AT37506B - Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl. - Google Patents

Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl.

Info

Publication number
AT37506B
AT37506B AT37506DA AT37506B AT 37506 B AT37506 B AT 37506B AT 37506D A AT37506D A AT 37506DA AT 37506 B AT37506 B AT 37506B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
press
compression
mandrels
ambroid
engravings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Birkmayer
Original Assignee
Eduard Birkmayer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Birkmayer filed Critical Eduard Birkmayer
Application granted granted Critical
Publication of AT37506B publication Critical patent/AT37506B/de

Links

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 um deren gleichzeitige automatische Lockerung durch einen einzig n Druck zu bewirken. 



   Der Formkörper A, der sich bis an die Deckplatte 31 der Presse erstreckt, besitzt am oberen Ende einen Innenflansch J und ist zweimal abgesetzt, um ein bequemes Auflegen des   Domträger-   winkelringes d sowie des Auslaufformkörpers B zu gestatten. Der untere konisch abgegrenzte Ansatz o sowie die Passmarken g ermöglichen ein genaues Aufsetzen, der Innenflansch J ein leichtes Abpressen von dem zweiteiligen Kolbenringe. In die nach unten zu konisch verengt verlaufenden Bohrungen des Formkörpers   A   sind die gleichfalls nach unten zu konisch verengt verlaufenden   Doppelhülsen u   eingelassen. Diese Hülsen sind zweiteilig und enthalten die Gravierungen für je zwei mit den elliptischen Enden einander zugekehrte Spitzen.

   Die Kanäle zum Transporte 
 EMI2.2 
 feinen Spitzenbohrungen zwischen zwei vertieft eingravierten Lagern eingeklemmt ist. Bei L und M mündet der Dorn p in die Bohrungen der Dickdorne. Er hat also an drei Stellen eine sichere Lagerung und ermöglicht nach dem   Offneii   der Hülsen ein bequemes Abziehen der Presslinge mit freier Hand. 



   An die Absätze bezw. Aussenflächen des Formkörpers. A schliesst der Winkelring d an, in welchem die Dickdorne M und N ab- bezw. aufwärts stehend befestigt sind. Dieser Winkelring d enthält noch die Öffnungen r1 zum Transporte des aus den gefüllten Doppelhülsen u in die Bohrungen des   Auslaufformkörpers   B tretenden Materiales. Der untere, wagrechte Schenkelansatz 15 dient dazu, um den Auslaufformkörper B vom   Formkörper     A   abheben zu können und 
 EMI2.3 
 auszuziehen, während das Ausziehen der Dorne aus den in den Hohlräumen 9 des Auslaufform-   körpers B befindlichen   Presslingen mittelst des   oberen, aufwärtsstebenden Schenkels bewerk-   stelligt wird. 



   Der Auslaufformkörper B kapselt den Dornträgerwinkelring d bis auf dessen unteren, wagrechten Schenkelansatz 15 im Vereine mit dem   : Formkörper A   ein. Die Bohrungen des Auslaufformkörpers. B sind mit den Bohrungen des Formkörpers   A   gleichachsig und gegen das untere Ende konisch erweitert, sonst aber meist genau zylindrisch gebohrt. Die in bekannter Weise die Verdichtung besorgenden beweglichen zylindrischen Verdichtungsformen e ruhen mit ihren   Unterflächen   auf der wagrechten Fläche des Winkelringes   d   auf. 



   Diese Verdichtungsformen e im   Auslaufformkörper     B   sind zweiteilig und gleich der Ver-   dichtungsform   P im Führungsrohr 3 derart ausgestaltet, dass sie ausser der Verdichtung des Materiales noch eine Formgebung zu fertigen Erzeugnissen gestatten. Zu diesem Zwecke haben die Verdichtungsformen e die Form von   beweglichen Duppelhülsen, welche in   den Bohrungen des Formkörpers B derart kolbendicht eingesetzt sind, dass sie an dem   nadelförmigen   Teile der im   Wickdring d befestigten   in die Bohrungen des Formkörpers. B hineinragnden Dorne N aufund abgleiten können ; sie sind üben geschlossen und besitzen in der Deck-wie in der   Trennungs-   
 EMI2.4 
 zentralen Löcher zum Durchstecken der Nadeldorne.

   Für die Gravierung in   diesen Doppelhülsen   eignet sich am besten die Form flacher   Ansatzspitzen,   da hierdurch die Angriffsfläche ungefähr dieselbe wird wie bei einem gewöhnlichen Pfropfen. Um der Luft auch dann noch Abzug zu bieten, wenn die   Decke der Doppelhülsen   an die Unterfläche der Pressplatte 31 stösst, sind auf der oberen   Begrenzuugsnäche   des Formkörpers B sehr feine Rinnen n vorgesehen. 



   Die im Querschnitt rechteckige Verdichtungsform P im Führungsrohr 3 ist vierteilig und besteht aus einem mit durchgehender   Bohrung 20   versehenen Mittelstück 19, welches view Halbgravierungen 21 und die dazu gehörigen sehr feinen   Luftabzugsönnungen   und Bohrungen 
 EMI2.5 
 schliesslich aus einem   kreisrunden   Grund- oder Bodenstück 25 mit den Einlaufrinnen 26, Trans- portöffnungen 27, eingesetzten Dick- und Dünndornen 28, 23, dem Führungszapfen 29, den beiden   Einstellzapfen   30 und dem konischen   Ansatz 30'.   Letzterer hat den Zweck, die Form derart oberhalb der Oberfläche des Auspresskonus zu halten,

   dass die in das   Führungsrohr   mündenden Luftabzugs- und Transportöffnungen 10' frei bleiben und das Material unter die Verdichtungsform P gelangen und dieselbe nach aufwärts treiben kann. Entsprechend verlängert,   können   die Teile 19, 24, und 24' auch je mit 2 oder mehreren Halbgravierullgen, ähnlich wie bei den   Doppelhülaen M   und e, versehen werden. 



   Die Zahl der Doppelhülsen u sowie der übereinander angeordneten Formkörper A und B ist   keineswegs beschränkt. Es   können auch, wie Fig. 1 a zeigt, drei solcher Körper verwendet werden. In diesem Falle treten zwischen die beiden Formkorper A und A' ein einfacher Winkel- 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Durch die winkelringartige Ausgestaltung der einzelnen Formteile wird ein leichtes Auseinanderpressen der Formteile bezw. Freilegen der fertigen Presslinge ohne Gefährdung derselben gewährleistet. 



   Die Wirkungsweise der Presse ist folgende :
Das in die ringförmige Formschale 16 eingefüllte Material wird je nach seiner Beschaffenheit durch Erwärmung der gesamten Vorrichtung in einem Heissluft-, Dampf-oder Ölbade zähplastisch gemacht und in diesem Zustande durch die Presswirkung nach Passierung der Rillen s und der feinen Transportöffnungen S des Stahlwinkelringes und Dornträgers   f in   die unteren Gravierungen   17   der Doppelhülsen u des   Formkörpers A   gedrückt, passiert die mittleren Trans- 
 EMI3.1 
 angebrachten Luftabzugsrinnen n nach aussen. 



   Hierauf werden die Verdichtungsformen e durch die aufsteigende zähe Masse allmählich gehoben und schliessen nunmehr   kolbendicht   an die zylindrischen Bohrungen des Formkörpers B an, setzen also jetzt der weiteren Aufwärtsbewegung der Masse soviel Widerstand entgegen, dass eine dementsprechende Verdichtung des darunter befindlichen Materiales (bei Rohbernstein zu Ambroid) erfolgen muss. Sobald die oberen Flächen der Verdichtungsformen e an die Deckplatte 31 gelangen, wird deren Aufwärtsbewegung abschliessend gehemmt.

   Das nachdrängende Material füllt vorerst die unteren Gravierungen der Verdichtungsformen e vollständig aus und quillt schliesslich durch die mittleren Transportkanäle   x   in die oberen Gravierungen, nachdem vorher die in beiden   Gravierungshohlräumen   befindliche Luft auf demselben Wege durch die in den Deckflächen der   Verdichtungshülsen   e angebrachten Luftabzugskanäle   xi uni   die Luftabzugsrillen n nach aussen entwich. Durch Anbringung von feineren oder gröberen Transport- öffnungen im Mittel der Verdichtungsformen e lässt sich der die Verdichtung abschliessende Prozess 
 EMI3.2 
 
Der noch in der Formschale 16 befindliche Materialrückstand wird durch die lotrechten Kanäle   12   in die darunter liegende   Form 'gepresst.

   Bei   Eintritt von Material in die Gravierungs- 
 EMI3.3 
 und 5, die   Rille 7C des Führungsrohres J und   die anschliessenden   Kanäle 10'unter   die Verdichtungs-   form P und   von dort durch die Transportrinnen 26 und Öffnungen 27 in die Gravierungshohl-   räume   21 der Verdichtungsform und schliesslich durch deren Luftabzugskanäle 22 in den Hohlraum 18 des Führungsrohres 3 nach aufwärts und aussen.

   Das in   die Gravierungshohlräume   der
Form /'hineingepresste Material tritt   nach AusfüHung derselben durch die Kanäle   der Form j' sowie die Rille   10   und die anschliessenden Kanäle 10' des Führungsrohres 3 gleichfalls unter die Form P bezw. in den durch den Ansatz. 30'derselben oberhalb des   Auspresskonus   2 gebildeten   Hohiraum V. Durch   das fortwährend eindringende Material wird nun die Form P so lange emporgehoben, bis deren Deckfläche etwas über das Niveau der Deckfläche des Führungsrohres. 3   emporragt, stösst dann aber an die Deckplatte 31 und wird durch die Abwärtsbewegung derselben wieder bis zum Niveau der Führungsrohrdeckfläche herabgedrückt.   



   Während dieses Vorganges wird nicht allein das im Hohlraum 18 des Führungsrohres 3 befindliche Material   entsprechend verdichtet und der Überschuss desselben   durch die Einlauf-   rinnen   26 und die   Transportöffnungen   27 in die Façongravierungen 21 der Verdichtungsform P   hineingdrückt,   nachdem vorher die in den Gravierungen befindliche Luft auf gleichem Wege 
 EMI3.4 
 aussen entwich, die verdichtende Wirkung der jetzt die Funktion eines Pressstempels ausübenden Verdichtungsform P erstreckt, sich auch auf das in den Gravierungshohlräumen der   Form,/* be-   findliche Material.

   Durch die Druckwirkung von oben hat das im Hohlraum 18 zusammengepresste Material naturgemäss das Bestreben sich seitlich zu dehnen und trachtet daher, da kein anderer Ausweg mehr offen ist, durch die Kanäle 10'und die Rille 10 wieder in die Hohlräume der Form f zurück zu gelangen, wodurch die sicherste Gewähr geboten ist, dass die Presslinge in denselben gehörig verdichtet werden. Ausserdem werden die Presslinge der   Form/f auch   noch durch den in der Formschale 16 verbleibenden, stark   zusammengepressten Materialrückstand   
 EMI3.5 
 



    Durch die zentrale Wärmeabgabe des Führungsrohres 3 wird auch der Rohstoff rasch und gleichmässig durchwärmt, wodurch die Presslinge in Farbe schöner und heller werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI4.1 gesetzt und einander übergreifend angeordnet sind, wobei zwischen je zwei Formkörpern in entsprechender Weise stufenförmig ausgebildete Winkelring (d bezw. c, c', b) eingesetzt sind, welche die zur Erzeugung der Bohrung erforderlichen Dorne (M, N) tragen.
    2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wagrechten Flanschen (15) der Winkelring über die Aussenfl chell der Formkörpermänte ! verlängert sind, zu dem Zwecke, EMI4.2 Dorne (L) für die Bohrungen trägt.
    4. Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen ringförmigen Formkörper auf ein zentrales, auf dem Presskonus (2) ruhendes EMI4.3 der Formen bezw. des Rohstoffes zu ermöglichen.
    5. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittelbare Pressunterlage EMI4.4 des Materiales von beiden Selten zu erzielen.
    7. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdichtungsformen (e, P) mit Facongravierungen versehen sind, zu dem Zwecke, gleichzeitig mit der Verdichtung des Materiales auch eine Formgebung zu fertigen Erzeugnissen zu gestatten.
AT37506D 1907-08-17 1907-08-17 Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl. AT37506B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37506T 1907-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT37506B true AT37506B (de) 1909-06-11

Family

ID=3554893

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT37506D AT37506B (de) 1907-08-17 1907-08-17 Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT37506B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3506438C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Behälters aus Kunststoff durch Spritzgießen und anschließendes Blasformen
DE693504C (de) Vorrichtung zum Formen keramischer Koerper, bei der fein gepulverter keramischer Stoff in die Hoehlung eines Formblockes eingefuellt wird
DE2752800A1 (de) Maschine zum herstellen von giessereiformen
AT162232B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Hohlkörpern
AT37506B (de) Presse zur Herstellung von Erzeugnissen aus Ambroid u. dgl.
DE1429050B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines duennwandigen einseitig offenen gefaesses insbesondere eines bechers aus thermoplastischem kunststoff
DE69812807T2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Sandformen
DE1299374B (de) Pressformmaschine
DE2111893A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Pinsels mit geschlossenem Pinselkopf aus geraden Borsten
DE438693C (de) Hydraulische Presse zur Herstellung von Pressformstuecken aus plastischen Massen
DE1016178B (de) Vorrichtung zum Pressen von Hohlbausteinen
DE707612C (de) Verfahren zum Herstellen hohlfoermiger Presslinge auf einer Tablettenpresse
DE1528297A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von geformten Teilen aus Fasermasse,Holzspan oder andere
DE404881C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kernen
DE828143C (de) Behaelter zur Aufnahme von Senf, Saucen, Pasten o. dgl.
DE2209553C3 (de) Verfahren zum pulvermetallurgischen Herstellen von Gleitschutzstitten für Fahrzeugreifen
DE2140494A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Wälzlagern und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
DE527611C (de) Verfahren zum Kaltspritzen von Aluminiumtuben
DE535875C (de) Form- und Vulkanisierpresse
DE1704072C3 (de) Vorrichtung zum Pressen von Kunststoffwerkstücken
DE349862C (de) Verfahren zum Blasen doppelwandiger Glashohlkoerper
AT151675B (de) Preßvorrichtung für Hohlkörper aus Kunststoff.
AT214629B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Kunststofftuben u. dgl.
DE230312C (de)
DE817211C (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Pressstuecken, wie Knoepfen o. dgl., aus Kunstharz o. dgl.