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Die Erfindung betrifft einen Abhebebeschlag für Fenster, Türen od. dgl., insbesondere Schallschutzfenster oder Türen, der eine Verlagerung des Flügels aus seiner dichtenden Verschlussstellung im Stockrahmen in eine vorzugsweise parallel dazu liegende Lüftungsstellung ermöglicht.
Bei Schiebetüren ist es bekannt, diese mittels einer Beschlägegarnitur aus der dichtenden Stellung im Stockrahmen abzuheben und damit die Voraussetzungen zur Verschiebung nach der Seite zu schaffen. Die abgehobene Stellung der Tür kann als Lüftungsstellung herangezogen werden. Man hat dazu eine Zwischenstellung geschaffen, bei der ein Verschieben der Tür von aussen nicht möglich ist und daher ein Einbruchsschutz trotz der Lüftung erzielt wird. Selbst wenn auch noch die Möglichkeit des Kippens der Schiebetür besteht, so ist doch die Spaltlüftung durch Abheben des Flügels besonders zu Dauerlüftungszwecken sehr vorteilhaft. Infolge der verhältnismässig geringen Spaltgrösse im Millimeterbereich ist die Lüftungsstellung von aussen nicht ersichtlich.
Aus der CH-PS Nr. 366469 ist ein komplexer Fensterbeschlag bekannt, der ein Kippen, Drehen oder Schwingen um eine waagrechte mittlere Drehachse ermöglicht. Der Beschlag verfügt über einen Öffnungs-Schliess-und Haltearm, der dazu dient, einen Flügel zwangsweise in Kippstellung vom Stock abzudrängen oder den Flügel in Schliessstellung an den Stock heranzuziehen. Durch diese Beschlägeausbildung werden die bekannten Funktionen (Drehen, Kippen...) bloss unterstützt, jedoch wird keine zusätzliche Parallelverschiebung des ganzen Flügels in eine Lüftungsstellung erreicht.
Ferner betrifft die FR-PS Nr. 988. 771 einen Schwingflügel, der um seine waagrechte Mittelachse zu öffnen ist. Dabei werden Einlaufschrägen verwendet, die das Festziehen eines Flügels ermöglichen, wie auch Auslaufschrägen, die den Übergang eines Flügels in die Dreh-, Kipp-oder Schwenkstellung erleichtern.
Die Erfindung zielt darauf ab, einen Abhebebeschlag der eingangs genannten Art so auszubilden, dass der Flügel auch gedreht werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass am Stockrahmen an mindestens zwei einander gegenüberliegenden Holmen, wie bekannt Schliessstücke mit zur Abheberichtung schräg gerichteten Nuten und im Flügel über mindestens einen Drehgriff verschiebbare Schubstangen mit in den Falz hineinragenden Zapfen, insbesondere Rollzapfen, vorgesehen sind, die wie bekannt in die schräg gerichteten Nuten der Schliessstücke eingreifen und den Flügel bei ihrer Verschiebung aus dem Stockrahmen herausdrücken, und dass zum Drehen des Flügels in der angehobenen Stellung Stockbänder mit in Abheberichtung verlaufenden Langlöchern als Lager für flügelseitige Zapfen vorgesehen sind.
Bei einem Drehbereich der Olive von 1800 aus der Verriegelungsstellung ist bei einer Verdrehung der Olive um etwa 150 eine einrastende Zwischenstellung vorgesehen, bei der der Flügel abgehoben ist, jedoch gegen Verdrehen gesichert ist. Dadurch ist ein Einbruchsschutz gegeben.
Abhängig von der Grösse des Flügels können die Schliessstücke auch auf allen vier den Flügel umgebenden Holmen angeordnet sein. Der Beschlag kann als Einhand- oder Zweihandbeschlag ausgeführt werden.
Bei der Abhebebewegung verschieben sich die Bänderzapfen in den Langlöchern der Stockbänder, so dass eine Drehung des Flügels möglich ist, sobald die Rollzapfen das offene Ende der Nuten der Schliessstücke erreicht haben. Sind die Rollzapfen ausser Eingriff und wird der Flügel gedreht, dann verhindern parallel zu jedem Zapfen am Flügelband vorgesehene Laschen, die das Stockband übergreifen, eine Verschiebung der Zapfen in den Langlöchern. Dadurch bleibt die Drehachse ortsfest.
Um die Abhebebewegung möglichst reibungsfrei ausführen zu können, ist vorgesehen, dass in den Schliessstücken bzw. in separaten Schliessstücken in Abheberichtung verlaufende Nuten vorgesehen sind, in welche Führungszapfen, die am Flügel im Falzbereich ortsfest montiert sind, eingreifen und als Gegenlager bei der Verschiebung der verschiebbaren Zapfen wirken.
Die Erfindung ist insbesondere im Zusammenhang mit Schallschutzfenstern oder Türen von Bedeutung, bei welchen im wesentlichen im Querschnitt U-förmige Profilelemente mit Dichtungen im Stock und im Rahmen ineinandergreifen. Die Ausbildung der Profilelemente ist so getroffen, dass die U-Profile auch in der abgehobenen Stellung des Flügels noch ineinandergreifen. Dadurch wird eine Lüftung durch den labyrinthförmigen Spalt erreicht. Gleichzeitig erfolgt auch eine Dämpfung der Schallwellen durch deren wiederholte Brechung in den Profilelementen im Spaltbereich.
Eines der U-förmigen Profilelemente kann auch so mit offenporigem Schaumstoff bzw. Filtermaterial
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The invention relates to a lift-off fitting for windows, doors or the like, in particular soundproof windows or doors, which enables the sash to be moved from its sealing closed position in the frame to a ventilation position which is preferably parallel to it.
In the case of sliding doors, it is known to lift them from the sealing position in the frame by means of a fitting set and thus to create the conditions for displacement to the side. The raised position of the door can be used as a ventilation position. For this purpose, an intermediate position has been created in which it is not possible to move the door from the outside and therefore burglary protection is achieved despite the ventilation. Even if there is still the possibility of tilting the sliding door, the gap ventilation by lifting off the sash is particularly advantageous for permanent ventilation purposes. Due to the relatively small gap size in the millimeter range, the ventilation position is not visible from the outside.
A complex window fitting is known from CH-PS No. 366469, which enables tilting, turning or swinging about a horizontal central axis of rotation. The fitting has an opening-closing and holding arm which serves to force a sash from the stick in the tilted position or to pull the sash towards the stick in the closed position. This hardware training only supports the known functions (turning, tilting ...), however no additional parallel displacement of the entire sash into a ventilation position is achieved.
Furthermore, FR-PS No. 988. 771 relates to a swinging wing which can be opened about its horizontal central axis. Inlet bevels are used here, which enable a wing to be tightened, as are outlet bevels, which facilitate the transition of a wing into the rotating, tilting or pivoting position.
The invention aims to design a lifting fitting of the type mentioned in the introduction in such a way that the sash can also be rotated. This is achieved in that the stick frame is provided on at least two mutually opposite spars, as is known, locking pieces with grooves directed obliquely to the lifting direction and push rods which can be displaced in the sash via at least one twist grip, with pins protruding into the fold, in particular roller pins, which are known as in engage the obliquely directed grooves of the strikers and push the sash out of the stick frame when it is being moved, and that in order to turn the sash in the raised position, stick hinges with elongated holes extending in the lifting direction are provided as bearings for sash-side pins.
In the case of a rotation range of the olive from 1800 from the locking position, a latching intermediate position is provided when the olive is rotated by approximately 150, in which the sash is lifted off but is secured against rotation. This provides protection against burglary.
Depending on the size of the wing, the strikers can also be arranged on all four bars surrounding the wing. The fitting can be designed as a one-hand or two-hand fitting.
During the lifting movement, the hinge pins move in the elongated holes of the hinge hinges, so that the wing can rotate as soon as the roller pins have reached the open end of the grooves of the strikers. If the roller pins are disengaged and the wing is rotated, tabs provided on the wing hinge parallel to each pin prevent the pins from shifting in the elongated holes. This keeps the axis of rotation stationary.
In order to be able to carry out the lifting movement as smoothly as possible, it is provided that grooves are provided in the strikers or in separate strikers in the lifting direction, into which guide pins, which are fixedly mounted on the sash in the rebate area, engage and act as a counterbearing when the displaceable ones move Cones work.
The invention is particularly important in connection with soundproof windows or doors, in which essentially cross-sectionally U-shaped profile elements interlock with seals in the stick and in the frame. The profile elements are designed in such a way that the U-profiles still interlock even when the sash is in the raised position. This results in ventilation through the labyrinthine gap. At the same time, the sound waves are also attenuated by their repeated refraction in the profile elements in the gap area.
One of the U-shaped profile elements can also be used with open-cell foam or filter material
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