AT373740B - Auskoppelschaltung - Google Patents

Auskoppelschaltung

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AT373740B
AT373740B AT112782A AT112782A AT373740B AT 373740 B AT373740 B AT 373740B AT 112782 A AT112782 A AT 112782A AT 112782 A AT112782 A AT 112782A AT 373740 B AT373740 B AT 373740B
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Klaus Dipl Ing Rohn
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Uher Ag
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Auskoppelschaltung für einen Tonfrequenz-Rundsteuer-Empfänger mit einem Kondensatornetzgerät in   Vollweggleichrichterausführung   mit Vorschaltkondensator, wobei netzeingangsseitig eine Schutzimpedanzbeschaltung sowie eine Überspannungsableiterbeschaltung vorsehbar ist, und wobei gleichrichterausgangsseitig bzw. im Vollweggleichrichter selbst eine Zenerdiodenbeschaltung vorsehbar ist, mit einer Kompensation der Störspannung, die zu Mischungen führen kann und mit einem an den Ausgang des Kondensatornetzgerätes angeschlossenen Ladekon-   densator.   



   Bei einem Kondensatornetzteil mit Vollweggleichrichtung treten bei Verwendung in einem Rundsteuerempfänger bei unsachgemässer Schaltung Schwierigkeiten durch Mischung im Vollweggleichrichter und im Filtereingang auf. Bei der Gleichrichter-Brückenschaltung treten an den Wechselspannungsanschlüssen gegenüber den Gleichspannungsanschlüssen abgekappte Sinusschwingungen auf, wobei durch eine Zenerdiodenbeschaltung die Spannung beschränkt ist. Wird nun ein Gleichspannungsanschluss als Masse genommen und die Tonfrequenz beispielsweise vor dem Vorschaltkondensator abgenommen, so ist die das Filter aussteuernde Spannung von der oben erwähnten abgekappten Sinusschwingung mit erheblicher Amplitude überlagert bzw. gestört.

   Nachteilig ist, dass es durch die Verwendung von nichtlinearen Bauelementen im Netzgleichrichter sowie in Verstärkerstufen zu nichtlinearen Verzerrungen und somit zum Auftreten von Mischfrequenzen kommt. Tritt nun eine Tonfrequenz auf, die mit einer zweiten Frequenz,   z. B.   der Netzfrequenz oder auch Oberwellen der Netzfrequenz gemischt, die Durchlassfrequenz des nachgeschalteten Filters ergibt, so ist eine Mehrdeutigkeit des Ansprechverhaltens bezüglich der Frequenz gegeben, was wieder zu Störungen Anlass gibt und insbesondere ein ungewünschtes Fehlschalten des Rundsteuer-Empfängers zur Folge haben kann. 



   In der AT-PS Nr. 326756 wird ein Stromversorgungsteil für einen elektronischen Rundsteuer-   - Empfänger   mit einem über einen Kondensator an das Wechselstromnetz angeschlossenen Gleichrichter, dem ein Spannungsstabilisator zugeordnet ist, beschrieben, bei dem dem Kondensator eine Stossspannungsschutzimpedanz,   z. B.   ein stossspannungsfester Widerstand, eine stossspannungsfeste Induktivität oder eine Serienschaltung einer stossspannungsfesten Induktivität und eines Widerstandes vorgeschaltet ist. 



   In der AT-PS Nr. 352209 wird eine Schaltungsanordnung für einen an ein Starkstromnetz angeschlossenen Fernsteuerempfänger beschrieben, dem Fernsteuersignale über das Starkstromnetz zugeführt werden, insbesondere einen Rundsteuer-Empfänger, mit einem frequenzselektiven Empfangsteil, einem diesem zugeordneten Auswerteteil und einem diesem nachgeschalteten Schaltorgan, wobei der Fernsteuerempfänger einen mit dem Eingangskreis des frequenzselektiven Empfangsteiles gekoppelten, mit einem nichtlinearen Schaltelement versehenen Stromversorgungsteil aufweist, der von Strömen mehrerer Frequenzen durchflossen ist, wobei zwischen dem Empfängereingang und dem Eingang des selektiven Empfangsteiles mindestens ein Schaltkreis zur Kompensation der durch das nichtlineare Schaltelement im Stromversorgungsteil verursachten Mischprodukte aus der Netzfrequenz,

   ihren Harmonischen und vom Starkstromnetz dem Empfänger zugeführten Fernsteuersignalschwingungen angeordnet ist. 



   Nachteilig ist hier, dass der frequenzselektive Schaltungsteil mit einem Differenzeingang ausgeführt werden muss und dass die Ausgestaltung des Eingangsgliedes abhängig von der Auslegung der frequenzselektiven Schaltung ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angeführten Nachteile zu vermeiden und die Steuerspannung für das nachgeschaltete Filter von einer Stelle abzugreifen, an der sie unverzerrt und überdies durch keine Bauelemente mit nichtlinearer Kennlinie, insbesondere durch Gleichrichter, von der Spannungsquelle getrennt ist, u. zw.

   von den Netzklemmen aus, also eine Auskoppelschaltung zu erstellen, bei der keine Beeinflussung durch die abgekappte Sinusschwingung vom Gleichrichter als steuernde Spannung des Filters mit auftritt, wobei Mischungen, die allein durch ein etwaiges Potential zwischen Nulleiter und Masse entstehen, zu kompensieren sind, wofür Voraussetzung ist, dass der   Tonfrequenz-Rundsteuer-Empfänger   nicht mit Nulleiter sondern mit Masse als einem Versorgungspol arbeitet, und wobei zudem auf einen wirtschaftlichen Bauteilaufwand Bedacht zu nehmen ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass an den Ladekondensator eine im 

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 Arbeitsbereich frequenzunabhängige Auskoppelstufe, bestehend aus einem basisgesteuerten Transistor mit Basisspannungsteiler und Emitter- und Kollektorwiderstand, angeschlossen ist, deren Steuerung über einen Vorwiderstand von der phasenseitigen Netzklemme aus unmittelbar bzw. über eine Schutzimpedanz der Schutzimpedanzbeschaltung erfolgt, und wobei der Emitter des basisgesteuerten Transistors über einen Emittereinkoppelwiderstand unmittelbar bzw. über eine weitere Schutzimpedanz der Schutzimpedanzbeschaltung mit der mittelpunkts-bzw.

   nulleiterseitigen Netzklemme verbunden ist, und die Teilverhältnisse der Spannungsteiler aus Emitterwiderstand und Emittereinkoppelwiderstand einerseits sowie aus den Widerständen des Basisspannungsteilers und dem zur phasenseitigen Netzklemme geschalteten Vorwiderstand anderseits jeweils samt den parallelliegenden Transistoreingangswiderständen gleich gross sind, und dass als Ausgang für das tonfrequente Signal aus der Auskoppelstufe der Kollektor des basisgesteuerten Transistors dient. Vorteilhaft ist hier, dass durch die Verwendung der Auskoppelstufe eine Eindeutigkeit des Frequenzverhaltens erzielbar ist, dass die Verwendung eines nachgeschalteten Filters mit nur einem Eingang möglich ist und ein Differenzeingang dort nicht erforderlich ist, wobei zudem nur ein geringer Bauteilaufwand erforderlich ist.

   In vorteilhafter Weise erfolgt die Kompensation, indem die dem Basiseingang überlagerte Störspannung durch den zweiten Spannungsteiler so dem Emitter des Transistors zugeführt wird, dass diese nicht mehr als steuernde Spannung der Basis-Emitter-Diode des Transistors in Erscheinung tritt. Vorteilhaft ist hier auch die Signaloptimierung. 



   Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Steuerung vom vorschaltkondensatorseitigen Eingang des Vollweggleichrichters aus erfolgt. Vorteilhaft ist hier die Trennung durch den Vorschaltkondensator vom Netz. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt die Zeichnung ein Beispiel einer erfindungsgemässen Auskoppelschaltung. 



   In der Zeichnung ist ein an die Netzklemmen --R-- (Phase) bzw. --N-- (Mittelpunkts- oder Nulleiter) angeschlossenes Kondensatornetzgerät samt der Auskoppelstufe dargestellt. An die Netzklemmen --R und N-- ist jeweils eine schutzimpedanz --R1 bzw. R2-- angeschaltet, die die Schutzimpedanzbeschaltung bilden, deren jeweiliges Vorhandensein jedoch nicht zwingend ist. Ebenso nur 
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 nungsteiler bestehend aus einem Widerstand --R 5 -- und einem weiteren Widerstand --R6 -- parallelgeschaltet. Der Emitter des    Transistors--T 1--ist   über einen Emittereinkoppelwiderstand-R,an die nulleiter-bzw. mittelpunktsleiterseitige   Schutzimpedanz-R o angeschlossen.   Die Basissteuerung des Transistors--T 1--erfolgt über einen Vorwiderstand-R--, der im weiteren an die phasenseitige    Schutzimpedanz-R -angeschlossen   ist.

   Weitere Anschlussmöglichkeiten (strichliert gezeichnet) für die Steuerung bestehen direkt an der Netzklemme --R--, wobei zu berücksichtigen wäre, dass bei fehlender Schutzimpedanz --R1-- kein Stosswellenschutz des nachgeschalteten Filters vorliegt, sowie direkt am Gleichrichtereingang --D1, D2, D3, D4 -- nach dem Vorschaltkondensator    --C -,   wobei hier erhöhte Störungseinflüsse von Modulationsstörungen durch den Netzgleichrichter in Kauf zu nehmen sind. 



   Der Steuersignalabgriff für die Auskoppelstufe als möglichst direkter Anschluss an den Netzabgriff hat den Vorteil, dass die Tonfrequenz dort am unverfälschtesten auftritt. 



   Die ein-oder beidphasig vorgesehenen Schutzimpedanzen --R1, R2-- dienen als Schutz gegen Stosswellen und sind in entsprechenden Pflichtenheften verankert. 



   Der Signalausgang --A-- der Auskoppelschaltung ist an den Kollektor des Transistors - angeschlossen. 

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   An den Netzklemmen --R und N-- werden die Netzspannung und die dieser überlagerte Tonfrequenzspannung eingespeist. Das nachgeschaltete Kondensatornetzgerät dient der Versorgung des Tonfrequenz-Rundsteuer-Empfängers. Dabei tritt durch die Wirkung der Gleichrichterbrücke am Gleichrichter-D 3--eine abgekappte Sinusschwingung auf, die auf Masse bezogen, der an den Netzklemmen --R und N-- angelegten Spannung überlagert ist. Diese Spannung tritt entsprechend dem Teilerverhältnis der   Widerstände-R., R-und R--am   Basiseingang auf. Erfindungsgemäss wird die am Gleichrichter --D 3 -- auftretende störende Spannung bezogen auf Masse über den Spannungsteiler aus den   Widerständen-R , R.-dem   Emitter zugeführt.

   Somit tritt die störende Spannung am   Gleichrichter --D3 -- an   der Basis-Emitter-Diode des   Transistors --T 1 -- nicht   mehr als steuernde Spannung auf und kann dort keine Mischprodukte zur Folge haben. Am Kollektor ist deshalb das Tonfrequenzsignal in unverzerrter bzw. in eindeutiger Form abnehmbar. 



   Optimale Signalverhältnisse gemäss der Erfindung sind erzielbar, wenn die Teilverhältnisse 
 EMI3.1 
 Berücksichtigung der Transistoreingangswiderstände gleich gross sind. 



   Eine entsprechende Ausführung der Auskoppelschaltung ist auch mit einem Transistor vom Typ pnp in analoger Weise möglich. 



   Auf Grund der erfindungsgemässen Lösung ergibt sich, dass die steuernde Spannung in erster Näherung unabhängig von der Spannung vom Null- bzw. Mittelpunktsleiter bezogen auf den zweiten Pol der Versorgung für den Ladekondensator (im allgemeinen Masse) ist und bei geeigneter Auslegung der Auskopplung deshalb auch von der Störung durch Mischung nicht beeinflusst wird. 



   Die ausgangsseitigen Klemmen + und-sind auch für die Stromversorgung der weiteren Elektronik vorgesehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Auskoppelschaltung für einen Tonfrequenz-Rundsteuer-Empfänger mit einem Kondensatornetzgerät in Vollweggleichrichterausführung mit Vorschaltkondensator, wobei netzeingangsseitig eine Schutzimpedanzbeschaltung sowie eine Überspannungsableiterbeschaltung vorsehbar ist, und wobei gleichrichterausgangsseitig bzw. im Vollweggleichrichter selbst eine Zenerdiodenbeschaltung vorsehbar ist, mit einer Kompensation der Störspannung, die zu Mischungen führen kann und mit einem an den Ausgang des Kondensatornetzgerätes angeschlossenen Ladekondensator, dadurch gekenn- 
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 derstand (R 3) von der phasenseitigen Netzklemme (R) aus unmittelbar bzw. über eine Schutzimpedanz (R 1) der Schutzimpedanzbeschaltung erfolgt, und wobei der Emitter des basisgesteuerten Transistors   (T 1)   über einen Emittereinkoppelwiderstand (R 4) unmittelbar bzw.

   über eine weitere Schutzimpedanz (R 2) der Schutzimpedanzbeschaltung mit der mittelpunkts-bzw. nulleiterseitigen Netzklemme (N) verbunden ist und die Teilerverhältnisse der Spannungsteiler aus Emitterwiderstand   (R g)   und Emittereinkoppelwiderstand   (R.)   einerseits sowie aus den Widerständen   (R g, R,)   des Basisspannungsteilers und dem zur phasenseitigen Netzklemme (R) geschalteten Vorwiderstand   (R g)   anderseits jeweils samt den parallelliegenden Transistoreingangswiderständen gleich gross sind, und dass als Ausgang (A) für das tonfrequente Signal aus der Auskoppelstufe der Kollektor des basisgesteuerten Transistors   (T.)   dient. 
 EMI3.3 


AT112782A 1982-03-23 1982-03-23 Auskoppelschaltung AT373740B (de)

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