AT37759B - Schnurschutzvorrichtung an Telephonstöpseln. - Google Patents

Schnurschutzvorrichtung an Telephonstöpseln.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnurschutzvorrichtung an Telephonstöpseln. 



   Die Erfindung betrifft Vorrichtungen an Telephonstöpseln oder dergleichen, die eine Beschädigung bezw. ein Abbrechen der   Stöpselschntire,   das bei den gebräuchlichen Einrichtungen nach kurzer Betriebszeit eintritt, verhindern und die Lebensdauer der Schnüre wesentlich erhöhen. Es ist versucht worden, den im Betriebe sehr störenden Übelstand des Brechens der Schnüre durch Einlegen von elastischen Stücken an der Stelle, wo die Schnur in den Stöpsel eintritt, bezw. durch Umgeben der betreffenden Stelle mit einer gewöhnlichen Spiralfeder zu beseitigen, ohne dass ein praktischer Erfolg erzielt werden konnte. 



  Stets wurde die Schnur an einer Stelle besonders stark gebogen bezw. beim Einschieben des Stöpsels gestaucht. 



     Erfindungsgemäss   wird an der Eintrittsstelle in den Stöpsel die Schnur durch eine solche elastische   Federhülse   geführt, deren Starrheit dicht am Stöpsel gross ist und von dort aus allmählich abnimmt-Auf diese Weise wird ein sehr elastischer geschmeidig'T Übergang erzielt, der sich über eine grössere   Scbnurlänge   erstreckt ; die Schnur kann nicht mehr scharf geknickt, sondern nur nach einem verhältnismässig   grossen     Krümmungshalbmesser   gebogen werden, so dass die Lebensdauer   ausserordentlich   erhöht wird, zumal die Federn beim Stecken der Stöpsel eine pufferartige Wirkung ausüben können und ein Stauchen an der Eintrittsstelle in den Stöpsel verhindern. 



   Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar. Der Stöpsel selbst ist in der gebräuchlichen Weise ausgebildet und mit einer isolierenden Hülse e vorsehen. 



   An dem Ende des Stöpsels, an welchem die Schnur in den Stöpsel eintritt, sind, aie
Schnur umgebend, Spiralfedern a, b aus Stahl oder anderem elastischen Material angeordnet und eventuell   mittels eines Verbindungsstückes   d an der Hülse c befestigt. Die Feder a   umschliesst   die   Stöpselschnur   mit geringem Spielraum. Infolge des beim Gebrauch des
Stöpsels ausgeübten seitlichen Zuges legt sich die   Stöpsrlschnur   gegen die Feder a, diese ihrerseits gegen die kürzere, konzentrisch   zn   ihr angeordnete zweite Feder b, auf diese
Weise wird ein   stufenweises Anwachsen des Biegungswiderstandes   nach dem Stöpsel zu und infolgedessen eine sanfte Biegung der Stöpselschnur erreicht. 



   Das Ende der Spiralfeder a trägt zweckmässig als Begrenzung eine Muffe f, die fest oder verschiebbar mit der   Stöpselschnur   verbunden sein kann. Ist sie, wie im dargestellten
Falle verschiebbar angeordnet, so übt die Schnurschutzvorrichtung beim Stecken   des Stöpseis   in eine Klinke eine pufferartige Wirkung aus, wodurch ein Stauchen der Stöpselschnur und hieraus folgende Beschädigungen vermieden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schnurschutzvorrichtung an Telephonstöpseln oder dergleichen, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die   Stöpselschnnr   an der Eintrittstelle in den Stöpsel durch eine solche   elastische Federhülse geführt   ist, deren Starrheit am Stöpsel am grössten ist und nach dein Ende zu abnimmt. 

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Claims (1)

  1. 2. Schnu : schntzvorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federbülse aus zwei konzentrisch zu einander angeordneten Federn von verschiedener Länge gebildet ist. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Schnurschutzvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf dem freien Ende der Feder (a) befestigten, in der Schnurrichtung verschiebbaren Muffe (f) zwecks Erzielung einer pufferartigen Wirkung beim Stecken des Stöpsels. EMI2.1
AT37759D 1907-10-26 1907-10-26 Schnurschutzvorrichtung an Telephonstöpseln. AT37759B (de)

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