AT371754B - Verfahren und vorrichtung zum einschweissen von rohren in rohrplatten unter plattieren der rohrplatten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum einschweissen von rohren in rohrplatten unter plattieren der rohrplatten

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AT371754B
AT371754B AT0477179A AT477179A AT371754B AT 371754 B AT371754 B AT 371754B AT 0477179 A AT0477179 A AT 0477179A AT 477179 A AT477179 A AT 477179A AT 371754 B AT371754 B AT 371754B
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Adolf Ing Marek
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Simmering Graz Pauker Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/028Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams
    • B23K9/0288Seam welding; Backing means; Inserts for curved planar seams for welding of tubes to tube plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einschweissen von Rohren in Rohrplatten unter Plattieren der Rohrplatten, wobei das Auftragen des Schweissgutes mit pulsierendem Gleichstrom und unter spezifisch leichter Schlacke, unter Pulver oder unter Schutzgas erfolgt, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 



   Üblicherweise werden Rohrplattenoberflächen vorzugsweise unterpulverbandplattiert, danach werden die Rohrplatten gebohrt und die Rohre werden manuell oder mit Hilfe mechanischer Einrichtungen geschweisst. 



   Bei Anwendung normaler Schweissmethoden ist es nahezu unmöglich, Rohre mit 2 mm Wanddicke und darunter einzuschweissen, da bei Anpassung des Stroms an die Rohrwanddicke zur Platte hin sehr leicht Bindefehler aufteten ; wird anderseits der Strom der Plattendicke angepasst, brennen die Rohre sehr leicht durch, wodurch die günstige Eigenschaft, dass an der beanspruchten Stelle kein Schmelzgefüge quer zur Rohrwand gegeben ist, verloren geht. 



   Bessere Schweissergebnisse werden erzielt, wenn an Stelle von Gleichstrom ein pulsierender Gleichstrom verwendet wird. So beschreibt beispielsweise die US-PS Nr. 3, 544, 760 ein Verfahren zum Einschweissen von Rohren in Rohrplatten unter Schutzgas, wobei das Schweissen mittels Stromimpulsen 
 EMI1.1 
 wiesen, wobei mehrere Kurvenformen von pulsierenden Strömen zu entnehmen sind, zum Verbinden von Rohren mit Rohrplatten. Das Problem der Wärmeentwicklung durch den Lichtbogen wird zwar angeschnitten, es werden jedoch keine Massnahmen zur Wärmeabfuhr vorgeschlagen. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, durch welche die nachteiligen Einflüsse der Wärmeentwicklung durch den Lichtbogen, wie   z. B.   ein Verziehen oder Durchbrennen der Rohre, vermieden werden können. 



   Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mittels eines Kühlkörpers dem Rohrende, von dessen Innenseite her, Wärme entzogen wird, so dass es zu keinen unzulässigen Temperaturerhöhungen kommen kann. 



   Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper aus einem, in das Rohrende passenden Stöpsel aus gut wärmeleitendem Material, z. B. Kupfer, besteht. Durch den Stöpsel ist ein allseitig wirkender Wärmekontakt zum Rohr und damit an die anliegende Rohrplatte gegeben, wodurch eine ausreichende Wärmeableitung gewährleistet ist. 



   In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Stöpsel hohl und mit Anschlüssen für die Zufuhr, bzw. Abfuhr eines Kühlmittels versehen ist, wodurch das Ausmass der Wärmeableitung erhöht, bzw. die Wärmeableitung über einen längeren Zeitraum erfolgen kann, da stets neues Kühlmittel nachströmt. 



   Um zu verhindern, dass der Stöpsel in unzulässiger Weise zu weit in das Rohr eingebracht wird, ist der Stöpsel mit einem Endflansch versehen. 



   Zum einfachen und leichten Entfernen des Stöpsels nach dem Schweissvorgang ist der Stöpsel mit einer, gegebenenfalls mit Gewinde versehenen, Axialbohrung versehen. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. Hiebei zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die in ein Rohrende eingesetzte, erfindungsgemässe Vorrichtung ; Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform dieser Vorrichtung ; die Fig. 3 bis 6 zeigen verschiedene Formen des impulsförmigen Schweissstroms ; Fig. 7 zeigt die Art der Führung der Schweisselektrode ; Fig. 8 zeigt die fertig plattierte Rohrplatte und Fig. 9 ist ein Schnitt durch nachbehandelte Rohrenden. 



   In Fig. l ist   mit-l-die   Rohrplatte bezeichnet, in deren Bohrungen die   Rohre --2- einge-   setzt sind, welche mit der Rohrplatte durch Auftragen von Schweissgut zu verbinden sind. Hiezu stehen die   Rohre --2-- - in Fig. l   ist nur eines gezeigt-mit ihren Enden um das Mass ü über die   Platte-l-vor.   



   Vor dem Auftragen des Schweissgutes wird in jedes Rohrende ein Stützkörper oder Stöpsel - eingesetzt, welcher die Aufgabe hat, überschüssige Wärme abzuleiten und dadurch zu verhindern, dass das dünnwandige Rohrende zerschmilzt, durchbrennt, sich verformt oder sonstigen Schaden nimmt. Der in Fig. l gezeigte   Stützkörper --3-- umfasst   einen zylindrischen, mit einer Boh- 

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 EMI2.1 
 richtung oder Fortschreitrichtung, wobei in jedem Wellenberg bzw. Wellental beispielsweise ein Sechstel des Umfanges eines Rohrendes liegt, wenn die Rohrenden wie üblich in parallelen Reihen und auf Lücke stehend angeordnet sind (vgl. Fig. 7). Die Schweissnähte werden beispielsweise in der Reihenfolge   10-20-30-....-100   gezogen.

   Diese Vorgangsweise bringt den Vorteil, dass bei jedem Rohrende immer nur eine geringe Fläche der Rohrplatte und nicht, wie beim Rundumschweissen, die ganze das Rohrende umgebende Partie der Rohrplatte erhitzt wird. Die Wärmeableitung, die gerade bei Rohren mit geringer Wandstärke wichtig ist, wird hiedurch weiter verbessert. 



   Die fertige Naht ist in Fig. 8 im Schnitt gezeigt ; die Stützkörper sind bereits entfernt. Es ist zu erkennen, dass die Aussenseiten der Rohrenden ebenso wie die Aussenseite der Rohrplatte nur angeschmolzen sind und dass die Verbindung zwischen Rohrende und Platte nur über das aufgetragene   Schweissgut --11-- erfolgt.   Zur Verbesserung der Strömungsverhältnisse können die Rohrenden bzw. das aufgetragene (plattierende) Material spanabhebend nachgearbeitet,   d. h.   gerundet werden, wie es in der Fig. 9 gezeigt ist   (Bearbeitungszeichen  
Das erfindungsgemässe Verfahren wird in der folgenden Weise durchgeführt : 

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Die Rohre werden in die   Rohrplatte-l-eingeführt,   wobei auf die Einhaltung der richtigen
Grösse des Masses ü zu achten ist.

   Sodann werden Stützkörper oder   Stöpsel --3-- in   jedes Rohrende gesteckt, bis deren   Flansch --6- auf   dem Rohrende aufsitzt. Die Art der Stützkörper richtet sich vor allem nach der Wandstärke der Rohre und der Dicke der Rohrplatte, wie schon zuvor erklärt wurde. Sodann wird mit Mantelelektroden, die eine spezifisch leichte Schlacke erzeugen, mit
Schweisspulver oder mit Schutzgas, und mit einem Schweissstrom, der einen Verlauf gemäss einem der Schaubilder nach Fig. 3 bis 6 hat, eine Schweissnaht nach der andern gezogen, wie Fig. 7 zeigt.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind in Fig. 7 nur die   Rohre --2'und 2 11¯- mit   allen zur voll- ständigen Verschweissung erforderlichen Schweissraupen gezeichnet.

   Durch die Stützkörper wird den
Rohrenden von deren Innenseite Wärme entzogen, so dass die Rohrinnenseiten verhältnismässig kühl bleiben und nicht verformt oder beschädigt werden können. Die Aussenseiten werden soweit erhitzt, dass sie vom Schweissmaterial, welches sich mit der Rohrplatte bzw. mit schon vorhandenen Schweissraupen verbindet, angeschmolzen werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren bietet gegenüber den herkömmlichen Methoden die folgenden Vorteile :
1. Von der Rohrplattenoberfläche werden nur 60% der Fläche schweissplattiert, wobei mit ver- hältnismässig niedrigen Energien geschweisst werden kann, was die Gefahr von grossen Auf- mischungen mit dem Grundwerkstoff und damit die Gefahr von   Unteiblattierungsrissen   ver- ringert. 



   2. Die Rohre werden an ihren äusseren Oberflächen angeschmolzen, die Ausbildung von
Dendriten quer zur Rohrwand unterbleibt, wodurch nicht mehr der Schmelzbereich der späteren Beanspruchung ausgesetzt sind, sondern das nur an der äusseren Oberfläche teil- weise angeschmolzen Rohr. 



   3. Der tragende Querschnitt der Schweissnaht kann in Grenzen gewählt werden, wobei eine
Beanspruchung der Schweissnähte durch das Medium auf der Rohrplattenseite am mechanisch nicht belasteten Ende erfolgt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Einschweissen von Rohren in Rohrplatten unter Plattieren der Rohrplatten, wobei das Auftragen des Schweissgutes mit pulsierendem Gleichstrom und unter spezifisch leichter Schlacke, unter Pulver oder unter Schutzgas erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Kühlkörpers dem Rohrende von dessen Innenseite her Wärme entzogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper aus einem in das Rohrende passenden Stöpsel (3) aus gut wärmeleitendem Material, z. B. Kupfer, besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (3) hohl ist und mit Anschlüssen (8,9) für die Zufuhr bzw. Abfuhr eines Kühlmittels versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (3) mit einem Endflansch (6) zum Verhindern eines zu weiten Eindringens in das Rohr (2) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stöpsel (3) mit einer gegebenenfalls mit Gewinde versehenen Axialbohrung (5) versehen ist.
AT0477179A 1979-07-09 1979-07-09 Verfahren und vorrichtung zum einschweissen von rohren in rohrplatten unter plattieren der rohrplatten AT371754B (de)

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ATA477179A ATA477179A (de) 1982-12-15
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