AT368782B - Sportplatzbelag - Google Patents

Sportplatzbelag

Info

Publication number
AT368782B
AT368782B AT635978A AT635978A AT368782B AT 368782 B AT368782 B AT 368782B AT 635978 A AT635978 A AT 635978A AT 635978 A AT635978 A AT 635978A AT 368782 B AT368782 B AT 368782B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
covering
binder
rubber
granules
sportsplace
Prior art date
Application number
AT635978A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA635978A (de
Inventor
Manfred Dipl Ing Premm
Original Assignee
Premm Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Premm Ges M B H filed Critical Premm Ges M B H
Priority to AT635978A priority Critical patent/AT368782B/de
Publication of ATA635978A publication Critical patent/ATA635978A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT368782B publication Critical patent/AT368782B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/06Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003
    • E01C13/065Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003 at least one in situ layer consisting of or including bitumen, rubber or plastics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Coating Of Shaped Articles Made Of Macromolecular Substances (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Sportplatzbelag, der auf eine, - insbesondere wasser-   durchlässige -,   Asphalt-Tragschichte aufbringbar ist, der im wesentlichen aus mittels eines ein Diisocyanat enthaltenden Bindemittels gebundenen Synthesekautschukgranulats besteht. 



   Bisher übliche Sportplatzbeläge bestehen im wesentlichen aus Gummigranulat, das vornehmlich aus Altreifen gewonnen wird, und einem Polyurethan-Bindemittel. 



   Der Nachteil eines derartigen Belages liegt darin, dass diese nicht ohne nachträgliche Ober-   flächenbehandlung   verwendet werden konnten, wenn mehr als nur sehr bescheidene Ansprüche an das Aussehen und die Widerstandsfähigkeit des Belages gestellt wurden. 



   Durch diese Oberflächenbehandlung ergaben sich aber eine Reihe von Schwierigkeiten. So verschlechtert sich durch die Oberflächenbehandlung, die in der Aufbringung einer Verschleissschichte besteht, bei wasserdurchlässigen Belägen deren Wasserdurchlässigkeit ganz wesentlich oder macht sie überhaupt undurchlässig, wodurch sich eine Reihe von Problemen beim Betrieb der Sportstätte ergibt. 



   Bei wasserundurchlässigen Belägen kommt es häufig zum Abplatzen der aufgetragenen Verschleissschichte, wodurch häufige Reparaturarbeiten notwendig werden. 



   Ein eingangs erwähnter Belag wurde bereits durch die FR-PS Nr. 1. 586. 890 vorgeschlagen. Bei diesem ergibt sich zwar gegenüber den üblichen, aus Altgummi-Granulat und Bindemittel bestehenden Belägen der Vorteil, dass sie gleichmässig gefärbt werden können und somit ein einwandfreies Aussehen aufweisen. Allerdings übersteigt die Haltbarkeit dieses bekannten Belages kaum jene von auf Altgummi-Granulat basierenden Belägen, die oft ungenügend ist. Ein Grund hiefür könnte in dem Umstand gelegen sein, dass das Granulat aus Altreifen gewonnen wurde, die naturgemäss unterschiedliches Herstellungsdatum aufweisen und auch nicht nach Hersteller, Type   u. dgl.   sortiert wurden, und deren genaue Rezeptur selbstverständlich nicht bekannt ist. 



   Aus diesen Gründen sind bei den bisherigen Gummigranulat enthaltenden Belägen daher Zersetzungserscheinungen, wenn auch im geringen Ausmass, auf Grund von Unverträglichkeiten der in dem Gummigranulat enthaltenen Additive sowohl untereinander als auch mit dem Bindemittel, nicht zu vermeiden, wodurch aber die Widerstandsfähigkeit erheblich litt und deshalb Verschleissschichten trotz allen ihren Nachteilen aufgebracht werden mussten. 



   Ziel der Erfindung ist es, einen Sportplatzbelag vorzuschlagen, der sich nicht nur durch ein einwandfreies Aussehen auszeichnet, sondern auch sehr widerstandsfähig ist, so dass sich das Aufbringen einer Verschleissschichte erübrigt. Insbesondere soll der Belag den Bestimmungen der DIN 18035 entsprechen. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Aufbringung eines derartigen Belages vorzuschlagen. 
 EMI1.1 
 einem Amin vulkanisiert ist und das Bindemittel ein an sich bekanntes Polyurethan-Präpolymeres auf der Basis von Toluylendiisocyanat (TDI) oder Diphenylmethandiisocyanat (MDI) ist und dass dieses Bindemittel einen Überschuss an Isocyanat von 9 bis 10, vorzugsweise 9,5% aufweist. 



   Im Hinblick auf sportgerechte Eigenschaften des Belages, wie   z. B.   Ballreflexion, Nachgiebigkeit, Stossabsorptionsvermögen bzw. Kraftabbau u. dgl., ergeben sich durch die Verwendung von Styrol-Butadien-Kautschuk, vorzugsweise   Athylen-Propylen-Kautschuk- (EPDM)-Granulaten,   erhebliche Vorteile gegenüber den bekannten Belägen. Die Körnung des Granulats kann zweckmässigerweise 0,5 bis 5, vorzugsweise 1 bis 4 mm aufweisen. Ein derartiger Belag erfüllt sämtliche durch die DIN 18035 gestellten Bedingungen, die mit den bisherigen Belägen keinesfalls immer eingehalten werden konnten. 



   Die besonders gute Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit des erfindungsgemässen Belages ergibt sich durch die Verwendung eines mit einem Amin, z. B. Dinitrosopentamethylentetramin, vulkanisierten Synthesekautschuks. Dies dürfte dadurch bedingt sein, dass durch das Amin die Sicherheit, dass der Synthesekautschuk mit dem Bindemittel bzw. dem in diesem sogar mit Überschuss enthaltenen Isocyanat eine chemische Verbindung eingeht, erhöht wird. 



   Das Granulat ist daher nicht bloss durch das Bindemittel abgebunden sondern mit diesem weitgehend verbunden, woraus die sehr hohe Widerstandsfähigkeit des Belages resultiert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine besonders weitgehende Verbindung des Granulats mit dem Bindemittel und daher eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit des Belages wird erreicht, wenn das verwendete Bindemittel einen   Oberschuss   an Isocyanat von 9, 5% aufweist. 



   Für das Aufbringen des Belages ist es sehr vorteilhaft, wenn das Granulat-Bindemittelgemisch rieselfähig ist, da in diesem Falle mit üblichen Maschinen gearbeitet werden kann. Es hat sich gezeigt, dass bei einem Anteil des Bindemittels in dem aufzubringenden Gemisch von 8 bis 25   Gew.-% eine   zufriedenstellende Rieselfähigkeit gegeben ist. Optimale Ergebnisse sowohl im Hinblick auf die Verarbeitbarkeit als auch auf die Qualität des fertigen Belages werden jedoch bei einem Bindemittelanteil von 14 bis 18   Gew.-%   in dem aufzubringenden Gemisch erreicht. 



   Ziel der Erfindung ist es auch ein Verfahren zur Aufbringung eines erfindungsgemässen Sportplatzbelages anzugeben, dass eine rasche und einwandfreie Aufbringung des Belages gewährleistet. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das als Bindemittel vorgesehene Poly-   urethan-Präpolymere,   welches vorzugsweise auf Toluylendiisocyanat basiert, mit einem aromatischen Lösungsmittel verdünnt wird, wobei der Anteil des Lösungsmittels in dem Gemisch 10 bis 60% beträgt, und das Gemisch auf die wasserdurchlässige Asphalt-Tragschicht aufgespritzt und danach das bereits vorher homogenisierte Synthesekautschukgranulat-Bindemittel-Gemisch in an sich bekannter Weise in Bahnen aufgebracht und gleichmässig verteilt wird und der Belag abschliessend quer zur Auftragungsrichtung niedergewalzt wird. 



   Durch das Aufspritzen des verdünnten Bindemittels auf die Tragschichte wird ein einwandfreies Haften des Belages auf der Tragschichte gewährleistet und durch das Walzen quer zur Auftragungsrichtung eine Verdichtung des Belages und Vergleichmässigung der Oberfläche, insbesondere auch im Bereich der Nahtstellen der einzelnen aufgebrachten Bahnen, erreicht. Ausserdem wird durch die angegebene Einstellung des Gemisches eine ausreichende Rieselfähigkeit für das Auftragen mit üblichen Maschinen sichergestellt, als auch   ein "Nass-in-Nass"-Arbei-   ten ermöglicht, so dass jede Bahn an die bereits aufgebrachte Bahn fugenfrei angeschlossen werden kann, was für die Erzielung von über die gesamte Fläche des Belages gleichbleibenden Eigenschaften von entscheidender Bedeutung ist.   PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Sportplatzbelag, der auf   eine, - insbesondere wasserdurchlässige -,   Asphalt-Tragschichte aufbringbar ist, der im wesentlichen aus mittels eines ein Diisocyanat enthaltenden Bindemittels gebundenen Synthesekautschukgranulats besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Synthesekautschukgranulat, z. B. Styrol-Butadien-Kautschuk, vorzugsweise jedoch Äthylen-Propylen-   - Kautschuk- (EPDM)-Granulat,   mit einem Amin vulkanisiert ist und das Bindemittel ein an sich bekanntes Polyurethan-Präpolymeres auf der Basis von Toluylendiisocyanat (TDI) oder Diphenylmethandiisocyanat (MDI) ist und dass dieses Bindemittel einen Überschuss an Isocyanat von 9 bis 10, vorzugsweise 9,5% aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Sportplatzbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er Styrol-Butadien- - Kautschuk-, vorzugsweise jedoch Äthylen-Propylen-Kautschuk- (EPDM)-Granulate enthält. EMI2.1
    4. Sportplatzbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Bindemittels 8 bis 25, vorzugsweise 14 bis 18 Gew.-% beträgt.
AT635978A 1978-09-01 1978-09-01 Sportplatzbelag AT368782B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT635978A AT368782B (de) 1978-09-01 1978-09-01 Sportplatzbelag

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT635978A AT368782B (de) 1978-09-01 1978-09-01 Sportplatzbelag

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA635978A ATA635978A (de) 1982-03-15
AT368782B true AT368782B (de) 1982-11-10

Family

ID=3585527

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT635978A AT368782B (de) 1978-09-01 1978-09-01 Sportplatzbelag

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT368782B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216344A1 (de) * 1985-09-25 1987-04-01 Klaus Ulrich Philipp Verfahren zur Herstellung von Belägen, beispielsweise für Radfahr- und Gartenwege, Kinderspielplätze sowie zur Isolierung von Bauwerken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216344A1 (de) * 1985-09-25 1987-04-01 Klaus Ulrich Philipp Verfahren zur Herstellung von Belägen, beispielsweise für Radfahr- und Gartenwege, Kinderspielplätze sowie zur Isolierung von Bauwerken

Also Published As

Publication number Publication date
ATA635978A (de) 1982-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1450364A1 (de) Zusammengesetzter Dichtungsring und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69223214T2 (de) Metalldraht mit zwei Überzugsschichten für das Armieren von Gegenständen aus elastomerem Material sowie solche armierte Gegenstände
EP1012373B1 (de) Leitfähiger linoleum-bodenbelag
DE3033711C2 (de)
AT368782B (de) Sportplatzbelag
DE3806108C2 (de)
DE2917314B1 (de) Verfahren zur Herstellung elastischer,wetterbestaendiger Flaechengebilde
EP0007542B1 (de) Verfahren zum direkten Verbinden von Kautschuk mit Metalloberflächen, Kautschukmasse und Cord für Kraftfahrzeugreifen
WO1983002968A1 (en) Sport field coating
EP1992739A2 (de) Bodenschicht für sportliche Aktivitäten
DE3844664C2 (en) Articles, esp. panels, prepd. from hard polyurethane foam
DE3043796A1 (de) Flexibles schleifmittel, beispielsweise in form von boegen, baendern, scheiben o.dgl.
DE1594805C3 (de) Verwendung einer Belagmasse aus Zweikomponenten-Kunstharz, bituminösem Bindemittel und vernetztem Kautschuk für die Herstellung von Überzugsschichten hoher Rückfederung für Verkehrsflächen, Estriche und Industrieböden
DE3440572C2 (de) Elektrisch leitender Tisch- oder Bodenbelag
DE4408766A1 (de) Wasserdurchlässiges und feuerbeständiges Produkt und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2702064C2 (de) Korrosionsgeschütztes beschichtetes Metallrohr
DE851844C (de) Verfahren zur Herstellung inniger Verbindungen von Gegenstaenden oder Oberflaechen aus Polyamiden oder Polyurethanen mit natuerlichem oder kuenstlichem Kautschuk
DE2816887C2 (de) Bremsmaterial für Zweiradbremsen
AT243666B (de) Material zur Herstellung schallisolierender Zwischenschichten
DE3135941A1 (de) Verfahren zur oberflaechenbehandlung von bauteilen aus leichtbau-porenbeton
DE2901744A1 (de) Elastikbelag fuer sportstaetten
DE68904171T2 (de) Unterbau fuer einen kunstrasenplatz und ein darauf angebrachtes kunstrasenfeld.
AT363119B (de) Elastikbelag fuer sportstaetten
DE1168066B (de) Verfahren zur Herstellung von mit einer Faser-Zugflaeche versehenen Gummiriemen und nach diesem Verfahren hergestellter Riemen
AT211727B (de) Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von wasserfreien bituminösen Straßenbaubindemitteln bzw. deren wässerigen Dispersionen