AT368875B - Huellenfoermiger gipsformkoerper als am menschlichen koerper anlegbarer gipsverband - Google Patents

Huellenfoermiger gipsformkoerper als am menschlichen koerper anlegbarer gipsverband

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/04Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages
    • A61F13/041Accessories for stiffening bandages, e.g. cast liners, heel-pieces

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen hüllenförmigen Gipsformkörper als am menschlichen Körper anlegbarer Gipsverband mit einem an der Innenwandfläche des Gipsformkörpers anliegenden Trikotschlauch. 



   Beim Eingipsen von Gliedmassen des menschlichen Körpers wird es als besonders schwierig angesehen, die Abschlusskanten herzustellen. 



   Bekannterweise wird der Körperteil mit einem Baumwolltrikotschlauch überzogen und hierüber der Gipsverband angelegt. Beim Herstellen der Abschlusskante bzw. der Abschlusskanten muss diese bzw. müssen diese rund ausmodelliert werden. Beim Nachmodellieren dieser Abschlusskante lässt es sich oftmals nicht vermeiden, dass kleine Gipsstückchen in die Gipshülle hineinrutschen, was später zu Scheuerstellen am Körperteil führen kann. 



   Der Trikotschlauch-Überzug, der speziell zur Belüftung des Gipsverbandes mit eingegipst wird, ist gerade in den Randzonen fest mit den Gipsbinden verbunden und kann seiner eigentlichen, ursprünglichen Aufgabe nicht gerecht werden. Darüber hinaus ist gerade die Herstellung einer sauberen Abschlusskante an ein relativ grosses medizinisches Erfahrungskönnen gebunden. Gerade diese Abschlusskanten-Fertigung ist aber auch besonders zeitintensiv. 



   Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen hüllenförmigen Gipsformkörper zu schaffen, mit dem die sich bei der Abschlusskanten-Fertigung von Gipsverbänden ergebenden Nachteile vermieden werden und durch den zeitsparend Abschlusskanten bei Gipsverbänden derart herstellbar sind, dass Scheuerstellen am Körperteil vermieden werden. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein hüllenförmiger Gipsformkörper gemäss der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, der erfindungsgemäss im Bereich einer jeden endseitigen Abschlusskante je einen manschettenartigen, mittels eines an seiner Aussenwandfläche ausgebildeten, noppenartigen Eingriffprofil in dem Gipsformkörper verankerten, flexiblen Profilkörper aufweist, der mit einer nach aussen gerichteten, die Abschlusskante des Gipsformkörpers umgreifenden Abschlussumstülpung versehen ist, wobei der innenseitige Trikotschlauch im Bereich des manschettenartigen Profilkörpers nach aussen umgelegt und dadurch in diesem Bereich in dem Gipskörper lagegesichert ist. 



   Ein derart ausgebildeter Gipsformkörper mit mindestens einem manschettenartigen Profilkörper, insbesondere aus einem additionsvernetzten, toxikologisch unbedenklichen Silicon-Kautschuk, ist besonders vorteilhaft als Gipsverband verwendbar, denn gerade dieser manschettenartige Profilkörper ermöglicht auf seiner speziellen Abschlusskantenausbildung, dass Scheuerstellen am Körper vermieden werden. Hinzu kommt, dass am Abschluss,   d. h.   an den Enden des Gipsformkörpers saubere Kanten erhalten werden, die gleichzeitig einen elastischen Charakter haben und Stoss-Druckstellen im Übergangsbereich vermeiden. Da die Trikotschlauch-Lage nicht mit in den Gipsformkörper integriert ist, sondern in den Endbereichen des Gipsformkörpers lagegesichert ist, ist eine ausreichende Belüftung gesichert. 



   Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Gipsformkörper mit endseitig angeordneten, manschettenartigen Profilkörpern in einer Ansicht von oben, Fig. 2 den im Endbereich des Gipsformkörpers angeordneten, manschettenartigen Profilkörper, in einem senkrechten Schnitt, Fig. 3 den manschettenartigen Profilkörper in einer Seitenansicht, Fig. 4 den Profilkörper in einer Ansicht von vorn und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt gemäss Linie V-V in Fig. 3. 



   Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist mit --21-- ein Gipsformkörper bezeichnet, der in seinen beiden Endbereichen mit manschettenartigen   Profilkörpern --10   und 100-- versehen ist. 



   Jeder dieser beiden manschettenartigen   Profilkörper --10   bzw. 100-- besteht aus flexiblen Werkstoffen, insbesondere aus einem additionsvernetzten, toxikologisch unbedenklichen Silicon-Kautschuk. Da beide   Profilkörper --10   und 100-- gleich ausgebildet sind, wird an Hand der Fig. 3 bis 5 der   Profilkörper --10-- beschrieben.   



   Die beiden umlaufenden endseitigen Ränder des   Profilkörpers --10-- sind mit --11   und 12-bezeichnet. An dem umlaufenden   Rand --12-- des Profilkörpers --10-- ist   eine nach aussen gerichtete 
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 den Profilkörperumfang erstreckt. An seinem der   Abschlussumstülpung --13-- entgegengesetzt   liegenden   Randbereich --11- ist   der   Profilkörper --10-- konisch   sich nach aussen verjüngend ausgebildet (Fig.   5).   



   Die beiden Profilkörper --10 und 100-- sind in dem Gipsformkörper,   u. zw.   im Bereich seiner endseitigen Abschlusskanten --22 und 23--, derart angeordnet, dass die   Abschlussumstülpungen --13--   der beiden Profilkörper --10 und   100-- die   Abschlusskanten des   Gipsformkörpers --21-- bilden     (Fig. 1   und 2). 



   Wie Fig. 1 zeigt, ist der manschettenartige   Profilkörper --10-- und   in analoger Weise auch der   Profilkörper --100-- mittels   seines   noppenartigen Eingriffprofils-15-in   dem Gipsformkörper --21-- unverrückbar verankert. Seine Abschlussumstülpung umgreift die endseitige Abschlusskan-   te --22-- des Gipsformkörpers --21--.   Der zwischen dem hüllenförmigen Gipsformkörper --21-- und 
 EMI2.1 
 --KT-- liegende Trikotschlauch --30-- istschlauch --30-- mit dem   Gipsformkörper --21-- fest   verbunden und lagegesichert.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Hüllenförmiger Gipsformkörper als am menschlichen Körper anlegbarer Gipsverband mit einem an der Innenwandfläche des Gipsformkörpers anliegenden Trikotschlauch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gipsformkörper (21) im Bereich einer jeden endseitigen Abschlusskante (22,23) je einen manschettenartigen, mittels eines an seiner Aussenwandfläche (14) ausgebildeten, noppen- EMI2.2 pers (21) umgreifenden Abschlussumstülpung (13) versehen ist, wobei der innenseitige Trikotschlauch (30) im Bereich des manschettenartigen Profilkörpers (10 ; 100) nach aussen umgelegt und dadurch in diesem Bereich in dem Gipsformkörper (21) lagegesichert ist.
    2. Gipsformkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der manschettenartige Profilkörper (10; 100) aus einem additionsvernetzten toxikologisch unbedenklichem Silicon-Kautschuk besteht.
    3. Gipsformkörper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der manschettenartige Profilkörper (10 ; 100) an seinem der Abschlussumstülpung (13) entgegengesetzt liegenden Randbereich konisch sich nach aussen verjüngend ausgebildet ist.
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