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so nimmt le eine negative, d. h. in der Drehrichtung geänderte Geschwindigkeit an und die gegenelektromotorische Kraft von M2 wirkt derjenigen von MI entgegen so, dass die Spannung von Af- - gleich der Spannung B bleibt, gleichviel wie weit auch nl und damit el zunimmt. Zum Laden der Batterie muss die elektromotorische Kraft vom M2 verringert werden, was durch geringes Bremsen der Achse W2 möglich ist. Man kann noch besondere Regelungen der Spannung und Drehzahl dadurch bewirken, dass man die an den Bürsten der einzelnen Maschinen entstehenden wechselnden Spannungen zur Verstärkung oder Schwächung der Felderregungen benutzt, so lässt sich z.
B. für das Feld. r des Motors M2 ausser der gewöhnlichen Erregerwicklung noch eine zweite Nebenschlusswicklung verwenden, die vom Anker a'-abgezweigt ist. Ebenso kann man hier auch von den durch D. R. P. 140926 bekannt gewordenen Regelungsverfabren für die Maschinen D\ D2, N', M2 Gebrauch machen. Die Regelung ist bei passender Wahl der Verhältnisse innerhalb sehr weiter Grenzen genau ; es ist aber natürlich ohne weiteres möglich,
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die Felder statt von der Batterie erregt zu werden, an die Summe der Spannungen (Z-}-) der Dynamomaschine A1 und A2 angeschlossen werden ; ebenso kann man die Anker A'und al des Haupt- und A2 und a2 des Hilfssatzes als Doppelanker je in ein gemeinsames Feld einbauen, wie Fig. 2 es schematisch darstellt.
Noch weitere räumliche Zusammenlegungen ergeben sich, wenn man die zwei Dynamomaschine D1 und D2 durch eine einzige Hauptdynamomaschine D ersetzt, deren Feldmagnet F durch den Motor bezw. die Welle W1 und deren Anker A durch den Motor J bezw. die Telle il in entgegengesetztem oder gleichem Sinne zueinander gedreht wird (Fig. 3). In gleicher Weise kann man auch die zwei Maschinen M1 und M2 durch eine einzige M (Fig 3a) ersetzen, deren Feldmagnet f durch die Welle W1 und deren Anker a durch die Welle t gedreht wird. Selbst- verständlich ist auch die umgekehrte Anwendung möglich, bei welcher Wl den anker, W2 den feldmagneten antreibt. Es sind dann Schleifringe nötig, um den drehenden Teilen den Strom zuzuführen.
Fig. 4 stellt das Schaltungsschema einer solchen Anordnung dar. Die Anker al und a2 werden wie früher in Reihe vom Batterie strom durchlaufen ; ihre Felder und f2 stehen fest
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der Erregerstrom durch Schleifringe zugeführt. Da die Bürsten synchron mit dem Felde laufen. sind zur Abnahme des Stromes von den Bürsten des Ankers A ebenfalls Schleifringe nötig, die jedoch in Fig. 4 weggelassen worden sind.
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auch die Welle W, in entgegengesetztem Sinne wie das Feld dreht, sodass die Relativgeschwindigkeit beider wieder die normale ist, und im Anker A1 infolgedessen wieder die normale Spannung erzeugt wird.
Steigt dagegen die Geschwindigkeit von R über die Normalgeschwindigkeit, so wird die Hilfsstromquelle B bewirken, dass sich die Welle, in gleichem Sinne wie das Feld so dreht, dass die Relativgeschwindigkeit beider, also auch die Spannung von Anker A1, wieder normal ist. In letzterem Falle wirkt der Anker A2 als negativer Motoranker oder als Stromerzeuger, der zur Aufladung der Batterie benutzt werden kann.
< Selbstverständlich kann auch der Anker des einen Teils mit dem Feldmagneten des anderen Teiles mechanisch gekuppelt sein. Eine solche Anordnung zeigt Fig. 7, wobei beispielsweise der eine Anker A2 Allssenpole F2, der andere Anker 41 dagegen Innenpole FI besitzt. Die Wirkungs- weise ist genau die gleiche, wie bei der Einrichtung nach Fig. 6. Wird als Nutzstrom Gleichstrom angewendet, so ist der Strom vom Anker AI natürlich durch Bürsten zu entnehmen, die mit dem Feld 1'1 kreisen. Bei Wechselstrom dagegen können selbstverständlich die Bürsten feststehen, während der Strom aus 4 durch Schleifringe entnommen wird. Bürsten und Schleifringe sind in Fig. 7 fortgelassen.
Vereinigt man die beiden auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Anker A2 und A'bei der Anordnung nach Fig. 6 in bekannter Weise zu einem Doppelanker, so entsteht die Ausführungs- tot m nach Fig. 8. Die Anker liegen dann in einem gemeinsamen Magnetfeld, gleichgiltig, ob sich dies aus mehreren Einzelfeldern zusammensetzt oder. picht. Die Erregung des Magnetfeldes kann von der Hilfsstromquelle B aus mittels Schleifringen in der in Fig. 5a für das Feld F dargestellten Weise erfolgen.
Die Wirkungsweise bei verschiedenen Tourenzahlen der Antriebswelle ist genau die gleiche wie hei der Anordnung nach Fig. 6.
Bildet man endlich diese Anordnung zu einer Maschine mit einem Anker und Innenpolen aus, so erhält man die Anordnung nach Fig. 3, deren Schaltung Fig. 5a schematisch andeutet.
Die Erregung des Feldes F geschieht in dieser Zeichnung durch die Hilfsstromquelle B. Es können natürlich auch, wie in Fig. 4 dargestellt, daneben noch zusätzliche oder abzügliche Hilfserregerwicklungen benutzt werden. Bei Entnahme von Wechselstrom können wieder an die Stelle der kreisenden Bürsten b2 Schleidringe mit feststehenden Bürsten treten.
In allen diesen Fällen übt natürlich der freilaufende Teil ein nur äusserst schwaches resultierendes Drehmoment auf die von der mechanischen Kraftquelle angetriebene Welle aus.
Mit der Änderung dieses Drchmomentes, die durch alle bekannten Mittel, mechanische oder elektrische Bremsung des freilaufenden Teiles, Reglung des Feldes durch Änderung seiner Er-
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Strotuvcrhrtuicher zweckmässig erscheint.
PATENTANSPRÜCHE : I. Einrichtung zur Erzeugung gleichbleibender oder in bestimmtem Sinne veränderlicher Spannung mittels Dynamomaschinen wechselnder Drehzahl, die z. T. mit einer Hilfsstromquelle zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass von vier paarweise gekuppelten Dynamo-
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somit die Gcsamtspannung der hintereinander geschalteten Stromerzeugermaschinen (D\ ) ) sebsttätig ohne Zuhilfenahme von Schaltvorrichtungen auf gleichbleibender oder innerhalb der gewünschten Grenzen veränderlicher Höhe gehalten wird.
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