedium vorgesehen ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0107187A 1987-04-29 1987-04-29 Bremseinrichtung fuer allradgebremste kraftfahrzeuge AT390415B (de)

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