AT381973B - Bandfoermige einlage zum verlegen in den lagerfugen eines mauerwerksverbandes - Google Patents
Bandfoermige einlage zum verlegen in den lagerfugen eines mauerwerksverbandesInfo
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- E04B2/16—Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element using elements having specially-designed means for stabilising the position
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Description
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Die Erfindung betrifft eine bandförmige Einlage zum Verlegen in den Lagerfugen eines übereinanderliegende Scharen von Bauelementen, insbesondere von Hohlformsteinen, aufweisenden Mauerwerksverbandes, welche in Richtung quer zur Mauerwerksebene zugfest ausgebildet ist.
Insbesondere bei der Verwendung von Hohlformsteinen, die eine Vielzahl länglicher, in zu den Flanken des Formsteines parallel verlaufenden Scharen angeordneter Hohlräume aufweisen, tritt die Gefahr auf, dass diese Hohlformsteine bei einer Drucküberbeanspruchung in den durch die Hohlraumscharen definierten Ebenen aufreissen, gewissermassen"zerblättern", zumindest aber an den Flanken Absprengungen erleiden, wenn das Material der Formsteine eine für die auftretenden Beanspruchungen zu geringe Querzugfestigkeit aufweist.
Es ist-gemäss DE-PS Nr. 826966-ein Trockenmauerwerk bekannt, bei dem zwischen den einzelnen Lagerfugen von Hohlblocksteinen Zwischenlagen aus Glas- oder Steinwolle angeordnet sind. Derartige Zwischenlagen enthalten jedoch keine in einer bestimmten Richtung verlaufende Verstärkungen.
Weiters ist es-gemäss DE-PS Nr. 801294-bekannt, zwischen den übereinanderliegenden Mauersteinen eines Mauerwerkes ein dünnes Band aus Papier oder Pappe anzuordnen, das mit festen Ansätzen versehen sein kann, und damit eine Verschiebung der Mauersteine zu begrenzen oder zu verhindern.
Schliesslich ist noch - gemäss DE-OS 1784669 - eine Verbindung von Gasbetonsteinen bekannt, die aus einem in die Fugen zwischen den Bauelementen eingebrachten Kleber besteht. In diesen Verbindungskleber sind folienartige Bewegungsbahnen eingebettet, die zur Aufnahme der in den Gasbetonsteinen in Richtung der Fugen auftretende Kräfte dienen. Auch bei diesen Bewehrungsbahnen gibt es keine bevorzugten Verstärkungen.
Die Aufgabe der Erfindung liegt nun darin, eine bandförmige Einlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der bei einfacher Ausbildung eine besonders hohe Querzugfestigkeit des Mauerwerkverbandes erzielbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die in einem bandförmigen Trägermaterial, vorzugsweise Kunststoff, eingebettete bzw. damit beschichtete, vorzugsweise aus einem anorganischen Material, wie Glasfasern, bestehende Einlage quer zur Mauerwerksebene verlaufende Zugglieder, z. B. Stränge, Garne, Fäden, metallische Armierungen od. dgl. enthält.
Wenn diese Einlagen mit den jeweils darüber- und darunterliegenden Formsteinscharen in gutem Kontakt stehen und eine geringe Dehnbarkeit aufweisen sowie ausreichend zugfest sind, vermögen sie dem Mauerwerksverband jenes Ausmass an Querzugfestigkeit zu verleihen, das notwendig ist, um die oben erwähnten Schäden mit Sicherheit auszuschliessen.
Schliesslich besteht eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung darin, dass eine zumindest einseitig auf das bandförmige Trägermaterial aufgebrachte, aus einem Kleber bestehende Beschichtung, z. B. eine Bitumenbeschichtung, aufgebracht ist. Diese Beschichtung dient dann nicht nur als Bindemittel zwischen der Einlage und den Formsteinen, sondern auch als Ausgleichschicht zum Ausgleichen allfälliger Unebenheiten der Lagerflächen der Formsteine.
Wird die Einlage von einer Vorratsrolle abgezogen, muss die Beschichtung während der Lagerhaltung durch eine bedarfsweise abziehbare, z. B. als Folie ausgebildete Abdeckung abgedeckt sein.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch die Lagerfuge zwischen zwei übereinander verlegten Hohlformsteinscharen, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil einer solchen Schar mit gestrichelt angedeuteter aufliegender Einlage und die Fig. 3 bis 8 verschiedene Ausführungsformen von Einlagen schematisch teils in Draufsichten, teils im Querschnitt.
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einander versetzten Scharen den Formstein durchsetzen.
In der Lagerfuge zwischen den beiden Formsteinscharen ist die flächige Einlage --3-- verlegt, für deren Gestaltung als Flächengebilde wichtig ist, dass sie in Pfeilrichtung --4--, nämlich in Richtung quer zur Mauerwerksebene, ausreichend zugfest gestaltet sein soll und auch einen möglichst geringen Dehnungskoeffizienten aufweisen soll. Wichtig ist ferner eine innige, kraftschlüssige und/oder haftschlüssige Verbindung der Einlage --3-- mit den darunter und darüber befind-
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lichen Formsteinscharen --1--. Der Kraftschluss kommt im wesentlichen als Reibungsschluss durch das Gewicht des aufgehenden, auf der Einlage --3-- lastenden Mauerwerkes zustande, kann jedoch durch Verstärkung der Haftung, z. B. durch Aufbringen einer Kleberschicht, verbessert werden.
Gegebenenfalls könnte die Einlage --3-- mit Noppen, Rillen, Höckern oder dergleichen Vorsprüngen versehen sein, die in Hohlräume --2-- der Hohlformsteine --1-- einrasten und einen zusätzlichen Formschluss bewirken.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Einlage --3-- sind in einer - gegebenenfalls mit einem Kleber beschichteten - aus Kunststoff bestehenden Folie Glasfaserstränge --3'-- eingebettet, die quer zur Mauerwerksebene verlaufen und sich durch hohe Zugfestigkeit und geringe Dehnbarkeit auszeichnen, somit hohe Querzugkräfte ohne wesentliche Formänderungen aufzunehmen vermögen.
Das als Einlage --3-- verwendete Flächengebilde kann aber-wie schon erwähnt-im Rahmen der Erfindung sehr mannigfaltig ausgebildet werden, es kann beispielsweise auch aus einer Matte, einem Gewebe, einem Geflecht, Gitter od. dgl. bestehen.
Nur einige wenige Ausführungsvarianten sind in den Fig. 3 bis 8 schematisch veranschaulicht :
So besteht nach Fig. 3 das Flächengebilde aus einem gegebenenfalls mit einem korrosionsfesten Material beschichteten Gitter aus zueinander parallelen, quer zur Mauerwerksebene verlaufenden Zuggliedern --5-- und Längsgliedern --6--.
Das Gitter nach Fig. 4 weist gleichfalls Längsglieder --6--, jedoch schrägverlaufende, einander kreuzende und maschenbildende Querzugglieder --7-- auf.
Die Querzugglieder --8-- der Einlage --3-- nach Fig. 5 verstärken eine elastisch zusammenpressbare Fasermatte --9--, z. B. einen Filz od. dgl., und die Querzugglieder --10-- nach Fig. 6 bestehen aus plastisch verformbaren, jedoch zugfesten Faserbündeln, z. B. Glasfasersträngen, und werden von Längsgliedern --11-- zusammengehalten.
Alle diese bandförmigen Flächengebilde --3-- können - wie Fig. 7 zeigt - auf einer oder beiden Aussenseiten eine Kleberschicht-12--, z. B. eine Bitumenschicht, einen Kontaktkleber od. dgl., aufweisen, um mit einer Formsteinschar eine schubfeste Verbindung eingehen zu können, wenn die Einlage --3-- auf eine solche Schar aufgelegt und mit der nächstfolgenden Schar belastet und unter Druck gesetzt wird.
Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine aus Quer- und Längsfasersträngen --13 bzw. 14-- bestehende Einlage --3--, bei der der Kontakt und die Verbindung mit den Formsteinscharen durch Druck, Belastung und Verformung der Stränge zustandekommt. Gegebenenfalls kann die Festigkeit der Verbindung durch Tränkung der Faserstränge mit einem Kleber verstärkt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bandförmige Einlage zum Verlegen in den Lagerfugen eines übereinanderliegende Scharen von Bauelementen, insbesondere von Hohlformsteinen, aufweisenden Mauerwerksverbandes, welche in Richtung quer zur Mauerwerksebene zugfest ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem bandförmigen Trägermaterial, vorzugsweise Kunststoff, eingebettete bzw. damit beschichtete, vorzugsweise aus einem anorganischen Material, wie Glasfasern, bestehende Einlage (3) quer zur Mauerwerksebene verlaufende Zugglieder (5), z. B. Stränge, Garne, Fäden, metallische Armierungen od. dgl., enthält.
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Claims (1)
- B.beschichtung.3. Einlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine bedarfsweise abziehbare, z. B. als Folie ausgebildete Abdeckung der Beschichtung (12).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0376384A AT381973B (de) | 1984-11-27 | 1984-11-27 | Bandfoermige einlage zum verlegen in den lagerfugen eines mauerwerksverbandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0376384A AT381973B (de) | 1984-11-27 | 1984-11-27 | Bandfoermige einlage zum verlegen in den lagerfugen eines mauerwerksverbandes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA376384A ATA376384A (de) | 1986-05-15 |
| AT381973B true AT381973B (de) | 1986-12-29 |
Family
ID=3555086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0376384A AT381973B (de) | 1984-11-27 | 1984-11-27 | Bandfoermige einlage zum verlegen in den lagerfugen eines mauerwerksverbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT381973B (de) |
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| DE8803512U1 (de) * | 1988-03-15 | 1989-07-13 | Ytong AG, 8000 München | Massive Trennwand aus Gas- bzw. Schaumbetonplanblocksteinen, beispielsweise als Fertigbauteil, bestehend aus aufeinander angeordneten Gas- bzw. Schaumbetonplanblocksteinen |
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1984
- 1984-11-27 AT AT0376384A patent/AT381973B/de not_active IP Right Cessation
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| WO2011150433A3 (de) * | 2010-05-12 | 2012-12-06 | Rathor Ag | Klebeband |
| EP2549026A3 (de) * | 2011-07-19 | 2016-10-12 | Rathor Ag | Verfahren zum Verbinden von Mauersteinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA376384A (de) | 1986-05-15 |
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