AT372817B - Zusatzgeraet fuer landwirtschaftsmaschinen, insbesondere maehmaschinen, zum verhueten von wildunfaellen - Google Patents

Zusatzgeraet fuer landwirtschaftsmaschinen, insbesondere maehmaschinen, zum verhueten von wildunfaellen

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AT372817B
AT372817B AT192082A AT192082A AT372817B AT 372817 B AT372817 B AT 372817B AT 192082 A AT192082 A AT 192082A AT 192082 A AT192082 A AT 192082A AT 372817 B AT372817 B AT 372817B
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D75/00Accessories for harvesters or mowers
    • A01D75/20Devices for protecting men or animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Durch den Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen werden jährlich immer wieder unzählige
Rehe, Hasen und andere Tiere verletzt und getötet, die nicht rechtzeitig fliehen und in den Gefah- renbereich der Maschine kommen. Vor allem Jungtiere, die sich bei Gefahr instinktiv vollkommen ruhig verhalten und ohne wegzulaufen auf das Muttertier oder dessen Warnschrei warten, sind besonders gefährdet, wozu noch beiträgt, dass in der Frühlingszeit, der Zeit der Frischgeborenen, auch die Mäharbeiten beginnen und gerade die Mähmaschinen mit ihren weit ausladenden Messer- balken für die Tiere am gefährlichsten sind. Die mit dem stets zunehmenden Maschineneinsatz mit- steigende Zahl dieser Wildunfälle führt zu einer besorgniserregenden Schädigung des Wildbestan- des und bisher gibt es kein brauchbares Gerät, das diese Unfälle wirklich verhüten könnte.

   Die bekannten Zusatzgeräte sind Schutzkörbe für die Werkzeuge oder vor den Werkzeugen angeordnete, unter elektrischer Spannung stehende Fühler, welche Zusatzgeräte, abgesehen von ihrem Bauauf- wand, recht unwirksam sind und oft sogar den Einsatz bzw. die Handhabung der Maschine beein-   trächtigen.   



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Zusatzgerät für Landwirtschaftsmaschi- nen zu schaffen, das mit einfachsten Mitteln Wildunfälle weitgehendst zu verhüten hilft und einen optimalen Schutz für das Wild, insbesondere das Jungwild, beim Einsatz dieser Landwirt- schaftsmaschinen gewährleistet. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Warnlautgeber mit einer Auslöseeinrichtung, die im Bewegungsbereich eines federnd gelagerten Teiles, vorzugsweise des Fahrersitzes der Ma- schine bzw. eines diese Maschine aufnehmenden Ackerschleppers angeordnet und über diesen Teil in Abhängigkeit von dessen Relativbewegung betätigbar ist. Mit diesem Warnlautgeber können die
Tiere frühzeitig aus ihrem Versteck aufgeschreckt und in die Flucht gejagt werden, so dass ein Überfahren eines Tieres nicht mehr zu befürchten ist. Dabei kann durch den Geber ein für die
Tiere entsprechend unangenehmer Ton oder überhaupt ein artspezifisch Warnschreie imitierendes akustisches Signal erzeugt werden, auf das nicht nur Alttiere, sondern vor allem auch die Jung- tiere reagieren.

   Da der Warnlautgeber auf Grund des Zusammenspiels von Betätigungseinrichtung und dem Fahrersitz oder einem andern schwingenden Teil sehr unregelmässig aktiviert wird, er- höht sich die Wirkung der Warnlaute und treibt die in der Umgebung der Maschine sich befinden- den Tiere sicher aus dem Gefahrenbereich. Das erfindungsgemässe Warngerät lässt sich mit ge- ringstem Aufwand, platzsparend und ohne irgendeine Behinderung an allen Maschinen oder Acker- schleppern montieren, wobei für das Zusammenwirken mit der Auslöseeinrichtung ein entsprechend stark schwingender und leicht zugänglicher Teil, vorzugsweise eben der Fahrersitz, ausgesucht wird.

   Unabhängig von der Lage der Auslöseeinrichtung kann der Warnlautgeber an geeigneter
Stelle, meist in exponierter Position, angeordnet werden und ermöglicht durch die frei wählbare
Abstrahlrichtung der Warnlaute eine gewisse Konzentration des Wirkbereiches. 



   An und für sich kann der Warnlautgeber mit seiner Auslöseeinrichtung auf jede geeignete
Weise ausgebildet sein,   z. B.   kann als Warnlautgeber eine elektrische Hupe, ein Tonbandgerät od. dgl. und als Auslöseeinrichtung ein den zugehörigen Stromkreis unterbrechender Schalter vor- gesehen sein. Besonders einfach und wirkungsvoll ist es aber, wenn erfindungsgemäss als Auslö- seeinrichtung eine Luftpumpe   od. dgl.   dient, die mit einer Luftleitung an eine Signalpfeife, vor- zugsweise eine Tierwarnschreie imitierende Pfeife, angeschlossen ist. Eine Luftpumpe oder ein
Blasebalg ist billig und robust und ohne Schwierigkeit so zu montieren, dass die Betätigung über den Fahrersitz oder einen andern schwingenden Teil erfolgt.

   Die entstehenden Luftstösse wer- den durch einen leicht verlegbaren Luftschlauch od. dgl. als Luftleitung einer an günstiger Stelle beispielsweise über eine Schelle befestigten Pfeife zugeführt, die dadurch Warnlaute in unregel- mässigen Abständen und vor allem auch in unterschiedlicher Stärke und eventuell Höhe abgibt. 



   Es wird eine praktisch selbsttätige, wartungsfreie und aufwandsarme Warneinrichtung geschaffen, die nicht nur überall problemlos montiert werden kann, sondern darüber hinaus auch einen hoch- wirksamen Schutz der Tiere garantiert. 



   Ist der Auslöseeinrichtung erfindungsgemäss eine schwenk- oder schiebeverstellbare Halterung zugeordnet, kann diese Auslöseeinrichtung mit einem Handgriff aus dem Bewegungsbereich des sie betätigenden Teiles, beispielsweise des Fahrersitzes herausgebracht bzw. wieder in diesen Bereich zurückgebracht werden, wodurch sich das Warngerät wunschgemäss aus-und einschalten lässt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel rein schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l ein auf einem Ackerschlepper montiertes, erfindungsgemässes Zusatzgerät und Fig. 2 einen Schnitt durch die Auslöseeinrichtung dieses Gerätes in grösserem Massstab. 



   Um beispielsweise beim Einsatz eines an einem Ackerschlepper-l-angelenkten Mähbalkens - ein Verletzen oder Töten von Rehen oder andern Tieren zu verhindern, ist ein Zusatzgerät vorgesehen, das eine Luftpumpe --3-- und eine über einen Luftschlauch --4-- an diese Pumpe angeschlossene   Pfeife --5-- umfasst.   Die Luftpumpe --3-- besteht aus einem   Gehäuse --6--,   das 
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 mittels einer schwenkbaren Halterung --11-- unterhalb des Fahrersitzes --12-- am Fahrgestell - 13-des Ackerschleppers-l-so befestigt, dass der   Stössel --10-- in   den Bewegungsbereich des federnd gelagerten Fahrersitzes --12-- hineinragt, wobei über die Halterung --11-- die Pumpe - mit ihrem Stössel --10-- aus diesem Schwingungsbereich herausschwenkbar ist.

   Die Pfeife - sitzt am   Aussenschuh --14-- des Mähbalkens --2-- und   wird günstigerweise vorwärts-auswärts gerichtet. 



   Beim Mähen schwingt nun der den Fahrer tragende Fahrersitz --12-- relativ zum Fahrgestell --13-- bzw. zu der daran befestigten Pumpe --3-- und betätigt dabei den in seinen Bewegungsbereich vorragenden   Stössel --10-- der   Pumpe, so dass auf Grund der Luftleitung --4-- zur Pfeife --5-- in Abhängigkeit von der Schwingbewegung des Sitzes --12-- akustische Signale erzeugt werden, die entsprechend der Pfeifenausbildung Warnschreie von Rehen oder andern Tieren imitieren. Diese verschieden lauten und unregelmässig langen Schreie schrecken das Wild im Bereich vor und seitlich neben dem   Mähbalken --2-- auf   und treiben es in die Flucht, wodurch Wildunfälle beim Mähen weitgehend vermieden werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zusatzgerät für Landwirtschaftsmaschinen, insbesondere Mähmaschinen, zum Verhüten von Wildunfällen, gekennzeichnet durch einen Warnlautgeber (5) mit einer Auslöseeinrichtung (3), die im Bewegungsbereich eines federnd gelagerten Teiles, vorzugsweise des Fahrersitzes (12) der Maschine bzw. eines diese Maschine aufnehmenden Ackerschleppers   (l)   angeordnet und über diesen Teil in Abhängigkeit von dessen Relativbewegung betätigbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Auslöseeinrichtung eine Luftpumpe (3) od. dgl. dient, die mit einer Luftleitung (4) an eine Signalpfeife, vorzugsweise eine Tierwarnschreie imitierende Pfeife (5), angeschlossen ist.
    3. Zusatzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöseeinrichtung (3) eine schwenk- oder schiebeverstellbare Halterung (11) zugeordnet ist.
AT192082A 1982-05-17 1982-05-17 Zusatzgeraet fuer landwirtschaftsmaschinen, insbesondere maehmaschinen, zum verhueten von wildunfaellen AT372817B (de)

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