AT375830B - Vorrichtung zum bestimmen der zu der hand eines benuetzers passenden griffstaerke eines schlaegergriffes, insbesondere tennisschlaegergriffes - Google Patents
Vorrichtung zum bestimmen der zu der hand eines benuetzers passenden griffstaerke eines schlaegergriffes, insbesondere tennisschlaegergriffesInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen der zu der Hand eines Benutzers passenden Griffstärke und gegebenenfalls des für diese Hand geeigneten Griffbelages eines Schlägergriffes, insbesondere Tennisschlägergriffes. Die Auswahl von Tennisschlägern erfolgt nach drei Kriterien, nämlich Schlägertyp, Gewicht und Griffstärke. Dabei kommt der richtigen Griffstärke sehr grosse Bedeutung zu, nachdem sich herausgestellt hat, dass die Ausbildung des berüchtigten Tennisarms (Epikondylitis) sehr stark vom Spannungszustand der zum Festhalten des Schlägergriffes beim Spiel benötigten Unterarmmuskeln beeinflusst wird. Insbesondere ist es sehr schädlich, wenn der Schläger zu fest gehalten wird. Es wurde gefunden, dass der Schlägergriff eher dicker als dünner sein soll. Als Faustregel gilt bisher, dass bei richtiger Griffstärke und spielmässig gefasstem Schläger zwischen Daumenballen und Fingerspitzen ein Abstand sein soll, der etwa der Breite eines Fingers des Benutzers entspricht. Diese Faustregel hat nur bedingt Berechtigung, da es sehr unterschiedliche Handausbildungen gibt. In der Praxis wird beim Schlägerkauf die Griffstärke solange variiert, bis der Käufer ein gutes Gefühl beim Halten des Schlägers hat. Erfindungsgemäss wird nunmehr eine Vorrichtung geschaffen, mit der die richtige Griffstärke in Abhängigkeit von der bei verschiedenen Griffstärken erzielbaren Haltekraft bestimmt wird. Als Haltekraft wird dabei das Drehmoment gewählt, bei dem zwischen Hand und Griff gerade Schlupf eintritt, sich der Griff also gerade nicht mehr festhalten lässt. In der Spielpraxis treten derartige Drehmomente immer dann auf, wenn der Ball auf aussermittige Bereiche der Schlagfläche auftritt, also auf Punkte, die nicht in der Verlängerung der Griff/Schlägerschaftachse liegen. Insbesondere beim Vollieren harter Passierbälle wird dadurch der Schläger oft in der Hand des Spielers gedreht und die Griffstärke, bei der die Haltekraft einen Maximalwert erreicht, ist die geeignete Griffstärke, da dieser Griff am kraftsparendsten gehalten werden kann. Diese Haltekraft wird in gewisser Weise auch vom Griffbelag (Griffband) beeinflusst, wobei von den Griffbandherstellern Griffbänder verschiedener Oberflächenbeschaffenheit und Klebrigkeit zur Anpassung an persönliche Bedürfnisse angeboten werden. Zur Lösung der oben genannten Aufgabe ist die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Schlägergriffen verschiedenen Umfangs und gegebenenfalls verschiedenen Griffbelages sowie ein Drehmomentanzeiger zur Bestimmung des durch Drehen je eines Schlägergriffes um seine Achse mit der Hand maximal aufbringbaren bzw. gegenhaltbaren Drehmoments vorgesehen sind, wobei der jeweils zu fassende Schlägergriff über eine Steckvorrichtung mit dem Drehmomentanzeiger verbunden ist. Die absolute Höhe der erzielbaren Haltekraft ist individuell bedingt und für die Griffstärkeauswahl ohne Belang ; es ist allerdings bei den einzelnen Testgriffen zur Wahl der Griffstärke auf gleichartige Oberfläche (Oberflächenreibung) zu achten, wobei die Testgriffe nicht unbedingt beledert sein müssen. Anschliessend an die Bestimmung der optimalen Griffstärke kann in ähnlicher Weise eine Auswahl der Griffbandbeschaffenheit entsprechend den Wünschen des Benutzers erfolgen. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung schematisch im Schnitt dargestellt. In ein festes Widerlager --1-- (Wand, Konsole od. dgl.) ist ein Torsionsstab --2--, der über seine ganze Länge oder in seinen Endbereichen quadratischen Querschnitt zeigt, verdrehsicher eingesteckt und wird in einem am Widerlager --1-- befestigten Rohr --3-mittels einer Hülse --4-- in einer Abdeckplatte --5-- geführt. Die Hülse --4-- ist auf dem Tor- sionsstab --2-- verdrehsicher aufgeschoben und trägt einen Mitnehmer --6--, der an einem Anschlag eines nicht dargestellten drehbaren Skalenrings auf der Deckplatte --5-- angreift. Auf das freie Ende des Torsionsstabes --2-- ist ein Schlägergriff --7-- verdrehsicher aufsteckbar, wobei ein Satz von 0Schlägergriffen --7-- mit abgestuftem Griffumfang vorgesehen ist. Zur Auswahl der richtigen Griffstärke werden die in Frage kommenden Schlägergriffe --7-- des Satzes nacheinander auf den Torsionsstab --2-- aufgesteckt und durch die Testperson jeweils bis zum Schlupf gedreht. Am Skalenring, der nach dem Verdrehen nicht in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und so als Schleppzeiger wirkt, ist das pro Schläger --7-- erzielbare maximale Drehmoment ablesbar. Der Schlägergriff --7-- mit dem höchsten Drehmomentwert gibt die richtige Griffstärke an.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Bestimmen der zu der Hand eines Benutzers passenden Griffstärke und gegebenenfalls des für diese Hand geeigneten Griffbelages eines Schlägergriffes, insbesondere Tennisschlägergriffes, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Schlägergriffen verschiedenen Umfanges und gegebenenfalls verschiedenen Griffbelages sowie ein Drehmomentanzeiger zur Bestimmung des durch Drehen je eines Schlägergriffes um seine Achse mit der Hand maximal aufbringbaren bzw. gegenhaltbaren Drehmoments vorgesehen sind, wobei der jeweils zu fassende Schlägergriff über eine Steckvorrichtung mit dem Drehmomentanzeiger verbunden ist.
Priority Applications (1)
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| AT0270682A AT375830B (de) | 1982-07-12 | 1982-07-12 | Vorrichtung zum bestimmen der zu der hand eines benuetzers passenden griffstaerke eines schlaegergriffes, insbesondere tennisschlaegergriffes |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA270682A ATA270682A (de) | 1984-02-15 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1982
- 1982-07-12 AT AT0270682A patent/AT375830B/de not_active IP Right Cessation
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| F. KOHLRAUSCH, PRAKTISCHE PHYSIK, BD.1 , 1968, 22, TEUBNER STUTTGART, SEITE 154, ABSCHNITT 2.6.4.2. * |
| F.X. EDER, MODERNE MESSMETHODEN DER PHYSIK, TEIL 1, 1968, BERLIN, Seite 322 * |
| LUEGER, LEXIKON DER TECHNIK, 1960, DVA STUTTGART, BAND 2, SEITE 455 UND BAND 14, SEITE 370 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA270682A (de) | 1984-02-15 |
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