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Gegenstand der Erfindung ist ein mechanischer Adapter für in gedruckte Schaltungen einzulötende Miniatur-Tastenschalter mit mechanisch-optischen Anzeigetasten, bei denen ein im Tastknopf befindlicher Anzeigemechanismus durch eine, parallel zur Längsachse des prismatischen Schaltergehäuses sowie zur Betätigungsrichtung des Tastknopfes angeordnete Betätigungsstange angetrieben wird, die mittels ihres ersten Endes im Tastknopf längsverschieblich gelagert ist und mit dem Anzeigemechanismus in Wirkverbindung steht, wobei der Adapter in zwei parallele Nuten, die am Schaltergehäuse in einer senkrecht zu dessen Längsachse verlaufenden Querschnittsebene angebracht sind, einsetzbar ist und zur Fixierung des zweiten hakenförmig ausgebildeten Endes der Betätigungsstange dient.
Die Miniatur-Tastenschalter der beschriebenen Art, die in dieser Ausführungsform handels- üblich sind, weisen, wie angeführt, den im Tastknopf befindlichen Anzeigemechanismus auf. Dazu ist im Tastknopf ein in Abhängigkeit von der Schalterstellung abdeckbares Plättchen angeordnet, das mit einer das Umgebungslicht reflektierenden Leuchtfarbe und allenfalls zusätzlich mit einer Beschriftung versehen ist. Es erfolgt somit eine sehr deutliche Anzeige der Schalterstellung ohne Verwendung einer Lampe und damit ohne Stromverbrauch. Der Anzeigemechanismus wird durch eine Betätigungsstange angetrieben, die am Tastenschalter parallel zur Längsachse des prismatischen Schaltergehäuses angeordnet ist und die mittels ihres ersten Endes im Tastknopf längsverschieblich gelagert ist und mit dem Anzeigemechanismus in Wirkverbindung steht.
Die Betätigungsstange weist ein als Haken ausgebildetes zweites Ende auf, mit dem sie an einem zur Halterung des Schaltergehäuses erzeugerseitig vorgesehenem Chassis u. zw. in einem an der dem Tastknopf zugewandten Parallelfläche angeordneten quadratischen Loch einschnappbar und damit relativ zum Schaltergehäuse selbst fixierbar ist. Als Chassis dient ein U-förmiger Blechträger, der mit seiner Schmalseite an der Platine der gedruckten Schaltung befestigbar ist. Seine beiden Parallelflächen weisen gleichartige einander gegenüberliegende rechteckige Öffnungen zur Aufnahme des Schaltergehäuses auf, in dem dafür je ein Paar von parallelen Nuten bzw. Falzen vorgesehen ist. Die Tastenschalter weisen in herkömmlicher Weise an der Unterseite des Schaltergehäuses Kontaktspiesse zum Einlöten in eine gedruckte Schaltung auf.
Diese sind sehr kräftig ausgeführt. Es ist somit in mechanischer Hinsicht vertretbar, Tastenschalter der beschriebenen Art ohne Verwendung des erzeugerseitig vorgesehenen Chassis in gedruckte Schaltungen einzulöten. Zielführend kann dies jedoch nur dann sein, wenn es gelingt, eine Lösung für die Substituierung der auf dem Chassis vorgesehenen und mit diesem entfallenden Befestigungseinrichtung für das als Haken ausgebildete zweite Ende der Betätigungsstange anzugeben.
Der erfindungsgemäss dafür vorgesehene, auf den Tastenschalter aufsteckbare mechanische Adapter ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus drahtförmigem Material mit einem der Breite der Nuten entsprechenden Durchmesser in Form zweier, im wesentlichen U-förmiger Elemente mit zueinander parallelen Schenkeln besteht, die durch einen, einen Schenkel des ersten U-förmigen Elementes fortsetzenden und in einen Schenkel des zweiten U-förmigen Elementes überleitenden, Verbindungsbogen verbunden sind, und dass durch sie zwei zueinander senkrechte Ebenen aufgespannt werden, wobei das erste U-förmige Element in die Nuten des Schaltergehäuses eingesetzt ist und das zweite U-förmige Element eine lichte Weite zwischen den Schenkeln besitzt, die dem Abstand zwischen Spitze und Kehlung des hakenförmigen Endes der Betätigungsstange entspricht und dieses umfasst.
Der durch die Verwendung des erfindungsgemässen Adapters erzielbare Vorteil liegt darin, dass der Tastenschalter ohne das ursprünglich vorgesehene Chassis auf der Schaltungsplatine montiert werden kann und dabei seine sämtlichen Funktionen vollständig erhalten bleiben. Dies bringt Einsparungen bezüglich Material-, Platz- und Montageaufwand.
An Hand der Zeichnungen sollen nachfolgend der mechanische Adapter sowie seine Anwendung näher beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt die vom Hersteller vorgesehene Anordnung, Fig. 2 zeigt eine Schrägansicht des erfindungsgemässen Adapters, Fig. 3 und 4 zeigen in zwei Rissen den Tastenschalter mit aufgestecktem Adapter.
Fig. 1 zeigt in schräger Untersicht die vom Hersteller vorgesehene Anordnung des Tastenschalters-l-auf der Platine --2-- mit Hilfe des Chassis Zur Erhöhung der Anschaulichkeit ist das Chassis --3-- von der Platine --2-- getrennt gezeichnet. Der Tastenschalter
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- besteht augenfällig aus dem prismatischen Schaltergehäuse --4--, aus dem die Kontakt- spiesse --5-- ragen und das mit den Nuten --6-- und den Falzen --7-- versehen ist, sowie dem
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nicht näher erläuterte mechanisch-optische Anzeigevorrichtung für die Stellung des Schalters.
Die Betätigungsstange --9-- ist mittels ihres ersten Endes im Tastknopf --8-- längsverschieblich gelagert, wobei durch eine Relativbewegung zwischen Tastknopf --8-- und Ende der Betätigungsstange --9-- die Betätigung des Anzeigemechanismus erfolgt. Ihr zweiter Endbereich weist einen Abschnitt mit einem in einer Stufe abgesetzten Querschnitt auf, der als spitzwinkeliger Haken ausgebildet ist. Die Betätigungsstange --9-- kann so ohne Längsspiel in einem quadratischen Loch --10--, das in dem Chassis --3-- ausgenommen ist, eingerastet werden, da sich die Absatzstelle ihres Querschnitts auf der einen Seite und das Ende des Hakens auf der andern Seite des Chassisbleches abstützen.
Das Chassis --3-- weist ausser dieser in der vorderen, dem Tastknopf --8-- zugewandten Seitenwand angeordneten quadratischen Ausnehmung --10-- noch in beiden Seitenwänden angeordnete, einander genau gegenüberstehende rechteckige Ausnehmungen --11-- auf, in die das Schaltergehäuse --4, -- mit den Nuten --6-- und den Falzen --7-- einsetzbar und durch Umbiegen von Blechlappen --12-- fixierbar ist. Der schmale Basisteil des Chassis --3-- weist Löcher --13-- zu seiner Befestigung auf der Platine --2-- mittels Schrauben oder Nieten auf. Es werden auch Chassis für die Anordnung zweier oder mehrerer Tastenschalter angeboten, bei denen alle beschriebenen Details sich in zweckmässig gewählten Abständen wiederholen.
Die Kontaktspiesse - ragen in bekannter Weise durch in der Platine angeordnete Löcher in zur Lötung ausgebildete Bereiche der Leiterbahnen.
Der Adapter --14-- selbst besteht aus steifem oder hartem Draht mit einem Durchmesser, der der Breite der Nuten -6-- entsprechen soll. Dieser Draht ist wie aus Fig. 2 ersichtlich in Form von zwei im wesentlichen U-förmigen Elementen --15, 16-- gebogen, die durch einen bogenförmigen Abschnitt --17-- miteinander verbunden sind. Die durch das Element --15-- einerseits und das Element --16-- anderseits aufgespannten Ebenen sind zueinander senkrecht. Die geraden Schenkel --18, 19,20, 21-- der U-förmigen Elemente --15, 16-- sind untereinander gleich lang und insgesamt zueinander parallel. Die Abmessungen des Adapters --14-- sind natürlich durch die vorgegebenen Masse des Tastenschalters --1-- bzw. seines prismatischen Schaltergehäuses --4-- festgelegt.
Die gerade Länge der Schenkel-18, 19, 20, 21-- ist daher etwa gleich gross oder geringfügig grösser gewählt als die Seitenlänge des quadratischen Querschnitts des Schalterge- hauses-4-. Die lichte Weite zwischen dem parallelen Schenkel --18, 19-- des U-förmigen Elements -15-- entspricht dem senkrecht zur Längsachse des Schaltergehäuses --4-- messbaren Abstand zwischen den Nutengründen der beiden Nuten --6--.
Die Erfordernisse für die Dimensionierung des Adapters --14-- werden bei gleichzeitiger Betrachtung der Fig. 2 mit den Fig. 3 und 4, die unter Beibehaltung der bisher verwendeten Bezugszeichen einen Tastenschalter-l-mit aufgesetztem Adapter --14-- in zwei Rissen zeigen, leichter verständlich. Die lichte Weite zwischen den parallelen Schenkeln --20, 21-- des U-förmigen Elements --16-- entspricht dem parallel zur Längsachse des Schaltergehäuses --4-- messbaren Abstand zwischen Spitze und Kehlung des spitzwinkelig ausgebildeten Hakens im zweiten Endbereich der Betätigungsstange-9-, so dass von diesem Teil des Adapters --14-- der Haken gefasst und ohne Spiel festgehalten ist, wie insbesondere aus Fig. 3 deutlich zu erkennen ist.
Die Bogenweite des bogenförmigen Abschnitts --17-- des Adapters --14-- sowie die Neigung der durch ihn bestimmten Ebene gegenüber dem durch die Elemente --15 bzw. 16-- aufgespannten Ebenen sind durch die Lage bestimmt, in der das hakenförmige Ende der Betätigungsstange --9-- gegen- über dem Schaltergehäuse --4-- festgehalten sein muss.
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