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Die Erfindung betrifft einen Gär- und Entsaftungsbehälter für Traubenmaische, bestehend aus einer um ihre horizontale Längsachse rotierend antreibbaren Zylindertrommel, in der zumindest ein Förderblatt angeordnet ist, welches beim Rotieren der Zylindertrommel die Maische in den Bereich einer Einfüll- bzw. Entleerungsöffnung der Zylindertrommel fördert, wobei zumindest an einer der Stirnseiten der Zylindertrommel innenseitig ein Saftbehälter mit einem Abfluss vorgesehen ist und ein sich in Längsrichtung der Zylindertrommel erstreckender Längskanal mit perforierter Wandung an der Innenwand der Zylindertrommel angeordnet und mit dem Saftbehälter flüssigkeitsleitend verbunden ist.
Durch die AT-PS Nr. 269036 ist ein Gär- und Entsaftungsbehälter bekannt, welcher aus einer rotierenden Zylindertrommel mit einer mittig angeordneten Einfüll- und Entleerungsöffnung besteht, wobei eine Mehrzahl von Förderblechen zur Entleerung vorgesehen sind. Der Saftraum wird durch zwei vertikale perforierte Abtropfwände an den Stirnseiten der Trommel gebildet, welche über eine ausserhalb der Trommel angeordnete Verbindungsleitung verbunden sind.
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angeordnet, so dass ein einziges Förderblech zur Entleerung ausreicht. Der Saftsammelraum ist bei dieser Ausführung an der andern Stirnseite angeordnet und wird in einfacher Weise durch eine flüssigkeitsdichte Querwand gebildet, welche mit einem Längskanal mit perforierter Wandung flüssigkeitsleitend verbunden ist.
Es zeigte sich jedoch, dass die durch die perforierte Wandung des Längskanals gebildete saftdurchlässige Fläche für manche Anwendungsfälle zu gering ist, d. h. dass die Maische ungenügend entsaftet wird.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass vom Längskanal zumindest ein Querkanal mit perforierter Wandung ausgeht, und dass der Saftbehälter ringförmig ausgebildet ist und eine perforierte Wandung aufweist.
Durch die erfindungsgemässen Massnahmen wird die saftdurchlässige Fläche wesentlich erhöht, so dass eine ausreichende Entsaftung für alle Anwendungsfälle gewährleistet ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend an Hand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemässen Gär- und Entsaftungsbehälter im Längsschnitt, und Fig. 2 einen Querschnitt des Behälters entlang den Linien II-II nach Fig. 1.
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--1-- ist- verlängert, um beispielsweise ein Zahnrad (nicht dargestellt) aufzunehmen, welches angetrieben wird.
Die Einfüll- und Entleerungsöffnung --4-- befindet sich bei diesem Ausführungsbeispiel
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-5-- abgeschlossen.Saftbehälter --6--, welcher einerseits durch die Wandung der Zylindertrommel-l-selbst, und anderseits durch eine perforierte Wandung --7-- gebildet ist, welche etwa um einen Winkel von 450 geneigt ist, wodurch ein dreieckförmiger Querschnitt entsteht. Im Bereich des Saftbehälters
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falls eine perforierte Wandung aufweist, und in diesem Ausführungsbeispiel, ähnlich wie der Saftraum --6--, einen dreieckförmigen Querschnitt hat.
Der Längskanal --10-- erstreckt sich vom Saftraum --6-- bis zur Innenseite der gegenüberliegenden Stirnwand der Zylindertrommel-l-. Ein schneckenförmiges Förderblatt --11-- geht vom Bereich des Saftraums --6-- aus und endet bei der Einfüll- und Entleerungsöffnung --4--. Vom Längskanal --10-- geht zumindest ein Querkanal (im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Querkanäle) --12 aus, welcher ebenfalls eine perforierte Wand aufweist, wobei sich der Querkanal --12-- vorzugsweise symmetrisch zum Längskanal - entlang der Innenwand der Zylindertrommel-l-erstreckt (s. Fig. 2). Der Querschnitt der beiden Querkanäle --12-- ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls vorzugsweise dreieckförmig gewählt.
Es versteht sich, dass die Querschnittsform des ringförmigen Saftbehälters --6--, des Längskanals --10-, sowie des (der) Querkanals (-kanäle) --12-von der Dreiecksform abweichen
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nen. Die perforierte Wandung des Saftbehälters --6--, des Längskanals --10-- und der beiden Quer- kanäle --12-- ist vorzugsweise durch Längsschlitze gebildet, welche sich vorzugsweise parallel zur Ausdehnungsrichtung des jeweiligen Kanals erstrecken.
Die Längsschlitze der Wandung --7-- des Saftbehälters --6-- erstrecken sich quer zur Längsrichtung der Zylindertrommel-l-. Bei einem andern bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Längsschlitze aller perforierten Wandungen um etwa 45 zur jeweiligen Aussenkante geneigt ausgebildet, wodurch sich beim Drehen der Zylindertrommel-l-eine noch bessere Entsaftung der Maische ergibt. Die Längsschlitze werden etwa 2 bis 3 mm breit und 10 bis 20 mm lang ausgebildet.
Die Querkanäle --12-- erstrecken sich im dargestellten Ausführungsbeispiel bis etwa über die Mitte der Zylindertrommel-l-und sind verschieden lang ausgeführt. Die Querkanäle - können sich aber auch über den gesamten Umfang der Zylindertrommel-l-erstrecken.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gär- und Entsaftungsbehälter für Traubenmaische, bestehend aus einer um ihre horizontale Längsachse rotierend antreibbaren Zylindertrommel, in der zumindest ein Förderblatt angeordnet ist, welches beim Rotieren der Zylindertrommel die Maische in den Bereich einer Einfüll- bzw.
Entleerungsöffnung der Zylindertrommel fördert, wobei zumindest an einer der Stirnseiten der Zylindertrommel innenseitig ein Saftbehälter mit einem Abfluss vorgesehen ist und ein sich in Längsrichtung der Zylindertrommel erstreckender Längskanal mit perforierter Wandung an der Innenwand der Zylindertrommel angeordnet und mit dem Saftbehälter flüssigkeitsleitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass vom Längskanal (10) zumindest ein Querkanal (12) mit perforierter Wandung ausgeht, und dass der Saftbehälter (6) ringförmig ausgebildet ist und eine perforierte Wandung aufweist.
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