<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
für eine rasche und gleichmässige Erwärmung des zu erwärmenden Gutes gesorgt ist, so dass man vom Zeitpunkt der Zulieferung der Getränke unabhängiger wird und die Getränke, z. B. Schulmilch, sowohl im Winter als auch im Sommer zu jeder Tageszeit angeliefert werden können.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass jede Auflageplatte aus zwei nach Art von Schachtel und Deckel aufeinandergesteckten Blechwannen besteht, zwischen denen auf einer Isolierstoffeinlage das Heizelement in Kontakt mit der oberen Blechwanne angeordnet ist und dass das Heizelement jeder Auflageplatte an ein aus dem Klimaschrank, vorzugsweise durch die Rückwand desselben, herausgeführtes Stromkabel angeschlossen ist, das zu einem aussen am Klimaschrank angeordneten Verteilerschalter oder einer Steckdosenkombination führt. Durch diese Ausbildung der Auflageplatten ergibt sich eine stabile Bauweise bei geringem Gewicht, wobei die obere Blechwanne die vom Heizelement abgegebene Wärme gleichmässig auf das auf ihr ruhende, zu erwärmende Gut verteilt.
Allfällige Lücken im Füllraum bewirken, dass im betreffenden Abteil die oberhalb der Blechwanne befindliche Luft erwärmt wird und aufsteigt und sich gleichmässig im betreffenden Abteil verteilt, so dass-unter Vermeidung von Wirbelbildungen - eine gleichmässige Aufwärmung des Gutes stattfindet. Zugleich wird durch die Isolierstoffeinlage vermieden, dass die untere Blechwanne jeder Auflageplatte wesentlich erwärmt wird und durch Strahlung die oberste Getränkepackungsschicht im darunterliegenden Anteil nennenswert erwärmt, was eine ungleichmässige Erwärmung der Getränkepackungen im Klimaschrank zur Folge hätte. Durch die Herausführung der Stromkabel der Heizelemente aus dem Klimaschrank werden Kontaktstellen im Klimaschrank vermieden, so dass in die einzelnen Abteile des Klimaschrankes gefahrlos hineingegriffen werden kann.
Dennoch ist über den Verteilerschalter oder die Steckdosenkombination eine wahlweise Zuschaltung bzw. Abschaltung von Auflageplatten möglich, so dass an Energie gespart und der Strombedarf des Klimaschrankes den vorliegenden Gegebenheiten angepasst werden kann. Die Ausbildung der Auflageplatten aus den zwei aufeinandergesteckten Blechwannen hat - ausser der bereits erwähnten stabilen Bauweise - auch den Vorteil einer Erleichterung der Montage des Heizelementes.
Vorzugsweise ist im Rahmen der Erfindung die Anordnung so getroffen, dass der Verteilerschalter bzw. die Steckdosenkombination an der Rückseite des Klimaschrankes angeordnet ist, was den Vorteil bringt, dass mehrere Klimaschränke aneinander anliegend angeordnet werden können und der Verteilerschalter bzw. die Steckdosenkombination besser vor Berührung durch Unbefugte, insbesondere Kinder, geschützt ist.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass an der oberen Blechwanne der obersten Auflageplatte ein Thermostatfühler angeordnet ist, der die gesamte Wärmeanlage bei Erreichen einer vorbestimmten Temperatur, vorzugsweise etwa 40 C, ausschaltet. Dies vermeidet eine übermässige Erwärmung des zu erwärmenden Gutes, wodurch nicht nur an Energie gespart wird, sondern auch vermieden wird, dass sich der Geschmack der Getränke durch die übermässige Erwärmung nachteilig verändert. Ausserdem wird dadurch vermieden, dass geklebte Getränkepackungen aufgehen. Es genügt hiebei die Anordnung eines einzigen Thermostatfühlers an der obersten Auflageplatte, da diese durch die aufsteigende Warmluft stets die wärmste Auflageplatte ist.
Eine besonders einfache Bauweise ergibt sich, wenn der Thermostatfühler in einem an die obere Blechwanne der obersten Auflageplatte angelöteten Metallrohr angeordnet ist.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung können die ineinandergesteckten Blechwannen der Auflageplatten auf seitlichen Schienen im Klimaschrank herausziehbar gelagert sein, wobei die Stromkabel der Heizelemente bzw. des Thermostatfühlers ausziehbar und bzw. oder trennbar sind.
So ausgebildete Auflageplatten können zwecks Reinigung herausgenommen werden, obwohl dies erfahrungsgemäss nur selten erforderlich ist, da zumeist ein Abwischen der Deckfläche der Auflageplatten genügt.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Klimaschrank in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 im Vertikalschnitt. Fig. 3 zeigt eine Auflageplatte in axonometrischer Darstellung und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 in grösserem Massstab.
Der Klimaschrank --1-- hat ein Gehäuse --2-- aus Metall, das mit einer Isolierung aus einem Polyurethan-Schaumstoff versehen ist und durch eine versperrbare, gleichfalls schaumstoffisolierte Türe --3-- absperrbar ist. Im Inneren des Gehäuses--2-- ist eine Kühlanlage, bestehend
<Desc/Clms Page number 3>
aus einem Kompressor --4-- mit Motor --5-- und einem Verdampfer --6-- angeordnet und an der Rückwand --7-- des Klimaschrankes --1-- befindet sich ein Kondensator --8--. Die Kühlung dieser Kühlanlage ist durch einen Raumthermostaten --9-- regelbar, der bei der jeweils eingestellten Temperatur automatisch ein-bzw. ausschaltet. Ferner besitzt der Klimaschrank eine nicht dargestellte, voll automatische Abtauanlage mit Tauwasserverdunstung.
Insoweit entspricht der Klimaschrank-l-einem herkömmlichen Kühlschrank.
Im Gehäuse --2-- des Kühlschrankes sind an den beiden Seitenwänden --10-- je zwei Auflageschienen --11-- vorgesehen, die vertikal über im wesentlichen die gesamte nutzbare Höhe des Kli- maschrankes --1-- durchlaufen. In diese Auflageschienen --11-- können Stifte --12--, Auflagewinkel od. dgl. eingesetzt werden, auf die Auflageplatten --13-- in Tiefenrichtung des Klimaschrankes - verschiebbar aufgelegt sind. Auf diese Auflageplatten --13-- kann das im Klimaschrank - aufzubewahrende Gut aufgelegt werden. Zur Erwärmung dieses Gutes ist jede der Auflageplatten durch eine Wärmeanlage elektrisch beheizbar.
Hiezu besteht jede Auflageplatte --13-- aus einer unteren Blechwanne --14-- und einer oberen Blechwanne --15--, einer zwischen den beiden Blechwannen --14, 15-- angeordneten Isolierstoffeinlage --16-- und einem zwischen dieser und der Innenseite der oberen Blechwanne --15-- liegenden Heizelement --17-- in Form eines isolierten Heizdrahtes od. dgl., welches mäanderförmig angeordnet (Fig. 3) und mit seinen Enden an ein Stromkabel --18-- angeschlossen ist. Die obere Blechwanne --15-- ist nach Art eines Schachteldeckels auf die untere Blechwanne --14-- aufgesetzt und drückt dadurch das Heizelement --17-- an die Isolierstoffeinlage --16--, so dass das Heizelement --17-- in satter Anlage an der oberen Blechwanne --15-- liegt, die mit ihrer Deckfläche die Auflagefläche für das zu erwärmende Gut bildet.
Die an das Stromkabel --18-- angeschlossenen Enden des Heizelementes --17-- sind durch eine Öffnung --19-- in der unteren Blechwanne --14-- aus dieser herausgeführt.
Die Heizelemente --17-- der einzelnen Auflageplatten --13-- sind einzeln zuschaltbar, jedoch kann gegebenenfalls auch eine Zuschaltmöglichkeit in Gruppen vorgesehen sein. Zur einzelnen Zuschaltung ist das Stromkabel --18-- jedes Heizelementes --17-- durch den Verdampfer --6-- hindurchgesteckt und hinter diesem zu einer Öffnung --20-- in der Rückwand des Klimaschrankes --1-- geführt, durch die die Stromkabel --18-- abgedichtet hindurchgesteckt sind. Die den einzel-
EMI3.1
werden. Die Steckdosen dieser Steckdosenleiste --22-- werden über den Gerätestecker --27-- mit Strom versorgt.
An einem vorne an der Deckplatte --21-- angeordneten Schaltpaneel --28--, welches auch den Raumthermostat --9-- trägt, befindet sich ein Wahlschalter --23--, mit welchem der jeweilige Betriebszustand (Wärmen oder Kühlen) gewählt werden kann. Auf zwei in der Sockelblende --24-- angeordnete Kontrollampen --25--, zweckmässig in verschiedenen Farben, ist von aussen ersichtlich, welche Funktion des Klimaschrankes --1-- gewählt wurde.
Um zu vermeiden, dass das zu erwärmende Gut übermässig erwärmt wird, ist an der obersten Auflageplatte --13-- ein Thermostatfühler angeordnet. Der Fühlerkopf dieses Thermostatfühlers - ist in einem an der Oberfläche der oberen Blechwanne --15-- der Auflageplatte --13-angelöteten Metallrohr --29-- angeordnet. Das an diesem Fühlerkopf angeordnete Fühlerrohr --30-- ist zu einem am Schaltpaneel --28-- angeordneten Temperaturwähler --31-- geführt, an welchem die maximale Temperatur eingestellt werden kann, die an den Auflageplatten --13-- auftreten soll.
Zweckmässig wird diese Temperatur mit 400C gewählt, um Geschmacksveränderungen der zu kühlenden Flüssigkeiten und Auflösung von Packungsverklebungen zu vermeiden.
Die Auflageplatten --13-- sind aus dem Wärmeschrank-l-herausziehbar und dadurch leicht reinigbar. Beim Herausziehen einer Auflageplatte --13-- wird das ihr zugeordnete Stromkabel - durch die Öffnung --20-- nachgezogen. Eine völlige Herausnahme der Auflageplatte --13-ist möglich, wenn vom Stromkabel --18-- der zugehörige Stecker --32-- getrennt wird. Gegebenenfalls kann jedoch auch eine Steckverbindung vorgesehen sein.
Die Leistungsaufnahme jeder Aufnahmeplatte beträgt zweckmässig 80 W. Wenn jede Aufnahmeplat- te --13-- für die Lagerung von durchschnittlich 60 Stück 1/4 1-Packungen eingerichtet ist, kann
EMI3.2
<Desc/Clms Page number 4>
Eine Anpassung an den vorliegenden Bedarf ist durch Zuschalten der Heizelemente der Auflageplatten --13-- durch Einstecken der Stecker --32-- in die Steckdosen der Steckdosenleiste --22-möglich. Eine Anpassung an verschiedene Packungsgrössen ist leicht dadurch möglich, dass die die Auflageplatten --13-- tragenden, in die Auflageschienen --11-- eingesteckten Stifte --12-- in Lochreihen der Auflageschienen --11-- versetzt werden. Da die Stromkabel --18-- flexibel sind und überdies nachgezogen werden können, ist dies ohne Beeinträchtigung der elektrischen Versorgung der Heizelemente --17-- der Auflageplatten --13-- möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Klimaschrank zum Erwärmen gekühlter Getränke auf Trinktemperatur, mit einer einen Kompressor, einen Verdampfer und einen Kondensator aufweisenden, regelbaren Kühlanlage und mit einer Wärmeanlage, welche in zumindest teilweise wärmeleitenden Auflageplatten für das zu erwärmende Gut eingebettete Heizelemente aufweist, wobei jedes Heizelement in seiner Auflageplatte unterhalb der wärmeleitenden Oberfläche derselben angeordnet ist und die den einzelnen Auflageplatten zugeordneten Heizelemente einzeln oder in Gruppen zuschaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Auflageplatte (13) aus zwei nach Art von Schachtel und Deckel aufeinandergesteckten Blechwannen (14,15) besteht, zwischen denen auf einer Isolierstoffeinlage (16) das Heizelement (17) in Kontakt mit der oberen Blechwanne (15)
angeordnet ist und dass das Heizelement (17) jeder Auflageplatte (13) an ein aus dem Klimaschrank (1), vorzugsweise durch die Rückwand (7) desselben, herausgeführtes Stromkabel (18) angeschlossen ist, das zu einem aussen am Klimaschrank angeordneten Verteilerschalter oder einer Steckdosenkombination (22) führt.
EMI4.1