AT381397B - Verfahren zur herstellung von brillenfassungen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von brillenfassungen

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AT381397B
AT381397B AT0130084A AT130084A AT381397B AT 381397 B AT381397 B AT 381397B AT 0130084 A AT0130084 A AT 0130084A AT 130084 A AT130084 A AT 130084A AT 381397 B AT381397 B AT 381397B
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Jeschko Manfred
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    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D12/00Producing frames
    • B29D12/02Spectacle frames

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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Brillenfassungen aus verleimten Furnieren. 



   Es   ist-gemäss   US-PS Nr. 4, 255, 024-bereits bekannt, eine Brillenfassung aus verleimten Furnieren herzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Anzahl von schmalen, länglichen Furnierstreifen mit Ansätzen zur Bildung der Backen zur Befestigung der Bügel zugeschnitten, die nach Verleimung um zwei kreisförmige, auf einer Grundplatte angeordnete Zylinderblöcke gewickelt werden. Auf diese Weise erhält die Brillenfassung ihre Grundform, wobei noch durch arbeitsintensive Nacharbeiten eine der Gesichtsform entsprechende Wölbung in der Fassung erzielbar ist. Durch unterschiedliche Längenausbildung und Wicklung der Furnierstreifen ist auch ein übliches, die beiden Hälften der Brillenfassung miteinander verbindendes Mittelstück herstellbar.

   Ein wesentlicher Nachteil einer derartigen bekannten Herstellung liegt vor allem darin, dass der Formgebung relativ enge Grenzen gesetzt sind, wobei insbesondere eine starke Biegung der Furnierstreifen in Faserrichtung problematisch ist. Ausserdem müssen derartig hergestellte Brillenfassungen eine relativ grosse Dicke aufweisen, um die erforderlichen Biegefestigkeiten zu erhalten. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren zur Herstellung einer Brillenfassung aus verleimten Furnieren zu schaffen, das sich durch besondere Einfachheit und grosse Wirtschaftlichkeit auszeichnet und wobei der Formgebung geringstmögliche Grenzen gesetzt sind. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine Anzahl von Furnieren aufeinandergelegt und unter Bildung einer Wölbung miteinander verleimt werden, wonach aus der so gebildeten Furnierplatte die Brillenfassung herausgefräst wird. 



   Eine derartige Sperrholz- bzw. Furnierplatte ist unter einfachsten Bedingungen rasch herstellbar, wobei auch die Wölbung der Brillenfassung zur Anpassung an die Gesichtsform ohne Schwierigkeiten durchführbar ist. Die anschliessende Ausfräsung der Brillenfassung aus der Furnierplatte ist beispielsweise mit einem Kopierfräser ebenso rasch und einfach durchführbar, wobei der Formgebung nahezu keine Grenzen gesetzt werden. Da die Furnierplatte durch kreuzweise Verleimung der einzelnen Furniere in allen Richtungen eine hohe Zugfestigkeit aufweist, zeichnet sich die derart hergestellte Brillenfassung durch eine auch noch bei einer   z. B.   für Hornbrillen üblichen Dicke genügend hohe Festigkeit aus. Die zur Glashalterung erforderliche Nut kann vorteilhafterweise gleichzeitig mit dem Ausfräsen der beiden Brillenöffnungen eingesetzt werden. 



   Um nachträgliche Montagearbeiten zu vermeiden, kann die Dicke der Furnierplatten so stark gewählt werden, dass sie der gesamten sich in Richtung der Achse der Gläser erstreckenden Höhe der Fassung inklusive der Nasenauflagen und der Backen für die Montage der Bügel entspricht, so dass diese dickeren Teile ebenfalls aus der Furnierplatte herausgefräst werden können. Dazu können z. B. Furnierplatten mit zirka 20   Furnierblättern.   verwendet werden. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die ausgefräste Brillenfassung an mindestens einer Stelle durchschnitten wird, um ein Aufweiten der Fassung zur Aufnahme des einzusetzenden Glases zu ermöglichen und im Bereich dieses Schnittes quer zu diesem verlaufend, Bohrungen zur Aufnahme einer die beiden durchtrennten Bereiche der Fassung verbindenden Schraube angebracht werden, wobei vorzugsweise die Fassung im Bereich der Backen durchschnitten wird und in den unteren Teil der Fassung Gewindehülsen eingesetzt werden, wobei diese Gewindehülsen über die Schnittfläche vorstehen und in Aussenkungen des oberen Teiles der Fassung einrasten. Damit ist eine einfache Montage für Gläser beliebiger Dicke möglich, wobei die zur Fixierung der Gläser bzw. zum Zusammenspannen der Fassung vorgesehenen Schrauben von Biegekräften freigehalten sind. 



   Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass wenigstens sieben Furniere derart miteinander verleimt werden, dass die Fasern zweier aufeinander liegender Furniere einen Winkel von etwa 45 bis 900 zueinander einschliessen. Damit ist eine Brillenfassung herstellbar, die Vorteile eines extrem niedrigen Gewichtes mit den Vorteilen einer besonders hohen Biege- und Verbindungsfestigkeit aufweist. 



   Schliesslich besteht noch eine bevorzugte weitere Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens darin, dass im Bereich der Nasenauflage und der Brillenbügel-Verankerung die Abmessung der Brillenfassung in einer sich im wesentlichen in Richtung der Sehachsen der einzusetzenden Gläser erstreckenden Richtung durch Aufkleben von Teilen einer Furnierplatte vergrössert ist. Diese vor 

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 dem Ausfräsvorgang durchzuführende Anklebung hat den Vorteil, dass in diesen Bereichen eine genügend hohe Dicke vorliegt, wobei jedoch der gesamte übrige Bereich der Brillenfassung in bezug auf ihre Dicke keine aufwendigen Fräsarbeiten erfordert. 



   Im folgenden wird das erfindungsgemässe Verfahren an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 das Ausfräsen der Fassung und Fig. 2 die fertige Fassung-. 



   Die   Furnierplatte-l-besteht   aus einer vorzugsweise ungeraden Anzahl von Furnieren 
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 zeichneten Konturen der gewünschten Brillenfassung entlanggeführt. Im Bereich des Nasenauflagers --4-- bzw. der   Backen --5-- für   die Montage der Brillenbügel können vorteilhafterweise noch vor dem Fräsvorgang Teile einer Furnierplatte aufgeklebt werden, so dass in diesen Bereichen die Brillenfassung etwa doppelt so dick wie in den übrigen Bereichen ist. Die Brillenbügel können   z. B.   aus Leichtmetall gefertigt sein und werden durch Schrauben an der Brillenfassung fixiert. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird die ausgefräste Fassung im Bereich der Backen --5-- durchschnitten. Quer zu diesen Schnitten --7-- werden Bohrungen --8-- angebracht, wobei in dem unteren   Teil     --9-- der Fassung --6-- Gewindehülsen --10-- eingesetzt   bzw. eingeklebt werden. Der obere   Teil --11-- der Fassung --6-- enthält Bohrungen --8--,   die im Bereich der Schnittfläche - Aussenkungen aufweisen, in die die   Gewindehülsen --10-- eingreifen,   so dass diese gleichzeitig als Führung für den oberen Teil --11-- der Fassung --6-- dienen. 



   Der obere Teil --11-- kann mit dem unteren Teil --9-- mittels in die Bohrungen --8-- eingesetzten und in die   Gewindehülsen --10-- eingreifenden Schrauben --12-- zusammengespannt   werden. 



   Statt der beiden   Schnitte --7-- könnte   auch nur, wie strichliert angedeutet, ein Schnitt   - -7'-- im Bereich   des   Nasenbügels --13-- vorgesehen   werden, in dessen Bereich ebenfalls Querbohrungen und eine Schraube angebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Brillenfassungen aus verleimten Furnieren, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Furnieren (2) aufeinandergelegt und unter Bildung einer Wölbung miteinander verleimt werden, wonach aus der so gebildeten Furnierplatte   (1)   die Brillenfassung herausgefräst wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens sieben Furniere (2) derart miteinander verleimt werden, dass die Fasern zweier aneinandergrenzender Furniere einen Winkel von etwa 45 bis 900 zueinander einschliessen.
    3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Nasenauflage (13) und der Brillenbügel-Verankerung (5) die Abmessung der Brillenfassung in einer sich im wesentlichen in Richtung der Sehachsen der in die Fassung einsetzbaren Gläser erstreckenden Richtung durch Aufkleben von Teilen einer Furnierplatte (1) vergrössert wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgefräste Brillenfassung an mindestens einer Stelle durchschnitten wird, um ein Aufweiten der Fassung zur Aufnahme der einzusetzenden Gläser zu ermöglichen, und im Bereich dieses Schnittes (7) quer zu diesem verlaufende Bohrungen (8) zur Aufnahme einer die beiden durchtrennten Bereiche der Fassung verbindenden Schraube (12) angebracht werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung im Bereich der Backen (5) durchschnitten wird und in den unteren Teil (9) der Fassung Gewindehülsen (10) eingesetzt werden, wobei diese Gewindehülsen über die Schnittfläche vorstehen und in Aussenkungen des oberen Teiles (11) der Fassung einrasten.
AT0130084A 1984-04-18 1984-04-18 Verfahren zur herstellung von brillenfassungen AT381397B (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4115829A1 (de) * 1991-05-15 1992-11-19 Optik Partner Ag & Co Brillenfassung aus kunststoff, durchspanabhebende formgebung erstellt
EP2945006A1 (de) * 2014-05-13 2015-11-18 Hannes Gasser Brille sowie Verfahren zur Herstellung einer Brille

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US4255024A (en) * 1978-01-03 1981-03-10 Monts Thibaut De Spectacles frame of wood

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