AT386277B - Heizkessel, insbesondere fuer feste brennstoffe - Google Patents
Heizkessel, insbesondere fuer feste brennstoffeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizkessel, insbesondere für feste Brennstoffe, mit einem einen Rost aufweisenden Feuerungsraum, der zumindest teilweise von einem Doppelmantel umschlossen ist, in dessen Hohlraum sich ein Wärmeträgermedium, insbesondere Wasser, befindet, und mit einem Rauchgasraum, der zu einem Rauchgasabzug führt, wobei zur Ausnutzung der Rauchgaswärme ein Wärmeträgermedium enthaltende, den Rauchgasraum begrenzende Hohlräume vorgesehen sind, die mit dem Hohlraum des Doppelmantels in Verbindung stehen, und wobei eine Sekundärluftzufuhr zum Feuerungsraum vorgesehen ist, die zumindest einen sich innen entlang der Wand des Feuerungsraumes horizontal verlaufenden Kanal mit einer schräg nach oben verlaufenden Wand hat, in der nebeneinanderliegende Öffnungen vorgesehen sind. Aus der AT-PS Nr. 367534 ist bereits ein Heizkessel, insbesondere für Zentralheizungen, bekannt, der für die Zufuhr der Sekundärluft einen unterhalb des Rostes angeordneten Luft- kanal aufweist, der über im Rost angeordnete Öffnungen mit dem Feuerungsraum verbunden ist. Da diese Öffnungen vom festen Brennstoff abgedeckt sind, wird eine hinreichende Zufuhr von Sekundärluft für die Nachverbrennung durch diese bekannte Anordnung nicht gewährleistet. Ausserdem weist diese Anordnung den Nachteil auf, dass die bei der Verbrennung entstehende Asche durch die Öffnungen in den Luftkanal fällt. Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Heizkessel der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, dass eine wirksame Zufuhr von Sekundärluft erfolgt, die den Abbrand begünstigt und eine vollständige Nachverbrennung der gasförmigen Bestandteile des Brennstoffes gewährleistet. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Kanal für die Sekundärluftzufuhr oberhalb des Rostes vorgesehen ist, und dass die Achsen der im schräg verlaufenden Boden des Kanals befindlichen Öffnungen schräg nach unten gegen die Mitte des Feuerungsraumes gerichtet sind. Dadurch wird eine gleichmässige, ausreichende Zufuhr von Sekundärluft in das Zentrum des Feuerungsraumes oberhalb des Brennstoffbettes gewährleistet, so dass der Abbrand begünstigt und eine Verbrennung der gasförmigen Bestandteile des Brennstoffes sichergestellt ist. Ausserdem erfolgt bei der erfindungsgemässen Anordnung eine Vorwärmung der Sekundärluft, was den Vorteil mit sich bringt, dass sich die Schwelgase bei der Vermischung mit der Luft nicht abkühlen. Ein Verschliessen der Öffnungen durch den Brennstoff, wodurch ein Austreten von Sekundärluft verhindert wird, ist bei der erfindungsgemässen Ausbildung mit Sicherheit vermieden. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, dass sich zumindest einer der horizontalen Kanäle über mehr als eine Wand des Feuerungsraumes erstreckt. Dadurch kann die Sekundärluft von mehr als einer Seite gegen die Mitte des Feuerungsraumes zu strömen, was den Abbrand weiter begünstigt. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat jeder Kanal den Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreieckes, dessen Basis an der Wand des Feuerungsraumes anliegt. Ein solcher Kanal lässt sich aus entsprechend zugebogenem Blech leicht und kostengünstig herstellen und bietet zugleich einen grossräumigen Querschnitt für die in ihm strömende Sekundärluft. Zugleich ergibt eine solche Konstruktion eine schräge Deckwand des Sekundärluftkanals, die gegen die Mitte des Feuerungsraumes zu geneigt ist, so dass bei der Einfüllung auf diese Deckwand gelangendes Brenngut vom Sekundärluftkanal in den Feuerungsraum abrutschen kann. Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung sind zwei oder mehr gleiche Kanäle übereinander an der Wand des Feuerungsraumes befestigt. Dadurch gelangt die Sekundärluft auch dann wirksam zum im Feuerungsraum abbrennenden Brenngut, wenn der Feuerungsraum überfüllt ist. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen Zentralheizungskessel bei abgenommener Feuerungsraumtüre. Fig. 2 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeils II der Fig. l, gleichfalls bei abgenommener Feuerungsraumtüre. Der Zentralheizungskessel --13-- ist an drei Seitenwänden durch einen Doppelmantel --14-begrenzt, wodurch ein das als Wärmeträgermedium dienende Wasser aufnehmender Hohlraum --15-gebildet wird. An der vierten Seitenwand befindet sich die nicht dargestellte Feuerungstüre. Unten ruht der Kessel --13-- auf einem Sockel --16--. Im Inneren des Feuerungsraumes --12-befinden sich ein Rost --17-- sowie Kanäle --18-- für die Sekundärluftzufuhr, die in den <Desc/Clms Page number 2> Feuerungsraum --12-- mündende Öffnungen --19-- aufweisen und mit Luftansaugstutzen --20-- in Verbindung stehen, über welche Sekundärluft zugeführt werden kann, gegebenenfalls mittels eines nicht dargestellten Gebläses. In den an der Rückseite --23-- des Kessels --13-- vorgesehenen Hohlraum --15-- münden in bekannter Weise Anschlüsse --24-- für den Vorlauf und den Rücklauf des vom Kessel erwärmten Wassers. Aus dem Feuerungsraum --12-- strömen die Rauchgase nach oben in einen vertikalen Rauchgasraum --11-- und von dort in einen horizontalen Rauchgasraum --10--, der mit einem von einer Öffnung --9-- in der Kesselseitenwand gebildeten Rauchgasabzug in Verbindung steht. Die die Rauchgasräume --10, 11-- umgebenden Wände sind ebenfalls als Doppelwände ausgebildet, deren Hohlräume --8-- nach Art von Taschen mit den Hohlräumen --15-- in Verbindung stehen, so dass auch die Wärme der zur Rauchgasabzugsöffnung --9-- strömenden Rauchgase zur Erwärmung des Wassers ausgenutzt wird. Um die Sekundärluftzufuhr wirksam zu gestalten, verlaufen an den Wänden des Feuerungsrau- mes --12-- zwei Sekundärluftkanäle --18-- übereinander und horizontal. Jeder dieser Kanäle --18-- ist von einem Blech gebildet, welches zu einem Kanal mit dem Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreieckes gebogen ist, dessen Basis an der Wand des Feuerungsraumes --12-- EMI2.1 hen, die von der Feuerungsraumwand schräg nach aufwärts verläuft. In dieser Wand--7-sind die Öffnungen --19-- derart gebohrt, dass ihre Achsen schräg nach unten gegen die Mitte des Feuerungsraumes --12-- gerichtet sind. Diese Anordnung hat auch den Vorteil, dass kleinteiliges oder staubförmiges Feuerungsgut bei der Einfüllung von oben in den Feuerungsraum --12-nicht in die Öffnungen --19-- eintreten kann. PATENTANSPRÜCHE : 1. Heizkessel, insbesondere für feste Brennstoffe, mit einem einen Rost aufweisenden Feuerungsraum, der zumindest teilweise von einem Doppelmantel umschlossen ist, in dessen Hohlraum sich ein Wärmeträgermedium, insbesondere Wasser, befindet, und mit einem Rauchgasraum, der zu einem Rauchgasabzug führt, wobei zur Ausnutzung der Rauchgaswärme ein Wärmeträgermedium enthaltende, den Rauchgasraum begrenzende Hohlräume vorgesehen sind, die mit dem Hohlraum des Doppelmantels in Verbindung stehen, und wobei eine Sekundärluftzufuhr zum Feuerungsraum vorgesehen ist, die zumindest einen innen entlang der Wand des Feuerungsraumes horizontal verlaufenden Kanal mit einer schräg nach oben verlaufenden Wand hat, in der nebeneinanderliegende Öffnungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (18) oberhalb des Rostes (17) vorgesehen ist, und dass die Achsen der im schräg verlaufenden Boden des Kanals (18) befindlichen Öffnungen (19) schräg nach unten gegen die Mitte des Feuerungsraumes (12) gerichtet sind.
Claims (1)
- 2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest einer der horizontalen Kanäle (18) über mehr als eine Wand des Feuerungsraumes (12) erstreckt.3. Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kanal (18) den Querschnitt eines gleichschenkeligen Dreieckes hat, dessen Basis an der Wand des Feuerungsraumes (12) anliegt.4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleiche Kanäle (18) übereinander an der Wand des Feuerungsraumes (12) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0254085A AT386277B (de) | 1985-08-30 | 1985-08-30 | Heizkessel, insbesondere fuer feste brennstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA254085A ATA254085A (de) | 1987-12-15 |
| AT386277B true AT386277B (de) | 1988-07-25 |
Family
ID=3536097
Family Applications (1)
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| AT0254085A AT386277B (de) | 1985-08-30 | 1985-08-30 | Heizkessel, insbesondere fuer feste brennstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT386277B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT367534B (de) * | 1980-04-14 | 1982-07-12 | Thermostrom Kesselwerk Sommer | Heizkessel, insbesondere fuer zentralheizungen |
| AT376493B (de) * | 1979-09-17 | 1984-11-26 | Thermostrom Kesselwerk Sommer | Heizkessel, inbesondere fuer zentralheizungen |
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1985
- 1985-08-30 AT AT0254085A patent/AT386277B/de active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT376493B (de) * | 1979-09-17 | 1984-11-26 | Thermostrom Kesselwerk Sommer | Heizkessel, inbesondere fuer zentralheizungen |
| AT367534B (de) * | 1980-04-14 | 1982-07-12 | Thermostrom Kesselwerk Sommer | Heizkessel, insbesondere fuer zentralheizungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA254085A (de) | 1987-12-15 |
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