AT367385B - Verfahren zur herstellung eines sandfoermigen produktes unter verwertung von kalkschlamm, welcher bei der acetylen-erzeugung aus nassentwicklern anfaellt - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines sandfoermigen produktes unter verwertung von kalkschlamm, welcher bei der acetylen-erzeugung aus nassentwicklern anfaellt

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B18/00Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B18/04Waste materials; Refuse
    • C04B18/0481Other specific industrial waste materials not provided for elsewhere in C04B18/00
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines sandförmigen Produktes, vorzugsweise als Zuschlag für den Thermoputz in der Bauindustrie geeignet, unter Verwertung von Kalkschlamm, welcher bei der C2H2-Erzeugung aus Nassentwicklern   anfasst.   



   Die aus der DE-PS Nr. 348466 und den FR-PS Nr. 911. 376 und Nr. 913. 660 bekannten Verfahren beruhen im wesentlichen auf der Mischung von Kalkrückständen mit Trass, Schlacke, Cellulose, Holz, Papier, Karton u. dgl. Bei dem nun gefundenen Verfahren wird jedoch   AJ-meta]]hältiges   Pulver mit dem basischen Kalkschlamm zur Reaktion gebracht. 



   Derzeit ergeben die bei der   CzHz-Erzeugung   aus Nassentwicklern anfallenden Kalkschlammengen grosse Probleme. Sie sind wirtschaftlich schwer zu verwerten und aus Gründen des Umweltschutzes sehr schwer zu deponieren. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, welches es ermöglicht, das aus Nassentwicklern anfallende Abfallprodukt Kalkschlamm in ein wirtschaftlich verwertbares Erzeugnis umzuwandeln. 



   Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung eines sandförmigen Produktes unter Verwertung von Kalkschlamm, welcher bei der Acetylen-Erzeugung aus Nassentwicklern anfällt, gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass dem Kalkschlamm metallisches Aluminium bzw. metallisches Aluminium enthaltendes Abfallmaterial in fein zerkleinerter Form, wie etwa Staub, Sägespäne, zugegeben und in einem Entwickler durch Reaktion beider Komponenten zur Trocknung gebracht wird. 



   Die Reaktion zwischen dem basisch reagierenden Kalkschlamm und dem Aluminium erfolgt in einem Entwickler, ähnlich einem   CHz-Trockenentwickler.   



   Bei der Oxydation von Aluminium-Metall werden 30 135 600 J/kg   A1   frei. 



   Die bei der Reaktion zwischen Kalkschlamm und Aluminium entstehende Wärmemenge wird zum Teil zur Trocknung des Kalkschlammes verwendet, der überschüssige Teil kann für Heizzwecke verwendet werden. Weiters entsteht bei diesem Prozess Wasserstoff. Dieser Wasserstoff kann entweder abgefüllt oder für Heizzwecke verbrannt werden. Als Endprodukt entsteht ein trockenes sandförmiges Produkt. 



   Die Erfindung bietet somit den Vorteil, das bisherige Abfallprodukt Kalkschlamm aus der Acetylenerzeugung wirtschaftlich zu verwerten. 



   Beispiel : In Fig. l wird in Form eines   Fliessschemas   der Gang des Verfahrens dargestellt.
Kalkschlamm und aluminiumhältiges Pulver-l-werden kontinuierlich in ein Vormischbecken --2-- eingebracht und mittels eines Rührwerkes vorgemischt, welches durch einen Motor - angetrieben wird. Das Mischungsverhältnis muss dem Wassergehalt des Kalkschlammes sowie dem AI-Gehalt des verwendeten Pulvers angepasst werden. Das vorgemischte Gut wird nun durch eine   Pumpe-3-, welche   durch einen Motor --M2-- angetrieben wird sowie eine Leitung --4-dem   Trockner --5-- zugeführt.   Die Funktion des Trockners wird in der Folge erläutert. 



   Das sandförmige Endprodukt --7-- verlässt den Trockner durch eine   Schleuse-6-.   Das verdampfte Wasser sowie der entstandene Wasserstoff verlässt den Trockner durch die Leitung --8-und wird einem Kondensator und   Gasabscheider --9-- zugeführt.   Aus diesem wird Wasser in   flüssiger     Form-12-sowie Wasserstoff-11-abgeleitet.   Der Kondensator wird mit   Wasser --10-- gekühlt.   



   In Fig. 2 wird die Funktion des Trockners dargestellt (identisch   mit --5--, Fig. 1).   



   Durch die Leitung --4-- gelangt das vorgemischt Gut in den Trockner und fällt dort auf den ersten   Mischtel1er --b--.   Die Mischteller werden über Knotenbleche --j-- sowie eine Welle --i-angetrieben. Das aufgebrachte Gut wird nun durch die ruhenden Leitschaufeln --c-- langsam zur Behältermitte hin vorgeschoben und dabei gleichzeitig intensiv durchgemischt. Zentrisch in   Behälter-   mitte ist ein Loch-d-im Mischteller angebracht, durch welches das Gut nun auf den zweiten   Mischteller-e-- fällt.   Es wird dort von den ruhenden Leitschaufeln --f-- langsam zur Behälteraussenwand vorgeschoben und dabei wieder intensiv durchgemischt. 



   Der Aussendurchmesser der   Mischte]ler --e-- ist   kleiner als jener der Mischte]]er --b--, so dass das Mischgut auf den nächsten   Mischte]]er --b-- fä1lt.   



   Durch die intensive Vermischung reagiert nun das eingebrachte Aluminium mit dem basischen Kalkschlamm. Die frei werdende Wärme verdampft das im Kalkschlamm enthaltene Wasser. Der entstehende Wasserdampf sowie der entstehende Wasserstoff wird nun durch die   Leitung --8-- abgeführt.   



   Die Anzahl der   Mischte1ler --b   und   e-muss   so gewählt werden, dass das Gut am letzten Mischteller in vollkommen trockener Form vorliegt. 

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   Das auf diese Weise getrocknete und sandförmige Produkt verlässt sodann den Trockner durch die Leitung-6-zur Schleuse. 



   In Fig. 3 ist der Schnitt AB der Fig. 2 ersichtlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines sandförmigen Produktes, vorzugsweise als Zuschlag für den Thermoputz in der Bauindustrie geeignet, unter Verwertung von Kalkschlamm, welcher bei der Acetylen-Erzeugung aus Nassentwicklern anfällt, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kalkschlamm metallisches Aluminium bzw. metallisches Aluminium enthaltendes Abfallmaterial in fein zerkleinerter EMI2.1
AT8780A 1980-01-09 1980-01-09 Verfahren zur herstellung eines sandfoermigen produktes unter verwertung von kalkschlamm, welcher bei der acetylen-erzeugung aus nassentwicklern anfaellt AT367385B (de)

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