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Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Zusatzmittels für Filterelemente von Rauchtabak- produkten zur Verringerung der Schadstoffe im Tabakrauch.
Beim Verbrennen von Tabak wird eine Vielzahl von Substanzen freigesetzt, von denen einige einen schädlichen Einfluss auf die Gesundheit des Rauchers ausüben oder ausüben können. Ein grosser Teil dieser Schadstoffe befindet sich in der sogenannten Partikelphase des Tabakrauches, der ein Aerosol darstellt, und kann daraus als Kondensat - die übliche Bezeichnung dafür lautet
Teer - abgeschieden werden.
Aber auch in der Gasphase ist noch eine Reihe von Substanzen dieser Art anzutreffen.
Zur Verringerung der Schadstoffe im Tabakrauch hat man unterschiedliche Wege eingeschla- gen, und neuerdings haben sich diese Bemühungen wegen des wachsenden Interesses an Gesund- heitsfragen weltweit verstärkt.
Zum einen besteht die Möglichkeit, den für Rauchartikel verwendeten Tabak zu verändern, beispielsweise durch Auswahl geeigneter Tabaksorten oder durch spezielle Nachbehandlungsver- fahren. Zum andern wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, Tabakersatzstoffe zu ent- wickeln. Diese zeichnen sich durch eine reduzierte Freisetzung von Schadstoffen, insbesondere
Teer, beim Verbrennen aus und werden bereits als Beimischung zu Naturtabak eingesetzt. Auch lassen sich verschiedene Bestandteile durch Filtration des Tabakrauches entfernen, indem man
Filter aus z. B. Papier oder Cellulose-2, 5-Acetat-Fäden einsetzt. Letztere, nämlich die Acetatfilter, haben sich wegen verschiedener Vorteile insbesondere bei Zigaretten allgemein durchgesetzt.
In weiteren bekannten Verfahren zur Verringerung der schädlichen Bestandteile des Tabak- rauches verwendet man Stoffe mit adsorbierender Wirkung, indem man sie dem Filter oder dem
Tabak zusetzt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Produkte mit grosser spezifischer Ober- fläche : Aktivkohle, Kieselsäuregele, natürliche und künstliche Silikate der verschiedensten Art, desgleichen Ionenaustauscher und Molekularsiebe, ferner Metalloxyde-,-oxydhydrate und-hydroxy- de, hauptsächlich von Aluminium, Eisen und Magnesium, auch feinverteilte Getreidestärke und - mehl, Puderzucker.
Mehrere dieser Stoffe sind auch in Mischung mit andern davon eingesetzt worden.
So beschreibt die DE-AS 2206185 ein rauchbares Produkt, bestehend aus einer verschwelten
Folie auf Cellulosebasis, die als Füllstoff Hydroxyde, Oxyde, Oxydhydrate von Aluminium und/ oder Eisen und/oder Kieselsäure enthält.
Ähnliches geht aus der DE-OS 2262829 hervor.
Aus der DE-AS 1274946 ist die Herstellung von Tabakrauchfiltern bekannt, die z. B. eine
Mischung aus Kieselerde und aktivierter Tonerde enthalten.
Ferner ist in der GB-PS Nr. 1, 103, 822 ein Tabakrauchfilter beschrieben, bestehend aus einem pulverförmigen oder granulierten Material, wie Aktivkohle, Silikagel, Aluminiumoxyd usw. oder deren Mischungen.
Solches ist auch aus der GB-PS Nr. 1, 104, 993 und der US-PS Nr. 3, 313, 306 bekannt, in denen unter anderem Metalloxyde, wie Aluminiumoxyd, Eisenoxyd usw. und deren Mischungen genannt werden.
Zusammenfassend ist daher zu sagen, dass es bekannt ist, Rauchtabakprodukten und deren Filtern verschiedene Metalloxyde und/oder Metalloxydhydrate mit grosser spezifischer Oberfläche allein oder in Kombination miteinander zuzusetzen.
Diese bekannten Kombinationen von Metalloxyden und/oder Metalloxydhydraten verhalten sich in ihren Eigenschaften wie z. B. in ihrem Aufnahmevermögen für schädliche Substanzen des Tabakrauches so, wie es zu erwarten ist, nämlich additiv entsprechend den Mengen ihrer Einzelbestandteile.
Wenn man solche Kombinationen von Metalloxyden und/oder Metalloxydhydraten auf dem üblichen Weg, beispielsweise durch Verrühren, Schütteln u. dgl., aus den Komponenten herstellt, entsteht kein homogenes Gemenge. Diese Inhomogenität äussert sich beispielsweise in Zusammenballungen der Einzelteilchen und führt so zur Bildung von Klumpen. Diese Klumpenbildung der Metalloxydund/oder Metalloxydhydrat-Teilchen bedingt eine schlechte Riesel-, Streu-und Fliessfähigkeit des Gemenges. Dies wieder führt zu Schwierigkeiten, wenn man mehrere Metalloxyde und/oder Metalloxydhydrate gemeinsam Rauchprodukten und deren Filterelementen zusetzen will, denn es entsteht
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dann eine ungleichmässige Verteilung des Zusatzes auf oder in den Grundmaterialien, aus denen diese Rauchtabakprodukte oder die Filterelemente hergestellt sind.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Verwendung eines Zusatzmittels für Filterelemente von
Rauchtabakprodukten aus verschiedenen Metalloxyden und/oder Metalloxydhydraten, wobei die Be- standteile des Zusatzmittels so kombiniert sind, dass die Handhabung dieses Zusatzmittels so ver- bessert ist, dass eine leichte und gleichmässige Verteilung auf oder in den Grundmaterialien der
Filterelemente möglich wird und dass ferner insbesondere die Fähigkeit schädliche Substanzen aus dem Tabakrauch zu entfernen, möglichst weit über dem bekannten Mass liegt.
Die Erfindung besteht demgemäss in der Verwendung des nach einem Verfahren hergestellten
Zusatzmittels für Filterelemente von Rauchtabakprodukten aus verschiedenen Metalloxyden und/oder
Metalloxydhydraten mit grosser spezifischer Oberfläche, bei welchem Verfahren verschiedene hoch- disperse Metalloxyde und/oder Metalloxydhydrate, z. B. solche von Aluminium und/oder Calcium und/oder Magnesium und/oder Silizium und/oder Titan gemeinsam in mindestens die dreifache Ge- wichtsmenge einer intensiv bewegten, leichtsiedenden Flüssigkeit oder Flüssigkeitsmischung, die
Dispersionsmittel für die hochdispersen Metalloxyde und/oder Metalloxydhydrate sind, eingetragen werden und die Flüssigkeit oder Flüssigkeitsmischung nach Erhalt eines dispersen Systems vollstän- dig entfernt wird, zur Verringerung der Schadstoffe im Tabakrauch.
Die für die Zwecke der Erfindung eingesetzten hochdispersen Metalloxyde und Metalloxydhydra- te sind einmal durch Hochtemperaturzersetzung der Chloride erzeugte Aerogel-Pulver, wie pyrogenes
Aluminiumoxyd, Siliciumdioxyd und Titandioxyd, zum andern durch Fällung von oder Kristallisa- tion aus Salzlösungen und anschliessende Trocknung : Dehydratisierung erzeugte Xerogel- oder Mikro- kristall-Pulver, wie gefälltes Aluminiumoxyd, -oxydhydrat, -hydroxyd, Calcium- und Magnesium- oxyd, Silicium- und Titandioxyd.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne jedoch den allgemeinen Erfindungsge- danken in irgendeiner Weise einzuschränken :
Beispiel 1 : Zur Herstellung eines erfindungsgemäss verwendeten Zusatzmittels wurde von fol- genden Produkten ausgegangen : a) Siliciumdioxyd (Kieselsäure), gefällt, amorph, mittlere Grösse der Einzelteilchen 25 pm ; b) Aluminiumoxydhydrat (Aluminiumhydroxyd), gefällt, kristallin (y -Struktur), mittlere
Grösse der Einzelteilchen 300 Nm (entsprechend dem in der DE-PS Nr. 2227291 beschrie- benen).
Diese zu mischenden Produkte wurden im Verhältnis 70 Gew.-% Siliciumdioxyd zu 30 Gew.-% Aluminiumoxydhydrat in die 5fache Gewichtsmenge einer Mischung aus 24 Vol.-Teilen Äthanol und 1 Vol.-Teil Wasser unter kräftigem Rühren eingetragen. Danach wurde für eine Dauer von 3 h weiter kräftig gerührt. Unter Weiterrühren wurde anschliessend die Suspension erwärmt, gleichzeitig mit einer Vakuumpumpe mehr und mehr Unterdruck erzeugt und dabei ständig getrocknete Luft durch den Ansatz gesaugt. In dieser Weise wurde bis zur vollständigen Entfernung der Flüssigkeit fortgefahren.
Das erhaltene Pulver wurde dann bei 20 C und 60% relativer Luftfeuchtigkeit klimatisiert.
Es fällt dabei in einer lockeren, sehr feinen Form an und zeigt flüssigkeitsähnliche Eigenschaften, nämlich leichte Beweglichkeit und dadurch gute Riesel-, Streu- und Fliessfähigkeit.
Die erhaltene Substanz aus Siliciumdioxyd und Aluminiumoxydhydrat stellt ein hervorragendes Zusatzmittel für Tabakrauchprodukte und deren Filterelemente dar, wie die Tabellen 1 und 5 zeigen.
Beispiel 2 : Zur Herstellung eines erfindungsgemäss verwendeten Zusatzmittels wurde von folgenden Produkten ausgegangen : a) Siliciumdioxyd, wie in Beispiel 1 ; b) Siliciumdioxyd (Kieselsäure), pyrogen, amorph, mittlere Grösse der Einzelteilchen
12 Nm.
Diese zu mischenden Produkte wurden im Verhältnis 30 Gew.-% Siliciumdioxyd, gefällt, zu 70 Gew.-% Siliciumdioxyd, pyrogen, in die 3fache Gewichtsmenge flüssiger Luft unter kräftigem Rühren eingetragen.
Die weiteren Verfahrensschritte entsprechen denen des Beispiels 1, wobei die Verwendung der
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flüssigen Luft den Vorteil bietet, dass auf das Evakuieren und Hindurchsaugen von Luft verzichtet werden kann.
Es wurde ein Pulver erhalten, das vergleichbare, flüssigkeitsähnliche Eigenschaften zeigt, wie das nach Beispiel 1 hergestellte.
Dass die erhaltene Substanz aus gefälltem Siliciumdioxyd und pyrogenem Siliciumdioxyd ebenfalls ein ausgezeichnetes Zusatzmittel im Sinne der Erfindung ist, geht aus der Tabelle 4 hervor.
Zur Herstellung der Zusatzmittel können auch andere als die beschriebenen Flüssigkeiten dienen, soweit sie keine Lösungsmittel-Eigenschaften für die eingesetzten Produkte besitzen.
Die andern, für die Beispiele in den Tabellen verwendeten Ausgangsprodukte für die Herstellung des Zusatzmittels, wiesen folgende mittlere Grösse ihrer Einzelteilchen auf :
EMI3.1
<tb>
<tb> Titandioxyd, <SEP> pyrogen <SEP> 30 <SEP> Nm
<tb> Aluminiumoxyd, <SEP> pyrogen <SEP> 20 <SEP> Nm
<tb> Magnesiumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> 1 <SEP> pm
<tb> Calciumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> 500 <SEP> Nm
<tb> Aluminiumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> 3 <SEP> pm
<tb>
EMI3.2
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Die Gesamtlänge der für die Tabellen 1 bis 6 verwendeten Zigaretten betrug 85 mm.
Die Abrauchung der Zigaretten nach den Tabellen 1 bis 5 erfolgte bis auf die Stummellänge von 28 mm (20 mm Filter und 8 mm Tabakrest).
Abweichend davon sind die Resultate der Tabelle 6 mit einer nur eine Zigarette fassenden
Abrauchmaschine mit Kondensatniederschlagung auf einem "Cambridge-Filter" gewonnen. Die sonsti- gen Rauchbedingungen erfolgten ebenfalls nach Standard CORESTA (CENTRE DE COOPERATION POUR
LES RECHERCHES SCIENTIFIQUES RELATIVES AU TABAC) (s. Seite 7). Die gesamte Gasphase des Tabak- rauches, definitionsgemäss der das"Cambridge-Filter"passierende Tabakrauchanteil, wurde im Sam- melzylinder der Rauchmaschine aufgefangen und dann gaschromatographisch analysiert.
Die für die gaschromatographische Trennung der Einzelsubstanzen verwendete Säule war
2 m lang und enthielt als Füllung poröse Kunststoffperlen aus einem Styrol-Divinylbenzol-Polymerisat.
Alle Filter enthielten die anorganischen Zusätze in einer Menge von 3 Gew.-% und gleichmässiger Verteilung auf der Oberfläche ihrer Grundmaterialien, den Celluloseacetatfäden.
Auch aus den Tabellen 1 bis 6 ist zu ersehen, dass die Verminderung der schädlichen Bestandteile im Tabakrauch nicht auf eine besonders hohe oder besonders niedrige spezifische Oberfläche der eingebrachten Zusätze zurückzuführen ist, sondern es ist wieder der Einsatz des erfindungsgemäss verwendeten Zusatzmittels, wodurch die besten Ergebnisse erreicht werden. Ferner zeigt sich noch in der Tabelle 6, dass das besondere Zusatzmittel nach der Erfindung nicht nur den Kondensatgehalt im Rauch in überragender Weise vermindert, sondern es werden vor allem auch polare Bestandteile der organischen Gasphase des Tabakrauches, beispielhaft seien hier Acetaldehyd, Acetonitril und Acrolein genannt, unvorhersehbar stark herabgesetzt.
An Stelle des verwendeten Aluminiumhydroxydhydrats kann ohne Nachteil auch Aluminiumoxydmonohydrat (AlOOH, Böhmit), kristallin (y-Struktur), mit einer mittleren Grösse der Einzelteilchen von 100 Nm eingesetzt werden. Gleiches gilt, wenn man das beschriebene Calciumoxyd durch Titandioxyd, gefällt, kristallin (Anatasmodifikation) mit einer mittleren Grösse der Einzelteilchen von 300 Nm ersetzt.
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Tabelle l Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI5.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> : <SEP> pyrogene <SEP> Metalloxyde <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%) <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%) <SEP>
<tb> (g/l) <SEP> (m2/g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 49 <SEP> 50
<tb> 1) <SEP> Titandioxyd, <SEP> pyrogen <SEP> ;
<SEP> kristallin
<tb> (teilweise <SEP> Rutil-, <SEP> überwiegend
<tb> Anatasmodifikation) <SEP> 88 <SEP> 53 <SEP> 1, <SEP> 4 <SEP> 57 <SEP> 57
<tb> 2) <SEP> Siliciumdioxyd <SEP> (Kieselsäure),
<tb> pyrogen <SEP> ; <SEP> amorph <SEP> 40 <SEP> 252 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 67 <SEP> 62
<tb> 3) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 1) <SEP> und <SEP> 2) <SEP> 70 <SEP> : <SEP> 30 <SEP> 91 <SEP> 96 <SEP> 1, <SEP> 6 <SEP> 56 <SEP> 57
<tb> 4) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 1) <SEP> und <SEP> 2) <SEP> 39 <SEP> : <SEP> 70 <SEP> 64 <SEP> 312 <SEP> 1, <SEP> 9 <SEP> 68 <SEP> 64
<tb>
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Tabelle 1 (Fortsetzung) Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI6.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> pyrogene <SEP> Metalloxyde <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%) <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> (m'/g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> 5) <SEP> Aluminiumoxyd, <SEP> pyrogen <SEP> ; <SEP> kristallin <SEP> (wenig <SEP> 6-, <SEP> überwiegend
<tb> Y-Struktur) <SEP> 60 <SEP> 103 <SEP> 3,5 <SEP> 62 <SEP> 64
<tb> 6) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 5) <SEP> 50 <SEP> : <SEP> 50 <SEP> 62 <SEP> 153 <SEP> 4, <SEP> 3 <SEP> 64 <SEP> 65
<tb> 7) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 5) <SEP> 70 <SEP> :
<SEP> 30 <SEP> 62 <SEP> 163 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 67 <SEP> 66
<tb> 8) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 5) <SEP> 84 <SEP> : <SEP> 16 <SEP> 59 <SEP> 184 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 72 <SEP> 69
<tb>
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Tabelle 2 Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI7.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> pyrogene <SEP> und <SEP> gefällte <SEP> Metalloxyde <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%)
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> (m'/g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich)---49 <SEP> 50
<tb> 2) <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1, <SEP> 2) <SEP> 40 <SEP> 252 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 67 <SEP> 62
<tb> 9) <SEP> Siliciumdioxyd <SEP> (Kieselsäure),
<tb> gefällt <SEP> ; <SEP> amorph <SEP> 95 <SEP> 455 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 52 <SEP> 51
<tb> 10) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 9) <SEP> 30 <SEP> :
<SEP> 70 <SEP> 104 <SEP> 312 <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> 63 <SEP> 60
<tb> 11) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 9) <SEP> 50 <SEP> : <SEP> 50 <SEP> 79 <SEP> 288 <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> 66 <SEP> 60
<tb> 12) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 9) <SEP> 70 <SEP> : <SEP> 30 <SEP> 70 <SEP> 246 <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 69 <SEP> 63
<tb>
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Tabelle 2 (Fortsetzung) Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI8.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> pyrogene <SEP> und <SEP> gefällte <SEP> Metalloxyde <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%)
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> (m'/g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> 13) <SEP> Aluminiumoxydhydrat <SEP> (Aluminiumhydroxyd), <SEP> gefällt <SEP> ; <SEP>
<tb> kristallin <SEP> (Y-Struktur) <SEP> 315 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 56 <SEP> 57
<tb> 14) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 30 <SEP> : <SEP> 70 <SEP> 164 <SEP> 49 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 62 <SEP> 61
<tb> 15) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 50 <SEP> :
<SEP> 50 <SEP> 100 <SEP> 106 <SEP> 1, <SEP> 8 <SEP> 64 <SEP> 62
<tb> 16) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 2) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 80 <SEP> : <SEP> 20 <SEP> 68 <SEP> 176 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> 71 <SEP> 66
<tb>
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Tabelle 3 Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI9.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> gefällte <SEP> Metalloxyde <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%) <SEP> Filterwirksamkeit <SEP>
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> (m'/g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 200C
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich)---49 <SEP> 50
<tb> 9) <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,9) <SEP> 95 <SEP> 455 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 52 <SEP> 51
<tb> 13) <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,13) <SEP> 315 <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 56 <SEP> 57
<tb> 17) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 9) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 70 <SEP> :
<SEP> 30 <SEP> 198 <SEP> 275 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 60 <SEP> 58
<tb> 18) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 9) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 84 <SEP> : <SEP> 16 <SEP> 108 <SEP> 420 <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 64 <SEP> 59
<tb> 19) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 9) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 80 <SEP> : <SEP> 20 <SEP> 113 <SEP> 405 <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 65 <SEP> 61
<tb>
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Tabelle 4 Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI10.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> gefällte <SEP> und <SEP> calcinierte <SEP> Metalloxyde <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%)
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> (m <SEP> /g) <SEP> tiver <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich)---49 <SEP> 50
<tb> 9) <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,9) <SEP> 95 <SEP> 455 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 52 <SEP> 51
<tb> 20) <SEP> Magnesiumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> ; <SEP>
<tb> kristallin <SEP> (kubisch) <SEP> 303 <SEP> 34 <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> 52 <SEP> 53
<tb> 21) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 9) <SEP> und <SEP> 20) <SEP> 70 <SEP> :
<SEP> 30 <SEP> 435 <SEP> 308 <SEP> 18, <SEP> 4 <SEP> 62 <SEP> 58
<tb> 22) <SEP> Calciumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> ; <SEP>
<tb> kristallin <SEP> (kubisch) <SEP> 455 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> 39, <SEP> 4 <SEP> 51 <SEP> 54
<tb> 23) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 9) <SEP> und <SEP> 22) <SEP> 80 <SEP> : <SEP> 20 <SEP> 90 <SEP> 324 <SEP> 6,6 <SEP> 62 <SEP> 62
<tb>
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Tabelle 5 Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI11.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> :
<SEP> calcinierte <SEP> Metalloxyde <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Gew.-%) <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> Schütt- <SEP> spezifische <SEP> Wasserdampf-Aufnahme <SEP> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention
<tb> gewicht <SEP> Oberfläche <SEP> (Gew.-%) <SEP> bei <SEP> 60% <SEP> rela- <SEP> (%) <SEP> (%)
<tb> (g/l) <SEP> river <SEP> Luftfeuchtigkeit
<tb> und <SEP> 20 C
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich) <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 49 <SEP> 50
<tb> 20) <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 4, <SEP> 20) <SEP> 303 <SEP> 34 <SEP> 10, <SEP> 5 <SEP> 52 <SEP> 53
<tb> 24) <SEP> Aluminiumoxyd, <SEP> calciniert <SEP> ; <SEP>
<tb> kristallin <SEP> (y-Struktur) <SEP> 354 <SEP> 215 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 51 <SEP> 51
<tb> 25) <SEP> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch
<tb> aus <SEP> 20) <SEP> und <SEP> 24) <SEP> 30 <SEP> :
<SEP> 70 <SEP> 208 <SEP> 231 <SEP> 10, <SEP> 9 <SEP> 57 <SEP> 60
<tb>
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Tabelle 6 Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI12.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> : <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> Gew.
<tb>
Partikelphase <SEP> Gasphase
<tb> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention <SEP> Acetaldehyd- <SEP> Acetonitril- <SEP> Acrolein-Retention
<tb> (%) <SEP> (%) <SEP> Retention <SEP> (%) <SEP> Retention <SEP> (%) <SEP> (%) <SEP>
<tb> ohne <SEP> (als <SEP> Vergleich) <SEP> 49 <SEP> 50 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> pyrogene <SEP> Metalloxyde <SEP> : <SEP>
<tb> Siliciumdioxyd, <SEP> pyrogen,
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1, <SEP> 2) <SEP> 67 <SEP> 62 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Aluminiumoxyd, <SEP> pyrogen,
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1, <SEP> 5) <SEP> 62 <SEP> 64 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 1
<tb> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch <SEP> aus
<tb> 2) <SEP> und <SEP> 5) <SEP> 84 <SEP> :
<SEP> 16 <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1,8) <SEP> 72 <SEP> 69 <SEP> 20 <SEP> 32 <SEP> 22
<tb>
<Desc/Clms Page number 13>
Tabelle 6 (Fortsetzung) Abrauch-Resultate von Filterzigaretten mit anorganischen Zusätzen von 3 Gew.-% zum Filter
EMI13.1
<tb>
<tb> Zusatz <SEP> : <SEP> (alle <SEP> Mengenangaben <SEP> in <SEP> Filterwirksamkeit
<tb> Gew.
<tb>
Partikelphase <SEP> Gasphase
<tb> Nikotin-Retention <SEP> Teer-Retention <SEP> Acetaldehyd- <SEP> Acetonitril- <SEP> Acrolein-Retention
<tb> (%) <SEP> (%) <SEP> Retention <SEP> (%) <SEP> Retention <SEP> (%)
<tb> pyrogene <SEP> und <SEP> gefällte <SEP> Metalloxyde <SEP> : <SEP>
<tb> Siliciumdioxyd, <SEP> pyrogen,
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1, <SEP> 2) <SEP> 67 <SEP> 62 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> Aluminiumoxydhydrat, <SEP> gefällt,
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,13) <SEP> 56 <SEP> 57 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 0
<tb> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch <SEP> aus
<tb> 2) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 80 <SEP> : <SEP> 20 <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,16) <SEP> 71 <SEP> 66 <SEP> 21 <SEP> 23 <SEP> 25
<tb> gefällte <SEP> Metalloxyde <SEP> :
<SEP>
<tb> Siliciumdioxyd, <SEP> gefällt,
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2, <SEP> 9) <SEP> 52 <SEP> 51 <SEP> 6 <SEP> 15 <SEP> 25
<tb> Aluminiumoxydhydrat, <SEP> gefällt, <SEP>
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 2,13) <SEP> 56 <SEP> 57 <SEP> 0 <SEP> 4 <SEP> 0
<tb> erfindungsgemässes <SEP> Gemisch <SEP> aus
<tb> 9) <SEP> und <SEP> 13) <SEP> 80 <SEP> :
<SEP> 20 <SEP> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 3, <SEP> 19) <SEP> 65 <SEP> 61 <SEP> 15 <SEP> 22 <SEP> 23 <SEP>
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Die mit der Erfindung erzielten Vorteile gegenüber dem Stand der Technik sind insbesondere darin zu sehen, dass die Kombination von geeigneten hochdispersen Metalloxyden und/oder Metalloxydhydraten zu einem Zusatzmittel für Filterelemente von Rauchtabakprodukten führt, welches besser zu handhaben ist, wodurch eine gleichmässigere Verteilung auf oder in den Grundmaterialien der Filter möglich wird.
Dabei zeigt das erfindungsgemäss verwendete Zusatzmittel überraschende Eigenschaften zur Verminderung schädlicher Bestandteile des Tabakrauches.