AT378607B - Stroemungsmomentenmessgeraet - Google Patents

Stroemungsmomentenmessgeraet

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AT378607B
AT378607B AT28184A AT28184A AT378607B AT 378607 B AT378607 B AT 378607B AT 28184 A AT28184 A AT 28184A AT 28184 A AT28184 A AT 28184A AT 378607 B AT378607 B AT 378607B
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AT
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flow
flow straightener
guide housing
measuring device
straightener
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AT28184A
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ATA28184A (de
Inventor
Christian Ing Fuchs
George E Dipl Ing Fredericks
Original Assignee
Avl Verbrennungskraft Messtech
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/76Devices for measuring mass flow of a fluid or a fluent solid material
    • G01F1/78Direct mass flowmeters
    • G01F1/80Direct mass flowmeters operating by measuring pressure, force, momentum, or frequency of a fluid flow to which a rotational movement has been imparted

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Strömungsmomentenmessgerät, insbesonders zur Bestimmung des
Dralls der Zylinderladung von Brennkraftmaschinen, mit einem Strömungsgleichrichter, der um eine parallel zur Richtung der gerichteten Strömung liegende Achse drehbar in einem Führungs- gehäuse gelagert und von dem von der rotierenden Strömung bei deren Gleichrichtung ausgeübten
Moment gegen eine Vorspannkraft verdrehbar ist. 



   Derartige Messgeräte sind beispielsweise aus der MTZ 44   [1983]   2,   S. 67f,   bekannt und haben gegenüber der ebenfalls bekannten Messung der Ladungsrotation mittels eines Flügelradanemometers den entscheidenden Vorteil, dass das erhaltene Messergebnis unabhängig von der Verteilung der
Tangentialgeschwindigkeitskomponenten der rotierenden Strömung ist.

   Der Drehimpuls der zu mes- senden   Strömung - also   etwa der über drallerzeugende Einlasskanäle in den Zylinder einer Brenn- kraftmaschine eingeströmten Zylinderladung - wird dabei über das Reaktions-Drehmoment des in der Strömung angeordneten Strömungsgleichrichters bestimmt, wobei sich aber bei den bekannten derartigen Messgeräten infolge der verwendeten Methoden zur Messung dieses Reaktions-Drehmo- ments Probleme hinsichtlich der nur geringen erzielbaren Messgenauigkeit ergeben. 



   Zu dieser Bestimmung des von der rotierenden Strömung auf den Strömungsgleichrichter aus- geübten Moments bzw. des Reaktionsmoments werden beispielsweise Dehnmessstreifen eingesetzt, die entweder direkt an einer Torsionsachse für den Strömungsgleichrichter oder auch an einem vom in geeigneter Weise drehgelagerten Strömungsgleichrichter abstehenden Übertragungshebel   od. dgl.   angebracht sein können. Dabei besteht der entscheidende Nachteil darin, dass für eine ausreichend hohe Empfindlichkeit der Messung mit Dehnmessstreifen ein hoher Brückenstrom durch den Dehnmessstreifen erforderlich ist, der unmittelbar zu einer Erwärmung der Dehnmessstreifen sowie der diese tragenden Bauteile beim Einschalten des Messgerätes führt.

   Dadurch entsteht ein
Drift des Nullpunktes, was in gewissen Fällen eine stundenlange Wartezeit bis zum Einstellen stabiler Verhältnisse, wie sie für Präzisionsmessungen notwendig sind, erfordert. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Strömungsmomentenmessgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die genannten Nachteile nicht auftreten und dass insbesonders Messungen des auf den drehbar gelagerten Strömungsgleichrichter von der rotierenden Strömung ausgeübten
Moments mit hoher Genauigkeit jederzeit möglich sind. 



   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass zur Messung der relativen Verdrehung zwischen Strömungsgleichrichter und Führungsgehäuse zumindest je eine Elektrode am Strömungs- gleichrichter einerseits sowie am Führungsgehäuse anderseits einander zumindest teilweise gegen- überliegend angeordnet sind, die mit einer Auswerteschaltung zur Messung der so gebildeten, unmittelbar der relativen Verdrehung des Strömungsgleichrichters zugeordneten Kapazität verbunden sind. Es wird also gemäss der Erfindung unmittelbar eine den Verdrehwinkel zwischen Führungsgehäuse und Strömungsgleichrichter wiederspiegelnde Grösse, nämlich die relative Verschiebung zwischen den gegenüberliegenden Elektroden am Strömungsgleichrichter sowie am Führungsgehäuse durch Messung der Kapazität bzw.

   Kapazitätsänderung des so gebildeten Kondensators bestimmt, wobei dann im Zusammenhang mit der bekannten bzw. justierbaren Vorspannkraft das gesuchte Moment bzw. der Drall der Strömung ermittelbar ist. Durch die Messung der Kapazität an den gegenüberliegenden Elektroden wird keine Wärme an den empfindlichen Teilen des Messgerätes erzeugt, womit sofort nach dem Einschalten des Messgerätes ein stabiler Nullpunkt erreicht wird. Darüber hinaus können Kapazitätsmessungen mit den heutigen, für diese Zwecke verwendbaren bekannten Einrichtungen mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden, so dass die Messung des Strömungsmoments tatsächlich jederzeit mit grosser Genauigkeit durchgeführt werden kann. 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass jeweils zwei voneinander getrennte Elektroden des Strömungsgleichrichters bzw. des Führungsgehäuses einer gemeinsamen Elektrode am jeweils andern Bauteil gegenüberliegend angeordnet sind und dass in der Auswerteschaltung unmittelbar die Differenz dieser beiden, sich bei einer relativen Verdrehung des Strömungsgleichrichters gegensinnig ändernden Kapazitäten bestimmbar ist.

   Auf diese Weise können die an sich bekannten Vorteile der Messung von Differenzkapazitäten (kapazitive Spannungsteiler) für die Zwecke der Erfindung ausgenutzt werden, welche einerseits in einer sehr hohen Genauigkeit der Messung und anderseits darin bestehen, dass aus dem Messsignal unmittelbar die Richtung der jeweiligen Verdrehung zwischen Strömungsgleichrichter und Führungsgehäuse ablesbar 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Elektroden bezüglich der Achse des Strömungsgleichrichters symmetrisch am Aussenumfang des Strömungsgleichrichters und am Innenumfang des Führungsgehäuses angeordnet sind, womit sich in sehr vorteilhafter Weise Einflüsse auf das Messergebnis, die infolge einer durch Biegung hervorgerufenen radialen Elektrodenverlagerung auftreten können,

   bezüglich einer Kapazitätsänderung kompensieren lassen. 



   Mit einer derartigen Ausgestaltung eines Strömungsmomentenmessgerätes lassen sich beispielsweise im Zusammenhang mit der bereits eingangs genannten Bestimmung des Dralls der Zylinderladung von Brennkraftmaschinen über die Messung des von der rotierenden Ladung ausgeübten Moments bereits bei sehr kleinen Ventilhüben, also bei kleinem Volumenstrom und somit nur geringer Ladungsrotation, sehr genaue Messergebnisse erreichen, wobei minimale Drehmomente bis in den Bereich von etwa 5 x   zum   gemessen werden konnten. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher   erläutert. Fig. 1   zeigt einen teilweisen schematischen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Strömungsmomentenmessgerät und Fig. 2 zeigt einen teilweisen Schnitt entlang der Linie II-II in   Fig. 1.   
 EMI2.1 
 --1-- drehbarle --5-- hat. Am oberen   Rand --6-- des Gehäuses --4-- ist   ein Dichtrand --7-- nach unten gezogen, der in einer Ausdrehung --8-- in Führungsgehäuse --2-- in Flüssigkeit --9-- eintaucht, womit eine Dichtung an dieser Stelle sowie eine Dämpfung der Drehbewegung gegeben ist. 



   An der Unterseite des   Führungsgehäuses --2-- ist   ein   Tragring --10-- über   hier nur durch ihre Mittellinie --11-- dargestellte Schrauben befestigt, welcher im Bereich des Durchflussquerschnittes des   Führungsgehäuses --2-- hier   nicht dargestellte Verbindungsspeichen zu seiner zen- 
 EMI2.2 
 ters zusammenfällt. An seinem oberen Ende weist der Lagerdorn --14-- eine mit einem Spitzenlager --15-- in der Mittelhülse --16-- des Strömungsgleichrichters --3-- zusammenwirkende Spit-   ze --17-- auf,   die die radialen Kräfte im Bereich dieser Lagerung sowie die axialen Kräfte vom   Strömungsgleichrichter --3-- auf   den Lagerdorn --14-- und damit das Führungsgehäuse --2-- überträgt.

   In einem bereits unterhalb der   Gleichrichterkanäle --5-- des   Strömungsgleichrichters --3-- liegenden Bereich ist ein   Wälzlager --18-- zwischen Mittelhülse --16-- und   Lager- 
 EMI2.3 
 
Am unteren   Rand --20-- des Strömungsgleichrichters --3-- sind   zwei Übertragungshebel --21-- vorgesehen, die diametral angeordnet sind und deren Enden --22-- durch Schlitze --23-- im Bereich von Ausnehmungen --24-- die Wand des   Führungsgehäuses --2-- durch-   setzen. 
 EMI2.4 
 hinsichtlich einer Verdrehung um die   Achse-l-gegenüber   dem   Führungsgehäuse--2--vorge-   spannt sind.

   Diese Vorspanneinrichtungen --25-- sind - obwohl nur auf der rechten Seite dargestellt - an beiden äusseren   Enden --22-- der Übertragungshebel --21-- vorgesehen,   um die Reaktionskräfte in den Lagern möglichst gering zu halten. 
 EMI2.5 
 gen, die an den vorderen Enden zum Einhängen einer Feder --28-- ausgebildet sind, die ihrerseits auf hier nicht dargestellte Weise am   Ende --22-- der Übertragungshebel --21-- angrei-   fen. Weiters sind noch zwei Rollen --29-- an den Enden der Haltewinkel --26-- drehbar um Ach- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 sen --30-- gelagert, über die auf hier nicht dargestellte Weise ein an einer Schnur   od. dgl.   befestigtes Gewicht gehängt werden kann, welches ebenfalls am Ende --22-- des Übertragungshebels --21-- angreift. 



   Am oberen Ende des   Führungsgehäuses --2-- ist   ein Flansch --31-- ausgebildet, der einerseits mit seinem Aussenumfang in einer   Stützplatte --32-- sitzt   und anderseits an einer inneren   Ausnehmung --33-- einen Einsatzring --34-- trägt.   Der Einsatzring --34-- seinerseits dient im 
 EMI3.1 
 infolge des ausgeübten Momentes auftretenden relativen Verdrehung sind im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei einander diametral gegenüberliegende Elektroden --37-- am Strömungsgleichrichter --3-- und jeweils zwei voneinander getrennte   Elektroden --38--,   deren Trennspalt --39-im Ruhezustand im wesentlichen der Mitte der jeweils zugehörigen Elektrode --37-- am Strömungs-   gleichrichter --3-- gegenüberliegt,   am   Führungsgehäuse --2-- angeordnet,

     wobei diese Elektroden --37, 38-- über Ableitungen --40, 41, 42-- mit einer Auswerteschaltung --43-- verbunden sind. In der Auswerteschaltung --43-- kann auf diese Weise unmittelbar die Differenz der, sich bei einer relativen Verdrehung des   Strömungsgleichrichters --3-- gegenüber   dem Führungsgehäuse --2-- gegensinnig ändernden Kapazitäten der jeweils sich unmittelbar gegenüberliegenden Elektroden --37, 38-- bestimmt werden, die - unter Berücksichtigung der Vorspanneinrichtungen --25-- - unmittelbar mit dem gesuchten Strömungsmoment bzw. Reaktionsmoment zusammenhängt. 



   Abgesehen von der dargestellten Anordnung wäre natürlich im Rahmen der Erfindung auch eine andere Anordnung der gegenüberliegenden Elektroden des   Führungsgehäuses --2-- bzw.   Strö-   mungsgleichrichters --3-- möglich,   solange nur sichergestellt bleibt, dass eine relative Verdrehung dieser beiden Bauteile, wie sie bei der Gleichrichtung einer rotierenden Strömung auftritt, zu einer relativen Verschiebung und damit zu einer Kapazitätsänderung zwischen den zusammenwirkenden Elektroden führt. Der Vorteil der Messung über Bestimmung der Differenzkapazität ist die hohe Genauigkeit einerseits und anderseits die Möglichkeit, unmittelbar aus dem Vorzeichen des Messresultates die Richtung der die Kapazitätsänderung verursachenden Verdrehung festzustellen. 



   Weiters wäre es auch möglich, mit nur einer Anordnung von zusammenarbeitenden Elektroden an Führungsgehäuse und Strömungsgleichrichter auszukommen, oder aber mehr als die dargestellten zwei veränderbaren Differenzkapazitäten vorzusehen. Auf alle Fälle vorteilhaft ist die Anordnung symmetrisch zur Achse --1-- des Strömungsgleichrichters, da damit die Auswirkungen von unter Umständen auftretenden geringfügigen Verbiegungen des   Strömungsgleichrichters --3-- kompensiert   sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Strömungsmomentenmessgerät, insbesondere zur Bestimmung des Dralls der Zylinderladung von Brennkraftmaschinen, mit einem Strömungsgleichrichter, der um eine parallel zur Richtung der gerichteten Strömung liegende Achse drehbar in einem Führungsgehäuse gelagert und von dem von der rotierenden Strömung bei deren Gleichrichtung ausgeübten Moment gegen eine Vorspannkraft verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der relativen Verdrehung zwischen Strömungsgleichrichter (3) und Führungsgehäuse (2) zumindest je eine Elektrode (37,38) am Strömungsgleichrichter (3) einerseits sowie am Führungsgehäuse (2) anderseits einander zumindest teilweise gegenüberliegend angeordnet sind, die mit einer Auswerteschaltung (43) zur Messung der so gebildeten, unmittelbar der relativen Verdrehung des Strömungsgleichrichters (3)
    zugeordneten Kapazität verbunden sind. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei voneinander getrennte Elektroden (38) des Strömungsgleichrichters (3) bzw. des Führungsgehäuses (2) einer gemeinsamen Elektrode (37) am jeweils andern Bauteil gegenüberliegend angeordnet sind und dass in der Auswerteschaltung (43) unmittelbar die Differenz dieser beiden, sich bei einer relativen Verdrehung des Strömungsgleichrichters (3) gegensinnig ändernden Kapazitäten bestimmbar ist.
    3. Messgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (37,38) bezüglich der Achse (1) des Strömungsgleichrichters (3) symmetrisch am Aussenumfang des Strömungsgleichrichters (3) und am Innenumfang des Führungsgehäuses (2) angeordnet sind.
AT28184A 1984-01-27 1984-01-27 Stroemungsmomentenmessgeraet AT378607B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022200846A1 (de) 2022-01-26 2023-07-27 Avl Tippelmann Gmbh Messvorrichtung zur messung von rotationsanteilen einer messströmung in einem zylinderförmigen brennraum einer brennkraftmaschine

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
MTZ 44 (1983) 2, S 67F *

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DE102022200846A1 (de) 2022-01-26 2023-07-27 Avl Tippelmann Gmbh Messvorrichtung zur messung von rotationsanteilen einer messströmung in einem zylinderförmigen brennraum einer brennkraftmaschine

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