AT378374B - Vorrichtung zum vorschaeumen von kunststoffen - Google Patents

Vorrichtung zum vorschaeumen von kunststoffen

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AT378374B
AT378374B AT99084A AT99084A AT378374B AT 378374 B AT378374 B AT 378374B AT 99084 A AT99084 A AT 99084A AT 99084 A AT99084 A AT 99084A AT 378374 B AT378374 B AT 378374B
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Hirsch Kurt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/06Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by drying
    • B29B13/065Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by drying of powder or pellets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/3461Making or treating expandable particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine raumsparende Anordnung ergibt sich, wenn die Beschickungsöffnung der Kammer an das obere Ende der Kammer angrenzt. 



   Das Überführen der vorgeschäumten Kunststoffteilchen geht einfach und schonend vor sich, wenn der Verbindungskanal von der Austragöffnung der Vorschäumkammer zur Beschickungsöffnung der Kammer hin abfallend verläuft. 



   Das Rühren der Kunststoffteilchen in der Vorschäumkammer wird nicht behindert, wenn die dem Innenraum der Vorschäumkammer zugekehrte Fläche des Schiebers mit der Innenfläche der Seitenwand der Vorschäumkammer im wesentlichen bündig ist. 



   Die Bedampfung der Kunststoffteilchen ist wirksamer, wenn unterhalb des Lochbodens die Dampfeinlassöffnung vorgesehen ist. 



   Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeichnung schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispieles der erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist in isolierten Gehäusen --9-- angeordnet eine Vor-   schäumkammer-l-und   eine Stabilisierungs- und Trocknungskammer --2-- auf. Dabei ist die   Vorschäumkammer-l--höher   als die Kammer --2-- und gegenüber dieser seitlich versetzt auf einem Gestell --12-- angeordnet. Der Übergang von der   Vorschäumkammer-l-wird   durch einen Verbindungskanal --13-- gebildet, der durch einen Schieber --14-- wahlweise geöffnet oder geschlossen werden kann.

   Die   Austragöffnung --19-- der Vorschäumkammer --1-- ist   unmittelbar über dem Siebboden --18-- angeordnet und liegt höher als die   Beschickungsöffnung --20-- der   
 EMI2.1 
 
Die Vorschäumkammer --1-- ist mit einem Beschickungstrichter --8--, einer Dampfeinlassleitung --7-- und einem   Überdruckventil --10-- ausgerüstet.   Im Inneren der   Vorschäumkammer-l-   ist ein   Rührwerk --4-- vorgesehen.   Im Abstand vom boden --17-- der Vorschäumkammer --1-ist ein Lochboden --18-- vorgesehen,

   unter dem die   Dampfeinlassleitung --7-- ausmündet.   
 EMI2.2 
 und Trocknungskammer --2-- weist11'-- und ein   Rührwerk --4'-- auf.   In diesen   Behälter --11-- gelangen   die aus der Vorschäum- kammer kommenden vorgeschäumten Kunststoffteilchen, um dort stabilisiert und getrocknet zu wer- den. 



   Weiters ist die   Stabilisierungs- und Trocknungskammer --2-- mit   einem Materialaustrag - und einem Anschluss --5-- für eine Vakuumpumpe ausgerüstet, so dass in der Stabilisierungs- und Trocknungskammer --2-- ein Unterdruck erzeugt werden kann. 



   Bei der Durchführung des Verfahrens nach dem Patent Nr. 374206 in der erfindungsgemässen Vorrichtung wird die folgt vorgegangen :
Der vorzuschäumende Kunststoff, z. B. Polystyrol, wird über den Trichter --8-- in die Vorschäumkammer --1-- eingefüllt und durch über die Leitung --7-- eingeleiteten Dampf erhitzt und schäumt dabei auf. Die Vorschäumzeit und Temperatur wird dabei so gewählt, dass nach Beendigung des Vorschäumens die Kunststoffteilchen noch einen Rest an Schäumfestigkeit behalten. 



   Nach Beendigung des Vorschäumvorganges wird der Schieber --14-- geöffnet und das vorgeschäumte Kunststoffmaterial rutscht durch den geneigten Verbindungskanal --13-- in die Stabilisierungs- und Trocknungskammer --2--. Die Kammer --2-- wird auf die Trocknungstemperatur erwärmt, wobei ein wesentlicher Teil der Wärme durch den Wärmeinhalt des aus der   Kammer-l-   in die   Kammer --2-- übergeführten   Materials (Kunststoffteilchen, heisses Treibgas und heisser Wasserdampf) aufgebracht wird. Zusätzlich wird nun über die Leitung --5-- in der Kammer --2-ein Unterdruck erzeugt bzw. ein allenfalls vorher erzeugter Unterdruck erhöht, wodurch die Stabilisierung und die Trocknung des vorgeschäumten Kunststoffmaterials besonders rasch und gleichzeitig schonend vor sich geht. 



   Während in der Kammer --2-- Kunststoffmaterial stabilisiert und getrocknet wird, kann in der Vorschäumkammer --1-- eine neue Charge Kunststoffmaterial vorgeschäumt werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Nachdem die Stabilisierung und Trocknung beendet ist, wird das vorgeschäumte Kunststoffmaterial über die dann geöffnete Austragöffnung --6-- aus der Kammer --2-- ausgebracht und kann sofort weiter verarbeitet werden. 



   Mit dem erfindungsgemässen Verfahren kann man das Vorschäumen, Trocknen und Stabilisieren von Kunststoffen ohne Ablagerungszeit durchführen. Man erzielt damit gegenüber den bekannten Vorschäumverfahren einschliesslich der für die Trocknung und Stabilisierung notwendigen Zeiten Zeitersparnisse von über   85%.   Darüber hinaus ist das erfindungsgemässe Verfahren gegenüber den bisher bekannten Verfahren energie-, platz- und materialsparend, wobei insbesondere die Wärmeverluste besonders gering sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Patent Nr. 374206 mit einer Vorschäumkammer, die mit einer Öffnung zum Beschicken mit körnigem Kunststoff, einer Dampfeinlass- öffnung, einem Überdruckventil, einem Rührwerk und einer Austragöffnung für die vorgeschäumten Kunststoffteilchen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich versetzt unter der Vor- 
 EMI3.1 
 ordnet ist, dass der Verbindungskanal (13) mittels wenigstens eines Schiebers (14) druckdicht verschliessbar ist, dass in der Kammer (2) ein Rührwerk (4') vorgesehen ist und dass an die Kammer (2) eine Vakuumpumpe (Leitung 5) angeschlossen ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. nenden und stabilisierenden Kunststoffteilchen angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsöffnung (20) der Kammer (2) an das obere Ende der Kammer (2) angrenzt.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (13) von der Austragöffnung (19) der Verschäumkammer (1) zur Beschickungsöffnung (20) der Kammer (2) hin abfallend verläuft.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dem EMI3.3
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Lochbodens (18) die Dampfeinlassöffnung (7) vorgesehen ist.
AT99084A 1984-03-23 1984-03-23 Vorrichtung zum vorschaeumen von kunststoffen AT378374B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006136609A1 (de) * 2005-06-23 2006-12-28 Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der Rhein.- Westf. Technischen Hochschule Aachen e.V. Vorrichtung und verfahren zur herstellung physikalisch getriebener schäume

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2006136609A1 (de) * 2005-06-23 2006-12-28 Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der Rhein.- Westf. Technischen Hochschule Aachen e.V. Vorrichtung und verfahren zur herstellung physikalisch getriebener schäume

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