AT36579B - Einrichtung zur Erzeugung konstanter oder in einem bestimmten Sinne veränderlicher Spannung mittelst Dynamomaschinen von wechselnder Drehzahl. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung konstanter oder in einem bestimmten Sinne veränderlicher Spannung mittelst Dynamomaschinen von wechselnder Drehzahl.

Info

Publication number
AT36579B
AT36579B AT36579DA AT36579B AT 36579 B AT36579 B AT 36579B AT 36579D A AT36579D A AT 36579DA AT 36579 B AT36579 B AT 36579B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature
machines
series
variable voltage
dynamo
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schaller
Original Assignee
Otto Schaller
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1906197031D external-priority patent/DE197031C/de
Application filed by Otto Schaller filed Critical Otto Schaller
Application granted granted Critical
Publication of AT36579B publication Critical patent/AT36579B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 so nimmt   le   eine negative, d. h. in der Drehrichtung geänderte Geschwindigkeit an und die gegenelektromotorische Kraft von M2 wirkt derjenigen von MI entgegen so, dass die Spannung von   Af- - gleich   der Spannung B bleibt, gleichviel wie weit auch nl und damit   el   zunimmt. Zum Laden der Batterie muss die elektromotorische Kraft vom M2 verringert werden, was durch geringes Bremsen der Achse W2 möglich ist. Man kann noch besondere Regelungen der Spannung und Drehzahl dadurch bewirken, dass man die an den Bürsten der einzelnen Maschinen entstehenden wechselnden Spannungen zur Verstärkung oder Schwächung der Felderregungen benutzt, so lässt sich z.

   B. für das   Feld. r des   Motors M2 ausser der gewöhnlichen Erregerwicklung noch eine zweite Nebenschlusswicklung verwenden, die vom   Anker a'-abgezweigt ist.   Ebenso kann man hier auch von den durch D. R. P. 140926 bekannt gewordenen Regelungsverfabren für die Maschinen   D\     D2, N', M2 Gebrauch machen. Die   Regelung ist bei passender Wahl der Verhältnisse innerhalb sehr weiter Grenzen genau ; es ist aber natürlich ohne weiteres möglich, 
 EMI2.1 
 die Felder statt von der Batterie erregt zu werden, an die Summe der Spannungen   (Z-}-)   der Dynamomaschine A1 und A2 angeschlossen werden ; ebenso kann man die Anker A'und al des Haupt- und A2 und a2 des Hilfssatzes als Doppelanker je in ein gemeinsames Feld einbauen, wie Fig. 2 es schematisch darstellt. 



   Noch weitere räumliche Zusammenlegungen ergeben sich, wenn man die zwei Dynamomaschine D1 und D2 durch eine einzige Hauptdynamomaschine D ersetzt, deren Feldmagnet F durch den Motor    bezw.   die Welle W1 und deren Anker A durch den Motor   J bezw.   die   Telle il   in entgegengesetztem oder gleichem Sinne zueinander gedreht wird (Fig. 3). In gleicher Weise kann man auch die zwei Maschinen M1 und M2 durch eine einzige M (Fig 3a) ersetzen, deren Feldmagnet f durch die Welle W1 und deren Anker a durch die Welle   t   gedreht wird. Selbst-   verständlich   ist auch die umgekehrte Anwendung möglich, bei welcher Wl den anker, W2 den feldmagneten antreibt. Es sind dann Schleifringe nötig, um den drehenden Teilen den Strom zuzuführen.

   Fig. 4 stellt das Schaltungsschema einer solchen Anordnung dar. Die Anker al und a2 werden wie früher in Reihe vom Batterie strom durchlaufen ; ihre Felder und f2 stehen fest 
 EMI2.2 
 der   Erregerstrom   durch Schleifringe zugeführt. Da die Bürsten synchron mit dem Felde laufen. sind zur Abnahme des Stromes von den Bürsten des Ankers A ebenfalls Schleifringe nötig, die jedoch in Fig. 4 weggelassen worden sind. 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   auch die Welle W, in entgegengesetztem Sinne wie das Feld dreht, sodass die Relativgeschwindigkeit beider wieder die normale ist, und im Anker A1 infolgedessen wieder die normale Spannung erzeugt   wird.

   Steigt dagegen die Geschwindigkeit von R über die Normalgeschwindigkeit, so wird die Hilfsstromquelle B bewirken, dass sich die Welle, in gleichem Sinne wie das Feld so dreht, dass die Relativgeschwindigkeit beider, also auch die Spannung von Anker A1, wieder normal ist. In letzterem Falle wirkt der Anker A2 als negativer Motoranker oder als Stromerzeuger, der zur Aufladung der Batterie benutzt werden kann. 



      <    Selbstverständlich kann auch der Anker des einen Teils mit dem Feldmagneten des anderen Teiles mechanisch gekuppelt sein. Eine solche Anordnung zeigt Fig. 7, wobei beispielsweise der eine Anker A2 Allssenpole F2, der andere Anker 41 dagegen Innenpole   FI besitzt. Die Wirkungs-   weise ist genau die gleiche, wie bei der Einrichtung nach Fig. 6. Wird als Nutzstrom Gleichstrom angewendet, so ist der Strom vom Anker   AI natürlich   durch Bürsten zu entnehmen, die mit dem Feld   1'1   kreisen. Bei Wechselstrom dagegen können selbstverständlich die Bürsten feststehen, während der Strom aus   4 durch Schleifringe   entnommen wird. Bürsten und Schleifringe sind in Fig. 7 fortgelassen. 



   Vereinigt man die beiden auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Anker A2 und   A'bei   der Anordnung nach Fig. 6 in bekannter Weise zu einem Doppelanker, so entsteht die Ausführungs-   tot m   nach Fig. 8. Die Anker liegen dann in einem gemeinsamen Magnetfeld, gleichgiltig, ob sich dies aus mehreren Einzelfeldern zusammensetzt   oder. picht.   Die Erregung des Magnetfeldes kann von der   Hilfsstromquelle   B aus mittels Schleifringen in der in Fig. 5a für das Feld F dargestellten Weise erfolgen. 



   Die Wirkungsweise bei verschiedenen Tourenzahlen der Antriebswelle ist genau die gleiche wie hei der Anordnung nach Fig. 6. 



   Bildet man endlich diese Anordnung zu einer Maschine mit einem Anker und Innenpolen aus, so erhält man die Anordnung nach Fig. 3, deren Schaltung Fig. 5a schematisch andeutet. 



  Die Erregung des Feldes F geschieht in dieser Zeichnung durch die   Hilfsstromquelle   B. Es können natürlich auch, wie in Fig. 4 dargestellt, daneben noch zusätzliche oder abzügliche Hilfserregerwicklungen benutzt werden. Bei Entnahme von Wechselstrom können wieder an die Stelle der kreisenden Bürsten b2 Schleidringe mit feststehenden Bürsten treten. 



   In allen diesen Fällen übt natürlich der freilaufende Teil ein nur äusserst schwaches resultierendes Drehmoment auf die von der mechanischen Kraftquelle angetriebene Welle aus. 



  Mit der Änderung dieses Drchmomentes, die durch alle bekannten Mittel, mechanische oder elektrische Bremsung des freilaufenden Teiles, Reglung des Feldes durch Änderung seiner Er- 
 EMI3.1 
   Strotuvcrhrtuicher zweckmässig erscheint.   



   PATENTANSPRÜCHE :   I.     Einrichtung   zur Erzeugung gleichbleibender oder in   bestimmtem Sinne   veränderlicher Spannung mittels Dynamomaschinen wechselnder Drehzahl, die z. T. mit einer Hilfsstromquelle zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass von vier paarweise gekuppelten Dynamo- 
 EMI3.2 
 somit die   Gcsamtspannung   der hintereinander geschalteten   Stromerzeugermaschinen (D\ ) )   sebsttätig ohne Zuhilfenahme von Schaltvorrichtungen auf gleichbleibender oder innerhalb der gewünschten Grenzen veränderlicher Höhe gehalten wird. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. . Auaführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zu verschiedenen Maschinensätzen gehörenden, hintereinander geschalteten Dynamomaschinen (D1, D2), die den zu regelnden Stromkreis speisen, zu einer einzigen Maschine (D) vereinigt sind, deren Feldmagnet (F) von der mechanisch angetriebenen Welle (W) und deren Anker (A) von der frei laufenden Welle (W2) bezw, umgekehrt in gleichem oder entgegengesetztem Sinne angetrieben wird. (Fig. 3, 4). <Desc/Clms Page number 4>
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zu verschiedenen Maschinensätzen gehörenden, hintereinander geschalteten Maschinen (M1, M2), die mit der Hilfsstromquelle (B) verbunden sind, zu einer einzigen Maschine ver- einigt sind, deren Feldmagnet mit der mechanisch angetriebenen Welle (W) und deren Anker mit der frei laufenden Welle (W2) bezw. umgekehrt gekuppelt sind. (Fig. 3a).
    5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die beiden zu verschiedenen Maschinensätzen gehörenden, hintereinander geschalteten Maschinen (D1, D2) welche den zu regelnden Stromkreis speisen, als auch die beiden zu verschiedenen Maschinensätzen gehörenden, hintereinander geschalteten Maschinen (MI, M2), welche mit der Hilfsstromquelle (B) verbunden sind, zu je einer einzigen Maschine vereinigt sind, deren Feldmagnete mit der mechanisch angetriebenen Welle und deren Anker mit der frei laufenden EMI4.1
AT36579D 1906-08-11 1908-05-01 Einrichtung zur Erzeugung konstanter oder in einem bestimmten Sinne veränderlicher Spannung mittelst Dynamomaschinen von wechselnder Drehzahl. AT36579B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1906197031D DE197031C (de) 1906-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT36579B true AT36579B (de) 1909-03-10

Family

ID=5756146

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT36579D AT36579B (de) 1906-08-11 1908-05-01 Einrichtung zur Erzeugung konstanter oder in einem bestimmten Sinne veränderlicher Spannung mittelst Dynamomaschinen von wechselnder Drehzahl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT36579B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68914841T2 (de) Elektrischer motor.
DE3781410T2 (de) Magnetische verbesserte motorsysteme mit veraenderlicher reluktanz.
DE69114424T2 (de) Vorrichtung zum antrieb eines variablen reluktanzmotors.
DE1117204B (de) Antriebseinrichtung mit einer konstanten Ausgangsdrehzahl bei wechselnder Eingangsdrehzahl, vorzugsweise fuer einen Wechselstromgenerator mit konstanter Frequenz
AT36579B (de) Einrichtung zur Erzeugung konstanter oder in einem bestimmten Sinne veränderlicher Spannung mittelst Dynamomaschinen von wechselnder Drehzahl.
DE102011078994A1 (de) Elektrische Maschine für einen Lenkantrieb
DE2358096A1 (de) Anordnung zum schuetzen von feldmagneten vor entmagnetisierung
DE641208C (de) Elektrischer Drehmomentwandler fuer stufenlose Drehzahlregelung
DE605138C (de) Einrichtung zur Regelung der Drehzahl von Elektromotoren mittels Belastungsmaschinen
DE197031C (de)
AT210005B (de) Magnetmotor mit vormagnetisiertem Stator und Rotor
AT40639B (de) Dynamoelektrischer Regler.
DE2524285A1 (de) Buerstenloser gleichstrommotor
WO1999063646A1 (de) Dreiphasengleichstrommotor mit elektronischer kommutierung und hoher motorleistung
AT251095B (de) Elektromotor
DE1231794B (de) Aus einer Gleichspannungsquelle ueber steuerbare Stromrichter gespeister Motor
DE7310863U (de) Kollektorloser gleichstrommotor
DE650811C (de) Einrichtung zur Regelung von mit veraenderlicher Drehzahl angetriebenen elektrischenGleichstromerzeugern
DE202019000259U1 (de) Elektrischer Universalmotor
DE490722C (de) Kaskade, bestehend aus einem Asynchronmotor als Hauptmotor und einem mit diesem mechanisch gekuppelten und durch Zwischenschaltung eines Periodenumformers elek-trisch verbundenen Synchronmotor als Hintermotor
DE890539C (de) Benzin- oder dieselelektrischer Antrieb von Raupenfahrzeugen mittels Spaltpolmaschine
DE500532C (de) Kommutierungsregelungsverfahren fuer mit Wendepolen versehene Wechselstromkollektormotoren zum Antrieb von Arbeitsmaschinen, deren Drehmoment mit abnehmender Drehzahl faellt
DE320999C (de) Einrichtung zum Laden von Stromsammlern durch eine mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufende Dynamomaschine
DE1628352C (de) Elektrischer Antrieb für Vakuumpumpen, insbesondere für Turbomolekularpumpen
DE385653C (de) Einrichtung zur Schnellregelung von fremderregten elektrischen Maschinen