AT369195B - In einem dehnungsfugen aufweisenden bauwerk verlegte elektrische leitungen - Google Patents

In einem dehnungsfugen aufweisenden bauwerk verlegte elektrische leitungen

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AT369195B
AT369195B AT0536880A AT536880A AT369195B AT 369195 B AT369195 B AT 369195B AT 0536880 A AT0536880 A AT 0536880A AT 536880 A AT536880 A AT 536880A AT 369195 B AT369195 B AT 369195B
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Otto Ing Neyder
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Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/28Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor in conduits or ducts pre-established in walls, ceilings or floors
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft in einem Dehnungsfugen aufweisenden Bauwerk verlegte elektrische Leitungen, insbesondere Erdungsleitungen. 



   Wie allgemein bekannt, muss bei in Bauwerken vorgesehenen Dehnungsfugen den elektrischen Leitungen besonderes Augenmerk geschenkt werden. Insbesondere gilt dies für in Fundamenten verlegte Erdungsleitungen. Diese müssen bei Dehnungsfugen flexibel verbunden sein,   d. h.   sie müssen die Relativbewegungen der zwei Bauteile ohne Schaden überstehen. 



   Bisher ist es üblich, die beiden Leitungen aus dem Bauwerk herauszuführen und mit einem Bügel zu verbinden. Abgesehen davon, dass diese Lösung äusserst arbeitsintensiv ist und daher auch teuer, ist eine erhöhte Korrosionsanfälligkeit dieses Bauteils gegeben. Bei grossen Fundamentplatten ist überdies diese Art der   Überbrückung   der Dehnungsfugen praktisch gar nicht möglich. 



   Auf Grund der oben aufgezeigten Fakten wird sehr oft überhaupt keine Dehnungsstrecke für die Erdungsleitung eingebaut. In solchen Fällen kommt es zur Zerstörung der Erdungsleitungen durch Abscherung. Dass diese Tatsache überaus gefährlich ist, braucht nicht extra erwähnt zu werden. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Anordnung zur Überbrückung von Dehnungsfugen in Bauwerken für elektrische Leitungen zu schaffen, die die oben aufgezeigten Nachteile vermeidet und eine technisch einwandfreie Verlegung von insbesondere Erdungsleitungen im Bereich von Dehnungsfugen ermöglicht. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Bauwerk ein an die Dehnungsfuge anschliessender Hohlraum vorgesehen ist, in dem ein gebogener, elektrisch leitender Drahtbügel angeordnet ist, an dessen beiden Enden die im Bauwerk verlaufenden elektrischen Leitungen anschliessbar sind. Durch diese Erfindung ist es erstmals möglich, die Dehnungsstrecke innerhalb des Fundamentes anzuordnen. Ferner bringt die Erfindung den Vorteil mit sich, dass der Drahtbügel als Bauteil fabrikmässig vorgefertigt werden kann. Auch Montagefehler werden durch die Vorfertigung praktisch ausgeschlossen. Durch den Umstand, dass diese erfindungsgemässe Überbrückung geschützt im Beton liegt, ist auch die Korrosionsanfälligkeit weitgehendst herabgesetzt. 



   Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung ist der Drahtbügel in Hartschaum eingegossen bzw. eingebettet. Dadurch ist eine definierte Lage des Drahtbügels im Fundament des Bauwerkes gegeben und auch die Bewegungsfreiheit garantiert. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Drahtbügel in Halbschalen aus Kunststoff angeordnet. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass eine getrennte Fertigung von Drahtbügel und Halbschalen möglich ist und auch der Transport keine Probleme mit sich bringt. 



   Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Drahtbügel in einem Korrosionsschutzschlauch eingeschrumpft. Bei erhöhter Korrosionsgefahr, beispielsweise bei aggresivem Erdreich, kann dieser Korrosionsschutzschlauch als weiterer Schutz Verwendung finden. 



   An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Fig. 1 zeigt den Drahtbügel in einem Bauwerk und Fig. 2 einen Schnitt A-A in   Fig. 1.   



   Gemäss Fig. 1 ist in einem Fundament --1, 2-- eine Dehnungsfuge --3-- vorgesehen, Zur Überbrückung dieser Dehnungsfuge --3-- ist ein   Drahtbügel --4-- angeordnet.   Dieser   Drahtbügel --4--   ist in einem Quader --5--, der aus Hartschaum, insbesondere Styropor   od. dgl. besteht,'eingebettet.   Der Quader --5-- ist geteilt und weist eine Nut --6-- entsprechend der Form des   Drahtbügels --4--   auf. Der   Drahtbügel --4-- ist   in diesem Fall als Erdungsleitung vorgesehen, wodurch dieser an den im   Fundament-2-angeordneten Bewehrungsstäben-7-angeschweisst   ist. Am andern Ende des   Drahtbügels --4-- kann   eine Anschlussfahne für die Verbindung mit dem Erdungsdraht vorgesehen sein. 



   Der   Drahtbügel --4-- zur   Überbrückung der Dehnungsfuge --3-- wird im Fundament eingebracht, indem der Quader --5-- aus Hartschaum mit dem   Drahtbügel --4-- während   des Betonierens des Fundamentes einfach eingelegt wird und die notwendigen Schweissungen durchgeführt werden. 



  Hierauf kann das Fundament --1, 2-- fertigbetoniert werden. 
 EMI1.1 
 
Gemäss Fig. 2 sind die beiden Hälften des Quaders-S-aus Styropor dargestellt, wobei die eine   Hälfte --8-- die Nut --6-- mit   dem eingebetteten Drahtbügel aufweist. Die zweite   Hälfte-9-   dient zur Abdeckung, wodurch die Korrosionsanfälligkeit weit herabgesetzt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ebenso könnten aber auch statt des Quaders --5-- aus Styropor Halbschalen aus Kunststoff vorgesehen sein. 



   Ein derartiger   Drahtbügel --4-- zur Überbrückung   von Dehnungsfugen --3-- kann alle Setzungsbewegungen des Fundamentes mitmachen, ohne dass eine Beschädigung bzw. Zerstörung des Drahtbügels stattfindet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. In einem Dehnungsfugen aufweisenden Bauwerk verlegte elektrische Leitungen, insbesondere Erdungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass im Bauwerk (1, 2) ein an die Dehnungsfuge (3) anschliessender Hohlraum vorgesehen ist, in dem ein gebogener, elektrisch leitender Drahtbügel (4) angeordnet ist, an dessen beiden Enden die im Bauwerk (1, 2) verlaufenden elektrischen Leitungen anschliessbar sind. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. schaum eingegossen bzw. eingebettet ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtbügel (4) in Halbschalen aus Kunststoff angeordnet ist.
    4. Anordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtbügel (4) in einem Korrosionsschutzschlauch eingeschrumpft ist.
AT0536880A 1980-10-31 1980-10-31 In einem dehnungsfugen aufweisenden bauwerk verlegte elektrische leitungen AT369195B (de)

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ATA536880A ATA536880A (de) 1982-04-15
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