AT379448B - Messeinrichtung fuer von einander gegenueberliegenden rollen gebildete rollenbahnen - Google Patents

Messeinrichtung fuer von einander gegenueberliegenden rollen gebildete rollenbahnen

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AT379448B
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Josef Ing Wirth
Wilhelm Ing Koch
Jiri Dipl Ing Stulik
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Voest Alpine Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/16Controlling or regulating processes or operations
    • B22D11/20Controlling or regulating processes or operations for removing cast stock
    • B22D11/208Controlling or regulating processes or operations for removing cast stock for aligning the guide rolls
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/14Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Messeinrichtung für von einander gegenüberliegenden Rollen gebildete Rollenbahnen, insbesondere für Rollenbahnen einer Stranggiessanlage, mit einem entlang der Rollenbahnen bewegbaren Tragkörper, der zwei einander gegenüberliegende, die gegenüberliegenden Rollen kontaktierende Kontaktflächen aufweist, wobei an mindestens einer der Kontaktflächen mindestens drei in Richtung parallel zur Bewegungsrichtung des Tragkörpers im Abstand voneinander angeordnete Messfühler vorgesehen sind, die die Mantelfläche einer Rolle in aufeinanderfolgenden Winkelstellungen der Rolle durch Bewegen der Kontaktfläche entlang der dieser Rolle zugehörigen Rollenbahn vermessen. 



   Aus der EP-A-0 033 310 ist eine Messeinrichtung dieser Art bekannt, mit der es möglich ist, den Rundlauf der Rollen einer Rollenbahn zu prüfen,   d. h.   verbogene oder exzentrisch gelagerte Rollen festzustellen, während die Vorrichtung kontinuierlich entlang der Rollenbahn bewegt wird. 



   Wird die bekannte Messeinrichtung an einer Rolle mit "Schlag" vorbeibewegt, so stellt die Aufeinanderfolge der Berührungspunkte eines Rollenmantels mit dem Tragkörper vom Tragkörper aus, u. zw. von dessen neutraler Faser aus betrachtet eine Linie ähnlich einer Sinuslinie dar. 



  Wird der Tragkörper hingegen an einer einwandfrei rundlaufenden Rolle vorbeibewegt, so stellt die Aufeinanderfolge der Berührungspunkte des Rollenmantels mit dem Tragkörper dieser Rolle (ebenfalls von der neutralen Faser des Tragkörpers aus beobachtet) eine Gerade dar. Mit Hilfe der drei Messfühler ist es möglich, die Sinuslinie eindeutig von der Geraden zu unterscheiden : Sind die von den Messfühlern abgenommenen Messwerte alle gleich gross, so handelt es sich um eine rundlaufende Rolle, sind die Messwerte verschieden gross, so handelt es sich um eine Rolle mit "Schlag". 



   Für Rollenbahnen, die von einander gegenüberliegenden Rollen gebildet sind, besteht das Problem, dass beim Bewegen einer Einrichtung der eingangs beschriebenen Art entlang der Rollenbahnen nicht nur die zu vermessende Rolle, sondern auch die dieser gegenüberliegende Rolle bewegt wird. Wenn die der zu vermessenden   Rolle gegenüberliegende   Rolle verbogen oder exzentrisch gelagert ist, also keinen Rundlauf aufweist, kann das Messergebnis der zu vermessenden Rolle verfälscht werden. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der eine solche Messwertverfälschung mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. 



   Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine der beiden Kontaktflächen gegenüber der andern in Bewegungsrichtung des Tragkörpers bewegbar ist. 



   Nach Einbringen der Messeinrichtung in den von den gegenüberliegenden Rollen gebildeten Rollenspalt wird die mit den Messfühlern ausgestattete Kontaktfläche unter Drehung der zu vermessenden Rolle in Längsrichtung der Rollenbahnen bewegt. Die gegenüberliegende Kontaktfläche wird während dieses Messvorganges in Längsrichtung der Rollenbahnen so gehalten, dass die der zu vermessenden Rolle gegenüberliegende Rolle während des Messvorganges nicht gedreht wird und wobei durch diese stillstehende Rolle das Messergebnis überhaupt nicht beeinflusst werden kann. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die die Messfühler aufweisende Kontaktfläche gegenüber dem Tragkörper bewegbar, wobei die gegenüberliegende Kontaktfläche am Tragkörper unbeweglich angeordnet ist. 



   Dabei bilden zweckmässig die Messfühler mit der ihnen zugeordneten Kontaktfläche eine Baueinheit, die gegenüber der gegenüberliegenden Kontaktfläche bewegbar ist, wobei die gegenüberliegende Kontaktfläche eine grössere Länge aufweist, als der Abstand des ersten Messfühlers vom letzten und als Führung für die Baueinheit dient. 



   Vorzugsweise ist die Baueinheit mittels eines Antriebes gegenüber der am Tragkörper angeordneten Kontaktfläche in Längsrichtung des Tragkörpers hin und her bewegbar. 



   Eine weitere zweckmässige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die den Messfühlern zugeordnete Kontaktfläche am Tragkörper in dessen Bewegungsrichtung unbeweglich angeordnet ist, und dass die gegenüber dieser relativ-bewegbare Kontaktfläche durch ein endloses Umlaufband gebildet ist, welches über am Tragkörper vorgesehene Führungsrollen geführt ist, wobei zweckmässig die durch ein endloses Umlaufband gebildete Kontaktfläche mittels eines Antriebes antreibbar ist. 

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   Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnungen an zwei schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei Fig.1 eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie II-II der Figl1 gemäss einer ersten Ausführungsform zeigen. Die Fig. 3 und 4 zeigen in zu den Fig. 1 und 2 analoger Darstellung eine weitere Ausführungsform. Fig. 5 veranschaulicht einen Messschrieb der Messeinrichtung. 



   Zwischen einander gegenüberliegenden Rollenbahnen --1, 2-- einer Strangführung einer Stranggiessanlage ist eine Einrichtung --3-- zum Vermessen der Rollen --4-- der Rollenbahnen --1, 2-- eingebracht. Diese Einrichtung --3-- kann beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Anfahrstranges, der mit Hilfe von Treibgerüsten bewegt wird, entlang des von den Rollenbahnen gebildeten Rollenspaltes --5-- bewegt werden. 



   Die   Messeinrichtung --3-- weist   gemäss der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform einen   Tragkörper --6-- auf,   der an den Anfahrstrang kuppelbar ist. Der Tragkörper --6-wird von einer Stahlplatte --7-- gebildet, deren den Rollen --4-- der ersten Rollenbahn --1-zugewendete Seite mit den   Mantelflächen --8-- dieser Rollen --4-- in   Kontakt steht. Diese Seite bildet eine erste   Kontaktfläche --9-- der   Messeinrichtung mit den   Mantelflächen --8-- der   Rollen --4--. Die Stahlplatte weist seitlich angeordnete Borde --10-- auf, die sich in Längsrich-   tung --11-- bzw. Bewegungsrichtung --11-- der Messeinrichtung --3-- und   damit in Längsrichtung des Rollenspaltes --5-- erstreckende Führungsschienen bilden. 



   An diesen   Führungsschienen --10-- ist   eine   Baueinheit --12-- geführt,   die von fünf in Längsrichtung --1-- der Messeinrichtung --3-- hintereinander liegenden Spreizeinrichtungen --13-- gebildet ist, wobei die   Köpfe --14-- der   Spreizeinrichtungen mit einem elastisch verformbaren Stahlband --15-- verbunden sind, dessen Aussenseite mit den Mantelflächen --8-- der Rollen --4-- der zweiten Rollenbahn --2-- in Kontakt gelangt.

   Diese Seite bildet somit eine zweite   Kontaktfläche --16-- der Messeinrichtung --3--,   die jedoch kürzer ausgebildet ist als die Kon-   taktfläche --9--.   An ihren den   Führungsschienen --10-- zugeordneten Enden --17-- der   Spreizeinrichtungen --13-- sind diese jeweils mit einer Achse --18-- versehen, die sich quer zur Längsrichtung --11-- der Messeinrichtung --3-- erstreckt und an der Führungsrollen --19--, die in den Führungsschienen --10-- geführt sind, drehbar gelagert sind. Die   Achsen --18-- sämtli-   cher Spreizelemente --13-- sind von Längsträgern --20-- zusammengefasst, so dass die Spreizelemente --13-- ihre gegenseitige Lage nicht ändern können. 



   Damit die Spreizelemente --13-- nicht umkippen, sind zwei dem mittleren Spreizelement --13-- benachbarte Spreizelemente --13-- mit an ihren Achsen abgestützten Armen --21-am mittleren Spreizelement --13-- mittels eines die beiden Arme --21-- durchsetzenden Führungsstiftes --22-- an einer sich in Längsrichtung des mittleren Spreizelementes --13-- erstreckenden Führungsnut --23-- geführt.

   Dadurch ist das mittlere Spreizelement --13-- in einer aufrechten Position gehalten und, da die benachbarten Spreizelemente über das Stahlband --14-- mit diesem verbunden sind, ist eine aufrechte Position der benachbarten Spreizelemente --13-- ebenfalls gesichert. 
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Die   Taststifte --25-- der Messfühler --24-- durchsetzen   das Stahlband --15--, so dass sie mit der   Mantelfläche --8-- der   zu vermessenden Rolle --4-- bei Verschieben der Baueinheit --12-in   Längsrichtung --11-- des Rollenspaltes --5-- in   Kontakt gelangen. Während dieses Vorganges ist der die gegenüberliegende Kontaktfläche --9-- aufweisende Tragkörper --6-- in Ruhe gehalten. 



   Die Achsen --26-- der drei   Messfühler --24-- liegen   alle in einer Ebene, die normal auf das Stahlband --15-- und parallel zur Bewegungsrichtung --11-- steht. Die Abstände je zweier 
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    --24-- sindMessfühler --24-- ist   vorzugsweise kleiner als der Abstand zweier nebeneinanderliegenden Strangführungsrollen der Rollenbahn--l-und zweckmässig auch kleiner als der Umfang einer Rolle --4--. 



   Die nicht dargestellten elektrischen Anschlüsse der drei induktiven Messfühler --24-- werden 

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 jeweils an den Eingang eines Dreifachschreibers angeschlossen. Fig. 5 stellt einen Messschrieb eines solchen Dreifachschreibers dar. 



   Während sich die Baueinheit --12-- an einer Rolle vorbeibewegt, werden nacheinander die 
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 Ruhezustand) eine grössere Dicke aufweist als die grösste Distanz der einander gegenüberliegenden   Rollenbahnen --1, 2--,   werden die Rollen --4-- infolge der zwischen der   Kontaktfläche --16--   der Baueinheit --12-- und den   Mantelflächen   --8-- der Rollen --4-- herrschenden Reibung bei Bewegen der Baueinheit --12-- in Drehung versetzt, so dass sich die Rollen --4-- bei jedem Kontakt mit einem der Taststifte --25-- in einer andern Winkelstellung befinden. 



   In Fig. 5 zeigt die Kurve --27-- mit voll ausgezeichneter Linie die Kurve, die der dem ersten   Messfühler --24-- zugeordnete   Schreiber aufgezeichnet hat. Die Kurven --28-- (strichliert) und die Kurven --29-- (strichpunktiert) wurden von jenen Schreibern aufgezeichnet, die den beiden andern   Messfühlern --24-- zugeordnet   sind. 



   Befinden sich die Taststifte --25-- zwischen den Rollen, so zeichnen die Schreiber gerade   Linien --30-- parallel   zur Abszisse x des Schriebes. Wird ein Taststift --25-- infolge des Kontaktes mit einer Rolle betätigt, so zeichnet der Schreiber eine Kurve, die den Ausschnitt einer Ellipse darstellt. Werden die Taststifte von einer einwandfreien, rundlaufenden Rolle --4-- betätigt, so sind die Scheitelhöhen aller drei Ellipsen, die von den den Messfühlern zugeordneten Schreibern aufgezeichnet werden, gleich gross. 



   Fällt bei einer Rolle --4-- der Mittelpunkt der kreisförmigen Querschnittsfläche nicht mit der Rotationsachse der Rolle --4-- zusammen, sondern hat von dieser einen Abstand, wird, während die Vorrichtung an der Rolle --4-- vorbeibewegt wird, diese Rolle --4-- durch Reibschluss an der   Kontaktfläche --16-- der Baueinheit --12-- gedreht   und die Taststifte --25-- der induktiven   Messfühler --24-- werden   nacheinander um verschiedene Beträge eingedrückt. Demnach sind die Scheitelhöhen --31, 32, 33--aller drei vom Dreifachschreiber aufgezeichneten Ellipsen-Abschnitte verschieden gross. Aus dem Messschrieb ist also ersichtlich, dass eine Rolle --4-- einen "Schlag" aufweist. 



   Während des Messvorganges befindet sich die   Kontaktfläche --9-- ohne   Messfühler in Ruhe, so dass die Messung von den der zu vermessenden Rolle gegenüberliegenden Rollen nicht beeinflusst werden kann. Nach Durchführung der Messung an einer Rolle bzw. der gleichzeitigen Durchführung der Messung der benachbarten Rolle wird die Kontaktfläche ohne Messfühler in Längsrichtung --11-- des Rollenspaltes weiterbewegt und die mit den   Messfühlern --24-- ausgestat-   tete   Kontaktfläche --16-- gelangt   in ihre Ausgangslage in bezug auf die gegenüberliegende Kon-   taktfläche --9--,   worauf die Messung an einer weiteren Rolle bzw. an mehreren weiteren Rollen durchgeführt werden kann.

   Zur Durchführung der Relativbewegung zwischen den beiden Kontaktflächen --9 unf 16-- dient vorzugsweise ein Druckmittelzylinder --34--, der einerseits am Tragrahmen --6-- und anderseits an der Baueinheit --12-- angelenkt ist. 



   Gemäss der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist die erste Kontaktfläche --9-- ohne Messkörper als endloses Umlaufband --35-- ausgebildet und über Führungsrol-   len --19-- geführt,   die an den Achsen --18-- der Spreizeinrichtungen --13-- drehbar gelagert sind. 



   Mittels eines Antriebes --36-- kann das Umlaufband oder eine der   Führungsrollen --19--   angetrieben werden, so dass das mit den   Mantelflächen --8-- der Rollen --4-- in   Kontakt gelangende   Trum-35'-des Umlaufbandes-35-gegenüber   den Rollen --4-- dieser Rollenbahn --1-stillsteht. Dadurch ist es möglich, die den zu vermessenden Rollen --4-- der Rollenbahn --2-gegenüberliegenden Rollen --4-- der Rollenbahn --1-- trotz kontinuierlichen Vorschubs der Messeinrichtung --3-- in Ruhe zu halten, wodurch das Messergebnis durch die in Ruhe gehaltenen Rollen nicht beeinflusst werden kann. 



   Weisen die Rollen --4-- einen grösseren Drehwiderstand auf, als zum Bewegen des Umlaufbandes notwendig ist, so ist es möglich, ohne Antrieb für das Umlaufband --35-- auszukommen, da dann das Umlaufband --35-- durch die Verschubbewegung der   Messeinrichtung --3-- infolge   der grösseren Reibung der   Rollen --4-- selbsttätig   bewegt wird und die mit dem Trum --35'-- in Kontakt gelangenden Rollen --4-- in Ruhe verharren. 

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