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Die Erfindung betrifft eine Halteeinrichtung für den Stützkörper für einen Vliesträger (Sieb) von Entwässerungsmaschinen für ein Vlies aus breiigem Material, wobei zur Aufnahme des Stützkörpers ein bevorzugt lösbar mit der Maschine verbindbarer Rahmen vorgesehen ist, gegen dessen Seitenholme die Seitenflanken des Fusses des Stützkörpers abgestützt sind.
Aus der US-PS Nr. l, 534, 854 wurde eine Halteeinrichtung für den Stützkörper des Entwässerungsbandes für einem Vlies aus breiigem Material Flüssigkeit entziehende Maschinen bekannt.
Zur Aufnahme des Stützkörpers ist hiebei ein Rahmen vorgesehen, der lösbar mit der Maschine verbindbar ist. Gegen die Seitenholme dieses Rahmens sind die Seitenflanken des Fusses abgestützt. Um die Stützkörper halten zu können, ist die Anordnung der Seitenholme des Rahmens konvergierend, so dass sich die Holme einander nähern und der Raum zwischen den Holmen sich verengt. Eine andere Möglichkeit sieht vor, dass der Stützkörper mittels Klipsen an Stegen des Maschinengestelles festgeklemmt wird, wobei diese Klipse allerdings keine Federeigenschaften besitzen, sondern als Art Klammern wirksam sind.
Eine ähnliche Anordnung wie in der US-PS Nr. 1, 534, 854 geoffenbart ist, lässt auch die GB-PS Nr. 637, 639 erkennen. Der Rahmen dieser Anordnung kann von den Enden her eingesetzt und abgezogen werden. Gehalten wird der Rahmen durch Haken, die an einem Grundkörper schwenkbar gelagert sind und in Stifte od. dgl. einhaken, die von der Aussenseitenfläche der Rahmenholme nach aussen vorstehen.
Die DE-OS 2207857 offenbart einen Tragkörper für eine Verschleissleiste, die in einer Nut des Tragkörpers eingeklebt wird.
Die US-PS Nr. 3, 535, 240 offenbart eine Foilleiste, die in eine schwalbenschwanz- oder U-förmi- ge Ausnehmung im Maschinengestell einschiebbar ist, wobei zur Abdichtung Drähte vorgesehen sind, die in Längsnuten der Seitenwände der Aussparung und der Flanken des Fusses eingreifen. Zwischen Fuss und Aussparung ist Spiel vorhanden.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, eine möglichst günstige Halterung der Stützkörper, die entweder zur Gänze aus Hartmaterial bestehen können oder an der Oberfläche einen Belag aus Hartmaterialplättchen besitzen, im Rahmen sicherzustellen. Erreicht wird dies bei einer Halteeinrichtung der eingangs erwähnten Art, dass gemäss der Erfindung der Fuss des Stützkörpers Übermass gegenüber der lichten Weite des Rahmens zwischen den Seitenholmen besitzt, so dass die Seitenholme des Rahmens gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Auftrages eines Klebe- bzw. Dichtungsmittels federnd, z. B. mit einem Druck von mindestens 0, 0098 N/cm Länge, höchstens jedoch 90% der Bruchfestigkeit des die geringere Festigkeit aufweisenden Materials von Stützkörper oder Rahmen mit den Flanken des Fusses verbindbar sind.
Bei der erfindungsgemässen Ausführungsform einer Halteeinrichtung bewirkt der Seitenholm des Rahmens eine Klemmung des Fusses des Stützkörpers und damit des gesamten Stützkörpers bei dessen Einführen zwischen die Seitenholme. Damit ist eine günstige Halterung des Stützkörpers erreicht, die noch verbessert werden kann, wenn ein Klebe- bzw. Dichtungsmittel zwischen die einander gegenüberliegenden Flächen der Seitenflanken des Fusses und der Seitenholme eingebracht wird. Selbstverständlich steht auch ein solcher Auftrag eines Dichtungsmittels dann unter dem durch das Übermass des Fusses bewirkten Druck. Der Auftrag kann faser-, insbesondere glasfaserverstärkt sein. Die erzielbare gute Abformung der Fussoberfläche stellt sicher, dass nach einem etwaigen Ausbau, nach neuerlichem Einbau der Stützkörper wieder in die einmal innegehabte Lage gebracht werden kann.
Dies ermöglicht auch eine exakte Montage mehrerer relativ kurzer Stützkörper in einem langen Rahmen in der Werkstätte. Nach der Werkstättenmontage werden die einzelnen, sehr empfindlichen Stützkörper aus dem Rahmen entfernt und können getrennt vom Rahmen an den Ort des Einsatzes sicher transportiert werden, wo sie dann in den zugehörigen Rahmen auf Grund der Abformung exakt eingesetzt werden können. Durch die erfindungsgemässe Massnahme kann auch in Fällen, wo die Maschinenkastenkonstruktion zur Aufnahme der Stützkörper nicht mehr ganz einwandfrei an der Oberfläche ist oder Durchbiegungen aufweist, noch immer eine einwandfreie Oberfläche, über welche das Sieb läuft, erzielt werden.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Halteeinrichtung beträgt das Übermass, welches der Fuss des Stützkörpers gegenüber der lichten Weite des Rahmens besitzt, mindestens 0, 005 mm. Es hat sich hiebei gezeigt, dass bei Anwendung dieses Übermasses optimale Effekte, sowohl hinsichtlich der Bearbeitung als auch hinsichtlich der Klemmung erzielbar sind.
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Die Halterung der Stützkörper kann verbessert werden, wenn in Weiterbildung der Erfindung die Seitenholme des Rahmens mittels Klemmschrauben, welche den Raum zwischen den Seitenholmen queren, gegeneinander spannbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, dass im Fuss des Stützkör- pers Ausnehmungen angeordnet sind, die mit Durchgangsbohrungen in den Seitenholmen des Rah- mens fluchten, wobei in die Durchgangsbohrungen Bolzen, insbesondere Schraubbolzen, einsetzbar sind, die in die Ausnehmungen des Fusses des Stützkörpers eingreifen, wobei die Bolzen gegebenen- falls durch gemeinsames Ausgiessen der Durchgangsbohrungen der Seitenholme und der Ausnehmun- gen im Stützkörper z. B. durch insbesondere verstärktes Kunstharz gebildet sind. Zur Ver- stärkung des Kunstharzes können Fasern eingesetzt werden.
Der Rahmen und die Stützkörper aus oxydkeramischen Einzelsegmenten oder aus oxydkerami- schen Hartbelagsplatten, die auf einem harten, starren, durchgehenden Tragkörper gehalten sind, ist nach der Verbindung mit dem Rahmen als ein Ganzes zu betrachten, bei welchem Rahmen und
Stützkörper zwar voneinander lösbar sind, jedoch nur als Einheit Verwendung finden und mittels des Rahmens mit der maschinenbaulichen Konstruktion der Entwässerungsmaschine verbunden sind, z. B. mittels Klemmleisten, die gegebenenfalls abgedichtet werden. Aus konstruktionsbedingten Grün- den wird der Rahmen fallweise auch in Schwalbenschwanzausführung mit Aussen- oder Innenschwal- benschwanz ausgeführt, so dass beim Einschieben in die vorhandene Ausnehmung keine weiteren
Befestigungsmittel mehr benötigt werden.
Der Rahmen kann unabhängig von der Anzahl der Stütz- körper ein-oder mehrteilig ausgeführt werden. Bei mehrteiliger Ausführung werden die Einzelteile bei der Montage durch Nieten, Schweissen, Schrauben, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von La- schen oder auch durch Klebung, miteinander verbunden.
Die Seitenholme des Rahmens können durch einen Mittelsteg federnd miteinander verbunden sein, wobei der Mittelsteg zweckmässigerweise geschweisst, jedoch auch geschraubt, genietet, oder geklebt werden kann. Wird der Stützkörper aus mehreren nebeneinander angeordneten Teilen zusam- mengesetzt, so können diese Teile mittels Dübeln, Passstiften, Passscheiben u. dgl. an den Stossfugen zusammengepasst werden, um ein Verschieben der Oberflächen und Kanten der Teile zueinander zu verhindern, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Klebern, wie z. B. Einkomponentenklebern auf Cyanacrylatbasis, Kunststoffen u. dgl.
Die Erfindung erlaubt, mit einem Mindestmass an Bearbeitung grösstmögliche Genauigkeit zu erzielen. Das Transportproblem ist bei Anwendung erfindungsgemässer Halteeinrichtungen ebenfalls verbessert, weil Transporte mit grösserer Sicherheit vorgenommen werden können, da ein kompletter Belag unter Umständen problemlos in zwei oder mehrere Einzelteile zerlegt werden kann, ohne dass die Genauigkeit des Gesamtausführung leidet.
Es ist nämlich grundsätzlich zu unterscheiden zwischen jenem Teil, der auf die vorhandene Kostenkonstruktion der Entwässerungsmaschine aufgesetzt wird und welcher infolge seiner exakten Bearbeitung die nötige Genauigkeit für den hier einzuführenden oxydkeramischen Teil bringt, obwohl dieser Teil, der aus mehreren zusammengesetzten Einzelstücken bestehen kann, mit der Oberfläche, mit dem Sieb oder dem Filz in Berührung steht, eben nur an dieser Oberfläche und eventuell auf der Auflauf und Ablaufkante genau bearbeitet wird, während die mit der Tragkonstruktion in Berührung stehenden Teile unregelmässig gestaltet sein können, da dieser Teil mittels entsprechender Füllmasse mit der Tragkonstruktion in innige Verbindung gebracht wird.
Da der Rahmen eine bestimmte Mindestspannung in bezug auf Klemmbefestigung des Stützkörpers aufweist, wird durch diese, die Federwirkung ausnützende Spannung eine exakte Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Stützkörper hergestellt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 bis 10 jeweils in einem Querschnitt und zugeordneter Seitenansicht Ausführungsformen erfindungsgemässer Halteeinrichtungen, Fig. 11 eine Halteeinrichtung gemäss den Fig. 9 und 10, jedoch in auseinandergenommenem Zustand, Fig. 12 eine Seitenansicht eines Details aus Fig. 11, Fig. 13 und 14 in Querschnitt und Seitenansicht eine Ausführungsform eines Stützkörpers zur Anwendung in einer erfindungsgemässen Halteeinrichtung, Fig. 15 und 16 einen Querschnitt und eine zugehörige Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Halteeinrichtung, Fig. 17 eine Ausführungsform eines Rahmens für eine erfindungsgemässe Halteeinrichtung in einem Querschnitt, Fig.
18 bis 21 weitere Ausführungsformen erfindungs-
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gemässer Halteeinrichtungen jeweils im Querschnitt und zugehöriger Seitenansicht, Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Halteeinrichtung, teilweise geschnitten, fix mit dem Unterbau verbunden und Fig. 23 und 24 teilweise geschnitten sowie im Grundriss verschiedene Verbindungsarten benachbarter Stützkörper.
In den Fig. l und 2 bezeichnet --1-- einen Stützkörper für das Sieb oder den Filz einer Entwässerungsmaschine für ein Vlies. Der Stützkörper --1-- kann vollkeramisch ausgebildet sein, kann jedoch auch über die gesamte Maschinenbreite aus einer Anzahl von Einzelkörpern bestehen.
- ist ein starrer Rahmen, vorzugsweise aus Stahl, z. B. rost-und säurebeständig oder aus einer Metallegierung, welche durch die in Papiermaschinen od. ähnl. Zellstoffentwässerungsmaschinen vorkommenden Medien nicht angegriffen werden. Es kann dieser Rahmen --2-- auch aus andern Materialien, wie z. B. Kunststoffen entsprechender Festigkeit, insbesondere glasfaserverstärktem Polyester, Epoxydharzen dgl., ABS-Kunststoffen u. dgl. bestehen. Fortsätze der Seitenholme des Rahmens --2-- werden in Nuten-5-des bzw. der Stützkörper --1-- gehalten und durch die dem Rah- men -2-- innewohnende Federkraft, die gegebenenfalls durch Klemmschrauben --4-- noch verstärkt wird, in schlüssiger Verbindung gehalten.
Mit Schrauben --3-- wird die gesamte Halteeinrichtung auf der Tragkonstruktion der Maschine in üblicher Weise fixiert. Durch diese Methode wird einerseits
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Halteeinrichtung mit der Papiermaschinenkonstruktion so verbunden werden kann, dass keine Nacharbeiten an der Oberfläche des Stützkörpers-l-notwendig sind.
Zur Erleichterung des Transportes kann die Halteeinrichtung so ausgeführt werden, dass sie auch zwei-oder mehrteilig hergestellt wird, wobei dann die Teile des Rahmens --2-- durch einfache Laschen, mit welchen die aneinanderliegenden Teile mittels Schrauben oder durch Verschleissen an Ort und Stelle verbunden werden.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante zu den Ausführungsformen gemäss den Fig. 1 und 2.
- ist der vollkeramische Stützkörper, der aus Segmenten aus Hartmaterial bestehen kann und sich über die gesamte Maschinenbreite erstreckt, -7-- ist der starre Rahmen zur Aufnahme des Stützkörpers. Mittels Befestigungsschrauben --8-- kann die Halteeinrichtung des Stützkör-
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zu fixieren. Zur besseren Verbindung gegebenenfalls auch zur Abdichtung des Stützkör- pers -6-- und des Rahmens --7--, kann zwischen Rahmen und Stützkörper auch eine Dichtmasse,
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Fig. 5 und 6 zeigen wieder eine sich über die gesamte Maschinenbreite erstreckende Halteeinrichtung, welche aus einem in diesem Fall schwalbenschwanzförmigen ein-oder mehrteiligen starren Rahmen -11-- aus Stahl oder andern Materialien, wie bereits erwähnt, besteht, in welchen gegebenenfalls lösbar, oxydkeramische Stützkörper --10-- eingeschoben bzw. kraftschlüssig durch die Seitenholme des Rahmens fixiert untergebracht sind. Zur besseren Abdichtung oder Verbindung können auch Dicht- oder Haftmittel zwischen dem Rahmen und dem Stützkörper eingebracht werden, wobei diese Dicht- oder Haftmittel gegebenenfalls aus-oder nachhärten.
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Oberfläche und Auf- und Ablaufkanten, jedoch nur in unbedeutendem Masse oder gar nicht bearbeiteten Verbindungsflächen.
Der Rahmen --13-- ist ein- oder mehrteilig ausgebildet und erstreckt sich über die Maschinenbreite. Zwischen dem Stützkörper --12-- und dem Rahmen --13-- befindet sich Dicht- und Fixiermasse, vorzugsweise aus Kunstharz, wie Polyester oder Epoxydharz, Polyurethan od. dgl.
Fig. 9 und 10 zeigen eine Variante einer Halteeinrichtung, wobei der Stützkörper --15-- von mehreren oxydkeramischen Segmenten gebildet ist. Der Stützkörper --15-- wird im ein-oder mehr-
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teiligen starren Rahmen --16-- aus Stahl, Metall oder Kunstharzen gehalten. Die Halteeinrichtung wird mittels Befestigungsschrauben --17-- auf der Papiermaschinenkonstruktion gehalten.
Aus Fig. 11 ist erkennbar, dass zwischen dem Stützkörper --18-- und dem durchgehenden Rah- men --19-- ein Spannungsverhältnis nach dem Zusammenbau besteht. Der Stützkörper --18-- aus
Keramik ist im Querschnitt dort, wo er zwischen die Seitenholme des Rahmens --19-- aufgenommen wird, breiter als die Distanz zwischen den beiden Seitenholmen des Rahmens --19--.
Die Pfei- le 20 und 21 zeigen, dass die beiden Seitenholme eine Minustoleranz gegenüber den Seitenflanken des Stützkörpers --18-- aufweisen. Diese Minustoleranz sollte mindestens 0, 005 mm betragen und der Anpressdruck zwischen dem Seitenholm des Rahmens --19-- und den Seitenflanken des Fusses des Stützkörpers --18-- 0,0098 N/cm betragen, höchstens aber 90% der Bruchfestigkeit des Materials aufweisen, welches die geringere Festigkeit von beiden (Rahmen und Stützkörper) hat.
Fig. 12 veranschaulicht mehrere Segmente, aus welchen der Stützkörper --18-- besteht, in
Seitenansicht.
In der Fig. 13 ist der aus mehreren oxydkeramischen Teilen bestehende Stützkörper mit - 22-- bezeichnet. Bohrungen --23-- bzw. Ausnehmungen oder Nuten dienen für den Eingriff von
Fortsätzen des hier nicht gezeichneten Rahmens. An Stelle von Fortsätzen im Rahmen können zur
Festlegung des Stützkörpers, durch Löcher im Rahmen, die mit Löchern in dem Stützkörper im zu- sammengebauten Zustand korrespondieren, Kunstharz, gegebenenfalls glasfaserverstärkt oder mit andern Verstärkungsmaterialien versehen, eingebracht wird und dort erhärten gelassen werden, womit Kraftschlüssigkeit zwischen beiden Teilen erreicht wird. Fig. 14 veranschaulicht in Seitenan- sicht die Segmente des Stützkörpers, die im Fuss eine Aussparung aufweisen.
Gemäss den Fig. 15 und 16 besteht der Stützkörper --24-- aus hintereinanderliegenden Keramiksegmenten, die mit dem durchgehenden ein-oder mehrteiligen starren Rahmen --25-- zusammengebaut sind, bei dem mit einem stehenden Steg beide Seitenholme verbunden sind. Die beiden Seitenholme sind durch eine schematisch dargestellte Durchgangsschraube --26-- verbunden, welche die beiden Seitenholme des
Rahmens über ein Durchgangsloch in der Keramik kraftschlüssig verbindet. Aus Fig. 16 sind die
Keramiksegmente des Stützkörpers --24-- mit den Durchgangsbohrungen --27-- zum Durchführen der
Schrauben --26-- ersichtlich.
Fig. 17 veranschaulicht den durchgehenden Rahmen mit Schwalbenschwanzaufspannung zur
Aufnahme auf der Maschinenkonstruktion. Dabei sind --28 und 29-- die beiden durchgehenden Sei- tenholme, und --30-- die Verbindungsstege, welche in gewissen Abständen gegebenenfalls auch diagonal zwischen Parallelstegen angeschweisst, angenietet oder angeschraubt sein können. Durch
Durchgangslöcher --31, 32-- in den Seitenholmen --28, 29-- können Schrauben hindurchgeführt wer- den. Wenn diese Löcher mit Gewinde versehen sind, kann man in diese Gewindebolzen einschrau- ben, die den Stützkörper aus Keramik fixieren oder man kann Dicht- und Klebmasse hindurchfüh- ren, die dann nach dem Erhärten eine Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Stützkörper aus
Oxydkeramik herstellt.
Fig. 18 zeigt eine gegenüber den Stützkörpern der bereits erläuterten Halteeinrichtung abge- änderte Ausführungsvariante eines Stützkörpers --33-- z.B. in Form einer Lochplatte. Der Stützkörper --3-- besteht aus Keramiksegmenten, die hintereinander auf den Rahmen --34-- aufgereiht werden und im Rahmen --34-- z. B. mittels Schrauben --36--, die in Gewindelöche --35-eingreifen, festgelegt werden. Gewindelöcher oder Durchgangslöcher --37-- im Rahmen --34-- dienen zur Befestigung der Halteeinrichtung auf der Saugkastenkonstruktion.
Aus Fig. 19 ist ebenfalls der aus Keramiksegmenten aufgebaute Stützkörper --33-- sowie der durchgehende Rahmen -34-- und die Gewindelöcher --35-- ersichtlich, durch die gegebenenfalls auch Kunstharz, welches zweckmässigerweise zumindest glasfaserverstärkt ist, hindurchdringt, um die Kraftschlüssigkeit herzustellen.
Aus Fig. 20 ist ein Flachsaugerbelag ersichtlich. Der Rahmen -39-- ist mit Leisten versehen, die in die Keramiksegmente des Stützkörpers --38-- eingreifen. Mittels im Rahmen vorgesehenen Befestigungslöchern --40-- kann die gesamte Halteeinrichtung am Saugkasten befestigt werden. Zwischen dem Fuss des Stützkörpers --38-- und dem Rahmen --39-- befindet sich Dichtmasse --41, 42--, die gegebenenfalls aushärtbar ist. In der der Fig. 20 zugeordneten Seitenansicht, Fig. 21, sind die Keramiksegmente des Stützkörpers --38-- ersichtlich, sowie der durchgehende, gegebenenfalls aus einer Schweisskonstruktion bestehende Rahmen --39--.
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In der Ausführungsform gemäss Fig. 22 besteht der Stützkörper aus oxydkeramischen Belagplatten --43--, welche fix mit einem starken Unterbau --44-- verbunden sind, welcher seinerseits mit
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können auch zusätzlich in beliebigem Winkel diagonal mit den Seitenholmen --45 und 46-- verbun- den sein durch Schweissen, Kleben, Nieten oder Schrauben.
- 48 und 49-- sind Klemmleisten, welche mittels Schrauben --50-- am Saugkasten --51-- be- festigt werden und die Halteeinrichtung am Saugkasten fixieren. Mittels Dichtmasse --52-- kann einerseits eine Abdichtung zwischen dem durchgehenden Rahmen und dem Stützkörper bewirkt wer- den, anderseits können aber auch Unregelmässigkeiten zwischen dem Unterbau --44-- und den Seiten- holmen --45 und 46-- ausgeglichen werden. Statt Leisten an den Seitenholmen --45 und 46-kann- ten wahlweise z. B. auch Löcher vorgesehen werden, durch die entweder Schrauben greifen oder die mit Kunstharz ausgegossen werden, das auch in korrespondierende Löcher oder Nuten im Unter- bau --44-- eingreift.
In Fig. 23 sind schematisch Stossstellen zwischen Keramiksegmenten des Stützkörpers gezeigt, wobei die Fuge durch Verbindungsmittel, z. B. Passdübel, Passstifte dgl. in den Keramiksegmen- ten --58, 59,60 und 61-- überbrückt ist, damit sich diese Segmente gegeneinander nicht ver- schieben können. -62-- stellt z. B. einen runden Passdübel dar, der in der Längsachse des Keramik- segmentes liegt. -63-- stellt einen runden Stahlstift dar, welcher in der Querachse des Keramik- segmentes liegt und hier ebenfalls eine Höhenverschiebung bzw. Verwindung der Segmente zueinan- der verhindert. --64-- ist eine z. B. kreisrunde Scheibe, welche demselben Zweck dient.
In Fig. 24 sind die Verbindungsarten gemäss Fig. 23 im Grundriss dargestellt. Selbstverständ- lich sind mit diesen Ausführungen nicht alle möglichen Varianten aufgezeigt. Äquivalente Ausfüh- rungen sind selbstverständlich ausführbar. Um ein Herausfallen der Verbindungsmittel zu verhin- dern, können diese gegebenenfalls mittels eines Klebers z. B. mittels eines Einkomponentenschnell- klebers, insbesondere auf Cyanacrylatbasis, in den Keramiksegmenten fixiert werden. Natürlich können auch andere handelsübliche Klebstoffe Verwendung finden, oder auch Epoxyd- oder Poly- esterharze.
Als Entwässerungsmaschinen, bei welchen erfindungsgemässe Halteeinrichtungen Anwendung finden können, seien beispielhaft Papier- und Zellstoffentwässerungsmaschinen, Glasvliesmaschinen und Asbestzementmaschinen erwähnt. Die Stützkörper können hiebei beispielsweise als Siebtischbeläge, Deflektoren, Foils aller Art, Nasssaugkastenbeläge, Flachsauger (Lochplatten, Schlitzsauger, Sauger mit Fischgrätenmuster, Schrägschlitzsauger), Sauger mit durchgehenden Längsschlitzen, sowie kombinierte Ausführungen, sowie Filzsauger, Abstreifer u. dgl. gestaltet sein.
Die Stützkörper können entweder als vollkeramische Beläge, bestehend aus mehreren Einzelsegmenten, die sich über die Maschinenbreite erstrecken, oder als Kombinationsbelag, bestehend aus einem harten, starren Träger, mit welchem fix, also unverrückbar oxydkeramische Hartbelagsplatten an der mit dem Sieb in Berührung stehenden Oberfläche zu finden sind, ausgebildet sein.
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