AT375478B - Anhaenger mit einem als befestigungsorgan dienenden buegel - Google Patents

Anhaenger mit einem als befestigungsorgan dienenden buegel

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AT375478B AT269681A AT269681A AT375478B AT 375478 B AT375478 B AT 375478B AT 269681 A AT269681 A AT 269681A AT 269681 A AT269681 A AT 269681A AT 375478 B AT375478 B AT 375478B
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/18Casings, frames or enclosures for labels
    • G09F3/20Casings, frames or enclosures for labels for adjustable, removable, or interchangeable labels

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Anhänger mit einem als Befestigungsorgan dienenden, elastisch aufbiegbaren Bügel, der stirnseitig eines formsteifen, flächigen Gehäuses abragt. 



   Anhänger dieser Art sind ein ausgesprochener Massenartikel. Sie dienen,   z. B.   als Schlüsselanhänger, als Preis-, Markenauszeichnungs-, Adressenträger usw. an Kleidungsstücken. Koffern, Mappen, Taschen, Schirmen, Sportartikeln, Photoapparaten, Schuhen usw., wobei jeweils das Gehäuse als Informationsträger mit Kennzeichnungs-, Identifikationsaussagen od. dgl. versehen ist, die auf die Flächen des Gehäuses aufgeklebt, aufgedruckt, geprägt oder eingraviert sind. 



   Wesentliche Voraussetzungen bei solchen Anhängern sind dabei die Brauchbarkeit und Funktionssicherheit bei geringsten Herstellungskosten. Diese Voraussetzungen werden von bekannten Anhängern der vorgenannten Art nur bedingt erfüllt. Ein bekannter Anhänger dieser Art (FR-PS Nr. 2. 462. 883) erfordert beispielsweise den Einbau einer oder sogar zweier zusätzlicher Sperrfedern, besteht also aus drei oder sogar vier Einzelteilen. Dazu kommt noch, dass die Sperrfeder von komplizierter Gestalt ist. Dieser bekannte Anhänger ist somit sowohl vom Material als auch vom fabrikatorischen Aufwand her teuer. Weiter ist auch die Aufbringung von Beschriftungen und/oder Symbolen auf die Gehäuseflächen aufwendig. Andere bekannte Anhänger dieser Art,   z.

   B.   die in der FR-PS Nr. 2. 445. 704 und der DE-OS 2104989 beschriebenen Anhänger bestehen zwar aus nur zwei Teilen, die Halterung des Schieberteils im Gehäuse ist aber unsicher. Insbesondere besteht die Gefahr, dass aus dem Gehäuse vorstehende Teile des Schieberteils   z. B.   an einem Kleidungsstück hängenbleiben und sich dadurch die Verriegelung ungewollt löst. 



   Es ist somit Aufgabe der Erfindung, einen Anhänger zu schaffen, der sich, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Anhänger, leicht und billig herstellen lässt und der sich durch sichere Funktion, leichte Bedienbarkeit und wenige, auswechselbare Teile auszeichnet. 



   Dies wird erfindungsgemäss bei einem Anhänger mit einem als Befestigungsorgan dienenden, elastisch aufbiegbaren Bügel, der stirnseitig eines formsteifen, flächigen Gehäuses abragt und an einem Schieberteil angeformt ist, welcher stirnseitig bis in eine Verriegelungsstellung in das Gehäuse einschiebbar ist, in der das Gehäuse die Bügelöffnung schliesst und eine zur Entriegelung federnd in das Gehäuse eindrückbare Verriegelungsklinke mit einer Öffnung im Gehäuse zusammenwirkt dadurch erreicht, dass das freie Ende des Bügels einwärts gekrümmt und in der Verriegelungsstellung durch das Gehäuse in einer Ausnehmung im Schieberteil eingetaucht gehalten ist, und dass sich die Verriegelungsklinke am freien Ende eines einstückig am Schieberteil angeformten,

   elastischen Armes befindet und sich in der Verriegelungsstellung durch eine Öffnung an einer Ecke der dem Bügel abgewendeten Stirnseite des Gehäuses erstreckt. 



   Diese Massnahmen gestatten nun eine einfache und problemlose Herstellung eines solchen Anhängers aus nur zwei Teilen, dessen Montage zudem nur ein Zusammenschieben der Teile verlangt, wobei aber im zusammengeschobenen Zustand eine absolut sichere Verriegelung des Bügels besteht. 



   Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemässen Anhängers besteht darin, dass das Gehäuse an der, eine Schulter für die Verriegelungsklinke bildenden Öffnung, eine der Betätigung der Verriegelungsklinke von Hand dienende seitliche Aussparung aufweist. 



   Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung des erfindungsgemässen Anhängers, bei welcher der aus dem Bügel und dem Schieberteil gebildete einschiebbare Schieber in einer das Öffnen des Bügels erlaubenden Zwischenstellung verriegelbar ist, indem   z. B.   die Verriegelungsklinke in der Zwischenstellung in eine weitere Öffnung im Gehäuse einschnappt. Hiebei ist es zweckmässig, wenn die Verriegelungsklinke eine Schrägfläche zum selbsttätigen Eindrücken der Verriegelungsklinke beim Verschieben des Schiebers aus der Zwischenstellung in die Verriegelungsstellung umfasst. 



   Diese Zwischenstellung, in welcher somit der Bügel geöffnet und der Anhänger an einen Gegenstand angehängt bzw. von einem solchen abgehängt werden kann, bildet somit eine Sicherung vor ungewolltem Auseinanderfallen der beiden Anhängerteile. 



   Eine weitere besonders vorteilhafte Ausbildung besteht darin, das Gehäuse und den Schieber aus Kunststoff herzustellen und dabei mindestens das Gehäuse aus transparentem Kunststoff. Hiebei kann das Gehäuse auswechselbar eine Etikette aus beschreibbarem und/oder bedruckbarem Material aufnehmen, welche sich U-förmig im Gehäuse mit ihren Schenkeln beidseitig der Lasche erstreckt und in der Verriegelungsstellung über ihren Steg vom Schieber am Herausfallen gehindert ist. 

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  Dabei ist die Etikette zweckmässig im Bereich der Aussparung des Gehäuses mit einem Ausschnitt versehen, um die Handbetätigung der Klinke nicht zu behindern. 



   Eine solche Ausführung hat den Vorteil, dass die Etikette nur auf einer Seite bedruckt oder beschrieben werden muss, wobei im Anhänger nach der Faltung der Etikette dieser beidseitig als Informationsträger erscheint. Ausserdem ist die Etikette durch das Gehäuse vor dem Verlieren und ihre Beschriftung vor Abrieb geschützt. 



   Die auf der Etikette aufgebrachte Information kann der Kennzeichnung (bezüglich Herkunft, Garantie, Bedienungsanleitung) der mit dem Anhänger versehenen Ware dienen. Dank der leichten Auswechselbarkeit der Etikette kann der gleiche Anhänger, mit einer neuen Etikette versehen, später eine zweite Funktion als Identifizierungsmittel, z. B. Adressenträger, Schlüsselanhänger für den Gebrauch der Waren ausüben. 



   Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l in schematischer Darstellung einen sich in Offenlage befindlichen Anhänger ; Fig. 2 den Anhänger gemäss   Fig. 1   in geschlossenem   Zustand ; Fig. 3   die in den Anhänger gemäss den Fig.   l   und 2 einsteckbare Etikette ; und die Fig. 4 und 5 in Seitenansicht und im Querschnitt den in das Gehäuse einschiebbaren Schieber des Anhängers gemäss den Fig. l und 2, in grösserem Massstab. 



   Der in den Zeichnungen dargestellte Anhänger,   z. B.   ein Schlüsselanhänger, umfasst einen Ring, der als ein elastischer, aufbiegbarer   Bügel --1-- von   einem flächigen Schieberteil --3-abragt. Der   Bügel --1-- und   der Schieberteil --3-- bilden dabei einen einstückigen Schieber welcher von einer offenen Stirnseite her in ein schachtelförmiges, formsteifes, flächiges   Gehäuse --2-- einschiebbar   ist, derart, dass sich gemäss Fig. 2 noch ein Teil des den Ring bildenden   Bügels --1-- ausserhalb   des   Gehäuses --2-- erstreckt.   



   Beim dargestellten Beispiel ist das freie   Ende   Bügels --1-- einwärts gekrümmt und taucht in eine Ausnehmung --13-- in der Lasche --3-- ein. In der eingeschobenen Stellung 
 EMI2.1 
 --10-- im Gehäuse --2-- gemäss Fig. 2,werden. 



   In dieser eingeschobenen Lage, welche die Verriegelungsstellung ist, hintergreift eine Ver-   riegelungsklinke --6-- eine Schulter --5-- am Gehäuse --2--.   Diese Verriegelungsklinke --6-befindet sich am freien Ende eines am Schieberteil --3-- angeformten, elastischen Armes--7-und erstreckt sich wenigstens teilweise durch eine Öffnung --8-- an einer Ecke der dem Bügel - abgewendeten Stirnseite des Gehäuses --2--. An dieser Stelle weist das   Gehäuse --2--   zudem eine seitliche Aussparung --9-- auf, um ein Einwärtsdrücken der Verriegelungsklinke --6-zu erleichtern, wenn der Anhänger durch Herausschieben des   Schiebers --10-- aus   dem Gehäuse - 2-- geöffnet werden soll. 



   Da es nicht notwendig ist, den   Schieber --10-- für   ein kurzzeitiges Öffnen des Schlüsselringes vollständig aus dem   Gehäuse --2-- herauszuschieben,   ist eine Zwischenstellung vorgesehen, in welcher der   Schieber     --10-- im Gehäuse --2-- zwischenverriegelbar   ist. Hiefür rastet die Ver-   riegelungsklinke --6-- in   einer weiteren   Öffnung --11-- im Gehäuse --2-- ein.   Dabei ist an der   Verriegelungsklinke --6-- eine Schrägfläche --12-- zum   selbsttätigen Eindrücken der Ver-   riegelungsklinke --6-- beim   Verschieben des Schiebers --10-- aus der Zwischenstellung in die Verriegelungsstellung vorgesehen. 



   Wie leicht erkennbar ist, wird auf diese Weise ein äusserst einfach herzustellender Anhänger, insbesondere Schlüsselanhänger gebildet, der zudem eine sichere Verriegelung des Schlüsselringes gewährleistet. 



   Hiebei sind im Rahmen der Erfindung eine ganze Reihe von Ergänzungen und Modifikationen möglich. 



   Beispielsweise kann das freie   Ende --4-- des Bügels --1-- selbst   die Verriegelungsklinke tragen, die dann bei eingeschobenem Schieberteil --3-- in eine entsprechende Ausnehmung am   Gehäuse --2-- einrasten   würde, ohne dass sich dabei am sicheren Verschluss des   Bügels-l-   etwas ändern würde. 



   Ferner ist es denkbar, am unteren Teil des Schieberteils --3-- auf jeder Seite eine eindrückbare Verriegelungsklinke an einem elastischen Arm vorzusehen. 

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   Das   Gehäuse --2-- und   entsprechend auch der   Schieberteil --3-- können   neben der hier dargestellten rechteckförmigen Gestalt auch andere geometrische Formen aufweisen. 



   Weiter kann der aus dem   Bügel --1-- und   dem   Schieberteil --3-- gebildete Schieber --10--   ein Press-Stück oder ein Stanz-Stück von flächiger Gestalt sein, wie das etwa aus Fig. l erkennbar ist. Gemäss den Fig. 4 und 5 kann dieser Schieber --10-- aber auch ein Spritzgussteil mit rippenförmiger Ausgestaltung sein. Hiebei ist erkennbar, dass eine   Auskehlung --17-- an   der Wurzel des elastischen Armes --7-- dessen Einfederungseigenschaften verbessert. 



   Vorzugsweise bestehen der einschiebbare Schieber --10-- und das   Gehäuse --2-- aus   Kunststoff, wobei vorteilhaft mindestens das   Gehäuse --2-- transparent   ist, um hinter die Gehäuseflächen sichtbar Etiketten einschieben zu können. 



   Beim erfindungsgemässen Anhänger ist gemäss Fig. 3 eine Etikette --15-- aus beschreibbarem und/oder bedruckbarem Material, beispielsweise Karton, vorgesehen, welche   U-förmig   gefaltet ist und sich im   Gehäuse --2-- mit   ihren Schenkeln beidseitig des Schieberteils --3-- erstreckt. 



  Hiebei ist im Bereich der   Aussparung --9-- des Gehäuses --2-- ein Ausschnitt --16-- vorgesehen,   um das Einrücken der Verriegelungsklinke --6-- nicht zu behindern. 



   Der Vorteil dieser Etikette-Anordnung besteht zunächst darin, dass die Etikette unabhängig vom neutral produzierten Anhänger individuell, unter Umständen vom Käufer selbst beschriftet werden kann. Zudem ist diese in das   Gehäuse --2-- eingesetzte Etikette --15-- ohne   zusätzliche Massnahmen gegen ein Herausfallen gesichert, da die Etikette dem Schieberteil --3-- bei dessen Herausziehen in die Zwischenstellung bestenfalls nur bis dahin folgen kann. 



   Wie ferner leicht erkennbar, sind alle Teile ohne weiteres auswechselbar gestaltet, wobei eine vollständige Zerlegung des Anhängers in   Gehäuse --2--, Schieber --10-- und Etikette --15--   lediglich ein Eindrücken der in der Zwischenstellung in der   Öffnung --11-- im Gehäuse --2--   eingerasteten   Verriegelungsklinke --6-- erfordert.   



   Gemäss dem Vorbeschriebenen wurde somit ein Anhänger geschaffen, der allen Anforderungen an Einfachheit in der Konzeption unter Berücksichtigung der Kriterien eines Massenartikels bei absoluter Funktionssicherheit und grossem Anwendungsbereich gerecht wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anhänger mit einem als Befestigungsorgan dienenden, elastisch aufbiegbaren Bügel, der stirnseitig eines formsteifen, flächigen Gehäuses abragt und an einem Schieberteil angeformt ist, welcher stirnseitig bis in eine Verriegelungsstellung in das Gehäuse einschiebbar ist, in der das Gehäuse die Bügelöffnung schliesst und eine zur Entriegelung federnd in das Gehäuse eindrückbare Verriegelungsklinke mit einer Öffnung im Gehäuse zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (4) des Bügels   (1)   einwärts gekrümmt und in der Verriegelungsstellung durch das Gehäuse (2) in einer Ausnehmung (13) im Schieberteil (3) eingetaucht gehalten ist, und dass sich die Verriegelungsklinke (6) am freien Ende eines einstückig am Schieberteil (3) angeformten, elastischen Armes (7)

   befindet und sich in der Verriegelungsstellung durch eine 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. Schulter (5) für die Verriegelungsklinke (6) bildenden Öffnung (8), eine der Betätigung der Verriegelungsklinke (6) von Hand dienende seitliche Aussparung (9) aufweist.
    3. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem EMI3.2 verhindernden, Zwischenstellung verriegelbar ist.
    4. Anhänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsklinke (6) in der Zwischenstellung in einer weiteren Öffnung (11) im Gehäuse (2) eingeschnappt ist.
    5. Anhänger nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsklinke (6) eine Schrägfläche (12) zu ihrem selbsttätigen Eindrücken beim Verschieben des Schiebers (10) aus der Zwischenstellung in die Verriegelungsstellung aufweist. <Desc/Clms Page number 4>
    6. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Gehäuse (2) aus transparentem Kunststoff besteht, und dieses Gehäuse (2) auswechselbar eine Etikette (15) aus beschreibbarem und/oder bedruckbarem Material aufnimmt, welche Etikette (15) sich U-förmig gefaltet im Gehäuse (2) mit ihren Schenkeln beidseitig des Schieberteils (3) erstreckt und in der Verriegelungsstellung über ihren Steg vom Schieber (10) am Herausfallen gesichert ist.
    7. Anhänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Etikette (15) im Bereich der Aussparung (9) des Gehäuses (2) einen Ausschnitt (16) aufweist.
    8. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er als Schlüsselanhänger ausgebildet ist und Gehäuse (2) und Schieber (10) aus Kunststoff bestehen.
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